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Nach henry-Verpflichtung

NFL: Derrick Henry macht die Baltimore Ravens zum besten AFC-Team! Kommentar von Icke Dommisch

  • Aktualisiert: 14.03.2024
  • 22:01 Uhr
  • Icke Dommisch
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Die Baltimore Ravens haben sich Derrick Henry in der Free Agency geholt. Das ist nicht nur irgendeine Verstärkung, sondern die Verstärkung, die die Ravens zum besten Team der AFC macht. Ein Kommentar.

von Icke Dommisch

Wer beim letzten Heimspiel der Tennessee Titans in der Saison 2023 keine Gänsehaut hatte, der hat wahrscheinlich einfach keine Gefühle.

Nachdem Derrick Henry die Jacksonville Jaguars und deren damit verbundene Playoff-Träume mit 153 Rushing Yards und einem Touchdown regelrecht in Grund und Boden rannte, schnappte er sich nach der Partie spontan das Stadionmikrofon und verabschiedete sich von den Titans-Fans, denen er acht Jahre lang so viel Freude bereitete.

Wenig später hat "King" Henry mit den Baltimore Ravens einen neuen Arbeitgeber gefunden.

Und passend zum Spitznamen des 30-Jährigen: Dieser Move ist der Königstransfer der Frühphase der Free Agency!

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Derrick Henry ist eine Ausnahme-Erscheinung

Oft heißt es, dass gerade Running Backs am einfachsten in einem Team zu ersetzen seien. In der Regel ist da auch etwas dran, aber ein Bulldozer wie Derrick Henry ist nun mal nicht die Regel. Derrick Henry ist eine Ausnahme, einer der besten Ballträger seiner Generation. 

Die Ravens und Henry sind ein Match Made in Heaven. Es steht quasi in der Satzung von Baltimore, dass die Ravens ein Run-first-Team sind. Jahre, in denen die Franchise nicht unter den Top 5 der erfolgreichsten Teams in Puncto Rushing ist, sind eine Seltenheit. 2023 war es Platz 1, davor Platz 2 und 2021 Platz 3. Und dann kommt der dominanteste Läufer der letzten fünf, sechs Jahre in dieses Team rein? Prost Mahlzeit!

Der Erfolg auf dem Boden liegt natürlich auch an Lamar Jackson, ist ja klar. Er ist der agilste und explosivste Läufer unter den Quarterbacks. Aber was ist mit den Backs neben ihm? Letzte Saison war Gus Edwards der physischste Running Back der Ravens. Den hat es mittlerweile zu den Los Angeles Chargers gezogen.

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Aber neben Henry sieht Edwards aus wie ein Mittelstufen-Schüler. Alleine die schiere Präsenz des Kings wird die Ravens besser machen. Wie verteidigt man das als Defensive Coordinator? Stellt man die Box voll, um Henry mit allen Mittel zu stoppen? Dann kann Jackson mit einem Read-Option-Spielzug über die Außen loslaufen. Viel Spaß, den dann einzufangen!

Oder, schlimmer noch aus Defense-Sicht, zwischen Backfield und Linebackern entstehen kratergroße Lücken. Die kann Jackson, der sich im Passspiel deutlich weiterentwickelt hat in der neuen Offense von Todd Monken, in Form von Zay Flowers, Mark Andrews oder Rashod Bateman bedienen. Lässt man die Linebacker weiter hinten, ist es quasi unmöglich, einen Spieler wie Derrick Henry bei einem Laufspielzug unter fünf Yards Raumgewinn zu halten.

Henry und die Ravens: Das Rezept, um Kansas City zu schlagen

Warum haben die Ravens das AFC Championship Game gegen die Kansas City Chiefs verloren, obwohl die Defense den späteren Super-Bowl-MVP Patrick Mahomes bei null Punkten in der 2. Halbzeit gehalten hat? Baltimore wollte den Ball schlichtweg nicht mehr laufen.

Folglich stellten sich die Chiefs irgendwann so auf, dass sie das Laufspiel kaum noch ernst nehmen mussten. Kann sich irgendjemand vorstellen, dass irgendein Team einen Derrick Henry nicht ernst nimmt? Schwer vorstellbar. Und wer diesen Fehler doch begeht, der wird dafür bestraft!

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Dass die Produktion des 30-Jährigen zwar tendenziell eher nach unten geht, ist unbestritten. 4,2 Yards pro Lauf in der Saison 2023 sind der schlechteste Wert seiner Karriere. Aber genau das zeigt jedoch auch, wie gut Henry noch immer ist. Von 4,2 Yards pro Lauf im Schnitt träumen manche Backs. Die 1.167 Yards und zwölf Touchdowns wurden für Henry als "schwache" Saison von manchen abgetan. Man merkt, in welchen absurden Sphären sich dieser fleischgewordene LKW bewegt.

Mit ihm haben sich die Ravens also ihrer größten Schwäche entledigt. Und ja, bis zum Draft und vor allem bis Saisonstart kann noch viel passieren.

Aber Stand jetzt ist Baltimore nicht nur die Nummer eins in der AFC, sondern auch DER Favorit auf den Super-Bowl-Titel in der kommenden Saison.

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