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49ers treten in Mexiko und Australien an

NFL: San Francisco 49ers spielen in Melbourne und Mexiko City - Mehrere International Games für ein Team sind sinnlos - Kommentar

  • Aktualisiert: 19.02.2026
  • 17:50 Uhr
  • Kai Esser
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© Newscom / GDA

Die San Francisco 49ers werden in der kommenden Saison zwei internationale Spiele austragen. Das konterkariert in gewisser Weise den Sinn der Spiele - und ist dazu noch ein Wettbewerbsnachteil. Ein Kommentar.

Von Kai Esser

Die NFL treibt die Internationalisierung weiter voran.

Gleich neun Spiele außerhalb der USA werden in der kommenden Saison ausgetragen. Und gleich zwei davon von den San Francisco 49ers, einmal in Melbourne und einmal in Mexiko City.

Während das für die 49ers-Fans in den jeweiligen Ländern super ist, hebt das irgendwie den Sinn der internationalen Spiele auf.

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NFL International Games: Mehr Variabilität würde helfen

Die ursprüngliche Idee von International Games war es einst, Menschen in (meistens) Übersee für die NFL zu begeistern und gleichzeitig den bis dato wenigen NFL-Fans in beispielsweise Europa die Liga und die Teams zum Anfassen zu geben.

Während das immer noch die beiden Hauptziele sind, verliert die Liga offenbar das aus den Augen, was einst im Vordergrund stand: Abwechslung. So gut es geht versuchte die Liga immer andere Teams nach Europa beziehungsweise andere Länder zu schicken.

In den ersten sieben Jahren in London waren elf verschiedene Teams zu Gast. Freilich, es hätten auch 14 sein können, aber das erlaubt die Komplexität des Spielplans leider nicht immer.

Nun reisen die 49ers in einer Saison gleich zwei Mal über die US-Grenzen hinaus. Aber warum? Bereits 2024 war es mit den Minnesota Vikings so. Wäre es nicht für alle Beteiligten - Fans, Spieler, Sender - besser, wenn es ein anderes Team wäre?

Die Jacksonville Jaguars sind dabei eine eindeutige Ausnahme, da sie sich als "Heimteam" in London verstehen - geschenkt.

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NFL International Games: Wettbewerbsnachteil durchs Reisen

Spieler werden deshalb genannt, weil diese internationalen Reisen logischerweise auch Kraft kosten. Wer mal mehr als zwei Zeitzonen weiter geflogen ist, weiß, wie zehrend das sein kann.

Mal eben nach Melbourne zu jetten - Australien ist auf dem Papier 19 Stunden weit voraus - kann man de facto nicht einfach so wegstecken. Auch, wenn der effektive Zeitunterschied "nur" fünf Stunden sind.

Es ist quasi nicht zu verhindern, dass sich daraus ein Wettbewerbsnachteil ergibt. Wie sollte es nicht? Jetlag kann man nicht immer verhindern. Im Gegenteil.

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Und wenn es nur eine Konzentrationsschwäche in einem Meeting ist - es kann das entscheidendende Mü sein, das den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmacht. So klein sind die Abstände in dieser hochkompetitiven Liga.

Letztlich macht die NFL aber nichts, was sie sich nicht vorher genauestens überlegt hat. Unwahrscheinlich also, dass diese Entscheidung nicht getroffen wurde, um am Ende unter Betrachtung aller Einflüsse den maximalen Profit zu haben.

Wie auch immer der sich schlussendlich äußern mag.

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