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NFL - Gewinner und Verlierer aus Woche 7: Superstar-Quarterbacks mit Licht und Schatten

  • Aktualisiert: 20.11.2024
  • 10:04 Uhr
  • Chris Lugert und Andreas Reiners
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Auch Week 7 der NFL-Saison 2024 bot wieder jede Menge Action und lieferte besondere Geschichten. ran schaut auf die Gewinner und Verlierer des Spieltags.

Von Chris Lugert und Andreas Reiners

Mit Woche sieben hat das zweite Drittel der NFL-Saison 2024 begonnen. Die Fans wurden dabei mit zahlreichen Highscoring Games beschenkt, an offensivem Spektakel mangelte es nicht.

Sportlich endete die Siegesserie der Minnesota Vikings, die in einem erwartungsgemäß engen und hochklassigen Spiel knapp gegen die Detroit Lions verloren. Die Lions wiederum festigten ihren Status als womöglich bestes Team der NFC.

Doch auch andere Teams und Spieler schrieben an diesem Spieltag Schlagzeilen. ran schaut auf die Gewinner und Verlierer in Week 7.

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Gewinner: Geno Smith (Seattle Seahawks)

Der Abgesang auf den Quarterback der Seattle Seahawks nahm gerade Fahrt auf, da sind die kritischen Stimmen auch schon wieder verstummt. Mit einer fehlerfreien und beeindruckenden Leistung führte Geno Smith die Seahawks zu einem überraschend deutlichen 34:14-Sieg bei den Atlanta Falcons.

Anders als noch in der Woche zuvor gegen die San Francisco 49ers agierte Smith ruhig und spielte extrem präzise. 18 seiner 28 Pässe fanden seine Mitspieler, 207 Yards und zwei Touchdowns waren die Ausbeute. Nur einmal ließ sich Smith sacken, sein Passer Rating von 110,3 war das höchste seiner bisherigen Saison. Mit 1.985 Passing Yards führt er die NFL an. In dieser Verfassung erübrigt sich jegliche Quarterback-Diskussion in Seattle.

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Die nächsten Aufgaben werden aber nicht einfacher. Am Sonntagabend geht es für die Seahawks in Woche 8 zu Hause gegen die Buffalo Bills, die allerdings defensiv durchaus angreifbar sind. Danach warten die direkten Divisionsduelle gegen die Los Angeles Rams, das Rückspiel gegen die 49ers sowie das erste Duell mit den Arizona Cardinals. Mit einem Geno in dieser Form könnten die Seahawks die Tür zu den Playoffs in den kommenden Wochen weit aufstoßen.

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Gewinner: Kliff Kingsbury (Offensive Coordinator Washington Commanders)

In der NFL gibt es eine Faustregel: Fällt der Starting Quarterback eines Teams aus, funktioniert die Offense meist automatisch schlechter. Was daran liegt, dass der Quarterback, der neu reinkommt, aus guten Gründen im Normalfall auf der Bank sitzt. Ganz einfach, weil er individuell der schlechtere Spieler ist.

Ist der Moment gekommen, in dem die Nummer zwei das Ruder übernehmen muss, liegt es am offensiven Playcaller, Lösungen zu finden, um die Offensive dennoch am Laufen zu halten. Kliff Kingsbury lieferte dahingehend ein Meisterstück ab, als Jayden Daniels bei den Washington Commanders ganz früh verletzt passen musste und Marcus Mariota übernahm.

Denn auch ohne den Super-Rookie Daniels rollte die Offense der Commanders über die - zugegebenermaßen erneut schwachen - Carolina Panthers hinweg. Und Mariota hatte maßgeblichen Anteil daran, er brachte 18 seiner 23 Pässe für 205 Yards und zwei Touchdowns an. Am Ende stand ein überdeutliches 40:7 auf der Anzeigetafel.

Dieses Spiel untermauerte den Wert, den der Offensive Coordinator Kingsbury für die Commanders hat. Als Head Coach bei den Arizona Cardinals war Kingsbury einst gescheitert, doch in Washington, wo er sich voll und ganz um die Offensive kümmern kann, blüht er auf. Er scheint nicht nur der ideale Playcaller für Daniels zu sein, sondern kann sogar den Backup-Quarterback glänzen lassen.

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© Icon Sportswire
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Gewinner: Russell Wilson (Pittsburgh Steelers)

Einen solchen Quarterback-Tausch gab es in der modernen NFL wahrscheinlich noch nie. Ein Team startet mit einer 4-2-Bilanz in die Saison, hält klar Kurs Richtung Playoffs - und tauscht ungezwungen den Spielmacher aus. Die Pittsburgh Steelers entschieden sich dazu und setzten Justin Fields auf die Bank, Russell Wilson durfte ran.

Und der Altstar lieferte in seinem ersten Einsatz als Starter für die Steelers so richtig ab. Seine tiefen Bälle erinnerten an alte Tage, endlich schien auch Wide Receiver George Pickens glücklich zu sein, der prompt sein bestes Saisonspiel ablieferte. Nach einem holprigen Start überrollten die Steelers die New York Jets schließlich mit 37:15.

Schon vor Saisonbeginn hieß es, dass das Trainerteam um Head Coach Mike Tomlin mit Wilson als Quarterback Nummer eins plane, eine Wadenverletzung zwang den früheren Super-Bowl-Sieger mit den Seahawks schließlich wochenlang zum Zuschauen. Jetzt ist er da - und nach dieser Leistung spricht kurzfristig kaum etwas für einen erneuten Tausch.

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Gewinner: Lamar Jackson (Baltimore Ravens)

Lamar Jackson spielt schon die gesamte Saison über auf einem Topniveau, doch die Leistung in Woche sieben gegen die Tampa Bay Buccaneers ragte noch einmal heraus. Fünf Touchdown-Pässe warf der zweimalige MVP - wobei man wohl eher von einem noch zweimaligen MVP sprechen muss.

Denn aktuell rast der 27 Jahre alte Topstar der Baltimore Ravens stramm Richtung dritte Auszeichnung. Jackson spielt auf einem ganz eigenen Niveau, so wie die gesamte Offense der Ravens. Running Back Derrick Henry gibt dem Team eine weitere Dimension, die dem Quarterback hilft. Das Laufspiel hängt nicht mehr an ihm allein.

Seine Stats gehören schon wieder zu den besten ligaweit aller Quarterbacks. Die 15 Touchdowns von Jackson werden nur von Baker Mayfield überboten, nur vier Quarterbacks haben mehr Yards durch die Luft erzielt. Nicht schlecht für einen Spieler, der von einigen Kritikern lange spöttisch als werfender Running Back gesehen wurde.

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Gewinner: Running Backs

Apropos Derrick Henry: Der "King" walzte erneut in bester Bulldozer-Manier über die gegnerischen Verteidiger hinweg, sagenhafte 169 Yards bei gerade einmal 15 Läufen standen am Ende zu Buche. Doch das war nicht einmal die krasseste Leistung eines Running Backs an diesem Spieltag. Denn Saquon Barkley kam bei 17 Versuchen auf 176 Yards und lief zudem noch einmal in die Endzone.

Insgesamt war es eine Woche, in der die Running Backs in der NFL kräftig Eigenwerbung betrieben. Tank Bigsby erledigte die New England Patriots im London Game fast im Alleingang, Najee Harris zeigte erneut eine Top-Leistung und knackte die 100-Yards-Marke, ebenso Jahmyr Gibbs, Bijan Robinson, Joe Mixon und James Conner.

Der generelle Trend, dass die NFL immer passlastiger wird, ist natürlich nicht gestoppt. Aber Running Backs haben wieder einen Wert und können ein wichtiger Bestandteil einer Offense sein. Vor allem dann, wenn die jeweiligen Teams im Passspiel enorme Probleme haben und kaum Lösungen finden.

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NFL-Transactions - New England Patriots aktivieren Wide Receiver von IR - "Besondere Energie" für die Offense

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<em><strong>Mack Hollins (New England Patriots)</strong><br>Vor dem AFC Championship Game gegen die Denver Broncos haben die New England Patriots Wide Receiver Mack Hollins von der IR-Liste aktiviert. Er stand wegen einer Bauchmuskelverletzung seit Ende 2025 auf der Verletztenliste und könnte nun der Patriots-Offensive im Championship Game einen Schub geben. Am Donnerstag trainierte Hollins erstmals wieder mit dem Team. "Er hat eine besondere Energie", sagte Head Coach Mike Vrabel über Hollins.</em>
© Getty Images

Mack Hollins (New England Patriots)
Vor dem AFC Championship Game gegen die Denver Broncos haben die New England Patriots Wide Receiver Mack Hollins von der IR-Liste aktiviert. Er stand wegen einer Bauchmuskelverletzung seit Ende 2025 auf der Verletztenliste und könnte nun der Patriots-Offensive im Championship Game einen Schub geben. Am Donnerstag trainierte Hollins erstmals wieder mit dem Team. "Er hat eine besondere Energie", sagte Head Coach Mike Vrabel über Hollins.

<strong>Brandon Aiyuk (San Francisco 49ers)</strong><br>Das Kapitel von Wide Receiver Brandon Aiyuk bei den San Francisco 49ers ist so gut wie beendet. "Ich denke, dass man mit Sicherheit sagen kann, dass Brandon seinen letzten Snap als 49er bereits gespielt hat", erklärte General Manager John Lynch auf der Jahresabschluss-Pressekonferenz. Aiyuk, der seit Mitte 2024 verletzungsbedingt kein Spiel mehr gemacht hat, wird demnach wahrscheinlich entlassen werden.&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Auch interessant: <a data-li-document-ref="603567" href="https://www.ran.de/sports/nfl-playoff-rekord-schon-weit-vor-dem-super-bowl2026-gebrochen-603567">NFL: Playoff-Rekord schon weit vor dem Super Bowl 2026 gebrochen</a>
© Imagn Images

Brandon Aiyuk (San Francisco 49ers)
Das Kapitel von Wide Receiver Brandon Aiyuk bei den San Francisco 49ers ist so gut wie beendet. "Ich denke, dass man mit Sicherheit sagen kann, dass Brandon seinen letzten Snap als 49er bereits gespielt hat", erklärte General Manager John Lynch auf der Jahresabschluss-Pressekonferenz. Aiyuk, der seit Mitte 2024 verletzungsbedingt kein Spiel mehr gemacht hat, wird demnach wahrscheinlich entlassen werden.                                                     Auch interessant: NFL: Playoff-Rekord schon weit vor dem Super Bowl 2026 gebrochen

<strong>Trevon Diggs (Green Bay Packers)</strong><br>Das Intermezzo von Trevon Diggs in Green Bay ist vorbei. Die Packers haben den Cornerback entlassen, das gab die Franchise bekannt. Der 27-Jährige durchläuft nun den Waiver Wire. Sollte er nicht verpflichtet werden, wird er zum Free Agent. Ende Dezember hatten sich die Dallas Cowboys von ihm getrennt, die Packers verpflichteten ihn und er spielte in zwei Partien. Green Bay macht damit 15 Millionen Dollar an Cap Space frei.
© IMAGO/Icon Sportswire

Trevon Diggs (Green Bay Packers)
Das Intermezzo von Trevon Diggs in Green Bay ist vorbei. Die Packers haben den Cornerback entlassen, das gab die Franchise bekannt. Der 27-Jährige durchläuft nun den Waiver Wire. Sollte er nicht verpflichtet werden, wird er zum Free Agent. Ende Dezember hatten sich die Dallas Cowboys von ihm getrennt, die Packers verpflichteten ihn und er spielte in zwei Partien. Green Bay macht damit 15 Millionen Dollar an Cap Space frei.

<strong>Lorenz Metz (New England Patriots)</strong><br>Neue Heimat für den deutschen Offensive Lineman Lorenz Metz. Vom Practice Squad der Tampa Bay Buccaneers wird der gebürtige Bayer ins Practice Squad des sechsmaligen Champions New England Patriots aufgenommen. Die Maßnahme ist wohl eine Reaktion auf die Probleme der Offensive Line im ersten Playoff-Spiel gegen die Chargers (16:3). Metz könnte bereits in der Divisional Round gegen die Texans aktiviert werden.
© Imagn Images

Lorenz Metz (New England Patriots)
Neue Heimat für den deutschen Offensive Lineman Lorenz Metz. Vom Practice Squad der Tampa Bay Buccaneers wird der gebürtige Bayer ins Practice Squad des sechsmaligen Champions New England Patriots aufgenommen. Die Maßnahme ist wohl eine Reaktion auf die Probleme der Offensive Line im ersten Playoff-Spiel gegen die Chargers (16:3). Metz könnte bereits in der Divisional Round gegen die Texans aktiviert werden.

<strong>Lenny Krieg (New York Jets)</strong><br>Kicker Lenny Krieg hat eine neue Heimat in der NFL gefunden: Die New York Jets statteten den Deutschen mit einem Future/Reserve Contract aus und holten ihn vom Practice Squad der Atlanta Falcons. Damit haben die Jets die Rechte an Krieg für die Saison 2026, aber nicht darüber hinaus.
© Imagn Images

Lenny Krieg (New York Jets)
Kicker Lenny Krieg hat eine neue Heimat in der NFL gefunden: Die New York Jets statteten den Deutschen mit einem Future/Reserve Contract aus und holten ihn vom Practice Squad der Atlanta Falcons. Damit haben die Jets die Rechte an Krieg für die Saison 2026, aber nicht darüber hinaus.

<strong>Jakobi Meyers (Jacksonville Jaguars)</strong><br>An der Trade Deadline erst per Trade gekommen, nun ein neuer Vertrag: Die Jacksonville Jaguars statten Wide Receiver Jakobi Meyers mit einem neuen Kontrakt über drei Jahre und 60 Millionen Dollar aus, davon sind 40 Millionen garantiert. Nachdem Meyers bei den Las Vegas Raiders nicht glücklich wurde, tradeten die Jaguars für ihn. Nach der Saison wäre er Free Agent geworden.
© Icon Sportswire

Jakobi Meyers (Jacksonville Jaguars)
An der Trade Deadline erst per Trade gekommen, nun ein neuer Vertrag: Die Jacksonville Jaguars statten Wide Receiver Jakobi Meyers mit einem neuen Kontrakt über drei Jahre und 60 Millionen Dollar aus, davon sind 40 Millionen garantiert. Nachdem Meyers bei den Las Vegas Raiders nicht glücklich wurde, tradeten die Jaguars für ihn. Nach der Saison wäre er Free Agent geworden.

<strong>Travis Jones (Baltimore Ravens)</strong><br>In seinem letzten Vertragsjahr haben die Baltimore Ravens Nägel mit Köpfen gemacht und Defensive Tackle Travis Jones mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Die Stütze der Defensive Line verdient über die kommenden drei Jahre 40,5 Millionen Dollar. Der Third Round Pick von 2022 spielt sein bestes Jahr und ist zu einem zuverlässigen Run Stopper geworden.
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Travis Jones (Baltimore Ravens)
In seinem letzten Vertragsjahr haben die Baltimore Ravens Nägel mit Köpfen gemacht und Defensive Tackle Travis Jones mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Die Stütze der Defensive Line verdient über die kommenden drei Jahre 40,5 Millionen Dollar. Der Third Round Pick von 2022 spielt sein bestes Jahr und ist zu einem zuverlässigen Run Stopper geworden.

<strong>Luke Wattenberg (Denver Broncos)</strong><br>Die <a data-li-document-ref="603553" href="https://www.ran.de/sports/-603553">Denver Broncos</a> haben einem Anker ihrer Offensive Line einen neuen Vertrag gegeben. Wie NFL-Insider Tom Pelissero berichtet, statten die Broncos ihrem Center Luke Wattenberg mit einem neuen Vierjahresvertrag aus, der ihm 48 Millionen Dollar einbringt, damit sind nur drei Center besser bezahlt als Wattenberg. Die Hälfte davon sind garantiert. Laut "Pro Football Focus" hat Wattenberg diese Saison noch keinen Sack zugelassen. Auch interessant: <a data-li-document-ref="603323" href="https://www.ran.de/sports/nfl-denver-broncos-ohne-bo-nix-ersatzmann-spielt-gegen-sein-ex-team-603323">NFL: Denver Broncos ohne Bo Nix - Ersatzmann spielt gegen sein Ex-Team</a>
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Luke Wattenberg (Denver Broncos)
Die Denver Broncos haben einem Anker ihrer Offensive Line einen neuen Vertrag gegeben. Wie NFL-Insider Tom Pelissero berichtet, statten die Broncos ihrem Center Luke Wattenberg mit einem neuen Vierjahresvertrag aus, der ihm 48 Millionen Dollar einbringt, damit sind nur drei Center besser bezahlt als Wattenberg. Die Hälfte davon sind garantiert. Laut "Pro Football Focus" hat Wattenberg diese Saison noch keinen Sack zugelassen. Auch interessant: NFL: Denver Broncos ohne Bo Nix - Ersatzmann spielt gegen sein Ex-Team

<strong>Aidan Hutchinson (Detroit Lions)</strong><br>Die Detroit Lions binden einen weiteren Leistungsträger langfristig an sich. Nach Jameson Williams und Kerby Joseph verlängerte nun auch Defensive End Aidan Hutchinson in Detroit. Der Edge Rusher unterschrieb für vier weitere Jahre und erhält nach Angaben seines Beraters Mike McCartney in diesem Zeitraum 180 Millionen Dollar, 141 davon sind demnach garantiert. Auch interessant: <a data-li-document-ref="603644" href="https://www.ran.de/sports/nfl-amon-ra-st-brown-kritisiert-fans-der-detroit-lions-haben-keine-ahnung-603644">NFL: Amon-Ra St. Brown kritisiert Fans der Detroit Lions</a>
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Aidan Hutchinson (Detroit Lions)
Die Detroit Lions binden einen weiteren Leistungsträger langfristig an sich. Nach Jameson Williams und Kerby Joseph verlängerte nun auch Defensive End Aidan Hutchinson in Detroit. Der Edge Rusher unterschrieb für vier weitere Jahre und erhält nach Angaben seines Beraters Mike McCartney in diesem Zeitraum 180 Millionen Dollar, 141 davon sind demnach garantiert. Auch interessant: NFL: Amon-Ra St. Brown kritisiert Fans der Detroit Lions

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Verlierer: New York Jets

Tja, was brauchen die Jets noch, um den hohen Ansprüchen gerecht zu werden? Der Trainer ist weg, der Effekt von Interimscoach Jeff Ubrich ist angesichts der beiden Niederlagen in den beiden Spielen unter seiner Leitung in sich zusammengefallen, ehe er sich annähernd entfalten konnte.

Zwar ist Davante Adams da, den Erfolg hat der Wide Receiver aber nicht mitgebracht. Von der alten Connection zu Quarterback-Superstar Aaron Rodgers war beim 15:37 bei den Pittsburgh Steelers nicht viel zu sehen.

Die fünfte Niederlage in dieser Saison (die vierte in Folge) lässt die Playoff-Hoffnungen der Jets in weite Ferne rücken. Und die Stimmen mehren sich, die fragen, ob es für Rodgers nicht an der Zeit wäre, ernsthaft über einen Rücktritt nachzudenken. Er wird im Dezember 41, der Vertrag des Ex-MVP läuft noch eine weitere Saison.

Fakt ist: Die Jets müssen Fehler bereits jetzt abstellen, wenn es eine Wende geben soll. Dass ein Sieg gegen die New England Patriots (1:6) Pflicht ist, versteht sich von selbst.

Verlierer: Justin Fields (Pittsburgh Steelers)

Es gab nicht wenige Kritiker rund um die Steelers, die die Entscheidung von Head Coach Mike Tomlin nicht nachvollziehen konnten. Fields auf die Bank nach einem 4-2-Start, weil Russell Wilson wieder fit ist? Ja, Fields war nicht überragend, aber der Start der Steelers war mehr als ordentlich.

Nun ist es eine der Stärken des Trainers, auf die Meinung anderer Leute zu pfeifen. Weshalb er Wilson nach seiner Verletzung zum Starter machte. Was er bereits zum Saisonstart vorhatte, ehe die Wilson-Verletzung das verhinderte. Dass er den QB-Wechsel nun so aus der Hüfte schoss, hat viele überrascht.

Doch Wilson dankte es mit dem 37:15 gegen die Jets, 264 Yards, zwei Touchdown-Pässen und einem Score am Boden. Während Tomlin und Wilson die Gewinner sind, ist Fields der große Verlierer bei den Steelers, denn den Starter-Job ist er vorerst los.

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© UPI Photo

Verlierer: Deshaun Watson (Cleveland Browns)

Auch wenn sich das böse anhört: Die schwere Verletzung des umstrittenen Quarterbacks war im Grunde das, was als negativer Höhepunkt einer sowieso schon desaströsen Saison noch fehlte. Von der unterirdischen 1-6-Bilanz mal ganz zu schweigen. Diese Suppe löffeln aber andere aus.

Sportlich blieb Watson mal wieder deutlich hinter den Erwartungen zurück, er ließ durch schwache Auftritte und Statistiken die Kritik, er sei der schlechteste Trade in der Geschichte der Franchise, immer lauter werden. Am Ende wurde er verletzt auf dem Boden liegend sogar noch von den eigenen Fans verhöhnt – tiefer kann man kaum sinken, was für beide Seiten gleichermaßen gilt.

Nun also der Achillessehnenriss und das Saisonaus. Wieder ein Jahr verloren. Oder ist gar die Karriere des inzwischen 29-Jährigen in Gefahr? Zwei Jahre hat er noch Vertrag, und die beiden Saisons werden üppig bezahlt. Üppig abgeliefert hat Watson allerdings schon lange nicht mehr.

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Verlierer: Brock Purdy (San Francisco 49ers)

Zu beneiden ist Brock Purdy nicht, denn ihm fehlt quasi seine komplette Offense. Ohne wettbewerbsfähige Waffen ist auch der beste Quarterback machtlos. Die ganz Großen finden dann trotzdem noch Lösungen und Wege, aber in einem Spiel gegen einen effektiven und eiskalten Titelverteidiger waren das zu viele negative Einflüsse.

Purdy absolvierte sein schlechtestes Saisonspiel. Was noch verschmerzbar wäre, denn das kann immer mal passieren. Doch dass jetzt auch noch Brandon Aiyuk für den Rest der Saison ausfällt, tut deutlich mehr weh. Denn eine 3-4-Bilanz zeigt, dass die Niners aufpassen müssen, ihre Ziele nicht zu verpassen. Und die Offense wird personell löchrig bleiben.

Purdy ist zumindest selbstkritisch. "Ich denke, ich muss einfach besser spielen, was meine Würfe und Entscheidungen angeht. Das ist ziemlich einfach. Ich muss mir natürlich den Film ansehen und so, aber meine erste Reaktion ist, dass ich besser spielen muss", sagte er.

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Verlierer: Atlanta Falcons

Wo stehen die Falcons? Die deutliche Pleite gegen die Seattle Seahawks war ein ebenso deutlicher Realitätscheck, dass es nach zuvor drei Siegen in Serie mehr braucht, um weiter erfolgreich zu sein.

Mit einer 4-3-Bilanz stehen die Falcons zwar noch an der Spitze der NFC South, allerdings sollte man die unsanfte Landung auf dem Boden der Tatsachen nutzen, um unnötige Fehler in allen Mannschaftsteilen abzustellen. Und um eine Lösung für den katastrophalen Pass Rush zu finden.

NFL - Injury Update 2026: Running Back der Seattle Seahawks erleidet Kreuzbandriss

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<em><strong>Zach Charbonnet (Seattle Seahawks)</strong><br>Schlimme Nachricht für die Seattle Seahawks: Running Back Zach Charbonnet hat sich entgegen erster optimistischer Prognosen doch schwer verletzt. Der 25-Jährige zog sich beim Blowout-Sieg gegen die San Francisco 49ers in der Divisional Round einen Kreuzbandriss zu und wird nicht nur die restlichen Playoffs, sondern wohl auch einen erheblichen Teil der kommenden Saison verpassen.</em>
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Zach Charbonnet (Seattle Seahawks)
Schlimme Nachricht für die Seattle Seahawks: Running Back Zach Charbonnet hat sich entgegen erster optimistischer Prognosen doch schwer verletzt. Der 25-Jährige zog sich beim Blowout-Sieg gegen die San Francisco 49ers in der Divisional Round einen Kreuzbandriss zu und wird nicht nur die restlichen Playoffs, sondern wohl auch einen erheblichen Teil der kommenden Saison verpassen.

<strong>Carlton Davis (New England Patriots)</strong><br>Bittere Verletzung für die Patriots: Cornerback Carlton Davis musste die Partie nach zwei Interceptions in der ersten Halbzeit mit einer Kopfverletzung vorzeitig beenden. Der 29-Jährige verließ im vierten Viertel das Feld, wurde zunächst im medizinischen Zelt und anschließend in den Katakomben des Gillette Stadiums untersucht. Zunächst als fraglich eingestuft, wurde Davis kurz vor Spielende endgültig aus dem Spiel genommen. Ob er im AFC Championship Game gegen die Denver Broncos einsatzfähig ist, ist derzeit offen.
© UPI Photo

Carlton Davis (New England Patriots)
Bittere Verletzung für die Patriots: Cornerback Carlton Davis musste die Partie nach zwei Interceptions in der ersten Halbzeit mit einer Kopfverletzung vorzeitig beenden. Der 29-Jährige verließ im vierten Viertel das Feld, wurde zunächst im medizinischen Zelt und anschließend in den Katakomben des Gillette Stadiums untersucht. Zunächst als fraglich eingestuft, wurde Davis kurz vor Spielende endgültig aus dem Spiel genommen. Ob er im AFC Championship Game gegen die Denver Broncos einsatzfähig ist, ist derzeit offen.

<strong>Bo Nix (Denver Broncos)</strong><br>Rund eine Stunde, nachdem die Denver Broncos nach dem Sieg über die Buffolo Bills in der Divisional Round das Feld verlassen hatten, bestätigte Head Coach Sean Payton, was nach dem Spiel bereits als Gerücht kursierte. Quarterback Bo Nix hat sich drei Spielzüge vor dem 23-Yard-Field-Goal von Will Lutz in der Overtime das rechte Sprunggelenk gebrochen. Damit ist klar, dass Nix für den Rest der Postseason ausfällt. Jarrett Stidham übernimmt als Starting Quarterback im AFC Championship Game.
© ZUMA Press Wire

Bo Nix (Denver Broncos)
Rund eine Stunde, nachdem die Denver Broncos nach dem Sieg über die Buffolo Bills in der Divisional Round das Feld verlassen hatten, bestätigte Head Coach Sean Payton, was nach dem Spiel bereits als Gerücht kursierte. Quarterback Bo Nix hat sich drei Spielzüge vor dem 23-Yard-Field-Goal von Will Lutz in der Overtime das rechte Sprunggelenk gebrochen. Damit ist klar, dass Nix für den Rest der Postseason ausfällt. Jarrett Stidham übernimmt als Starting Quarterback im AFC Championship Game.

<strong>Ahkello Witherspoon (Los Angeles Rams)</strong><br>Anders sieht es bei Cornerback Ahkello Witherspoon aus. Der 30-Jährige wurde mit einer Schulterverletzung auf die IR-Liste gesetzt, womit die Playoffs für ihn gelaufen sind. McVay hatte zuvor erklärt, dass die Verletzung, die Witherspoon bereits den Großteil der Regular Season gekostet hatte, sich wieder verschlimmert habe.
© ZUMA Press Wire

Ahkello Witherspoon (Los Angeles Rams)
Anders sieht es bei Cornerback Ahkello Witherspoon aus. Der 30-Jährige wurde mit einer Schulterverletzung auf die IR-Liste gesetzt, womit die Playoffs für ihn gelaufen sind. McVay hatte zuvor erklärt, dass die Verletzung, die Witherspoon bereits den Großteil der Regular Season gekostet hatte, sich wieder verschlimmert habe.

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