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Regeländerung muss her

NFL Playoffs 2026: Coach Interviews während der Postseason sind unfair! Ein Kommentar

  • Veröffentlicht: 16.01.2026
  • 14:02 Uhr
  • Kai Esser

Typischerweise laufen die Bewerbungsgespräche für offene Trainerstellen in der NFL bereits weit vor dem Ende der Postseason. Auch Koordinatoren von Playoff-Teams dürfen diese halten. Das benachteiligt diese Playoff-Teams jedoch massiv.

Von Kai Esser

Rund zwei Wochen ist das Ende der Regular Season schon her. Seitdem haben sich gleich neun Franchises von ihrem Head Coach getrennt und sind jetzt auf der Suche nach einem Nachfolger.

Logisch, dass dafür nicht nur freie Cheftrainer, sondern auch aktuelle Koordinatoren in Betracht gezogen werden. Nach der Wild Card Round durften sogar Assistenztrainer von Playoff-Teams interviewt werden. Auch von denen, die noch mit ihrem Team im Turnier sind.

Ein Umstand, der Playoff-Teams jedoch benachteiligt. Und den die NFL dringend ändern muss.

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NFL: Konzentration auf Playoffs und Bewerbungsgespräch quasi unmöglich

Nur ein Beispiel: Am Donnerstag luden die Miami Dolphins Robert Saleh zu einem Bewerbungsgespräch ein. So weit, so normal. Verständlich, dass die Dolphins sich mit ihm beschäftigen.

Allerdings: Als Defensive Coordinator der San Francisco 49ers muss sein Team aktuell auf das Duell bei den Seattle Seahawks vorbereiten. Das beste Team der NFC, vielleicht sogar der ganzen NFL.

Eine Monsteraufgabe also für Saleh. Nicht nur wegen des Gegners, sondern auch wegen der vielen Verletzten, die die "Niners" haben. Eine Aufgabe, die all seine Konzentration erfordert. Oder zumindest erfordern sollte.

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NFL - Injury Update vor dem Super Bowl: Seattle Seahawks geben Entwarnung bei Super-Rookie

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<em><strong>Nick Emmanwori (Seattle Seahawks)</strong><br>Glück im Unglück für Nick Emmanwori und die Seattle Seahawks! Nachdem sich der Safety im Training am Knöchel verletzt hatte, gab es nun Entwarnung. Der 21 Jahre alte Rookie, der überragende Playoffs gespielt hat, meldete sich selbst fit. "Ich bin bereit", sagte er. Head Coach Mike Macdonald erklärte zuvor, Emmanwori habe sich nur eine leichte Verstauchung des Knöchels zugezogen.</em>
© Imagn Images

Nick Emmanwori (Seattle Seahawks)
Glück im Unglück für Nick Emmanwori und die Seattle Seahawks! Nachdem sich der Safety im Training am Knöchel verletzt hatte, gab es nun Entwarnung. Der 21 Jahre alte Rookie, der überragende Playoffs gespielt hat, meldete sich selbst fit. "Ich bin bereit", sagte er. Head Coach Mike Macdonald erklärte zuvor, Emmanwori habe sich nur eine leichte Verstauchung des Knöchels zugezogen.

<strong>Drake Maye (New England Patriots)</strong><br>Sollte es noch einen Zweifel an der Einsatzfähigkeit von Drake Maye im Super Bowl gegeben haben, so hat er diese nun endgültig beseitigt: "Ich fühle mich gut. Ich habe gestern geworfen und ich werde bei 100 Prozent sein", kündigte der MVP-Kandidat an. Im Training am Mittwoch war er erstmals wieder uneingeschränkt dabei.
© Getty Images via AFP

Drake Maye (New England Patriots)
Sollte es noch einen Zweifel an der Einsatzfähigkeit von Drake Maye im Super Bowl gegeben haben, so hat er diese nun endgültig beseitigt: "Ich fühle mich gut. Ich habe gestern geworfen und ich werde bei 100 Prozent sein", kündigte der MVP-Kandidat an. Im Training am Mittwoch war er erstmals wieder uneingeschränkt dabei.

<strong>Robert Spillane (New England Patriots)</strong><br>Middle Linebacker Robert Spillane, der in der Defense auch die Plays ansagt, musste die Partie in Denver bereits mit einer Knöchelverletzung verlassen. Seit der Ankunft des Teams in San Francisco hat der Kapitän der Defense noch nicht einmal trainiert.
© ZUMA Press Wire

Robert Spillane (New England Patriots)
Middle Linebacker Robert Spillane, der in der Defense auch die Plays ansagt, musste die Partie in Denver bereits mit einer Knöchelverletzung verlassen. Seit der Ankunft des Teams in San Francisco hat der Kapitän der Defense noch nicht einmal trainiert.

<strong>Josh Allen (Buffalo Bills)</strong><br>Josh Allen hat fast zwei Wochen nach der knappen 33:30-Niederlage seiner Buffalo Bills gegen die Denver Broncos verraten, dass er mit einem gebrochenen Knochen im Fuß auf dem Feld gestanden habe: "Es war keine optimale Situation und schmerzhaft während der letzten Wochen." Der Quarterback fügte hinzu, dass es eine alte Verletzung sei, die in Woche 16 gegen die Browns wieder aufgebrochen sei. Nun konnte er operiert werden und wird voraussichtlich zum Saisonstart bereit stehen.
© 2026 Getty Images

Josh Allen (Buffalo Bills)
Josh Allen hat fast zwei Wochen nach der knappen 33:30-Niederlage seiner Buffalo Bills gegen die Denver Broncos verraten, dass er mit einem gebrochenen Knochen im Fuß auf dem Feld gestanden habe: "Es war keine optimale Situation und schmerzhaft während der letzten Wochen." Der Quarterback fügte hinzu, dass es eine alte Verletzung sei, die in Woche 16 gegen die Browns wieder aufgebrochen sei. Nun konnte er operiert werden und wird voraussichtlich zum Saisonstart bereit stehen.

<strong>Zach Charbonnet (Seattle Seahawks)</strong><br>Schlimme Nachricht für die Seattle Seahawks: Running Back Zach Charbonnet hat sich entgegen erster optimistischer Prognosen doch schwer verletzt. Der 25-Jährige zog sich beim Blowout-Sieg gegen die San Francisco 49ers in der Divisional Round einen Kreuzbandriss zu und wird nicht nur die restlichen Playoffs, sondern wohl auch einen erheblichen Teil der kommenden Saison verpassen.
© Imagn Images

Zach Charbonnet (Seattle Seahawks)
Schlimme Nachricht für die Seattle Seahawks: Running Back Zach Charbonnet hat sich entgegen erster optimistischer Prognosen doch schwer verletzt. Der 25-Jährige zog sich beim Blowout-Sieg gegen die San Francisco 49ers in der Divisional Round einen Kreuzbandriss zu und wird nicht nur die restlichen Playoffs, sondern wohl auch einen erheblichen Teil der kommenden Saison verpassen.

Stattdessen bereitete er sich nebenbei nauf das Bewerbungsgespräch mit den Dolphins vor. Davon auszugehen, dass das die Spielvorbereitung auf die Seahawks nicht beeinflusst, wäre naiv.

Vor allem wenn man bedenkt, wie intensiv und aufwändig die Installation eines Gameplans für einen solchen Gegner ist. Selbst, wenn man schon zwei Mal in dieser Saison gegen ihn gespielt hat.

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Saleh trifft keine Schuld: NFL muss Regeln anpassen

Freilich könnte Saleh auch einfach Bewerbungsgespräche einfach absagen oder um Verschiebung bitten. Aber auch er strebt natürlich immer nach dem Höchsten. Und das Höchste für einen Trainer ist ein Head-Coach-Posten in der NFL.

Diese Gespräche zu verschieben würde ihn selbst benachteiligen. Und soll er sich selbst seine Zukunft verbauen, weil er mit seinem Team weit in den Playoffs gekommen ist?

NFL Playoffs 2026 - Quarterback Ranking vor den Championship Games: MVP-Kampf an der Spitze

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<em><strong>NFL: Quarterback-Ranking vor den Championship Games</strong><br>Die Regular Season der <a data-li-document-ref="83068" href="https://www.ran.de/sports/-83068">NFL</a> ist zu Ende, die Championship Games stehen an. Nur noch vier Starting Quarterbacks sind dabei. <strong>ran</strong> zeigt das Ranking der Spielmacher vor dem letzten Schritt in den Super Bowl. Hinweis: Das Ranking bezieht sich auf die Leistungen der aktuellen Saison, die Leistungen der Wild Card- und Divisional Round sowie Playoff-Erfahrung und den Erfolg in der Postseason generell.</em><br><a href="https://www.joyn.de/compilation/nfl?utm_medium=referral&amp;utm_source=www.ran.de&amp;utm_campaign=joynlinkout&amp;utm_content=textlink_general_joyn">Alle NFL-Highlights hier auf Joyn</a>
© Imago

NFL: Quarterback-Ranking vor den Championship Games
Die Regular Season der NFL ist zu Ende, die Championship Games stehen an. Nur noch vier Starting Quarterbacks sind dabei. ran zeigt das Ranking der Spielmacher vor dem letzten Schritt in den Super Bowl. Hinweis: Das Ranking bezieht sich auf die Leistungen der aktuellen Saison, die Leistungen der Wild Card- und Divisional Round sowie Playoff-Erfahrung und den Erfolg in der Postseason generell.

Alle NFL-Highlights hier auf Joyn

<strong>Platz 4: Jarrett Stidham (Denver Broncos)</strong><br>Nach <a data-li-document-ref="91595" href="https://www.ran.de/sports/nfl-denver-broncos-reagieren-auf-bo-nix-verletzung-quarterback-situationen-der-teams-91595">Bo Nix' bitterer Verletzung</a> muss Jarrett Stidham plötzlich die Broncos in den Super Bowl führen. Stidham hat seit 2023 keinen Pass in einem regulären Saisonspiel geworfen, in einem Playoff-Spiel trat Stidham noch nie in Erscheinung. In vier NFL-Spielen hat der 29-Jährige nur einen Sieg vorzuweisen. Stidham hat ganz offensichtlich klare Limitierungen und sollte sich darauf beschränken, Turnover zu vermeiden.
© Getty Images

Platz 4: Jarrett Stidham (Denver Broncos)
Nach Bo Nix' bitterer Verletzung muss Jarrett Stidham plötzlich die Broncos in den Super Bowl führen. Stidham hat seit 2023 keinen Pass in einem regulären Saisonspiel geworfen, in einem Playoff-Spiel trat Stidham noch nie in Erscheinung. In vier NFL-Spielen hat der 29-Jährige nur einen Sieg vorzuweisen. Stidham hat ganz offensichtlich klare Limitierungen und sollte sich darauf beschränken, Turnover zu vermeiden.

<strong>Platz 3: Sam Darnold (Seattle Seahawks)</strong><br>Seit Woche elf spielt Sam Darnold nur noch unterdurchschnittlichen Football. Ein Passer Rating nahe der 80. Die Seattle Seahawks wären wohl einstimmig Top-Favorit auf den Super Bowl, wenn man nicht die stete "Angst" haben müsste, dass Darnold seinem Team das Spiel verliert. Gegen die San Francisco 49ers hat ihm zudem eine Bauchmuskelverletzung zu schaffen gemacht. Gegen die Niners zeigte Darnold, auch wegen des klaren Spielausgangs, ein unauffälliges Spiel. Ob das auch im weiteren Verlauf der Saison reichen wird, hängt wohl von der Seahawks-Defense ab.
© 2025 Getty Images

Platz 3: Sam Darnold (Seattle Seahawks)
Seit Woche elf spielt Sam Darnold nur noch unterdurchschnittlichen Football. Ein Passer Rating nahe der 80. Die Seattle Seahawks wären wohl einstimmig Top-Favorit auf den Super Bowl, wenn man nicht die stete "Angst" haben müsste, dass Darnold seinem Team das Spiel verliert. Gegen die San Francisco 49ers hat ihm zudem eine Bauchmuskelverletzung zu schaffen gemacht. Gegen die Niners zeigte Darnold, auch wegen des klaren Spielausgangs, ein unauffälliges Spiel. Ob das auch im weiteren Verlauf der Saison reichen wird, hängt wohl von der Seahawks-Defense ab.

<strong>Platz 2: Drake Maye (New England Patriots)<br></strong>Drake Maye hat zwei Playoff-Spiele mit Licht und Schatten hinter sich. In der Postseason zeigt er sich fehleranfälliger, gegen die Texans unterliefen ihm gleich drei Fumbles. Maye hat aber auch gezeigt, warum er in der Regular Season ein MVP-Kandidat war: Präzise Pässe in enge Fenster und auch die langen Würfe bringt er so sicher wie kaum ein anderer Quarterback an. Für die Spitze dieses Rankings muss er aber die Turnover minimieren.
© Imagn Images

Platz 2: Drake Maye (New England Patriots)
Drake Maye hat zwei Playoff-Spiele mit Licht und Schatten hinter sich. In der Postseason zeigt er sich fehleranfälliger, gegen die Texans unterliefen ihm gleich drei Fumbles. Maye hat aber auch gezeigt, warum er in der Regular Season ein MVP-Kandidat war: Präzise Pässe in enge Fenster und auch die langen Würfe bringt er so sicher wie kaum ein anderer Quarterback an. Für die Spitze dieses Rankings muss er aber die Turnover minimieren.

<strong>Platz 1: Matthew Stafford (Los Angeles Rams)</strong><br>Der Favorit auf den MVP-Titel ist auch unser bester verbleibender Quarterback. Dabei hat auch Stafford gegen die Bears keine Bäume ausgerissen, aber er spielt weitestgehend fehlerfreien Football und liefert konstant ab, wenn es darauf ankommt. Das hat er auch beim knappen Sieg gegen die Panthers in der Wild Card Round gezeigt. Gepaart mit seiner Erfahrung als Super-Bowl-Champion kann er am ehesten ein Spiel komplett an sich reißen.
© Newscom World

Platz 1: Matthew Stafford (Los Angeles Rams)
Der Favorit auf den MVP-Titel ist auch unser bester verbleibender Quarterback. Dabei hat auch Stafford gegen die Bears keine Bäume ausgerissen, aber er spielt weitestgehend fehlerfreien Football und liefert konstant ab, wenn es darauf ankommt. Das hat er auch beim knappen Sieg gegen die Panthers in der Wild Card Round gezeigt. Gepaart mit seiner Erfahrung als Super-Bowl-Champion kann er am ehesten ein Spiel komplett an sich reißen.

Die Lösung? Die Liga müsste ein generelles offizielles Kontaktverbot für Head-Coach-Kandidaten bis nach dem Super Bowl aussprechen. Das würde für jeden Kandidaten nicht nur die Chancen gleich halten, die für die Playoffs qualifizierten Teams hätten zudem keinen Nachteil. Es ist kein großer Nachteil, aber es ist einer.

Dass das durchaus geht, zeigt die Free Agency. Logischerweise ist das nicht immer umsetzbar, in Hinterzimmern werden sich immer Verantwortliche und Trainerkandidaten treffen.

Aber das ist bei angesprochener Free Agency nicht anders.

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