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Bundesliga

BVB: "Jahrhunderttalent" Youssoufa Moukoko stagniert – wie geht es weiter?

  • Veröffentlicht: 08.12.2023
  • 23:39 Uhr
  • Justin Kraft
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Youssoufa Moukoko wird mal wieder ausfallen. Beim BVB stagniert seine vielversprechende Karriere im Moment. Wie geht es für das "Jahrhunderttalent" weiter?

Von Justin Kraft

Youssoufa Moukokos bisherige Laufbahn ist bemerkenswert. Im Jugendbereich erzielte der heute 19-Jährige Unmengen an Toren. Für die U17 traf er in 56 Partien 90-mal und bereitete 16 Tore vor. In der U19 waren es 47 Treffer und 10 Assists in nur 25 Spielen.

Der Begriff "Jahrhunderttalent" begleitet den Mittelstürmer seit jeher. Insbesondere in einem Land, das auf der Stürmerposition nach Jahren auf den nächsten Star wartet. Adi Hütter, seinerzeit Eintracht-Trainer, sagte über ihn: "Wenn du heute mit 16 Jahren in einer Profimannschaft im Kader stehst, deine Einsätze bekommst, dann bist du ein außergewöhnliches Jahrhunderttalent."

Moukokos Talent ist derart groß, dass selbst ein Pragmatiker wie Lucien Favre nicht lange zögerte. Am 21. November 2020 feierte der Angreifer im Alter von 16 Jahren und einem Tag sein Bundesliga-Debüt für den BVB. Kaum spielberechtigt, schon auf dem Platz.

Bis heute ist Moukoko der jüngste jemals eingesetzte Bundesliga-Spieler. Vermutlich wird er das auch noch sehr lange bleiben. Denn viel jünger darf man in der höchsten deutschen Spielklasse qua Regelwerk nicht sein.

Moukokos Weg begann damals vielversprechend. Doch auch wegen großer Erwartungen wurde dieser immer steiniger. In dieser Saison kommt der U21-Nationalspieler erst auf 278 Pflichtspielminuten für Borussia Dortmund – und wird abermals lange verletzt ausfallen.

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Warum tut sich Moukoko beim BVB so schwer? Und wie geht es weiter?

BVB: Verletzungshistorie wächst bei Youssoufa Moukoko

Ein offensichtlicher Grund dafür, dass der Torjäger keinen Rhythmus findet, ist seine Verletzungshistorie. Seit der Saison 2020/21 verpasste Moukoko zahlreiche Spiele mit Knieproblemen, Muskel- sowie Bänderverletzungen und anderweitigen Problemen.

Zwar kommt er bereits auf 85 Pflichtspiele für den BVB, doch es hätten deutlich mehr sein können. Der Rhythmus wird jedoch nicht nur durch seine Fitness beeinflusst.

Schaut man sich die Verteilung der Spielzeit des Top-Talents an, fällt schnell auf, dass sich der Großteil seiner Minuten aus Kurzeinsätzen zusammensetzt. Der dauerhafte Sprung in die Startelf war ihm bisher nicht vergönnt. Selbst dann nicht, als Erling Haaland den Klub verließ und Sebastien Haller wegen einer Krebserkrankung lange ausfiel.

Dortmund entschied sich damals sogar dafür, mit Anthony Modeste einen durchschnittlichen Stürmer zu verpflichten, statt Moukoko zu vertrauen. Edin Terzic begründete diesen Schritt damals nachvollziehbar damit, dass man den noch 17-Jährigen schützen und ihm nicht zu viel Last aufschultern wolle.

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BVB: Zu viel Schutz für Moukoko?

Doch wie berechtigt war diese Vorsicht wirklich? Moukoko spielte trotz der Verpflichtung von Modeste eine überragende Hinrunde, traf in 16 Bundesliga-Einsätzen sechsmal und bereitete vier Tore vor. Auch gegen den FC Bayern München erzielte er im Heimspiel den Anschlusstreffer.

Vor allem rund um dieses wichtige Tor zeigte der Linksfuß, dass er bereits das Potenzial hat, in der Bundesliga eine ordentliche Rolle zu spielen. Moukoko überzeugte mit guten Leistungen, schien sich erstmals beim BVB festzuspielen.

Und doch blieb das Vertrauen von Terzic fragil. Auf eine schwächere Phase folgten zunächst die Rückkehr auf die Bank und dann eine weitere schwere Verletzung: Syndesmosebandriss. Mehrere Wochen musste er zusehen, im April kehrte er zurück. Schon im zweiten Bundesliga-Einsatz erzielte er beim Topspiel gegen Union Berlin den Siegtreffer zum 2:1. Ein Einsatz von Anfang an war ihm nicht mehr vergönnt.

Youssoufa Moukoko: Weg vom BVB?

Dass Moukoko es also grundsätzlich auf diesem Niveau kann, hat er mehrfach bewiesen. Auch deshalb dürfte er sich zwischendurch Gedanken über einen Wechsel gemacht haben. Bevor er beim BVB einen Vertrag bis 2026 unterschrieb, gab es Gerüchte um einen Abgang.

Moukoko aber blieb und seitdem hat sich an seiner grundsätzlichen Situation so gut wie nichts verändert. Der BVB verpflichtete mit Niclas Füllkrug erneut einen Stürmer, an dem es kein Vorbeikommen gibt.

Sicher gehört dazu auch die Leistung des Spielers. Es ist nicht so, dass sich Moukoko dauerhaft aufgedrängt hätte. Ein Problem ist aber auch, dass Terzics Idee von Offensivfußball generell nicht gut genug aufgeht. Für einen Spieler wie Moukoko, der mit seiner Geschwindigkeit und seinem Durchsetzungsvermögen ein klares Profil mitbringt, ist es schwer, sich in ein System zu integrieren, das diese Stärken nur selten fördert.

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BVB-Transfergerüchte: Maatsen-Nachfolger von Fenerbahce? Top-Transfer "zu 90 Prozent" entschieden

<strong>Die Transferziele und möglichen Abgänge des BVB</strong><br>Mit Nuri Sahin (l.) als neuem Trainer geht Borussia Dortmund in die neue Saison. Nach einer insgesamt enttäuschenden Spielzeit wird sich im Sommer einiges in der Mannschaft tun. <em><strong>ran</strong></em> zeigt mögliche Wechsel-Kandidaten des BVB, die kommen bzw. gehen könnten, sowie die bereits eingetüteten Transfers. (Stand: 21. Juni 2024)
Die Transferziele und möglichen Abgänge des BVB
Mit Nuri Sahin (l.) als neuem Trainer geht Borussia Dortmund in die neue Saison. Nach einer insgesamt enttäuschenden Spielzeit wird sich im Sommer einiges in der Mannschaft tun. ran zeigt mögliche Wechsel-Kandidaten des BVB, die kommen bzw. gehen könnten, sowie die bereits eingetüteten Transfers. (Stand: 21. Juni 2024)
© 2024 Getty Images
<strong>Ferdi Kadioglu</strong><br>Dortmunds neuer Coach könnte gleich einen weiteren Landsmann im Team begrüßen. Seit Wochen halten sich Gerüchte um das Interesse an Ferdi Kadioglu. Der türkische Journalist Yagiz Sabuncuoglu berichtet, der BVB habe bereits Kontakt zu Fenerbahce Istanbul aufgenommen. Dort steht der in den Niederlanden geborene Linksverteidiger noch bis 2026 unter Vertrag. Er könnte einen drohenden Abgang ersetzen ...
Ferdi Kadioglu
Dortmunds neuer Coach könnte gleich einen weiteren Landsmann im Team begrüßen. Seit Wochen halten sich Gerüchte um das Interesse an Ferdi Kadioglu. Der türkische Journalist Yagiz Sabuncuoglu berichtet, der BVB habe bereits Kontakt zu Fenerbahce Istanbul aufgenommen. Dort steht der in den Niederlanden geborene Linksverteidiger noch bis 2026 unter Vertrag. Er könnte einen drohenden Abgang ersetzen ...
© ZUMA Press Wire
<strong>Ian Maatsen</strong><br>Denn eine feste Verpflichtung von Ian Maatsen scheint sich schwierig zu gestalten. Aston Villa soll sehr am Niederländer interessiert sein, der den Sprung in den EM-Kader geschafft hat, nach dem Ende der BVB-Leihe aber erstmal zum FC Chelsea zurückkehrt. Bei den "Blues" soll sein bis 2026 gültiger Vertrag eine Ausstiegsklausel über 40,6 Millionen Euro beinhalten.
Ian Maatsen
Denn eine feste Verpflichtung von Ian Maatsen scheint sich schwierig zu gestalten. Aston Villa soll sehr am Niederländer interessiert sein, der den Sprung in den EM-Kader geschafft hat, nach dem Ende der BVB-Leihe aber erstmal zum FC Chelsea zurückkehrt. Bei den "Blues" soll sein bis 2026 gültiger Vertrag eine Ausstiegsklausel über 40,6 Millionen Euro beinhalten.
© 2024 Getty Images
<strong>Serhou Guirassy (VfB Sturrgart)</strong><br>Serhou Guirassy steht schon seit Monaten auf der Wunschliste des BVB, in der Zwischenzeit wurde das Interesse immer konkreter. Laut "Sport Bild" wollen die Schwarz-Gelben die Ausstiegsklausel des Angreifers über 18 Millionen Euro ziehen. Guirassy wäre damit Hauptkonkurrent von Niclas Füllkrug. Laut "Sky" sei der Wechsel "zu 90 Prozent" entschieden, Guirassy will offenbar nach Dortmund wechseln.
Serhou Guirassy (VfB Sturrgart)
Serhou Guirassy steht schon seit Monaten auf der Wunschliste des BVB, in der Zwischenzeit wurde das Interesse immer konkreter. Laut "Sport Bild" wollen die Schwarz-Gelben die Ausstiegsklausel des Angreifers über 18 Millionen Euro ziehen. Guirassy wäre damit Hauptkonkurrent von Niclas Füllkrug. Laut "Sky" sei der Wechsel "zu 90 Prozent" entschieden, Guirassy will offenbar nach Dortmund wechseln.
© Laci Perenyi
<strong>Waldemar Anton (VfB Stuttgart)</strong><br>Neben Stürmer Guirassy soll der BVB laut "Sport Bild" übrigens noch bei einem weiteren VfB-Profi die Ausstiegsklausel ziehen wollen. Innenverteidiger Waldemar Anton ist demnach für 22,5 Millionen Euro zu haben - und Dortmund äußerst interessiert.&nbsp;
Waldemar Anton (VfB Stuttgart)
Neben Stürmer Guirassy soll der BVB laut "Sport Bild" übrigens noch bei einem weiteren VfB-Profi die Ausstiegsklausel ziehen wollen. Innenverteidiger Waldemar Anton ist demnach für 22,5 Millionen Euro zu haben - und Dortmund äußerst interessiert. 
© IMAGO/Eibner
<strong>Jadon Sancho</strong><br>Eigentlich war das Tischtuch zwischen Manchester United respektive Erik ten Hag und Jadon Sancho zerschnitten - eigentlich. Denn wie der "Mirror" nun berichtet, will der englische Rekordmeister sein 85-Millionen-Euro-Investment noch längst nicht aufgeben. Vor allem, da er während seiner Leihe zu Borussia Dortmund sportlich wieder aufblühte.
Jadon Sancho
Eigentlich war das Tischtuch zwischen Manchester United respektive Erik ten Hag und Jadon Sancho zerschnitten - eigentlich. Denn wie der "Mirror" nun berichtet, will der englische Rekordmeister sein 85-Millionen-Euro-Investment noch längst nicht aufgeben. Vor allem, da er während seiner Leihe zu Borussia Dortmund sportlich wieder aufblühte.
© Bildbyran
<strong>Jadon Sancho</strong><br>Demnach kann sich auch der Flügelstürmer selbst eine Rückkehr nach Manchester durchaus vorstellen. Eine Kaufoption ist im Leihgeschäft nach Dortmund nicht verankert. Durch das Erreichen des Champions-League-Finals kassierte der BVB zwar viele Prämien, ob damit ein Sancho-Transfer stemmbar wäre, ist aber offen.
Jadon Sancho
Demnach kann sich auch der Flügelstürmer selbst eine Rückkehr nach Manchester durchaus vorstellen. Eine Kaufoption ist im Leihgeschäft nach Dortmund nicht verankert. Durch das Erreichen des Champions-League-Finals kassierte der BVB zwar viele Prämien, ob damit ein Sancho-Transfer stemmbar wäre, ist aber offen.
© 2024 Getty Images
<strong>Charles Herrmann</strong><br>Dortmund verliert ein weiteres Juwel. U17-Weltmeister Charles Herrmann wechselt nach Gladbach. Da der Vertrag 18-Jährigen auslief, kommt er ablösefrei zu den "Fohlen". "Wir freuen uns, dass sich Charles Herrmann für einen Wechsel zu uns entschieden hat. Er ist ein junger, talentierter Spieler, der das Potenzial für höhere Aufgaben hat“, sagt Gladbachs Sportchef Roland Virkus.
Charles Herrmann
Dortmund verliert ein weiteres Juwel. U17-Weltmeister Charles Herrmann wechselt nach Gladbach. Da der Vertrag 18-Jährigen auslief, kommt er ablösefrei zu den "Fohlen". "Wir freuen uns, dass sich Charles Herrmann für einen Wechsel zu uns entschieden hat. Er ist ein junger, talentierter Spieler, der das Potenzial für höhere Aufgaben hat“, sagt Gladbachs Sportchef Roland Virkus.
© Beautiful Sports
<strong>Youssoufa Moukoko</strong><br>Während Nationalstürmer Füllkrug relativ fest im Sattel sitzt, gilt dies für Toptalent Youssoufa Moukoko ganz und gar nicht. Laut "Sport Bild" haben die Verantwortlichen bereits den Glauben verloren, dass sich der Youngster noch durchsetzen kann. Sollte es Angebote für den Angreifer geben, wäre der BVB demnach gesprächsbereit.
Youssoufa Moukoko
Während Nationalstürmer Füllkrug relativ fest im Sattel sitzt, gilt dies für Toptalent Youssoufa Moukoko ganz und gar nicht. Laut "Sport Bild" haben die Verantwortlichen bereits den Glauben verloren, dass sich der Youngster noch durchsetzen kann. Sollte es Angebote für den Angreifer geben, wäre der BVB demnach gesprächsbereit.
© Revierfoto
<strong>Sebastien Haller</strong><br>Auch für einen anderen Stürmer ist die Zukunft unsicher. Nach seiner Krebserkrankung meldete sich Sebastien Haller mit starken Leistungen in der Rückrunde 22/23 zurück. Dann folgte das Leistungstief, was laut Ärzten nicht ungewöhnlich ist. Haller wurde immer wieder von Fitness- und Verletzungsproblemen zurückgeworfen. Lichtblick: sein Treffer gegen Atletico zum 1:2. Nun könnte dennoch die Trennung erfolgen ...
Sebastien Haller
Auch für einen anderen Stürmer ist die Zukunft unsicher. Nach seiner Krebserkrankung meldete sich Sebastien Haller mit starken Leistungen in der Rückrunde 22/23 zurück. Dann folgte das Leistungstief, was laut Ärzten nicht ungewöhnlich ist. Haller wurde immer wieder von Fitness- und Verletzungsproblemen zurückgeworfen. Lichtblick: sein Treffer gegen Atletico zum 1:2. Nun könnte dennoch die Trennung erfolgen ...
© IMAGO/Team 2
<strong>Sebastien Haller</strong><br>Sowohl Haller als auch der BVB sollen mit der Entwicklung unzufrieden sein. Der Vertrag läuft noch bis 2026, im Sommer sollen Gespräche stattfinden. Bereits im Winter sollen der FC Fulham und Besiktas Istanbul an einer Leihe interessiert gewesen.&nbsp;
Sebastien Haller
Sowohl Haller als auch der BVB sollen mit der Entwicklung unzufrieden sein. Der Vertrag läuft noch bis 2026, im Sommer sollen Gespräche stattfinden. Bereits im Winter sollen der FC Fulham und Besiktas Istanbul an einer Leihe interessiert gewesen. 
© IMAGO/Jan Huebner
<strong>Jean-Philippe Mateta (Crystal Palace)</strong><br>Ein möglicher Ersatzkandidat wäre Jean-Philippe Mateta. Beim von Oliver Glasner trainierten Crystal Palace FC hat der Stürmer eine gute Saison hingelegt (19 Tore und fünf Vorlagen in 39 Spielen). Auch er befindet sich laut "Sport Bild" auf der BVB-Wunschliste. Der Stürmer steht allerdings noch bis 2026 unter Vertrag, dürfte mindestens 20 Millionen Euro kosten.
Jean-Philippe Mateta (Crystal Palace)
Ein möglicher Ersatzkandidat wäre Jean-Philippe Mateta. Beim von Oliver Glasner trainierten Crystal Palace FC hat der Stürmer eine gute Saison hingelegt (19 Tore und fünf Vorlagen in 39 Spielen). Auch er befindet sich laut "Sport Bild" auf der BVB-Wunschliste. Der Stürmer steht allerdings noch bis 2026 unter Vertrag, dürfte mindestens 20 Millionen Euro kosten.
© IMAGO/News Images
<strong>Johan Bakayoko</strong><br>Seit Wochen kursiert der Name Johan Bakayoko rund um den BVB. Der Belgier soll ganz oben auf der Wunschliste stehen. Der dribbelstarke Flügelflitzer ist allerdings auch bei anderen Klubs heiß begehrt, so soll unter anderem der FC Bayern München am Eindhoven-Profi interessiert sein.
Johan Bakayoko
Seit Wochen kursiert der Name Johan Bakayoko rund um den BVB. Der Belgier soll ganz oben auf der Wunschliste stehen. Der dribbelstarke Flügelflitzer ist allerdings auch bei anderen Klubs heiß begehrt, so soll unter anderem der FC Bayern München am Eindhoven-Profi interessiert sein.
© IMAGO/Pro Shots
<strong>Mats Hummels</strong><br>Der Abschied von Mats Hummels ist bereits beschlossene Sache. Lange schien ein Verbleib eine Option zu sein, doch letztlich entschied sich der BVB für eine Zukunft ohne den Abwehrroutinier. Der 35-Jährige lief insgesamt 13,5 Jahre für die Borussia auf.
Mats Hummels
Der Abschied von Mats Hummels ist bereits beschlossene Sache. Lange schien ein Verbleib eine Option zu sein, doch letztlich entschied sich der BVB für eine Zukunft ohne den Abwehrroutinier. Der 35-Jährige lief insgesamt 13,5 Jahre für die Borussia auf.
© IMAGO/Beautiful Sports
<strong>Niklas Süle<br></strong>Niklas Süle soll unzufrieden mit seiner Situation beim BVB sein. Der Verteidiger stand kaum auf dem Platz, zudem kämpft er mit seinem Fitnesszustand. Laut "Sky" gab es deshalb bereits ein Gespräch zwischen Berater Volker Struth und Sportdirektor Sebastian Kehl. Dabei sei vom Verein signalisiert worden, dass Süle mehr Leistung bringen müsse, um häufiger zu spielen. Eine Trennung sei hingegen kein Thema.&nbsp;
Niklas Süle
Niklas Süle soll unzufrieden mit seiner Situation beim BVB sein. Der Verteidiger stand kaum auf dem Platz, zudem kämpft er mit seinem Fitnesszustand. Laut "Sky" gab es deshalb bereits ein Gespräch zwischen Berater Volker Struth und Sportdirektor Sebastian Kehl. Dabei sei vom Verein signalisiert worden, dass Süle mehr Leistung bringen müsse, um häufiger zu spielen. Eine Trennung sei hingegen kein Thema. 
© 2023 Getty Images
<strong>Salih Özcan</strong><br>Die Zukunft von Salih Özcan ist derweil unklar. Beim BVB ist er nur Ersatzspieler, die Schwarz-Gelben sollen einen Verkauf nicht ausschließen. Zuletzt wurden mit Galatasaray und Besiktas gleich zwei Klubs aus Istanbul mit ihm in Verbindung gebracht. Konkreter wurde es bislang aber nicht. Özcan hat noch einen Vertrag bis 2026.&nbsp;
Salih Özcan
Die Zukunft von Salih Özcan ist derweil unklar. Beim BVB ist er nur Ersatzspieler, die Schwarz-Gelben sollen einen Verkauf nicht ausschließen. Zuletzt wurden mit Galatasaray und Besiktas gleich zwei Klubs aus Istanbul mit ihm in Verbindung gebracht. Konkreter wurde es bislang aber nicht. Özcan hat noch einen Vertrag bis 2026. 
© Getty Images
<strong>Julian Ryerson</strong><br>In den zurückliegenden Wochen wurde Julian Ryerson gleich mit mehreren englischen Klubs in Verbindung gebracht, so unter anderem Newcastle United und Aston Villa. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass die Dortmunder den Norweger verkaufen wollen, da sie auf der Außenverteidiger-Position dünn besetzt sind. Ryersons Vertrag läuft noch bis 2026, er ist darüber hinaus einer der Publikumslieblinge.
Julian Ryerson
In den zurückliegenden Wochen wurde Julian Ryerson gleich mit mehreren englischen Klubs in Verbindung gebracht, so unter anderem Newcastle United und Aston Villa. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass die Dortmunder den Norweger verkaufen wollen, da sie auf der Außenverteidiger-Position dünn besetzt sind. Ryersons Vertrag läuft noch bis 2026, er ist darüber hinaus einer der Publikumslieblinge.
© Chai v.d. Laage
<strong>Marco Reus</strong><br>Sein Abschied stand bereits ein paar Wochen vor Saisonende fest. Nach zwölf Jahren beim BVB bekommt Marco Reus keinen neuen Vertrag und wurde von den Fans besonders emotional verabschiedet. Sein zukünftiger Verein ist aktuell noch unklar. Laut "Sport Bild" gab es bereits Anfragen aus den USA, der britische "Express" bringt derweil Manchester United ins Gespräch.
Marco Reus
Sein Abschied stand bereits ein paar Wochen vor Saisonende fest. Nach zwölf Jahren beim BVB bekommt Marco Reus keinen neuen Vertrag und wurde von den Fans besonders emotional verabschiedet. Sein zukünftiger Verein ist aktuell noch unklar. Laut "Sport Bild" gab es bereits Anfragen aus den USA, der britische "Express" bringt derweil Manchester United ins Gespräch.
© IMAGO/Moritz Müller
<strong>Marius Wolf</strong>&nbsp;<br>Nach sechs Jahren ist die BVB-Ära von Marius Wolf zu Ende, so wird sein Vertrag nicht verlängert. Weitergehen könnte es für ihn womöglich in Italien. So soll laut "Bild" die AC Mailand an dem Mittelfeldspieler dran sein. Auch Wolf selbst soll sich einen Wechsel vorstellen können.
Marius Wolf 
Nach sechs Jahren ist die BVB-Ära von Marius Wolf zu Ende, so wird sein Vertrag nicht verlängert. Weitergehen könnte es für ihn womöglich in Italien. So soll laut "Bild" die AC Mailand an dem Mittelfeldspieler dran sein. Auch Wolf selbst soll sich einen Wechsel vorstellen können.
© Eibner
<strong>Mateu Morey</strong> <br>Zu Ende ist die Zeit beim BVB auch für Mateu Morey, das gab Sportdirektor Sebastian Kehl bekannt. Seit 2019 stand der Abwehrspieler in Diensten des BVB, aufgrund von unzähligen Verletzungen kam er aber nur 32 Mal zum Einsatz. Noch ist kein neuer Klub für ihn bekannt.
Mateu Morey
Zu Ende ist die Zeit beim BVB auch für Mateu Morey, das gab Sportdirektor Sebastian Kehl bekannt. Seit 2019 stand der Abwehrspieler in Diensten des BVB, aufgrund von unzähligen Verletzungen kam er aber nur 32 Mal zum Einsatz. Noch ist kein neuer Klub für ihn bekannt.
© IMAGO/Jan Huebner
<strong>Die Transferziele und möglichen Abgänge des BVB</strong><br>Mit Nuri Sahin (l.) als neuem Trainer geht Borussia Dortmund in die neue Saison. Nach einer insgesamt enttäuschenden Spielzeit wird sich im Sommer einiges in der Mannschaft tun. <em><strong>ran</strong></em> zeigt mögliche Wechsel-Kandidaten des BVB, die kommen bzw. gehen könnten, sowie die bereits eingetüteten Transfers. (Stand: 21. Juni 2024)
<strong>Ferdi Kadioglu</strong><br>Dortmunds neuer Coach könnte gleich einen weiteren Landsmann im Team begrüßen. Seit Wochen halten sich Gerüchte um das Interesse an Ferdi Kadioglu. Der türkische Journalist Yagiz Sabuncuoglu berichtet, der BVB habe bereits Kontakt zu Fenerbahce Istanbul aufgenommen. Dort steht der in den Niederlanden geborene Linksverteidiger noch bis 2026 unter Vertrag. Er könnte einen drohenden Abgang ersetzen ...
<strong>Ian Maatsen</strong><br>Denn eine feste Verpflichtung von Ian Maatsen scheint sich schwierig zu gestalten. Aston Villa soll sehr am Niederländer interessiert sein, der den Sprung in den EM-Kader geschafft hat, nach dem Ende der BVB-Leihe aber erstmal zum FC Chelsea zurückkehrt. Bei den "Blues" soll sein bis 2026 gültiger Vertrag eine Ausstiegsklausel über 40,6 Millionen Euro beinhalten.
<strong>Serhou Guirassy (VfB Sturrgart)</strong><br>Serhou Guirassy steht schon seit Monaten auf der Wunschliste des BVB, in der Zwischenzeit wurde das Interesse immer konkreter. Laut "Sport Bild" wollen die Schwarz-Gelben die Ausstiegsklausel des Angreifers über 18 Millionen Euro ziehen. Guirassy wäre damit Hauptkonkurrent von Niclas Füllkrug. Laut "Sky" sei der Wechsel "zu 90 Prozent" entschieden, Guirassy will offenbar nach Dortmund wechseln.
<strong>Waldemar Anton (VfB Stuttgart)</strong><br>Neben Stürmer Guirassy soll der BVB laut "Sport Bild" übrigens noch bei einem weiteren VfB-Profi die Ausstiegsklausel ziehen wollen. Innenverteidiger Waldemar Anton ist demnach für 22,5 Millionen Euro zu haben - und Dortmund äußerst interessiert.&nbsp;
<strong>Jadon Sancho</strong><br>Eigentlich war das Tischtuch zwischen Manchester United respektive Erik ten Hag und Jadon Sancho zerschnitten - eigentlich. Denn wie der "Mirror" nun berichtet, will der englische Rekordmeister sein 85-Millionen-Euro-Investment noch längst nicht aufgeben. Vor allem, da er während seiner Leihe zu Borussia Dortmund sportlich wieder aufblühte.
<strong>Jadon Sancho</strong><br>Demnach kann sich auch der Flügelstürmer selbst eine Rückkehr nach Manchester durchaus vorstellen. Eine Kaufoption ist im Leihgeschäft nach Dortmund nicht verankert. Durch das Erreichen des Champions-League-Finals kassierte der BVB zwar viele Prämien, ob damit ein Sancho-Transfer stemmbar wäre, ist aber offen.
<strong>Charles Herrmann</strong><br>Dortmund verliert ein weiteres Juwel. U17-Weltmeister Charles Herrmann wechselt nach Gladbach. Da der Vertrag 18-Jährigen auslief, kommt er ablösefrei zu den "Fohlen". "Wir freuen uns, dass sich Charles Herrmann für einen Wechsel zu uns entschieden hat. Er ist ein junger, talentierter Spieler, der das Potenzial für höhere Aufgaben hat“, sagt Gladbachs Sportchef Roland Virkus.
<strong>Youssoufa Moukoko</strong><br>Während Nationalstürmer Füllkrug relativ fest im Sattel sitzt, gilt dies für Toptalent Youssoufa Moukoko ganz und gar nicht. Laut "Sport Bild" haben die Verantwortlichen bereits den Glauben verloren, dass sich der Youngster noch durchsetzen kann. Sollte es Angebote für den Angreifer geben, wäre der BVB demnach gesprächsbereit.
<strong>Sebastien Haller</strong><br>Auch für einen anderen Stürmer ist die Zukunft unsicher. Nach seiner Krebserkrankung meldete sich Sebastien Haller mit starken Leistungen in der Rückrunde 22/23 zurück. Dann folgte das Leistungstief, was laut Ärzten nicht ungewöhnlich ist. Haller wurde immer wieder von Fitness- und Verletzungsproblemen zurückgeworfen. Lichtblick: sein Treffer gegen Atletico zum 1:2. Nun könnte dennoch die Trennung erfolgen ...
<strong>Sebastien Haller</strong><br>Sowohl Haller als auch der BVB sollen mit der Entwicklung unzufrieden sein. Der Vertrag läuft noch bis 2026, im Sommer sollen Gespräche stattfinden. Bereits im Winter sollen der FC Fulham und Besiktas Istanbul an einer Leihe interessiert gewesen.&nbsp;
<strong>Jean-Philippe Mateta (Crystal Palace)</strong><br>Ein möglicher Ersatzkandidat wäre Jean-Philippe Mateta. Beim von Oliver Glasner trainierten Crystal Palace FC hat der Stürmer eine gute Saison hingelegt (19 Tore und fünf Vorlagen in 39 Spielen). Auch er befindet sich laut "Sport Bild" auf der BVB-Wunschliste. Der Stürmer steht allerdings noch bis 2026 unter Vertrag, dürfte mindestens 20 Millionen Euro kosten.
<strong>Johan Bakayoko</strong><br>Seit Wochen kursiert der Name Johan Bakayoko rund um den BVB. Der Belgier soll ganz oben auf der Wunschliste stehen. Der dribbelstarke Flügelflitzer ist allerdings auch bei anderen Klubs heiß begehrt, so soll unter anderem der FC Bayern München am Eindhoven-Profi interessiert sein.
<strong>Mats Hummels</strong><br>Der Abschied von Mats Hummels ist bereits beschlossene Sache. Lange schien ein Verbleib eine Option zu sein, doch letztlich entschied sich der BVB für eine Zukunft ohne den Abwehrroutinier. Der 35-Jährige lief insgesamt 13,5 Jahre für die Borussia auf.
<strong>Niklas Süle<br></strong>Niklas Süle soll unzufrieden mit seiner Situation beim BVB sein. Der Verteidiger stand kaum auf dem Platz, zudem kämpft er mit seinem Fitnesszustand. Laut "Sky" gab es deshalb bereits ein Gespräch zwischen Berater Volker Struth und Sportdirektor Sebastian Kehl. Dabei sei vom Verein signalisiert worden, dass Süle mehr Leistung bringen müsse, um häufiger zu spielen. Eine Trennung sei hingegen kein Thema.&nbsp;
<strong>Salih Özcan</strong><br>Die Zukunft von Salih Özcan ist derweil unklar. Beim BVB ist er nur Ersatzspieler, die Schwarz-Gelben sollen einen Verkauf nicht ausschließen. Zuletzt wurden mit Galatasaray und Besiktas gleich zwei Klubs aus Istanbul mit ihm in Verbindung gebracht. Konkreter wurde es bislang aber nicht. Özcan hat noch einen Vertrag bis 2026.&nbsp;
<strong>Julian Ryerson</strong><br>In den zurückliegenden Wochen wurde Julian Ryerson gleich mit mehreren englischen Klubs in Verbindung gebracht, so unter anderem Newcastle United und Aston Villa. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass die Dortmunder den Norweger verkaufen wollen, da sie auf der Außenverteidiger-Position dünn besetzt sind. Ryersons Vertrag läuft noch bis 2026, er ist darüber hinaus einer der Publikumslieblinge.
<strong>Marco Reus</strong><br>Sein Abschied stand bereits ein paar Wochen vor Saisonende fest. Nach zwölf Jahren beim BVB bekommt Marco Reus keinen neuen Vertrag und wurde von den Fans besonders emotional verabschiedet. Sein zukünftiger Verein ist aktuell noch unklar. Laut "Sport Bild" gab es bereits Anfragen aus den USA, der britische "Express" bringt derweil Manchester United ins Gespräch.
<strong>Marius Wolf</strong>&nbsp;<br>Nach sechs Jahren ist die BVB-Ära von Marius Wolf zu Ende, so wird sein Vertrag nicht verlängert. Weitergehen könnte es für ihn womöglich in Italien. So soll laut "Bild" die AC Mailand an dem Mittelfeldspieler dran sein. Auch Wolf selbst soll sich einen Wechsel vorstellen können.
<strong>Mateu Morey</strong> <br>Zu Ende ist die Zeit beim BVB auch für Mateu Morey, das gab Sportdirektor Sebastian Kehl bekannt. Seit 2019 stand der Abwehrspieler in Diensten des BVB, aufgrund von unzähligen Verletzungen kam er aber nur 32 Mal zum Einsatz. Noch ist kein neuer Klub für ihn bekannt.

Als er gegen den VfB Stuttgart die Chance bekam, von Anfang an zu spielen, war das klar ersichtlich. Dortmund verteidigte tief und die Hoffnung bestand darin, dass man Moukokos Tempo in Umschaltsituationen nutzen könne. Doch bei keinem einzigen Ballgewinn war ein Muster zu erkennen. Hatte der Stürmer den Ball, war er meist auf sich allein gestellt.

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Wer entfaltet das Potenzial von Youssoufa Moukoko?

Auch nach etwas mehr als drei Jahren wirkt es nicht so, als hätte Moukoko eine große Zukunft beim BVB. Die Gründe dafür sind verschieden und klar ist auch, dass er mit 19 Jahren seine ganze Karriere noch vor sich hat. Und doch ist die aktuelle Phase vielleicht eine der wichtigsten in seiner Laufbahn.

Nachdem ihm zu Beginn alles so leicht zu fallen schien, muss er nun dagegen ankämpfen, dass sein Weg komplizierter geworden ist. Ob das beim BVB gelingt, wird die Zeit zeigen. Auch Moukoko wird sich Gedanken machen müssen, ob er woanders nicht nur mehr Vertrauen vorfindet, sondern auch einen Matchplan, der besser zu seinen Stärken passt.

Die Erwartungshaltung, die durch ein Label wie "Jahrhunderttalent" ausgelöst wurde, war für alle Seiten nur schwer einzufangen. Moukoko wird sich weiterhin damit konfrontiert sehen. Egal, ob er 19 oder 21 ist. Er ist nicht mehr der 16-jährige Newcomer, den es mit allen Mitteln zu schützen gilt. Vielmehr ist es an der Zeit, dass jemand sein volles Potenzial entfaltet.

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