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Wohl kein Einsatz in Berlin

NFL in Berlin - Atlanta Falcons: Franchise verpasst Riesenchance bei Lenny Krieg - ein Kommentar

  • Aktualisiert: 07.11.2025
  • 10:44 Uhr
  • Kai Esser

Die Atlanta Falcons haben Probleme mit den Kickern. Anstatt auf den Deutschen Lenny Krieg zu setzen, holen sie einen weiteren Kicker. Damit verpassen die Falcons eine große Chance - und schaden ihrem Spieler womöglich.

Von Kai Esser

Die Niederlage bei den New England Patriots war verdammt unnötig für die Atlanta Falcons.

Nicht nur, weil die Falcons in der 2. Halbzeit das bessere Team waren, sondern weil das Spiel durchaus in die Overtime hätte gehen können. Zumindest, wenn Kicker Parker Romo den Extrapunkt nach dem letzten der drei Falcons-Touchdowns nicht neben die Uprights gekickt hätte.

Romo wurde wenig später entlassen. Schon der zweite Kicker der Falcons, der gefeuert wird. Eigentlich, so sollte man meinen, die Chance für den Deutschen Lenny Krieg. Stattdessen gaben die Falcons dem arbeitslosen Kicker Zane Gonzalez einen Vertrag und machten ihn gleich zum Starter.

Das ist nicht nur marketingtechnisch eine verpasste Chance - die Falcons riskieren damit, das Selbstbewusstsein von Krieg nachhaltig mindestens mal anzukratzen.

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Atlanta Falcons hätten Cinderella-Story des NFL-Jahres schreiben können

Die Falcons gaben dem 23-Jährigen in der vergangenen Offseason einen Dreijahresvertrag in Georgia. Sicher, ein Investment in die Zukunft, das man nicht überstürzen sollte.

Aber wann will man ihm eine Chance geben, wenn nicht jetzt? Jetzt vor dem Spiel gegen die Indianapolis Colts in Berlin? Nicht nur in Kriegs Heimatland, sondern sogar in seiner Heimatstadt? Das wäre nicht nur sportlich vertretbar gewesen, es wäre marketingtechnisch ein Coup geworden.

Die Falcons sind eines der am stärksten in Deutschland engagierten Teams, darauf legt die Franchise großen Wert.

Zu sehen, wie ein junger, deutscher Kicker in Berlin für ein NFL-Team Punkte scort, hätte - mit einer bewussten Übertreibung - eine ganze Generation von Jugendlichen inspirieren können. Nicht nur, Falcons-Fans zu werden, sondern auch zu sehen: Nichts ist unmöglich. Nicht einmal der Weg von Deutschland in die NFL.

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Atlanta Falcons setzen Kriegs Selbstbewusstsein aufs Spiel

Nun darf Gonzalez kicken. Der konnte in seiner Karriere bisher nur bedingt glänzen, verwandelte lediglich 80 Prozent seiner Field Goals. 2024 waren es für die Washington Commanders sogar nur 71 Prozent. Das war Platz 38 in der NFL. Zur Erinnerung: Die besteht aus 32 Teams.

Was sich der ehemalige Placekicker der Stuttgart Surge wohl denkt? Freilich, nur er und die Coaches wissen, wie er im Training performt. Aber würde Lenny Krieg so gar nicht liefern, dann hätte das Business NFL auch keine Skrupel, ihn ohne Weiteres vor die Tür zu setzen.

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NFL Playoffs 2026 - Power Ranking vor Championship Games: Seattle Seahawks nicht zu stoppen

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<em><strong>NFL Power Ranking vor den Championship Games</strong></em><br><em>Nur noch vier Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in den Championship Games um den Einzug in den Super Bowl. Wer hat dabei die besten Karten? <strong>ran</strong> präsentiert das Power Ranking vor <em>den Championship Games.</em></em>
© UPI Photo

NFL Power Ranking vor den Championship Games
Nur noch vier Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in den Championship Games um den Einzug in den Super Bowl. Wer hat dabei die besten Karten? ran präsentiert das Power Ranking vor den Championship Games.

<strong>Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 4)<br></strong>Ganz bitterer Playoff-Auftakt für die Denver Broncos, die beim Overtime-Sieg gegen die Buffalo Bills <a data-li-document-ref="91595" href="https://www.ran.de/sports/nfl-denver-broncos-reagieren-auf-bo-nix-verletzung-quarterback-situationen-der-teams-91595">Bo Nix mit einem Knöchelbruch verloren haben.</a> Mit Jarrett Stidham haben die Broncos nur noch Außenseiterchancen - Heimvorteil hin oder her. Da wird wohl auch die starke Defense um Patrick Surtain nicht ausreichen.
© Getty

Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 4)
Ganz bitterer Playoff-Auftakt für die Denver Broncos, die beim Overtime-Sieg gegen die Buffalo Bills Bo Nix mit einem Knöchelbruch verloren haben. Mit Jarrett Stidham haben die Broncos nur noch Außenseiterchancen - Heimvorteil hin oder her. Da wird wohl auch die starke Defense um Patrick Surtain nicht ausreichen.

<strong>Platz 3: Los Angeles Rams (Vorwoche: 5)<br></strong>Die Los Angeles Rams waren über weite Strecken der regulären Saison das heißeste Team der Liga und dementsprechend oft an der Spitze dieses Rankings. Doch nach der knappen Niederlage bei den Seattle Seahawks in Woche 16 hat L.A. nachgelassen, auch die Playoff-Siege in Carolina und bei den Bears waren wenig überzeugend. Die Rams werden eine klare Leistungssteigerung brauchen, um in Seattle zu bestehen.
© USA TODAY Network

Platz 3: Los Angeles Rams (Vorwoche: 5)
Die Los Angeles Rams waren über weite Strecken der regulären Saison das heißeste Team der Liga und dementsprechend oft an der Spitze dieses Rankings. Doch nach der knappen Niederlage bei den Seattle Seahawks in Woche 16 hat L.A. nachgelassen, auch die Playoff-Siege in Carolina und bei den Bears waren wenig überzeugend. Die Rams werden eine klare Leistungssteigerung brauchen, um in Seattle zu bestehen.

<strong>Platz 2: New England Patriots (Vorwoche: 3)<br></strong>Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Houston Texans. Positiv: Die Defense hat in den Playoffs absolutes Top-Format, sowohl Justin Herbert als auch C.J. Stroud hatten große Probleme in New England. Negativ: Quarterback Drake Maye macht in den Playoffs noch zu viele Fehler, gegen Houston hatte er bei zwei Fumbles Glück, dass er dabei den Ball nicht verlor. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Maye auch Lichtblicke hat und wie in der Regular Season konstant starke Würfe zeigt. Ob das aber für den ganz großen Wurf reicht?
© Imagn Images

Platz 2: New England Patriots (Vorwoche: 3)
Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Houston Texans. Positiv: Die Defense hat in den Playoffs absolutes Top-Format, sowohl Justin Herbert als auch C.J. Stroud hatten große Probleme in New England. Negativ: Quarterback Drake Maye macht in den Playoffs noch zu viele Fehler, gegen Houston hatte er bei zwei Fumbles Glück, dass er dabei den Ball nicht verlor. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Maye auch Lichtblicke hat und wie in der Regular Season konstant starke Würfe zeigt. Ob das aber für den ganz großen Wurf reicht?

<strong>Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 1)<br></strong>Die Seahawks sind als bestes Team in die Divisional Round gegangen und haben ihre Playoffs mit einem Knall gestartet. Rashid Shaheed hat sich mit seinem zweiten Return-Touchdown seit Woche 16 als perfekte Ergänzung zur Trade Deadline entpuppt, die Defense liefert ohnehin schon über die ganze Saison ab. Gegen die San Francisco 49ers hat Kenneth Walker gezeigt, dass er den Ausfall von Zach Charbonnet definitiv auffangen kann. Unterlaufen Sam Darnold nicht mehrere Turnovers, sind die Seahawks kaum zu schlagen.
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Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 1)
Die Seahawks sind als bestes Team in die Divisional Round gegangen und haben ihre Playoffs mit einem Knall gestartet. Rashid Shaheed hat sich mit seinem zweiten Return-Touchdown seit Woche 16 als perfekte Ergänzung zur Trade Deadline entpuppt, die Defense liefert ohnehin schon über die ganze Saison ab. Gegen die San Francisco 49ers hat Kenneth Walker gezeigt, dass er den Ausfall von Zach Charbonnet definitiv auffangen kann. Unterlaufen Sam Darnold nicht mehrere Turnovers, sind die Seahawks kaum zu schlagen.

Es kann für einen jungen Menschen nur frustrierend sein, keine faire Chance zu bekommen. Es ist beinahe tragisch für das Einzelschicksal des gebürtigen Berliners, dass die Playoff-Hoffnungen der Falcons noch am leben sind.

Denn wären sie das nicht mehr, dann wären die Chancen auf Kicks in Deutschland von einem deutschen Kicker sicherlich nicht kleiner gewesen.

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