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 Schalke-Sportvorstand Peter Knäbel mit heftiger Kritik nach Paderborn-Pleite

  • Veröffentlicht: 29.09.2023
  • 23:38 Uhr
  • Christoph Gailer
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Im Anschluss an Schalkes 1:3-Niederlage in Paderborn äußerte Sportvorstand Peter Knäbel harsche Kritik an der Mannschaft.

Bei Schalke ging der Abwärtstrend auch nach der Trennung von Trainer Thomas Reis weiter. Zum Auftakt des 8. Spieltages der 2. Bundesliga verlor der Bundesliga-Absteiger beim SC Paderborn mit 1:3 (0:1). 

Anschließend äußerte Sportvorstand Peter Knäbel harte Kritik an der Mannschaft der Gelsenkirchener, die das Ziel Wiederaufstieg schon früh in der Saison aus den Augen verloren hat.

"Wenn ich in der 43. Minute das 0:1 kriege, dann weiß ich, dass ich gegen einen gut organisierten Gegner ausgekontert werden kann. Dann kann ich mich nicht so dämlich anstellen", sagte der 56-Jährige nach Spielende in der Mixed Zone, "das war in der zweiten Hälfte eine naive Art, wie ich sie selten erlebt habe. Ein großes 'Entschuldigung' an die Fans".

Knäbel verortete in der Mannschaft der Schalker ein Fehlen an Führungsfiguren. "Wir haben uns heute viel zu früh mental ergeben. Wenn Yusuf Kabadayi Vorbild ist für die, die Vorbild sein sollten, dann spricht das Bände", kritisierte Knäbel die vermeintlichen Routiniers. 

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Statt sich mit dem Thema Wiederaufstieg zu beschäftigen, ruft Knäbel nun den Abstiegskampf aus.

"Die Situation ist höchstgefährlich. Wir sind noch auf dem Relegationsplatz - noch! Nach unten gibt's nur noch zwei Plätze. Wir können uns die ganze Zeit erzählen, wie gut diese Mannschaft ist, wie viel Qualität die Spieler haben, wo sie schon waren und was sie alles gerne wollen", sagte der Sportvorstand, der immer noch auf der Suche nach einem Nachfolger für den kürzlich entlassenen Thomas Reis ist. "Am Ende zählt: Was machen sie mit dem Trikot des Vereins, der sie bezahlt? Und das war heute eindeutig zu wenig":

Kreutzer und Büskens wohl auch gegen die Hertha auf der Bank

Die derzeitigen Interimstrainer Matthias Kreutzer und Mike Büskens nahm Knäbel von seiner harschen Kritik ausdrücklich aus: "Die Spieler haben bei Matze und Buyo was gutzumachen."

Auch beim nächsten Spieltag gegen Mitabsteiger Hertha BSC sollen Kreutzer und Büskens auf der S04-Bank sitzen. Erst danach dürfte ein neuer Cheftrainer bei den Schalkern gefunden sein.

"Wir werden jetzt nicht hektisch, sondern setzen die Suche fort, die in den letzten zwei, drei Tagen gut begonnen hat", erklärte Knäbel. Laut "Kicker" soll mit Sandro Wagner ein zuletzt gehandelter Kandidat bereits abgesagt haben. 

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Knäbel: "Jetzt ist eine Ausrede weniger da"

Nach der Niederlage zuletzt auf St. Pauli kritisierte Timo Baumgartl die Taktik von Ex-Trainer Thomas Reis öffentlich im Interview bei "Sky". Daraufhin wurde der Verteidiger suspendiert, wenige Tage danach Reis entlassen.

<strong>Wer wird Nachfolger von Thomas Reis?</strong><br>Nach einem völlig missratenen Saisonstart hat der FC Schalke 04 die Reißleine gezogen und Trainer Thomas Reis vor die Tür gesetzt. "Sportlich und menschlich festgefahren" sei die Situation gewesen, begründete Sportvorstand Peter Knäbel die Entlassung.
Wer wird Nachfolger von Thomas Reis?
Nach einem völlig missratenen Saisonstart hat der FC Schalke 04 die Reißleine gezogen und Trainer Thomas Reis vor die Tür gesetzt. "Sportlich und menschlich festgefahren" sei die Situation gewesen, begründete Sportvorstand Peter Knäbel die Entlassung.
© 2023 Getty Images
<strong>Kreutzer übernimmt interimsmäßig</strong><br>Co-Trainer Matthias Kreutzer übernahm bislang die Geschicke als Chefcoach auf der Bank, doch die Suche nach einem Nachfolger läuft auf Hochtouren. Welche Namen werden gehandelt? Und wie realistisch sind diese?&nbsp;<strong><em>ran</em></strong> gibt einen Überblick.
Kreutzer übernimmt interimsmäßig
Co-Trainer Matthias Kreutzer übernahm bislang die Geschicke als Chefcoach auf der Bank, doch die Suche nach einem Nachfolger läuft auf Hochtouren. Welche Namen werden gehandelt? Und wie realistisch sind diese? ran gibt einen Überblick.
© RHR-Foto
<strong>Karel Geraerts (Union Saint Gilloise)</strong><br>Schalke 04 ist auf der Suche nach einem Trainer wohl in Belgien fündig geworden. Laut "Bild" soll Ex-Nationalspieler Karel Geraerts Nachfolger des Ende Oktober beim Zweitligisten freigestellten Thomas Reis werden. Der 41 Jahre alte Geraerts war in der vergangenen Saison Trainer des Erstligisten Union Saint-Gilloise, es war seine erste Stelle als Chefcoach.
Karel Geraerts (Union Saint Gilloise)
Schalke 04 ist auf der Suche nach einem Trainer wohl in Belgien fündig geworden. Laut "Bild" soll Ex-Nationalspieler Karel Geraerts Nachfolger des Ende Oktober beim Zweitligisten freigestellten Thomas Reis werden. Der 41 Jahre alte Geraerts war in der vergangenen Saison Trainer des Erstligisten Union Saint-Gilloise, es war seine erste Stelle als Chefcoach.
© IMAGO/MB Media Solutions
<strong>Karel Geraerts (Union Saint Gilloise)</strong><br>Nach starker Hauptrunde hatte Geraerts mit dem Team um den jetzigen Leverkusener Torjäger Victor Boniface in den Playoffs als Dritter den Meistertitel verpasst und musste danach gehen. Geraerts soll nach der Länderspielpause sein Debüt geben, am Sonntag im Heimspiel gegen Hertha BSC wird Interimstrainer Matthias Kreutzer die Schalker Mannschaft betreuen.
Karel Geraerts (Union Saint Gilloise)
Nach starker Hauptrunde hatte Geraerts mit dem Team um den jetzigen Leverkusener Torjäger Victor Boniface in den Playoffs als Dritter den Meistertitel verpasst und musste danach gehen. Geraerts soll nach der Länderspielpause sein Debüt geben, am Sonntag im Heimspiel gegen Hertha BSC wird Interimstrainer Matthias Kreutzer die Schalker Mannschaft betreuen.
© IMAGO/Belga
<strong>Raul (zweite Mannschaft von Real Madrid)</strong><br>Eine Absage sollen sich die Königsblauen laut "Bild" zuvor von einer Klub-Legende eingeholt haben. Demnach sollen die S04-Verantwortlichem im Umfeld Rauls angefragt haben. Doch die Antwort kam postwendend und lautete: Nein.
Raul (zweite Mannschaft von Real Madrid)
Eine Absage sollen sich die Königsblauen laut "Bild" zuvor von einer Klub-Legende eingeholt haben. Demnach sollen die S04-Verantwortlichem im Umfeld Rauls angefragt haben. Doch die Antwort kam postwendend und lautete: Nein.
© AFLOSPORT
<strong>Raul (zweite Mannschaft von Real Madrid)</strong><br>Dem Bericht zufolge sei der Trainer von Real Madrid Castilla zwar auf der Suche nach einer neuen Aufgabe, Schalke sei jedoch zum jetzigen Zeitpunkt keine Option. Dass dies ohnehin abzusehen war, war wohl auch den Schalker Verantwortlichen klar. Dennoch wollten sie sich laut Bericht nicht vorwerfen lassen, es nicht bei Senior Raul probiert zu haben.
Raul (zweite Mannschaft von Real Madrid)
Dem Bericht zufolge sei der Trainer von Real Madrid Castilla zwar auf der Suche nach einer neuen Aufgabe, Schalke sei jedoch zum jetzigen Zeitpunkt keine Option. Dass dies ohnehin abzusehen war, war wohl auch den Schalker Verantwortlichen klar. Dennoch wollten sie sich laut Bericht nicht vorwerfen lassen, es nicht bei Senior Raul probiert zu haben.
© Funke Foto Services
<strong></strong><strong>Comeback von Horst Heldt?</strong> <br>Neben der Trainersuche könnte jedoch auch auf der Chefetage etwas passieren. Der 2024 auslaufende Vertrag von Peter Knäbel soll laut "Bild" nicht verlängert werden. Viele Mitarbeiter wünschten sich demnach eine Rückkehr von Horst Heldt. Der erfahrene Manager erhält laut Bericht täglich Anrufe aus Gelsenkirchen. Heldt könnte Sportdirektor Andre Hechelmann unterstützen, der aktuell die operative Trainer-Findung leitet.
Comeback von Horst Heldt?
Neben der Trainersuche könnte jedoch auch auf der Chefetage etwas passieren. Der 2024 auslaufende Vertrag von Peter Knäbel soll laut "Bild" nicht verlängert werden. Viele Mitarbeiter wünschten sich demnach eine Rückkehr von Horst Heldt. Der erfahrene Manager erhält laut Bericht täglich Anrufe aus Gelsenkirchen. Heldt könnte Sportdirektor Andre Hechelmann unterstützen, der aktuell die operative Trainer-Findung leitet.
© 2021 Getty Images
<strong>Markus Gisdol (zuletzt Lokomotive Moskau)</strong><br>Ein neuer Name, der sich in der Runde der Kandidaten drängt, ist laut der "Bild" Markus Gisdol. Der 54-Jährige war in Deutschland unter anderem bereits für die TSG Hoffenheim, den HSV und den 1. FC Köln aktiv. Ein wenig Stallgeruch bringt Gisdol auch mit - von 2011-2012 war er Co-Trainer von Ralf Rangnick und später auch Huub Stevens.
Markus Gisdol (zuletzt Lokomotive Moskau)
Ein neuer Name, der sich in der Runde der Kandidaten drängt, ist laut der "Bild" Markus Gisdol. Der 54-Jährige war in Deutschland unter anderem bereits für die TSG Hoffenheim, den HSV und den 1. FC Köln aktiv. Ein wenig Stallgeruch bringt Gisdol auch mit - von 2011-2012 war er Co-Trainer von Ralf Rangnick und später auch Huub Stevens.
© 2021 Getty Images
<strong>Markus Gisdol (zuletzt Lokomotive Moskau)</strong><br>Zuletzt war Gisdol beim russischen Erstligisten Lokomotive Moskau im Amt. Nach dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine trat der Coach jedoch im März 2022 von seinem Posten zurück. Seitdem ist Gisdol vereinslos. Laut "WAZ" habe es eine Kontaktaufnahme seitens der Schalker noch nicht gegeben.
Markus Gisdol (zuletzt Lokomotive Moskau)
Zuletzt war Gisdol beim russischen Erstligisten Lokomotive Moskau im Amt. Nach dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine trat der Coach jedoch im März 2022 von seinem Posten zurück. Seitdem ist Gisdol vereinslos. Laut "WAZ" habe es eine Kontaktaufnahme seitens der Schalker noch nicht gegeben.
© Sportfoto Rudel
<strong>Marco Antwerpen (zuletzt 1. FC Kaiserslautern)</strong><br>Neben Gisdol bringt die "Bild" auch Marco Antwerpen ins Spiel. Der 51-Jährige stand zuletzt beim 1. FC Kaiserslautern an der Seitenlinie und hat ebenfalls eine königsblaue Vergangenheit. Zwischen 2004 und 2005 lief Antwerpen 32 Mal für die zweite Mannschaft von S04 auf.
Marco Antwerpen (zuletzt 1. FC Kaiserslautern)
Neben Gisdol bringt die "Bild" auch Marco Antwerpen ins Spiel. Der 51-Jährige stand zuletzt beim 1. FC Kaiserslautern an der Seitenlinie und hat ebenfalls eine königsblaue Vergangenheit. Zwischen 2004 und 2005 lief Antwerpen 32 Mal für die zweite Mannschaft von S04 auf.
© 2022 Getty Images
<strong>Sandro Schwarz (zuletzt Hertha BSC)</strong><br>Einer der heißesten Kandidaten auf Schalke war laut "Bild" Sandro Schwarz. Der ehemalige Hertha-Trainer und Schalkes Sportdirektor Andre Hechelmann kennen sich aus gemeinsamen Zeiten beim 1. FSV Mainz 05, wo Schwarz zwischen 2017 und 2019 als Trainer tätig war. Allerdings soll Schwarz laut "Kicker" nicht für den Trainerjob auf Schalke zur Verfügung stehen.&nbsp;
Sandro Schwarz (zuletzt Hertha BSC)
Einer der heißesten Kandidaten auf Schalke war laut "Bild" Sandro Schwarz. Der ehemalige Hertha-Trainer und Schalkes Sportdirektor Andre Hechelmann kennen sich aus gemeinsamen Zeiten beim 1. FSV Mainz 05, wo Schwarz zwischen 2017 und 2019 als Trainer tätig war. Allerdings soll Schwarz laut "Kicker" nicht für den Trainerjob auf Schalke zur Verfügung stehen. 
© 2023 Getty Images
<strong>Sandro Schwarz (zuletzt Hertha BSC)</strong> <br>Schwarz arbeitete in der vergangenen Saison relativ erfolglos bei Hertha BSC, nach 29 Spielen und einem desaströsen Punkteschnitt von 0,76 wurde er entlassen, die Berliner stiegen später ab
Sandro Schwarz (zuletzt Hertha BSC)
Schwarz arbeitete in der vergangenen Saison relativ erfolglos bei Hertha BSC, nach 29 Spielen und einem desaströsen Punkteschnitt von 0,76 wurde er entlassen, die Berliner stiegen später ab
© 2023 Getty Images
<strong>Robert Klauß (zuletzt 1. FC Nürnberg)</strong><br>Klauß arbeitete als Co-Trainer bereits unter Ralf Rangnick und Julian Nagelsmann bei RB Leipzig, seine Erfahrungen als Chefcoach beschränken sich allerdings auf etwas mehr als zwei Jahre beim 1. FC Nürnberg. Auch deshalb berichtet "Der Westen", dass Klauß die Aufgabe nicht zugetraut werde.
Robert Klauß (zuletzt 1. FC Nürnberg)
Klauß arbeitete als Co-Trainer bereits unter Ralf Rangnick und Julian Nagelsmann bei RB Leipzig, seine Erfahrungen als Chefcoach beschränken sich allerdings auf etwas mehr als zwei Jahre beim 1. FC Nürnberg. Auch deshalb berichtet "Der Westen", dass Klauß die Aufgabe nicht zugetraut werde.
© 2022 Getty Images
<strong>Robert Klauß (zuletzt 1. FC Nürnberg)</strong><br>Seit seiner Entlassung in Nürnberg vor ziemlich genau einem Jahr ist der 38-Jährige ohne Job. Er stünde zwar für einen Neuanfang, allerdings fehlt ihm als Trainer die Erfahrung, die es für ein Umfeld wie Schalke eigentlich braucht.&nbsp;
Robert Klauß (zuletzt 1. FC Nürnberg)
Seit seiner Entlassung in Nürnberg vor ziemlich genau einem Jahr ist der 38-Jährige ohne Job. Er stünde zwar für einen Neuanfang, allerdings fehlt ihm als Trainer die Erfahrung, die es für ein Umfeld wie Schalke eigentlich braucht. 
© 2021 Getty Images
<strong>Onur Cinel (FC Liefering)</strong><br>Ein Trainer mit Stallgeruch und absoluter Identifikation wäre Onur Cinel. Knäbel bezeichnete den 38-Jährigen als "einen sehr interessanten Kandidaten". Problem: Erst im Sommer verließ Cinel den Klub Richtung Österreich, wo er seither den FC Liefering - das Farmteam von RB Salzburg - trainiert.
Onur Cinel (FC Liefering)
Ein Trainer mit Stallgeruch und absoluter Identifikation wäre Onur Cinel. Knäbel bezeichnete den 38-Jährigen als "einen sehr interessanten Kandidaten". Problem: Erst im Sommer verließ Cinel den Klub Richtung Österreich, wo er seither den FC Liefering - das Farmteam von RB Salzburg - trainiert.
© Funke Foto Services
<strong>Onur Cinel (FC Liefering)</strong><br>Bereits 2012 kam Cinel zu Schalke und arbeitete seither im Jugendbereich. Herausragende Arbeit leistete er in der U17, die er in der vergangenen Saison bis ins Halbfinale um die deutsche Meisterschaft führte. Die mangelnde Erfahrung als Profitrainer sowie der Umstand, dass Schalke eine Ablöse nach Liefering überweisen müsste, sind jedoch dicke Fragezeichen.
Onur Cinel (FC Liefering)
Bereits 2012 kam Cinel zu Schalke und arbeitete seither im Jugendbereich. Herausragende Arbeit leistete er in der U17, die er in der vergangenen Saison bis ins Halbfinale um die deutsche Meisterschaft führte. Die mangelnde Erfahrung als Profitrainer sowie der Umstand, dass Schalke eine Ablöse nach Liefering überweisen müsste, sind jedoch dicke Fragezeichen.
© Funke Foto Services
<strong>Felix Magath (zuletzt Hertha BSC)</strong><br>Fehlende Erfahrung wäre bei ihm gar kein Thema. Und Schalke kennt er ebenfalls bestens. Magath trainierte die Königsblauen zwischen Juli 2009 und März 2011 und sicherte sich damals eine enorme Machtfülle, die ihn zum alleinigen sportlichen Entscheider machte. Wie die "Bild" berichtet, wird der Name Felix Magath tatsächlich diskutiert.
Felix Magath (zuletzt Hertha BSC)
Fehlende Erfahrung wäre bei ihm gar kein Thema. Und Schalke kennt er ebenfalls bestens. Magath trainierte die Königsblauen zwischen Juli 2009 und März 2011 und sicherte sich damals eine enorme Machtfülle, die ihn zum alleinigen sportlichen Entscheider machte. Wie die "Bild" berichtet, wird der Name Felix Magath tatsächlich diskutiert.
© Eibner
<strong>Felix Magath (zuletzt Hertha BSC)</strong><br>Als "Feuerwehrmann" rettete er die Berliner Hertha 2022 vor dem Abstieg, Schalke aber sucht dem Vernehmen nach eigentlich eine langfristige Lösung. Ob der 70-Jährige eine solche Lösung verkörpert, darf stark angezweifelt werden.
Felix Magath (zuletzt Hertha BSC)
Als "Feuerwehrmann" rettete er die Berliner Hertha 2022 vor dem Abstieg, Schalke aber sucht dem Vernehmen nach eigentlich eine langfristige Lösung. Ob der 70-Jährige eine solche Lösung verkörpert, darf stark angezweifelt werden.
© 2022 Getty Images
<strong>Stefan Kuntz (zuletzt Türkei)</strong><br>Ein DFB-Erfolgstrainer auf Schalke? Das wäre ein Hammer. Kuntz wäre mit seinen Titeln bei der U21 die wohl namhafteste Lösung. Zuletzt war Kuntz als türkischer Nationaltrainer entlassen und als neuer Bundestrainer gehandelt worden, laut "Bild" beschäftigt sich Schalke zumindest mit dem Namen. Allerdings erscheint ein Engagement aus mehreren Gründen eher unwahrscheinlich.
Stefan Kuntz (zuletzt Türkei)
Ein DFB-Erfolgstrainer auf Schalke? Das wäre ein Hammer. Kuntz wäre mit seinen Titeln bei der U21 die wohl namhafteste Lösung. Zuletzt war Kuntz als türkischer Nationaltrainer entlassen und als neuer Bundestrainer gehandelt worden, laut "Bild" beschäftigt sich Schalke zumindest mit dem Namen. Allerdings erscheint ein Engagement aus mehreren Gründen eher unwahrscheinlich.
© Seskim Photo
<strong>Stefan Kuntz (zuletzt Türkei)</strong><br>Zum einen dürfte Kuntz gewisse Gehaltsvorstellungen haben, die Schalke nicht erfüllen kann. Zum anderen ist fraglich, ob der 60-Jährige ein Engagement in der 2. Bundesliga wirklich als interessant bewertet. Viel gravierender aber: Seine letzte Station als Vereinstrainer liegt inzwischen 20 Jahre zurück. 2003 trainierte er LR Ahlen, die heute Rot-Weiss heißen.
Stefan Kuntz (zuletzt Türkei)
Zum einen dürfte Kuntz gewisse Gehaltsvorstellungen haben, die Schalke nicht erfüllen kann. Zum anderen ist fraglich, ob der 60-Jährige ein Engagement in der 2. Bundesliga wirklich als interessant bewertet. Viel gravierender aber: Seine letzte Station als Vereinstrainer liegt inzwischen 20 Jahre zurück. 2003 trainierte er LR Ahlen, die heute Rot-Weiss heißen.
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<strong>Franco Foda (zuletzt FC Zürich)</strong><br>Ebenfalls laut "Bild" ist der ehemalige österreichische Teamchef Foda im Gespräch. Der 57-Jährige war die meiste Zeit seines Trainerlebens bei Sturm Graz tätig, insgesamt drei Amtszeiten absolvierte er dort als Chefcoach. Seine einzige Trainerstation in Deutschland war der 1. FC Kaiserslautern in der Saison 2012/13.
Franco Foda (zuletzt FC Zürich)
Ebenfalls laut "Bild" ist der ehemalige österreichische Teamchef Foda im Gespräch. Der 57-Jährige war die meiste Zeit seines Trainerlebens bei Sturm Graz tätig, insgesamt drei Amtszeiten absolvierte er dort als Chefcoach. Seine einzige Trainerstation in Deutschland war der 1. FC Kaiserslautern in der Saison 2012/13.
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<strong>Franco Foda (zuletzt FC Zürich)</strong><br>Nach viereinhalb Jahren als österreichischer Nationaltrainer war sein bislang letztes Engagement im Vereinsfußball ein Desaster. Als Nachfolger von Andre Breitenreiter hatte er im Sommer 2022 den Schweizer Meister FC Zürich übernommen, wurde aber nach 18 Spielen und nur einem Punkt im Schnitt pro Spiel entlassen.
Franco Foda (zuletzt FC Zürich)
Nach viereinhalb Jahren als österreichischer Nationaltrainer war sein bislang letztes Engagement im Vereinsfußball ein Desaster. Als Nachfolger von Andre Breitenreiter hatte er im Sommer 2022 den Schweizer Meister FC Zürich übernommen, wurde aber nach 18 Spielen und nur einem Punkt im Schnitt pro Spiel entlassen.
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<strong>Wer wird Nachfolger von Thomas Reis?</strong><br>Nach einem völlig missratenen Saisonstart hat der FC Schalke 04 die Reißleine gezogen und Trainer Thomas Reis vor die Tür gesetzt. "Sportlich und menschlich festgefahren" sei die Situation gewesen, begründete Sportvorstand Peter Knäbel die Entlassung.
<strong>Kreutzer übernimmt interimsmäßig</strong><br>Co-Trainer Matthias Kreutzer übernahm bislang die Geschicke als Chefcoach auf der Bank, doch die Suche nach einem Nachfolger läuft auf Hochtouren. Welche Namen werden gehandelt? Und wie realistisch sind diese?&nbsp;<strong><em>ran</em></strong> gibt einen Überblick.
<strong>Karel Geraerts (Union Saint Gilloise)</strong><br>Schalke 04 ist auf der Suche nach einem Trainer wohl in Belgien fündig geworden. Laut "Bild" soll Ex-Nationalspieler Karel Geraerts Nachfolger des Ende Oktober beim Zweitligisten freigestellten Thomas Reis werden. Der 41 Jahre alte Geraerts war in der vergangenen Saison Trainer des Erstligisten Union Saint-Gilloise, es war seine erste Stelle als Chefcoach.
<strong>Karel Geraerts (Union Saint Gilloise)</strong><br>Nach starker Hauptrunde hatte Geraerts mit dem Team um den jetzigen Leverkusener Torjäger Victor Boniface in den Playoffs als Dritter den Meistertitel verpasst und musste danach gehen. Geraerts soll nach der Länderspielpause sein Debüt geben, am Sonntag im Heimspiel gegen Hertha BSC wird Interimstrainer Matthias Kreutzer die Schalker Mannschaft betreuen.
<strong>Raul (zweite Mannschaft von Real Madrid)</strong><br>Eine Absage sollen sich die Königsblauen laut "Bild" zuvor von einer Klub-Legende eingeholt haben. Demnach sollen die S04-Verantwortlichem im Umfeld Rauls angefragt haben. Doch die Antwort kam postwendend und lautete: Nein.
<strong>Raul (zweite Mannschaft von Real Madrid)</strong><br>Dem Bericht zufolge sei der Trainer von Real Madrid Castilla zwar auf der Suche nach einer neuen Aufgabe, Schalke sei jedoch zum jetzigen Zeitpunkt keine Option. Dass dies ohnehin abzusehen war, war wohl auch den Schalker Verantwortlichen klar. Dennoch wollten sie sich laut Bericht nicht vorwerfen lassen, es nicht bei Senior Raul probiert zu haben.
<strong></strong><strong>Comeback von Horst Heldt?</strong> <br>Neben der Trainersuche könnte jedoch auch auf der Chefetage etwas passieren. Der 2024 auslaufende Vertrag von Peter Knäbel soll laut "Bild" nicht verlängert werden. Viele Mitarbeiter wünschten sich demnach eine Rückkehr von Horst Heldt. Der erfahrene Manager erhält laut Bericht täglich Anrufe aus Gelsenkirchen. Heldt könnte Sportdirektor Andre Hechelmann unterstützen, der aktuell die operative Trainer-Findung leitet.
<strong>Markus Gisdol (zuletzt Lokomotive Moskau)</strong><br>Ein neuer Name, der sich in der Runde der Kandidaten drängt, ist laut der "Bild" Markus Gisdol. Der 54-Jährige war in Deutschland unter anderem bereits für die TSG Hoffenheim, den HSV und den 1. FC Köln aktiv. Ein wenig Stallgeruch bringt Gisdol auch mit - von 2011-2012 war er Co-Trainer von Ralf Rangnick und später auch Huub Stevens.
<strong>Markus Gisdol (zuletzt Lokomotive Moskau)</strong><br>Zuletzt war Gisdol beim russischen Erstligisten Lokomotive Moskau im Amt. Nach dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine trat der Coach jedoch im März 2022 von seinem Posten zurück. Seitdem ist Gisdol vereinslos. Laut "WAZ" habe es eine Kontaktaufnahme seitens der Schalker noch nicht gegeben.
<strong>Marco Antwerpen (zuletzt 1. FC Kaiserslautern)</strong><br>Neben Gisdol bringt die "Bild" auch Marco Antwerpen ins Spiel. Der 51-Jährige stand zuletzt beim 1. FC Kaiserslautern an der Seitenlinie und hat ebenfalls eine königsblaue Vergangenheit. Zwischen 2004 und 2005 lief Antwerpen 32 Mal für die zweite Mannschaft von S04 auf.
<strong>Sandro Schwarz (zuletzt Hertha BSC)</strong><br>Einer der heißesten Kandidaten auf Schalke war laut "Bild" Sandro Schwarz. Der ehemalige Hertha-Trainer und Schalkes Sportdirektor Andre Hechelmann kennen sich aus gemeinsamen Zeiten beim 1. FSV Mainz 05, wo Schwarz zwischen 2017 und 2019 als Trainer tätig war. Allerdings soll Schwarz laut "Kicker" nicht für den Trainerjob auf Schalke zur Verfügung stehen.&nbsp;
<strong>Sandro Schwarz (zuletzt Hertha BSC)</strong> <br>Schwarz arbeitete in der vergangenen Saison relativ erfolglos bei Hertha BSC, nach 29 Spielen und einem desaströsen Punkteschnitt von 0,76 wurde er entlassen, die Berliner stiegen später ab
<strong>Robert Klauß (zuletzt 1. FC Nürnberg)</strong><br>Klauß arbeitete als Co-Trainer bereits unter Ralf Rangnick und Julian Nagelsmann bei RB Leipzig, seine Erfahrungen als Chefcoach beschränken sich allerdings auf etwas mehr als zwei Jahre beim 1. FC Nürnberg. Auch deshalb berichtet "Der Westen", dass Klauß die Aufgabe nicht zugetraut werde.
<strong>Robert Klauß (zuletzt 1. FC Nürnberg)</strong><br>Seit seiner Entlassung in Nürnberg vor ziemlich genau einem Jahr ist der 38-Jährige ohne Job. Er stünde zwar für einen Neuanfang, allerdings fehlt ihm als Trainer die Erfahrung, die es für ein Umfeld wie Schalke eigentlich braucht.&nbsp;
<strong>Onur Cinel (FC Liefering)</strong><br>Ein Trainer mit Stallgeruch und absoluter Identifikation wäre Onur Cinel. Knäbel bezeichnete den 38-Jährigen als "einen sehr interessanten Kandidaten". Problem: Erst im Sommer verließ Cinel den Klub Richtung Österreich, wo er seither den FC Liefering - das Farmteam von RB Salzburg - trainiert.
<strong>Onur Cinel (FC Liefering)</strong><br>Bereits 2012 kam Cinel zu Schalke und arbeitete seither im Jugendbereich. Herausragende Arbeit leistete er in der U17, die er in der vergangenen Saison bis ins Halbfinale um die deutsche Meisterschaft führte. Die mangelnde Erfahrung als Profitrainer sowie der Umstand, dass Schalke eine Ablöse nach Liefering überweisen müsste, sind jedoch dicke Fragezeichen.
<strong>Felix Magath (zuletzt Hertha BSC)</strong><br>Fehlende Erfahrung wäre bei ihm gar kein Thema. Und Schalke kennt er ebenfalls bestens. Magath trainierte die Königsblauen zwischen Juli 2009 und März 2011 und sicherte sich damals eine enorme Machtfülle, die ihn zum alleinigen sportlichen Entscheider machte. Wie die "Bild" berichtet, wird der Name Felix Magath tatsächlich diskutiert.
<strong>Felix Magath (zuletzt Hertha BSC)</strong><br>Als "Feuerwehrmann" rettete er die Berliner Hertha 2022 vor dem Abstieg, Schalke aber sucht dem Vernehmen nach eigentlich eine langfristige Lösung. Ob der 70-Jährige eine solche Lösung verkörpert, darf stark angezweifelt werden.
<strong>Stefan Kuntz (zuletzt Türkei)</strong><br>Ein DFB-Erfolgstrainer auf Schalke? Das wäre ein Hammer. Kuntz wäre mit seinen Titeln bei der U21 die wohl namhafteste Lösung. Zuletzt war Kuntz als türkischer Nationaltrainer entlassen und als neuer Bundestrainer gehandelt worden, laut "Bild" beschäftigt sich Schalke zumindest mit dem Namen. Allerdings erscheint ein Engagement aus mehreren Gründen eher unwahrscheinlich.
<strong>Stefan Kuntz (zuletzt Türkei)</strong><br>Zum einen dürfte Kuntz gewisse Gehaltsvorstellungen haben, die Schalke nicht erfüllen kann. Zum anderen ist fraglich, ob der 60-Jährige ein Engagement in der 2. Bundesliga wirklich als interessant bewertet. Viel gravierender aber: Seine letzte Station als Vereinstrainer liegt inzwischen 20 Jahre zurück. 2003 trainierte er LR Ahlen, die heute Rot-Weiss heißen.
<strong>Franco Foda (zuletzt FC Zürich)</strong><br>Ebenfalls laut "Bild" ist der ehemalige österreichische Teamchef Foda im Gespräch. Der 57-Jährige war die meiste Zeit seines Trainerlebens bei Sturm Graz tätig, insgesamt drei Amtszeiten absolvierte er dort als Chefcoach. Seine einzige Trainerstation in Deutschland war der 1. FC Kaiserslautern in der Saison 2012/13.
<strong>Franco Foda (zuletzt FC Zürich)</strong><br>Nach viereinhalb Jahren als österreichischer Nationaltrainer war sein bislang letztes Engagement im Vereinsfußball ein Desaster. Als Nachfolger von Andre Breitenreiter hatte er im Sommer 2022 den Schweizer Meister FC Zürich übernommen, wurde aber nach 18 Spielen und nur einem Punkt im Schnitt pro Spiel entlassen.

"Jetzt ist eine Ausrede weniger da", sagte Knäbel nach der erneuten Pleite in Paderborn bezüglich des Vorwurfs, die Reis-Taktik würde nicht funktionieren, denn auch ohne ihn wirkte Schalke bei den Ostwestfalen planlos.

Die Schalker konnte bislang nur zwei Saisonspiele in der 2. Bundesliga gewinnen und liegen mit nur sieben Punkten auf Platz 16.

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