NFL: Pittsburgh Steelers unattraktiv aber Miami Dolphins noch schlimmer? Offene Head-Coach-Stellen gerankt
Aktualisiert: 14.01.2026
10:25 Uhr
Kai Esser
Neun Franchises stehen in der NFL aktuell ohne Head Coach da. Doch welche Teams sind die attraktivsten Anlaufstellen? ran rankt die neun aktuell offenen Trainer-Jobs.
Raheem Morris, Jonathan Gannon, Pete Carroll, John Harbaugh, Brian Daboll, Brian Callahan, Kevin Stefanski, Mike McDaniel, Mike Tomlin.
Das ist die Liste der Head Coaches, die während oder nach der Regular Season 2025 in der NFL entlassen wurden oder ihren Posten aufgaben. Damit suchen gleich neun Teams einen neuen Hauptübungsleiter.
Doch welches Team bietet den attraktivsten Arbeitsplatz? ran macht den Check.
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Platz 9: Miami Dolphins
Nach vier Saisons unter Mike McDaniel ist für das offensive Mastermind Schluss in Florida, McDaniel ist letztlich an der fehlenden Entwicklung von Tua Tagovailoa gescheitert. Die Dolphins haben ihn entlassen.
Apropos Tua: Der pompöse Vertrag des Quarterbacks ist schlecht gealtert, die Dolphins schauen sich in der Offseason wohl nach einem neuen Quarterback um. Das wird nicht ganz so leicht, aktuell steht Miami beim Salary Cap bei rund acht Millionen Dollar im Minus.
Zusammen mit einem neuen General Manager steht in Miami also zunächst ein großer Umbruch an. Neben Tagovailoa wird wohl auch Tyreek Hill die Franchise verlassen.
Ein neuer Head Coach wird dementsprechend Geduld brauchen - und bei der Klubspitze eine lange Leine fordern, damit nicht bereits nach einem Jahr Schluss in Miami ist.
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Platz 8: Arizona Cardinals
Auch Jonathan Gannon hat es als Head Coach nicht geschafft, die Arizona Cardinals zum Erfolg zu führen. Dabei ist der defensiv-fokussierte Trainer nicht einmal so sehr an seinem Ansatz gescheitert, er brachte schlichtweg nicht die erforderlichen Soft Skills als Motivator und Kommunikator mit.
Seit Jahren haben die Cardinals einen schlechten Ruf, beim jährlichen Ranking der Spieler landet Arizona in Sachen Trainingsbedingungen regelmäßig auf dem letzten Platz. Die Cap-Situation ist mit 25 Millionen Dollar an Budget zwar aktuell okay, Quarterback Kyler Murray scheint jedoch auf dem Abstellgleis zu stehen - seine Leistungskurve geht seit Jahren nach unten.
Immerhin: Mit Marvin Harrison Jr. haben die Cardinals einen Spieler mit großem bislang ungenutztem Potential, Michael Wilson hat sich als weiterer Wide Receiver im Team einen Namen gemacht. Dennoch dürften die Cardinals für niemanden die erste Wahl sein.
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Platz 7: Cleveland Browns
Nur unwesentlich besser sieht die Quarterback-Situation bei den Browns aus. Shedeur Sanders hat sein Talent das ein oder andere Mal aufblitzen lassen, insgesamt war es jedoch eine unterdurchschnittliche Rookie-Saison für ihn.
Mit Dillon Gabriel und dem noch immer verletzten Deshaun Watson, dessen komplett garantierter Vertrag die Franchise einschränkt, stehen weitere Fragezeichen im Roster. Die Spielmacher-Position könnte mögliche Kandidaten unter den verfügbaren Coaches abschrecken.
Auch die Offensive Line, das Prunkstück der Browns bei den letzten Playoff-Teilnahmen, hakt gewaltig. Teams schaffen es immer wieder, sie nahezu mühelos zu überwinden. Die Defense ist angeführt von Myles Garrett allerdings eine der besten der Liga.
NFL Playoffs 2026 - Power Ranking vor Divisional Round: Spitze neu besetzt
NFL Power Ranking vor der Divisional Round Nur noch acht Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in der Divisional Round um den Einzug ins Finale ihrer Conference. Aber wer hat dabei die besten Karten? ran präsentiert das Power Ranking vor der Divisional Round.
Platz 8: Chicago Bears (Vorwoche: 10) Fan der Chicago Bears zu sein, ist nichts für schwache Nerven. Das Team schafft es regelmäßig im vierten Quarter für Comebacks zu sorgen, so auch in der Wild Card Round gegen die Green Bay Packers. Das sorgt für coole Geschichten und anders als mit Voodoo-Zauber ist es langsam nicht mehr zu erklären, aber deutlich weniger zuverlässig als einfach vier Quarter lang guten Football zu spielen. Deshalb stehen sie nur auf Platz acht.
Platz 7: San Francisco 49ers (Vorwoche: 6) Es ist nicht überliefert, ob der Teambus der San Francisco 49ers mittlerweile ein Krankenwagen ist, aber wundern würde es uns nicht mehr. Mit Tight End George Kittle fällt der nächste Baustein lange aus, womöglich verpasst er sogar die ganze Saison 2026. Die 49ers haben dank einer Coaching-Meisterleistung von Head Coach Kyle Shanahan und Defensive Coordinator Robert Saleh zwar gegen die Philadelphia Eagles gewonnen, in die Divisional Round gehen sie jedoch trotzdem als klarer Außenseiter vor dem Duell mit den Seattle Seahawks.
Platz 6: Houston Texans (Vorwoche: 9) Ist es eine Planierraupe? Ist es ein Monster Truck? Nein, es ist der Pass Rush der Houston Texans. Will Anderson, Danielle Hunter und Sheldon Rankins beenden Aaron Rodgers' womöglich letztes NFL-Spiel mehr als unschön. Allerdings: Die Offense bereitet Sorge, Quarterback C.J. Stroud hatte große Probleme damit, gegen die Pittburgh Steelers den Ball zu beschützen. Mit einer durchschnittlichen Offense wären die Texans AFC-Favorit.
Platz 5: Los Angeles Rams (Vorwoche: 7) Die NFL findet nicht im Konjunktiv statt. Aber hätte Safety Nick Scott den Ball festgehalten, den Quarterback Matthew Stafford in völliger Verzweiflung im 4. Quarter genau auf ihn warf, wären die Los Angeles Rams überraschend gegen die Carolina Panthers ausgeschieden. Hat er aber nun einmal nicht. Die Rams sind trotzdem angreifbar, das zeigten sie nicht zuletzt in dieser Partie.
Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 5) Die Denver Broncos gehen ausgeruht in ihr erstes Playoff-Spiel. Dennoch hat man das Gefühl, dass die Defense zuletzt etwas nachgelassen hat. Quarterback Bo Nix spielt ohnehin nur durchschnittlich, wenn überhaupt. Die Buffalo Bills werden gleich der größtmögliche Härtetest für die Broncos.
Platz 3: New England Patriots (Vorwoche: 1) Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Los Angeles Chargers. Positiv: Die Defense ist dank der Rückkehrer Harold Landry, Robert Spillane und Milton Williams nochmal auf einem höheren Niveau. Negativ: Quarterback Drake Maye war die Nervosität bei seinem ersten Playoff-Spiel anzusehen. DIe legte er zwar ab und lieferte in der 2. Halbzeit ein starkes Spiel, vorsichtig sind wir trotzdem erstmal.
Platz 2: Buffalo Bills (Vorwoche: 4) No Name Receiver? Eine schwache Defense gegen den Lauf? Kein eigenes Laufspiel? Alles egal. Star-Quarterback Josh Allen hat gegen die Jacksonville Jaguars wieder den Superman-Modus aktiviert und seine Buffalo Bills zum Sieg geführt. Wenn Allen 80 Prozent seiner Bälle anbringt, 300 Yards erwirtschaftet und drei Touchdowns dabei erzielt, dann ist an Buffalo kaum ein Vorbeikommen.
Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 2) Wir sind ehrlich: Der einzige Grund, warum die Seahawks nicht ganz klar schon seit Wochen auf Platz eins liegen ist - man muss es so hart sagen - Quarterback Sam Darnold. Auf jeder anderen Position sind die Seahawks top besetzt, die Defense ist die wohl beste der Liga. Aber seit Woche elf spielt Darnold unterdurchschnittlichen Football auf der nun einmal wichtigsten Position. Weil Maye ein wenig wacklig war, geht es trotzdem nun an den Platz an der Sonne.
Immerhin: Rookie-Running-Back Quinshon Judkins hat bis zu seiner Verletzung viel Spaß gemacht und sollte 2026 wieder bei 100 Prozent sein.
Gerade für einen defensiv denkenden Coach dürfte die Defense jedoch eine regelrechte Oase sein. Myles Garrett, Devin Bush, Carson Schwesinger, Denzel Ward, um nur ein paar Namen zu nennen. Die Browns Defense ist mehr als legit.
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Platz 6: Tennessee Titans
Bei den Tennessee Titans dürfte vor allem die Cap-Space-Situation interessant sein. Stand jetzt hat kein Team in der kommenden Offseason mehr Geld für neue Spieler zur Verfügung als die Titans (rund 113 Millionen Dollar, Quelle: Spotrac).
Dafür hat der Kader jedoch überall Lücken. Offensive Line, Receiver, Defensive Backfield - überall bräuchte es neue Spieler, um die Qualität in Nashville zu erhöhen.
Immerhin: Seit der Bye Week hat sich Rookie-Quarterback Cam Ward deutlich stabilisiert und mit den Receivern Chimere Dike und Elic Ayomanor zwei vielversprechende Anspielstationen mit Potential.
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Platz 5: Pittsburgh Steelers
Nach 19 Jahren endet eine Ära bei den Pittsburgh Steelers: Mike Tomlin ist nicht mehr Head Coach in Pennsylvania. Er zieht sich aus freien Stücken zurück.
Und nun? Die Steelers stehen vor dem größten Umbruch der Dekade, denn nicht nur Aaron Rodgers und die Quarterback-Position brauchen eine Revolution, sondern die komplette Offense sowie eine alternde Defensive Front. In Pittsburgh steht eine Menge Arbeit an.
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NFL - Injury Update 2026: Josh Allen verliert nächsten Receiver, Broncos und 49ers freuen sich auf Rückkehrer
Tyrell Shavers (Buffalo Bills) Vor dem schweren Auswärtsspiel gegen die Denver Broncos müssen die Buffalo Bills den nächsten ausgefallenen Receiver verkraften: Tyrell Shavers riss sich beim Sieg gegen die Jacksonville Jaguars das Kreuzband und wird nicht nur für den Rest der Playoffs nicht zur Verfügung stehen, sondern wahrscheinlich auch weite Teile der kommenden Saison verpassen.
Dre Greenlaw (Denver Broncos) Die Denver Broncos dagegen können sich auf einen Rückkehrer freuen: Linebacker Dre Greenlaw kehrte am Dienstag erstmals ins Training zurück, wenn auch limitiert. Insgesamt acht Spiele verpasste er verletzt, Greenlaw war der wohl größte Name, den Denver in der vergangenen Free Agency verpflichtet hatte.
Fred Warner (San Francisco 49ers) Endlich mal gute Neuigkeiten aus dem Lazarett der San Francisco 49ers: Wie Head Coach Kyle Shanahan bekannt gab, öffnen die "Niners" das 21-tägige Trainingsfenster für Linebacker Fred Warner. Dass er gegen die Seattle Seahawks zurückkehrt, ist zwar ausgeschlossen, sollten es die 49ers aber ins NFC Championship Game schaffen, könnte Warner wieder spielen.
Nico Collins (Houston Texans) Die Houston Texans haben zwar das Spiel gegen die Pittsburgh Steelers gewonnen, Wide Receiver Nico Collins jedoch verloren. Bei einem Fang-Versuch schlug er hart mit dem Kopf auf dem Boden auf und konnte nicht eigenständig das Feld verlassen. Schnell wurde eine Gehirnerschütterung festgestellt. Ob der zuverlässigste Texans-Receiver zum Spiel gegen die Patriots fit wird, ist mehr als fraglich.
Christian Gonzalez (New England Patriots) Collins' potentieller Gegenspieler Christian Gonzalez befindet sich ebenso im Concussion Protocol. Der Patriots-Cornerback verließ das Spiel gegen die Los Angeles Chargers im vierten Quarter. Head Coach Mike Vrabel gab bereits ein Update: "Wir werden alle notwendigen Schritte befolgen, aber ich habe mit ihm gesprochen und er sieht in Ordnung aus."
Matthew Stafford (Los Angeles Rams) Sean McVay hat ein Update zur Verletzung von Quarterback Matt Stafford aus dem Wild Card Game gegen die Carolina Panthers gegeben. Dem Head Coach zufolge ist der Einsatz des 37-Jährigen im Divisional-Round-Spiel am Sonntag gegen die Chicago Bears nicht gefährdet. Stafford hatte sich eine Verstauchung am Zeigefinger seiner Wurfhand zugezogen.
Ahkello Witherspoon (Los Angeles Rams) Anders sieht es bei Cornerback Ahkello Witherspoon aus. Der 30-Jährige wurde mit einer Schulterverletzung auf die IR-Liste gesetzt, womit die Playoffs für ihn gelaufen sind. McVay hatte zuvor erklärt, dass die Verletzung, die Witherspoon bereits den Großteil der Regular Season gekostet hatte, sich wieder verschlimmert habe.
Das Positive: Die Steelers hatten in den vergangenen 55 Jahren nur drei Head Coaches. Wer auch immer dort anheuert, wird Zeit bekommen. Die Rooney-Familie, der die Franchise gehört, entlässt keine Coaches. Und wenn es drei, vier Jahre dauert, um wieder ein kompetentes Team zu sein, die Zeit wird es geben.
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Platz 4: Las Vegas Raiders
Auf den ersten Blick ist die Situation bei den Raiders nicht nur angespannt, sondern auf Alarmstufe Rot. Auf den zweiten Blick jedoch scheinen die Raiders gar keine so schlechte Option für ein potentielles Engagement.
Mit 87 Millionen Dollar Cap Space liegen nur zwei Teams aktuell vor ihnen und im Gegensatz zu den Titans haben die Raiders bereits einige Star-Spieler im Roster: Tight End Brock Bowers, Running Back Ashton Jeanty sowie Defensive End Maxx Crosby. Letzterer würde zwar wohl gerne gehen, aber die Kompensation dürfte es dann wenigstens in sich haben.
Zudem haben die Raiders den ersten Pick im Draft. Favorit dafür ist aktuell College-Quarterback Fernando Mendoza, der für viele offensiv denkende Trainer ein attraktives Projekt sein könnte. Tom Brady, Minderheitseigentümer der Franchise, schwärmte bereits vom jungen Playmaker.
Mit einer Free Agency, in der ordentlich in die Offensive Line investiert werden könnte, wären die Raiders ein heißer Kandidat für einen schnellen Turnaround.
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Platz 3: New York Giants
Auf dem Papier fehlt den New York Giants gar nicht so viel, um ein gutes Team zu sein. Rookie Jaxson Dart muss noch viel lernen, hat aber gerade als Dual-Threat-Quarterback viele gute Anlagen. Running Back Cam Skattebo brauchte nur eine halbe Saison um Publikumsliebling zu werden, ehe er sich jedoch schwer verletzte.
Hinzu kommen die starken Wide Receiver Malik Nabers und Wandale Robinson. Darüber hinaus verfügt das Team über eine Defensive Line, die vor Talent nur so strotzt. Den Giants fehlt nicht viel, um zumindest wieder ein halbwegs ansprechendes Team zu sein.
Gegen "Big Blue" spricht, dass der Medienmarkt in New York beziehungsweise New Jersey keine Fehler verzeiht. Aber wer selbstbewusst genug ist, damit klarzukommen, kann sich bei den Giants sogar verewigen.
Platz 2: Atlanta Falcons
Am Ende fehlte nur ein Sieg für die Atlanta Falcons, um in der Wild Card Round zu stehen. Head Coach Raheem Morris musste am Ende trotzdem gehen, weil sich viele kleine Fehlentscheidungen am Ende summierten. Und vor allem, weil das Team nicht so spielte, wie es das Potential der Mannschaft hergab und immer noch hergibt.
Die Falcons haben reichlich Talent auf beiden Seiten des Balles. Mit Running Back Bijan Robinson hat Atlanta einen der Besten seines Fachs, auch Wide Receiver Drake London ist ein formidabler Passempfänger. In der Defense wird die Erfahrung von Spielern wie Jessie Bates und A.J. Terrell mit den Top-Rookies James Pearce Jr. und Xavier Watts exzellent ergänzt.
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NFL-Coaches mit längster Amtszeit für alle 32 Teams
NFL-Coaches mit längster Amtszeit pro Team Welche Head Coaches saßen bei den 32 NFL-Teams jeweils am längsten auf der Bank? Dabei geht es nur um ununterbrochene Amtszeiten bei einem Team (Namens- bzw. Standortwechsel möglich). Amtszeiten und Spiele vor oder nach dem Zeitraum für die Franchise werden nicht berücksichtigt. ran wirft einen Blick auf die Rekord-Amtszeiten pro Franchise (Stand: 7. Januar 2026).
Atlanta Falcons: Mike Smith (Bild), Dan Reeves und Norm Van Brocklin - 7 Jahre Amtszeiten: 2008-2014, 1997-2003 und 1968-1974 Spiele als Head Coach: 117, 114 und 89
Chicago Bears: Mike Ditka - 11 Jahre Amtszeit: 1982-1992 Spiele als Head Coach: 180 Hinweis: George Halas war zwar über 40 Jahre Head Coach der Bears, allerdings nie so lange am Stück wie Ditka.
Washington Commanders: Joe Gibbs - 12 Jahre Amtszeit: 1981-1992 Spiele als Head Coach: 205
Warum nur Platz 2? Mit Michael Penix Jr. haben die Falcons einen Quarterback, der nicht nur ohnehin schon kritisch gesehen wird, aktuell erholt er sich von einem Kreuzbandriss. Backup Kirk Cousins ist teuer und hat seine besten Tage längst hinter sich.
Zudem hat Atlanta keinen First Round Pick in diesem Jahr und die Cap-Situation ist mit verfügbaren 21 Millionen Dollar leicht angespannt, auch wenn der Cousins-Vertrag zuletzt umstrukturiert wurde. Dennoch ist es der zweitattraktivste Landing Spot für Head Coaches.
Platz 1: Baltimore Ravens
Eigentlich haben die Baltimore Ravens alles, was man sich nur wünschen kann als kommender Head Coach. Ein Quarterback, der bereits mehrmals MVP wurde und immer noch als einer der Besten im Geschäft gilt.
Ein zukünftiger Hall of Famer auf der Running-Back-Position mit Derrick Henry und eine Defense, die auf dem Papier vor Qualität nur so strotzt.
Allerdings rühren die Probleme der Mannschaft mehr von Spannungen innerhalb des Teams. Angeblich konnte Quarterback Lamar Jackson nicht gut mit Offensive Coordinator Todd Monken. Henry soll derweil frustriert über Spiele gewesen sein, in denen er nur selten zum Einsatz kam.
Allerdings: Bringt der zukünftige Cheftrainer diese Unruhen unter Kontrolle und hat zwei fähige Coordinators an seiner Seite, dann sind die Ravens sofort wieder ein Kandidat für den Super Bowl im Jahr 2026.