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Borussia Dortmund wehrt sich gegen den Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung

  • Veröffentlicht: 13.05.2024
  • 11:00 Uhr
  • Tobias Wiltschek
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Borussia Dortmund weist die Kritik zurück, man habe in den Abstiegskampf eingegriffen. Sein Team sei nicht verantwortlich für die prekäre Lage anderer Vereine, kontert Coach Edin Terzic.

Borussia Dortmund hat mit der überraschenden 0:3-Niederlage beim 1. FSV Mainz 05 den Abstiegskampf weiter verschärft.

Während die Mainzer mit den drei unerwarteten Punkten auf Platz 15 kletterten und nun am letzten Spieltag den direkten Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen können, spitzt sich die Lage vor allem für Union Berlin und den 1. FC Köln dramatisch zu.

Weil sie gegen Mainz auch noch mit einer B-Elf angetreten sind, mussten sich die Dortmunder heftige Vorwürfe gefallen lassen, bis hin zur Wettbewerbsverzerrung im Abstiegskampf.

Darauf reagierten sie nun und wiesen sämtliche Vorwürfe zurück. "Ich kann verstehen, dass jemand enttäuscht ist. Wir sind aber nicht verantwortlich für die Situation, in der sich andere Vereine befinden", konterte BVB-Trainer Edin Terzic: "Egal, wie sauer jemand anders ist, er kann nicht so sauer sein wie ich."

Auch Salih Özcan, dessen Ex-Klub Köln einer der Leidtragenden der BVB-Blamage in Mainz ist, wehrte sich gegen die Verdächtigungen. "Wir machen auch nichts extra. Am Ende ist das eine Niederlage, die den Kölnern wahrscheinlich sehr weh tut. Aber beeinflussen tun wir auf keinen Fall irgendetwas", betonte der türkische Nationalspieler.

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Die Dortmunder traten in Mainz mit zehn Spielern an, die nicht beim Einzug ins Champions-League-Finale am Dienstag davor von Beginn an auf dem Platz gestanden hatten.

Von den Helden gegen PSG stand lediglich Nico Schlotterbeck in Mainz in der Startelf. Ausgerechnet dessen Bruder gehört zu den schärfsten Kritikern des Dortmunder Spiels beim FSV.

"Ganz Bochum hat natürlich auf das Spiel Mainz gegen Dortmund geschaut", sagte Keven Schlotterbeck: "Die Jungs sollten sich, aus der Ferne betrachtet, hinterfragen, was sie da gezeigt haben."

Dortmund-Pleite verhindert direkten Klassenerhalt der Bochumer

Die Kritik kommt nicht von ungefähr. Hätte Dortmund gegen Mainz gewonnen, wären die Bochumer schon vor dem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen gerettet gewesen.

So aber müssen sie nach der 0:5-Packung gegen den neuen deutschen Meister wieder zittern. So dramatisch wie die Lage in Köln und Berlin ist die Situation allerdings nicht.

Der VfL kann im schlimmsten Fall nur noch auf den Relegationsplatz abrutschen. Ein Punkt im letzten Spiel bei Werder Bremen reicht ihnen zum direkten Klassenerhalt.

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