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Division-Sieger sollen kein besseres Seeding mehr bekommen

NFL: Detroit Lions fordern eine wilde Regeländerung - dieser Vorschlag würde die Liga auf Abwege führen! Ein Kommentar

  • Aktualisiert: 21.03.2025
  • 08:24 Uhr

Die Detroit Lions haben einen Vorschlag unterbreitet, nachdem nur noch die Sieg-Niederlagen-Bilanzen über Playoff-Plätze entscheiden. Dass dieser Vorschlag schlecht ist, beweist vor allem die NBA. Ein Kommentar.

Von Kai Esser

Wer den Fairnessgedanken lebt, der dürfte in der vergangenen NFL-Saison regelrecht Tränen in den Augen gehabt haben.

Obwohl die Minnesota Vikings satte 14 von 17 Saisonspielen gewannen, waren sie nur an Nummer fünf in der NFC gesetzt. Ausgerechnet die Detroit Lions, ihres Zeichens Divisionsrivale in der NFC North, wollen das jetzt ändern.

Die Lions unterbreiteten offiziell einen Vorschlag, nachdem einzig und allein die Saisonbilanz ausschlaggebend für die Setzliste in den Playoffs ist. Aktuell genießen die vier Divisionsieger jeweils Heimrecht und sind in den Playoffs an den Stellen eins bis vier gesetzt.

Würde es das objektiv fairer machen? Ja, zweifelsohne. Allerdings würde das einen großen Reiz an der NFL schlichtweg ersatzlos pulverisieren.

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NFL: Divisions-Duelle sind das Salz in der Suppe!

Klar, an sich ist es logisch: Wer mehr Spiele gewinnt, sollte weiter vorne stehen. Allerdings würde das nahezu völlig die Divisionen in der NFL entwerten!

Jeder Fan in der NFL weiß: Die Spiele gegen Teams aus der eigenen Division sind am wichtigsten. Dort steckt nochmal mehr Feuer drin. Wenn die Cincinnati Bengals unter Flutlicht auf die Baltimore Ravens treffen, dann weiß die ganze Liga, wie unglaublich wichtig diese Partie ist.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Texans binden Star-Verteidiger mit Mega-Vertrag

  • Alabama Quarterback rasiert beim 40 Yard Dash

Sie hätte deutlich weniger Brisanz, wenn es nicht nur eine tolle Rivalität wäre, sondern wenn ein Sieg in der Division nicht quasi doppelt zählen würde.

Die Liste der Paarungen ist schier endlos. Buffalo Bills gegen New England Patriots. Philadelphia Eagles gegen Dallas Cowboys. Green Bay Packers gegen Chicago Bears und noch viele Weitere.

Würden die Divisions in Sachen Playoff-Implikationen entwertet werden, würden auch solche Duelle entwertet werden. Und das kann beileibe niemand wollen.

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Divisions ohne Wert: NBA als schlechtes Vorbild

Wie man Divisions erfolgreich entwertet, hat die NBA einst gezeigt. Dort ist es seit 2004 so, dass die Divisions-Sieger nicht mehr einen der vier ersten Plätze in der Conference bekommen.

Nicht falsch verstehen, die NBA ist eine tolle Liga. Aber manche Zuseher wissen noch nicht einmal, dass es überhaupt Divisions gibt und wer in welcher spielt.

Die Cleveland Cavaliers haben übrigens schon längst den Sieg in der Eastern Central Division klar gemacht. Warum das keiner weiß? Weil es quasi keine Bedeutung hat. Erst einer der Tiebreaker bei gleicher Bilanz ist der Sieg der Division.

NFL Playoffs 2026 - Power Ranking vor Championship Games: Seattle Seahawks nicht zu stoppen

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<em><strong>NFL Power Ranking vor den Championship Games</strong></em><br><em>Nur noch vier Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in den Championship Games um den Einzug in den Super Bowl. Wer hat dabei die besten Karten? <strong>ran</strong> präsentiert das Power Ranking vor <em>den Championship Games.</em></em>
© UPI Photo

NFL Power Ranking vor den Championship Games
Nur noch vier Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in den Championship Games um den Einzug in den Super Bowl. Wer hat dabei die besten Karten? ran präsentiert das Power Ranking vor den Championship Games.

<strong>Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 4)<br></strong>Ganz bitterer Playoff-Auftakt für die Denver Broncos, die beim Overtime-Sieg gegen die Buffalo Bills <a data-li-document-ref="91595" href="https://www.ran.de/sports/nfl-denver-broncos-reagieren-auf-bo-nix-verletzung-quarterback-situationen-der-teams-91595">Bo Nix mit einem Knöchelbruch verloren haben.</a> Mit Jarrett Stidham haben die Broncos nur noch Außenseiterchancen - Heimvorteil hin oder her. Da wird wohl auch die starke Defense um Patrick Surtain nicht ausreichen.
© Getty

Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 4)
Ganz bitterer Playoff-Auftakt für die Denver Broncos, die beim Overtime-Sieg gegen die Buffalo Bills Bo Nix mit einem Knöchelbruch verloren haben. Mit Jarrett Stidham haben die Broncos nur noch Außenseiterchancen - Heimvorteil hin oder her. Da wird wohl auch die starke Defense um Patrick Surtain nicht ausreichen.

<strong>Platz 3: Los Angeles Rams (Vorwoche: 5)<br></strong>Die Los Angeles Rams waren über weite Strecken der regulären Saison das heißeste Team der Liga und dementsprechend oft an der Spitze dieses Rankings. Doch nach der knappen Niederlage bei den Seattle Seahawks in Woche 16 hat L.A. nachgelassen, auch die Playoff-Siege in Carolina und bei den Bears waren wenig überzeugend. Die Rams werden eine klare Leistungssteigerung brauchen, um in Seattle zu bestehen.
© USA TODAY Network

Platz 3: Los Angeles Rams (Vorwoche: 5)
Die Los Angeles Rams waren über weite Strecken der regulären Saison das heißeste Team der Liga und dementsprechend oft an der Spitze dieses Rankings. Doch nach der knappen Niederlage bei den Seattle Seahawks in Woche 16 hat L.A. nachgelassen, auch die Playoff-Siege in Carolina und bei den Bears waren wenig überzeugend. Die Rams werden eine klare Leistungssteigerung brauchen, um in Seattle zu bestehen.

<strong>Platz 2: New England Patriots (Vorwoche: 3)<br></strong>Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Houston Texans. Positiv: Die Defense hat in den Playoffs absolutes Top-Format, sowohl Justin Herbert als auch C.J. Stroud hatten große Probleme in New England. Negativ: Quarterback Drake Maye macht in den Playoffs noch zu viele Fehler, gegen Houston hatte er bei zwei Fumbles Glück, dass er dabei den Ball nicht verlor. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Maye auch Lichtblicke hat und wie in der Regular Season konstant starke Würfe zeigt. Ob das aber für den ganz großen Wurf reicht?
© Imagn Images

Platz 2: New England Patriots (Vorwoche: 3)
Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Houston Texans. Positiv: Die Defense hat in den Playoffs absolutes Top-Format, sowohl Justin Herbert als auch C.J. Stroud hatten große Probleme in New England. Negativ: Quarterback Drake Maye macht in den Playoffs noch zu viele Fehler, gegen Houston hatte er bei zwei Fumbles Glück, dass er dabei den Ball nicht verlor. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Maye auch Lichtblicke hat und wie in der Regular Season konstant starke Würfe zeigt. Ob das aber für den ganz großen Wurf reicht?

<strong>Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 1)<br></strong>Die Seahawks sind als bestes Team in die Divisional Round gegangen und haben ihre Playoffs mit einem Knall gestartet. Rashid Shaheed hat sich mit seinem zweiten Return-Touchdown seit Woche 16 als perfekte Ergänzung zur Trade Deadline entpuppt, die Defense liefert ohnehin schon über die ganze Saison ab. Gegen die San Francisco 49ers hat Kenneth Walker gezeigt, dass er den Ausfall von Zach Charbonnet definitiv auffangen kann. Unterlaufen Sam Darnold nicht mehrere Turnovers, sind die Seahawks kaum zu schlagen.
© Imagn Images

Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 1)
Die Seahawks sind als bestes Team in die Divisional Round gegangen und haben ihre Playoffs mit einem Knall gestartet. Rashid Shaheed hat sich mit seinem zweiten Return-Touchdown seit Woche 16 als perfekte Ergänzung zur Trade Deadline entpuppt, die Defense liefert ohnehin schon über die ganze Saison ab. Gegen die San Francisco 49ers hat Kenneth Walker gezeigt, dass er den Ausfall von Zach Charbonnet definitiv auffangen kann. Unterlaufen Sam Darnold nicht mehrere Turnovers, sind die Seahawks kaum zu schlagen.

Während die beste Basketball-Liga Nordamerikas aktuell Probleme mit Einschaltquoten im eigenen Land hat, stellt die beste Football-Liga jedes Jahr neue Quoten-Rekorde auf. Das hat viele Gründe, unter anderem dass jedes Team im Jahr sechs Duelle hat, die mehr oder weniger Must-Win-Spiele sind.

Das darf sich die NFL nicht nehmen lassen - auch, wenn es in Ausnahmefällen der Gerechtigkeit widerspricht.

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