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2. Bundesliga

FC Schalke 04: Neuer Termin für Spiel in Osnabrück - VfL prüft weitere Optionen

  • Aktualisiert: 02.05.2024
  • 23:34 Uhr
  • SID
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Das für Samstag geplante Zweitliga-Spiel zwischen dem VfL Osnabrück und Schalke 04 wird auf den kommenden Dienstag verlegt und im Millerntor-Stadion des FC St. Pauli ausgetragen. Oder kommt es doch anders?

Die Verlegung teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Donnerstag mit. Die Verschiebung ist notwendig, weil die Stadt Osnabrück das Stadion an der Bremer Brücke aufgrund baulicher Mängel der Dachkonstruktion gesperrt hat.

Am Abend meldete sich der VfL Osnabrück mit einem Statement und kritisierte, dass man durch die "für uns im Ergebnis sehr überraschende" Entscheidung der DFL die Möglichkeit verliere, das Spiel als echtes Heimspiel auszutragen.

Gleichzeitig stehe man vor der Herausforderung, innerhalb kürzester Zeit die Partie mit all den organisatorischen Herausforderungen an einem mehrere hundert Kilometer entfernten Standort zu organisieren.

"In Absprache prüfen wir gleichzeitig auch andere Standorte, ob es mit Blick auf eine frühe Anstoßzeit in der Woche noch Alternativen mit fanfreundlicheren Rahmenbedingungen gibt", erklären die Geschäftsführer des VfL Osnabrück, Philipp Kaufmann und Dr. Michael Welling.

Man erarbeite Lösungen und intensiviere nach nun feststehendem Spieltermin die Gespräche mit verschiedenen Stadionbetreibern, kündigte der VfL an. "Diese Option hatten wir bereits im Vorfeld aufgezeigt und haben am Abend sowohl der DFL als auch dem FC Schalke 04 die Idee mit zwei konkreten Spielort-Optionen transparent präsentiert. Vom FC Schalke 04 haben wir eine zustimmende Reaktion auf den fanfreundlicheren Ansatz erhalten, den wir nun absprachegemäß weiterverfolgen." Eine finale Entscheidung, ob das Spiel beim FC St. Pauli oder an einem anderen Ort stattfinden wird, soll laut den Osnabrückern im Laufe des Freitags nach Abklärung aller organisatorischen Fragen erfolgen.

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Schalke wollte spätere Austragung verhindern

Die Schalker hatten zuvor unter anderem eine Austragung der Begegnung auf einem neutralen Platz, ohne Fans in Osnabrück oder eine Verlegung in die Arena in Gelsenkirchen vorgeschlagen. Die Königsblauen wollten vor allem einen Verschiebung auf einen späteren Zeitpunkt zwischen dem 33. und 34. Spieltag verhindern.

Eine kurzfristige Verlegung der Partie in ein anderes Stadion am ursprünglichen Spieltermin sei jedoch unter anderen "wegen verbandsrechtlicher Bestimmungen nicht möglich", teilte die DFL mit. Im Saisonfinale halte es der Ligaverband "zum Schutz der Wettbewerbsintegrität" aber für geboten, "ein abgesetztes Spiel eines Spieltags vor dem darauffolgenden Spieltag auszutragen, um die zeitliche Abfolge des Spielplans beizubehalten".

Dies begrüßte der Vorstand der Schalker "im Sinne eines fairen und gleichen Wettbewerbs" in einer ersten Reaktion auf die Verlegung. Die Königsblauen bedankten sich zudem "ausdrücklich" beim FC St. Pauli und dessen Vereinsführung sowie der DFL.

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