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NFL Playoffs 2026 - Gewinner und Verlierer der Wild Card Round: Justin Herbert am Boden, Josh Allen rettet Jobs

  • Veröffentlicht: 13.01.2026
  • 13:15 Uhr
  • Kai Esser

Die Wild Card Round der Saison 2025 war eine der denkwürdigsten der jüngeren Vergangenheit - und brachte neben großen Gewinnern auch noch größere Verlierer hervor.

Von Kai Esser

Spannung und Spektakel wo man nur hinschaut - die erste Playoff-Runde der NFL-Saison 2025 hat nicht enttäuscht.

Nur noch acht Teams sind im Rennen um die Teilnahme an Super Bowl 60.

Doch wer waren die größten Gewinner und wer die größten Verlierer des Wochenendes? ran hat eine Auswahl.

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Gewinner: Bryce Young (Carolina Panthers)

Die Carolina Panthers haben das Spiel gegen die Los Angeles Rams auf dramatische Art und Weise verloren. An einem lag es jedoch nicht: Quarterback Bryce Young. Der First Overall Pick von 2023 lieferte gerade im 4. Viertel eine tolle Vorstellung.

Diese Performance hat ihm vor einer Offseason der Entscheidungen wohl auch eine Vertragsverlängerung eingebracht - zumindest um ein Jahr.

Im März müssen die Panthers über die Fifth Year Option von Young entscheiden. Wie NFL-Insider Ian Rapoport berichtet, tendiert Carolina stark dazu, sie zu aktivieren und den Spielmacher damit über die kommende Saison hinaus zu halten.

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Gewinner: Zak Kuhr (New England Patriots)

Eigentlich ist Zak Kuhr "nur" Linebacker Coach der New England Patriots, in der Preseason jedoch fiel der eigentlich Defensive Coordinator Terrell Williams mit Prostatakrebs aus und Kuhr kam unverhofft dazu, die Playcalls in der Defense zu machen.

Der 38-Jährige callt nicht nur eine starke Saison, im Playoff-Spiel gegen die Los Angeles Chargers zeigte er mit seiner Defense eine Meisterleistung und sorgte für einen Horrorabend für die Gäste.

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VIDEO: Aaron Rodgers trifft denkwürdige Aussage: "Das ist ein Witz!"

Gewinner: Jeder Fan im Soldier Field von Chicago

Was beim Spiel der Chicago Bears gegen die Green Bay Packers passiert ist, war nicht weniger als absolut denkwürdig. Positiv für die Bears, negativ für die Packers.

Fest steht jedoch: Wer auch immer (sehr viel) Geld dafür bezahlt hat, bei diesem Spiel dabei gewesen zu sein, wird es nicht bereut haben. Alleine auf Videos aus Chicago konnte man spüren, was für eine elektrisierende Atmosphäre im altehrwürdigen Soldier Field herrschte.

Kommentator Al Michaels sagte hinterher: "Ich habe 27 Spiele in diesem Stadion gemacht und niemals hat die Erde hier so gebebt."

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Gewinner: Josh Allen (Buffalo Bills)

Es ging im Trubel der aufregenden Wild Card Round ein bisschen unter, aber Quarterback Josh Allen hat für die Buffalo Bills gegen eine starke Defense der Jacksonville Jaguars ohne funktionierendes Laufspiel eine absolute Meisterleistung abgeliefert. 80 Prozent Passgenauigkeit, 306 Total Yards, drei Touchdowns sind eine Hausnummer.

Ganz nebenbei hat Allen mit seinem Game-Winning-Touchdown einen womöglich folgenschweren Fehler von seinem Head Coach Sean McDermott kaschiert: Vor der Endzone und dem entscheidenden Play der Offense bei 1st & Goal hätte der Playmaker eigentlich abknien sollen, um bei noch 1:05 Minuten übriger Spielzeit die Uhr zunächst weiter runterlaufen zu lassen und den "Jags" damit weniger Zeit für den möglichen Ausgleich und die Overtime zu lassen.

Wäre das schief gegangen, wäre McDermott womöglich seinen Job los.

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Gewinner: DeMeco Ryans (Houston Texans)

Wenn es um die besten Head Coaches der NFL geht, dann fällt der Name von DeMeco Ryans selten. Dabei hat der Trainer der Houston Texans in jedem seiner nun drei Jahre nicht nur mindestens zehn Siege geholt, sondern auch in jedem Jahr ein Playoff-Spiel gewonnen!

Nicht nur das, als defensiv denkender Coach hat er es geschafft, die Defense der Texans zu einer der besten der NFL zu machen. Sowohl der Pass Rush als auch das Defensive Backfield ist unfassbar dominant. Das bekamen die Pittsburgh Steelers und Aaron Rodgers in der Wild Card Round scherzlich zu spüren.

Ein Warnsignal an die Patriots vor dem Duell in der Divisional Round.

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Verlierer: Justin Herbert (Los Angeles Chargers)

Der Albtraum für Justin Herbert geht weiter. Auch in seinem dritten Playoff-Spiel schafft es der so hochgelobte Quarterback der Chargers nicht, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken, geschweige denn einen Sieg zu holen.

Ja, die Offensive Line ist schwach. Allerdings hielt sie drei Viertel lang gut stand, ehe sie später zusammenbrach. Herbert hatte Zeit und offene Receiver, traf sie aber oftmals einfach nicht. Diese Niederlage geht genau so auf ihn.

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Verlierer: Matt LaFleur (Green Bay Packers)

An der Football-Kompetenz von Matt LaFleur liegt es sicher nicht, dass der Head Coach der Packers aktuell unter Beschuss steht. Allerdings gibt das Team reihenweise Führungen her, die es nicht hergeben darf.

Gegen die Bears verloren die Packers ihr fünftes Saisonspiel, in dem sie mit einer Führung ins letzte Quarter gegangen waren. Das ist nicht entschuldbar und muss zu weiten Teilen dem Head Coach angelastet werden. Zum wiederholten Male versiebt LaFleur einen potentiellen Playoff-Run.

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VIDEO: Aaron Rodgers adieu? Steelers-QB reagiert auf Zukunfts-Fragen

Verlierer: A.J. Brown (Philadelphia Eagles)

Die Offense der Philadelphia Eagles ist nicht erst seit dieser Woche eine mittlere Katastrophe. Gegen die San Francisco 49ers zeigte sie erneut, wie dysfunktional sie ist. Angefangen bei Offensive Coordinator Kevin Patullo bis hin zu Quarterback Jalen Hurts.

Dann wäre da noch Wide Receiver A.J. Brown. Quasi seit Jahren beschwert er sich, dass er zu wenige Pässe kriegen würde. So auch in den vergangenen Wochen. Gegen die 49ers hatte Brown gleich mehrere Drops und war so mitverantwortlich für die Niederlage. Wer so laut redet, der muss auch liefern.

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Verlierer: Die Denver Broncos

Eigentlich war die Regular Season für die Denver Broncos ergebnistechnisch so gut wie sie nur hätte sein können. 14 Siege, nur drei Niederlagen und der erste Seed der AFC. Blöd nur, dass sie in der Divisional Round nun trotzdem mit den Bills den härtesten Gegner des Baums bekommen haben.

NFL Playoffs 2026: Wettquoten der verbleibenden acht Teams für Super Bowl 60

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<strong>Wettquoten für Super Bowl 60<br></strong><em>Die Wild Card Round der Playoffs ist in den Büchern. Acht Teams haben noch Chancen auf die Teilnahme am Super Bowl. <strong>ran</strong> präsentiert die Wettquoten. (Quelle: DraftKings, Stand: 13. Januar 2026, 11:00Uhr).</em>
© IMAGO/Imagn Images

Wettquoten für Super Bowl 60
Die Wild Card Round der Playoffs ist in den Büchern. Acht Teams haben noch Chancen auf die Teilnahme am Super Bowl. ran präsentiert die Wettquoten. (Quelle: DraftKings, Stand: 13. Januar 2026, 11:00Uhr).

<strong>Wettquoten für Super Bowl 60</strong><br>Zur Erklärung: Die Wettquoten sagen aus, wie hoch der Gewinn bei einem Einsatz von 100 US-Dollar wäre. Eine Quote von +2000 bedeutet also, man bekäme bei 100 US-Dollar Einsatz einen Gewinn von 2.000 US-Dollar ausgezahlt.
© 2025 Getty Images

Wettquoten für Super Bowl 60
Zur Erklärung: Die Wettquoten sagen aus, wie hoch der Gewinn bei einem Einsatz von 100 US-Dollar wäre. Eine Quote von +2000 bedeutet also, man bekäme bei 100 US-Dollar Einsatz einen Gewinn von 2.000 US-Dollar ausgezahlt.

<strong>Platz 8: San Francisco 49ers</strong><br>Quote: +1.900 (bei einem Einsatz von 100 US-Dollar gewinnt man 1.900 US-Dollar)
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Platz 8: San Francisco 49ers
Quote: +1.900 (bei einem Einsatz von 100 US-Dollar gewinnt man 1.900 US-Dollar)

<strong>Platz 7: Chicago Bears</strong><br>Quote: +1.600 (bei einem Einsatz von 100 US-Dollar gewinnt man 1.600 US-Dollar)
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Platz 7: Chicago Bears
Quote: +1.600 (bei einem Einsatz von 100 US-Dollar gewinnt man 1.600 US-Dollar)

<strong>Platz 6: Houston Texans</strong><br>Quote: +850 (bei einem Einsatz von 100 US-Dollar gewinnt man 850 US-Dollar)
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Platz 6: Houston Texans
Quote: +850 (bei einem Einsatz von 100 US-Dollar gewinnt man 850 US-Dollar)

<strong>Platz 5: Denver Broncos</strong><br>Quote: +700 (bei einem Einsatz von 100 US-Dollar gewinnt man 700 US-Dollar)
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Platz 5: Denver Broncos
Quote: +700 (bei einem Einsatz von 100 US-Dollar gewinnt man 700 US-Dollar)

<strong>Platz 4: Buffalo Bills</strong><br>Quote: +650 (bei einem Einsatz von 100 US-Dollar gewinnt man 650 US-Dollar)
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Platz 4: Buffalo Bills
Quote: +650 (bei einem Einsatz von 100 US-Dollar gewinnt man 650 US-Dollar)

<strong>Platz 3: New England Patriots</strong><br>Quote: +600 (bei einem Einsatz von 100 US-Dollar gewinnt man 600 US-Dollar)
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Platz 3: New England Patriots
Quote: +600 (bei einem Einsatz von 100 US-Dollar gewinnt man 600 US-Dollar)

<strong>Platz 2: Los Angeles Rams</strong><br>Quote: +320 (bei einem Einsatz von 100 US-Dollar gewinnt man 320 US-Dollar)
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Platz 2: Los Angeles Rams
Quote: +320 (bei einem Einsatz von 100 US-Dollar gewinnt man 320 US-Dollar)

<strong>Platz 1: Seattle Seahawks</strong><br>Quote: +270 (bei einem Einsatz von 100 US-Dollar gewinnt man 270 US-Dollar)
© IMAGO/Icon Sportswire

Platz 1: Seattle Seahawks
Quote: +270 (bei einem Einsatz von 100 US-Dollar gewinnt man 270 US-Dollar)

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Allen ist der wahrscheinlich beste verbliebene Quarterback und James Cook der beste verbliebene Running Back. Einzig die Defense kann mit Laufspiel geschlagen werden. Aber was können die Broncos nicht so gut? Richtig, laufen.

Das wird ein spannendes Matchup - die Broncos gehen sogar laut Wettquoten als Underdog ins Spiel.

Verlierer: Arthur Smith (Pittsburgh Steelers)

Man muss nicht allzu tief in der NFL vernetzt sein oder sich auskennen, um zu wissen, dass die Texans eine unfassbare Defense haben. Vor allem der Pass Rush sucht seines Gleichen in der Liga.

Ein guter Offensive Coordinator würde seine Offense mit einem 42-jährigen Quarterback daher doch eigentlich planen, dass sie irgendwie drumherum spielt. Nicht jedoch Arthur Smith. Der OC der Steelers schien mit der Aufgabe heillos überfordert, die Texans DC Matt Burke und HC Ryans ihm stellten. Rodgers konnte man nur bemitleiden.

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