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NFL Franchise Tag: Die größten Gewinner und Verlierer in 2026

  • Veröffentlicht: 04.03.2026
  • 11:08 Uhr
  • Mike Stiefelhagen

Die Deadline für den Franchise Tag ist durch! Wir listen die größten Gewinner und Verlierer und ihre Situation auf.

Von Mike Stiefelhagen

Bis 16 Uhr Ortszeit mussten die NFL-Teams am Dienstag entscheiden, ob sie einen Spieler mit dem sogenannten Franchise Tag belegen. Welche Arten von Franchise Tags es gibt und was sie bedeuten, erklären wir hier.

Der Franchise Tag garantiert einem Spieler zwar ein sehr hohes Gehalt für die kommende Saison, verhindert jedoch gleichzeitig, dass er den freien Markt testen kann. Eine Möglichkeit, die sich vielen Profis in ihren besten Jahren womöglich nur einmal bietet.

Kleiner Trost: Spieler, die den Franchise Tag erhalten, haben bis zum 15. Juli Zeit, sich mit ihrem Team doch noch auf einen langfristigen Vertrag zu einigen.

Vor Ablauf der Frist hatten bereits zwei Spieler den Franchise Tag erhalten: Tight End Kyle Pitts von den Atlanta Falcons und Wide Receiver George Pickens von den Dallas Cowboys.

Kurz vor der Deadline kam ein dritter hinzu, als die New York Jets ihren Running Back Breece Hall mit dem Franchise Tag belegten.

Quarterback Daniel Jones erhielt derweil von den Indianapolis Colts den sogenannten Transition Tag. Er ist damit der erste QB seit mehr als drei Jahrzehnten, der diese Vertragsform erhält.

ran nennt Euch die größten Gewinner und Verlierer der abgelaufenen Deadline.

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Gewinner: Kenneth Walker III

Die Seattle Seahawks haben auf einen Franchise Tag beim amtierenden Super-Bowl-MVP verzichtet. Er wird den freien Markt testen. Walker ist damit erst der vierte amtierende Super-Bowl-MVP, der unmittelbar danach Free Agent wird.

Die drei bisherigen Spieler unterschrieben anschließend allesamt hochdotierte Verträge bei neuen Teams. Für Walker eröffnet sich also die Chance auf einen ähnlich lukrativen Vertrag. Höchstwahrscheinlich besser, als ein Franchise Tag.

Es dürfte mehrere ambitionierte Teams geben, die um die Dienste des 25-Jährigen konkurrieren werden. Darunter die Jacksonville Jaguars und die Kansas City Chiefs.. Es gibt aber noch eine, eher geringe, Chance, dass Walker und die Seahawks sich vor dem 11. März auf einen neuen Vertrag einigen. Da beginnt die neue NFL-Saison offiziell.

Walker verdiente in seinen vier Jahren in Seattle knapp 8,5 Millionen Dollar. Sein prognostiziertes Gehalt liegt jetzt bei mehr als 36 Millionen Dollar über vier Jahre.

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Gewinner: Alec Pierce

Der Wide Receiver der Indianapolis Colts dürfte ebenfalls profitieren. Die Colts entschieden sich dafür Quarterback Daniel Jones mit dem Transition Tag zu belegen. Pierce bleibt vom Tag verschont.

Mit gerade einmal 25 Jahren geht Pierce in seine fünfte NFL-Saison. Er ist einer der gefährlichsten Big Play-Receiver der Liga. Pierce führte die NFL 2024 mit einem Durchschnitt von 22,3 Yards pro gefangenem Pass an.

Auch 2025 lag er in dieser Kategorie erneut ligaweit an der Spitze - mit durchschnittlich 21,3 Yards pro Catch - und knackte zudem erstmals in seiner Karriere die Marke von 1.000 Receiving Yards.

Nachdem er in seinem Rookie-Vertrag insgesamt 8,66 Millionen Dollar verdient hat, steht Pierce nun vor einer deutlichen Gehaltserhöhung. Aktuelle Prognosen sehen für ihn ein Gehalt von knapp 81 Millionen Dollar über vier Jahre vor.

Die Pittsburgh Steelers scheinen zu den größten Interessenten zu gehören.

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Gewinner: Trey Hendrickson

Der Dienstag dürfte für Trey Hendrickson ein bittersüßer Tag gewesen sein. Hendrickson hatte gehofft, in Cincinnati einen langfristigen Vertrag zu unterschreiben. Die Hoffnung hat sich zerschlagen, der Pass Rusher hat sich via Social Media bereits emotional verabschiedet.

Der inzwischen 31-Jährige steht erst zum zweiten Mal in seiner Karriere vor der Free Agency. Und erstmals seit 2021. Damals unterschrieb Hendrickson einen Vierjahresvertrag über 60 Millionen Dollar, der sich während seiner fünf Spielzeiten in Cincinnati letztlich auf mehr als 92,2 Millionen Dollar summierte.

Hendrickson wurde in all seinen vier Jahren bei den Bengals in den Pro Bowl gewählt. 2024 führte er mit 17,5 Sacks sogar die gesamte NFL an. Ein langfristiger Vertrag winkt jetzt woanders.

Obwohl ihn in der vergangenen Saison Verletzungen ausbremsten, dürfte Hendrickson auf dem Free Agent-Markt dennoch stark gefragt sein. Einen erfahrenen Pass Rusher kann man traditionell immer gut gebrauchen.

Verlierer: Breece Hall

Während Kenneth Walker III über die Free Agency seinen Zahltag erhält, bekommt Breece Hall diese Chance nicht. Die New York Jets belegten ihren Running Back am Dienstag mit dem Franchise Tag.

Statt einer neuen sportlichen Perspektive wird Hall somit weiterhin für ein Team auflaufen müssen, das seit mehr als einem Jahrzehnt keine Saison mit positiver Bilanz mehr vorweisen kann. Trotz der insgesamt schwierigen Situation bei den Jets konnte Hall in New York individuell überzeugen.

Immerhin: die Jets wollen ihn angeblich über das Jahr hinaus halten. Aber was heißt das schon, in einer schnelllebigen NFL-Welt, wo jede Verletzung deine letzte sein könnte. Durch den Franchise Tag erhält er ein Gehalt von 14,293 Millionen Dollar. Also ist er beim durchschnittlichen Jahresgehalt der viertbestbezahlte Running Back der NFL.

Ein langfristiger Deal mit mehr Volumen und bei einem qualitativ hochwertigeren Team hätte dennoch besser geschmeckt.

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Verlierer: Daniel Jones

Daniel Jones ist der erste Quarterback seit Jeff George (im Jahr 1996), der mit dem sogenannten Transition Tag belegt wurde. Der Transition Tag erlaubt anderen Teams, ihm ein Vertragsangebot zu unterbreiten, das die Colts anschließend ausgleichen können.

Durch diese Vertragsform entgehen Jones rund sechs Millionen Dollar, die er erhalten hätte, wenn die Indianapolis Colts stattdessen den Franchise Tag auf ihn angewendet hätten.

Unter dem Transition Tag soll Jones nun 37,833 Millionen Dollar verdienen. Der QB braucht jetzt nur ein Team, das ihm ein konkurrenzfähiges Angebot unterbreitet, damit die Colts unter Druck geraten.

Dieses Risiko waren die Colts allerdings bereit einzugehen. Nicht zuletzt wegen der finanziellen Situation des von den Arizona Cardinals entlassenen Quarterback Kyler Murray.

Da die Cardinals Murray noch 36,8 Millionen Dollar schulden, ist es sehr wahrscheinlich, dass Murray bei einem neuen Team lediglich für das Liga-Minimum unterschreibt. Das dürfte sich unmittelbar auf Jones und die Anzahl möglicher Angebote für ihn auswirken.

Sollte Indianapolis sich gegen das Ausgleichen eines Angebots entscheiden, würde Jones das Team wechseln und die Colts bekämen im Gegensatz zum Franchise Tag keinerlei Draft-Kompensation.

Die Deadline hat außerdem für mehrere Spieler neue Unsicherheiten geschaffen.

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