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Bundesliga

Borussia Dortmund: So werkelt der BVB am Umbruch

  • Aktualisiert: 22.06.2024
  • 15:22 Uhr
  • Carolin Blüchel

Reus weg, Hummels weg, Terzic weg - Borussia Dortmund arbeitet mit Hochdruck am Umbruch. ran fasst die wichtigsten möglichen Transfers zusammen.

Von Carolin Blüchel

Nach dem Trainerbeben bei Borussia Dortmund stellt sich automatisch die Frage: Wie wird der BVB 2024/25 aussehen? Die ehrliche Antwort zum jetzigen Zeitpunkt muss sein: keine Ahnung. Fest steht nur, es wird einen Umbruch geben.

Mit Marco Reus und Mats Hummels verlassen zwei Legenden den Klub. Alles Weitere ist derzeit Gegenstand vieler Spekulationen. Kaum ein Tag vergeht ohne Transfergerüchte rund um den BVB, dabei öffnet das Transferfenster erst am 1. Juli 2024. Um ein wenig Ordnung in die Gerüchteküche zu bringen, fasst ran die größten möglichen Wechsel zusammen.

Ein weiterer prominenter Abgang nach Reus (Karriereende) und Hummels (Zukunft offen) könnte Karim Adeyemi werden. Der 22-Jährige erlebte eine durchwachsene Saison bei der Borussia, verlor zwischenzeitlich sogar seinen Stammplatz.

Im Saisonendspurt sorgte der Flügelflitzer allerdings wieder für Positivschlagzeilen. Das blieb auch der Konkurrenz nicht verborgen. Laut "Gazzetta dello Sport" soll Adeyemi ein Wunschkandidat bei Juventus Turin sein. Beide Klubs sollen bereits verhandeln.

Die vom BVB geforderte Ablöse von 30 Millionen Euro hofft die "Alte Dame" noch drücken oder verrechnen zu können. Eventuell mit zwei Youngstern. Die Zeitung berichtet, dass die Dortmunder den 19-jährigen Innenverteidiger Dean Huijsen sowie Rechtsaußen Matias Soule (21) intensiver beobachten. Beide stehen derzeit bei Juve unter Vertrag.

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Das Wichtigste zur Bundesliga in Kürze

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Sancho wohl zu teuer

Bei Rückkehrer Jadon Sancho stehen die Zeichen ebenfalls auf Trennung. Die ManUnited-Leihgabe schlug zur Rückrunde in Dortmund zwar ein, sodass die Schwarz-Gelben den Engländer am liebsten wieder fest verpflichten würden.

Doch Sancho hat ein Preisschild, das dem BVB in der Regel zu teuer ist. Angeblich fordert United 35 bis 40 Millionen Euro Ablöse. Weil es neben Dortmund mit Juventus Turin auch einen anderen Interessenten gibt, sind die "Red Devils" derzeit nicht bereit, von ihren Forderungen abzurücken.

Dortmunds Hoffnungsschimmer: Juve hofft auf ein Leihgeschäft, während United den 24-Jährige fix verkaufen will.

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Neuer Stürmer gesucht: Sesko oder Guirassy?

Wo Aderlass ist, muss auch neu investiert werden. Dafür sollen dem BVB in diesem Sommer laut "Sport Bild" 75 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Die Verantwortlichen müssen entscheiden, ob sie die komplette Summe in einen Spieler stecken wollen oder lieber mehrere Verpflichtungen bevorzugen.

Nach "Sport Bild"-Informationen hat der Champions-League-Finalist großes Interesse an Leipzigs Benjamin Sesko. Der 21 Jahre alte Mittelstürmer, der gerade mit Slowenien bei der EM weilt, würde allerdings eine stolze Summe kosten. So soll die Ausstiegsklausel des bis 2028 laufenden Vertrags bei 65 Millionen Euro liegen. Um diesen Transfer zu ermöglichen und trotzdem noch etwas Spielraum zu behalten, müsste Sportdirektor Sebastian Kehl wohl zunächst Youssoufa Moukoko und Sebastien Haller verkaufen.

Ein weiterer Stürmer auf der schwarz-gelben Einkaufliste ist Stuttgarts Knipser Serhou Guirassy. Zwar steht eine Entscheidung nicht unmittelbar bevor, gegenüber "Sky" signalisierte der Torjäger aber schon einmal Interesse. Guirassy könne sich "auf jeden Fall" vorstellen, zum BVB zu gehen. Fortgeschrittene Verhandlungen habe es aber noch nicht gegeben.

Der Stürmer hat beim VfB noch einen Vertrag bis 2026. Auch für den Afrikaner gilt: Ein Transfer ist wohl nur zu stemmen, wenn Abnehmer für Moukoko und Haller gefunden werden, schreibt die "WAZ".

Die neuesten Bundesliga-Gerüchte

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<em><strong>Victor Osimhen (Galatasaray Istanbul)</strong><br>Victor Osimhen steht nun wohl doch auf dem Zettel des FC Bayern. Der Rekordmeister prüft laut "FussballTransfers", ob ein Transfer des nigerianischen Torjägers möglich sein könnte. Osimhen wurde dem FC Bayern bereits im Winter angeboten, allerdings lehnte Max Eberl einen Transfer damals noch ab. Nun beschäftigen sich die Münchner Verantwortlichen erneut mit dem Angreifer. Auch Osimhen selbst kann sich einen Wechsel nach München offenbar gut vorstellen. Neben dem FC Bayern zeigen allerdings auch andere Klubs Interesse - darunter mehrere Vereine aus Saudi-Arabien.</em>
© IMAGO/Buzzi

Victor Osimhen (Galatasaray Istanbul)
Victor Osimhen steht nun wohl doch auf dem Zettel des FC Bayern. Der Rekordmeister prüft laut "FussballTransfers", ob ein Transfer des nigerianischen Torjägers möglich sein könnte. Osimhen wurde dem FC Bayern bereits im Winter angeboten, allerdings lehnte Max Eberl einen Transfer damals noch ab. Nun beschäftigen sich die Münchner Verantwortlichen erneut mit dem Angreifer. Auch Osimhen selbst kann sich einen Wechsel nach München offenbar gut vorstellen. Neben dem FC Bayern zeigen allerdings auch andere Klubs Interesse - darunter mehrere Vereine aus Saudi-Arabien.

<strong>Luka Vuskovic (Hamburger SV)</strong><br>Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.
© IMAGO/HMB-Media

Luka Vuskovic (Hamburger SV)
Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.

<strong>Said El Mala (1. FC Köln)</strong><br>Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton &amp; Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos&nbsp;wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.
© IMAGO/Revierfoto

Said El Mala (1. FC Köln)
Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton & Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.

<strong>Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach)</strong><br>Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton &amp; Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.
© 2025 Getty Images

Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach)
Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton & Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.

<strong>Jeremy Monga (Leicester City)</strong><br>Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...
© 2025 Getty Images

Jeremy Monga (Leicester City)
Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...

<strong>Jeremy Monga (Leicester City)</strong><br>... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.
© 2025 Getty Images

Jeremy Monga (Leicester City)
... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.

<strong>Julian Ryerson (Borussia Dortmund)</strong><br>Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.
© 2025 Getty Images

Julian Ryerson (Borussia Dortmund)
Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.

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Verstärkung in der Abwehr geplant

Hoffnung auf einen festen Wechsel darf sich die Borussia im Fall von Ian Maatsen machen. Zwar hat auch die Chelsea-Leihgabe mit 35 bis 40 Millionen Euro eine stolze Ausstiegsklausel. Die "Blues" sind aber im Sommer zu Spielerverkäufen gezwungen, um einer Strafe zu entgehen. Das berichten englische Medien übereinstimmend.

Bislang beharren die Londoner auf der Ablöse, während es schon vor einigen Wochen hieß, Dortmund würde ein Angebot über 25 Millionen Euro vorbereiten. Maatsen selbst würde gerne beim BVB bleiben.

Dennoch deutet einiges auf den Abschied des Niederländers hin. Nach übereinstimmenden Medienberichten steht Maatsen kurz vor einem Wechsel zu Aston Villa. Der Teilnehmer an der Champions League in der kommenden Saison bietet offenbar mindestens 40 Millionen Euro für den EM-Fahrer.

Allerdings soll der neuen BVB-Cheftrainer Nuri Sahin schon einen Ersatz für Maatsen im Auge haben. Wie "Fener Global" berichtet, handelt es sich dabei um Ferdi Kadioglu von Fenerbahce Istanbul. Demnach bereitet der BVB für den Linksverteidiger ein neues Angebot vor. Auch der Türke dürfte jedoch nicht unter 35 Millionen Euro zu erwerben sein.

Zu guter Letzt ist der BVB natürlich auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz für Hummels - und hat ihn in Waldemar Anton offenbar bereits gefunden. Wie Transferexperte Fabrizio Romano berichtet, sind die Dortmunder bereit, für den DFB-Nationalspieler den Betrag der kolportierten Ausstiegsklausel von 22 Millionen Euro zu zahlen.

Über den bevorstehenden Transfer des 27-Jährigen berichteten zuerst "Sky" und "kicker". Der Kapitän des VfB Stuttgart hatte erst im Januar bis 2027 verlängert. Auch der neue deutsche Meister Bayer Leverkusen soll zuletzt um Antons Dienste geworben haben, dürfte sich nun aber anderweitig umschauen müssen.

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