BVB: Nico Schlotterbeck nach Wutrede vor dem Abschied? Die Wechsel-Optionen des Dortmunders
Aktualisiert: 11.12.2025
14:55 Uhr
Nicolas Gödtel
Die Zukunft von Nico Schlotterbeck ist offen – besonders Bayern soll am Innenverteidiger interessiert sein. ran hat die realistischen Optionen zusammengestellt und zeigt, welche Vereine im Sommer 2026 eine Rolle spielen könnten.
Die Zukunft von Nico Schlotterbeck ist eines der spannendsten Themen auf dem Transfermarkt. Der Innenverteidiger hat sich in den letzten Jahren bei Borussia Dortmund als Führungsspieler etabliert und ist eine feste Größe in der Defensive.
Dennoch ist offen, wo er in der kommenden Saison spielen wird. Zahlreiche Top-Klubs aus Europa zeigen Interesse, die Personalie Schlotterbeck könnte noch für reichlich Bewegung im Sommer sorgen.
Unklar ist aktuell noch, welcher Weg der richtige für Schlotterbeck ist. Während die Fans und Medien über mögliche Transfers spekulieren, bleibt abzuwarten, welche Entscheidung der Spieler selbst trifft. Der Innenverteidiger selbst wirkte zuletzt nicht mehr sonderlich glücklich beim BVB.
ran zeigt mögliche Kandidaten, die infrage kommen könnten.
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Internationale Transfergerüchte: Übernimmt Luis Enrique bald als Trainer bei Real Madrid?
Luis Enrique (Paris St.-Germain) Nach dem Aus von Xabi Alonso ist Alvaro Arbeloa neuer Trainer von Real Madrid – doch für wie lange? Laut dem Portal "Speedline" soll Ex-Barca-Coach Luis Enrique ein Engagement bei den "Königlichen" in Erwägung ziehen, sollte er ein Angebot erhalten. Der Spanier führte bereits die Katalanen als auch zuletzt Paris St.-Germain zum Champions-League-Titel. Trotz Vertrages bis 2027 ist ein Verbleib bei PSG wohl nicht sicher. Zudem hat Enrique eine Spielervergangenheit bei Real (1991 bis 1996), wechselte aber danach ausgerechnet zum großen Rivalen Barcelona.
Enzo Fernández (FC Chelsea) 121 Millionen Euro hat der FC Chelsea gezahlt, um Enzo Fernández bis 2032 zu binden. Schon gut sechs Jahre vor Vertragende soll der Argentinier aber unzufrieden in London sein, was laut "L'Equipe"-Angaben mit dem Aus von Trainer Enzo Mareca zusammenhängt. Dem Bericht zufolge hat PSG Fernández als Langzeit-Projekt im Visier. Im Winter soll es aber noch keinen Vorstoß geben.
Yan Diomande (RB Leipzig) Shootingstar Yan Diomande von RB Leipzig hat offen seine Bewunderung für einen anderen Klub zum Ausdruck gebracht. "Ich möchte für Liverpool spielen. Ich bin ein riesiger Liverpool-Fan. Der Traum meines Vaters ist es, mich an der Anfield Road spielen zu sehen. Das ist auch mein Traum – und den möchte ich verwirklichen", sagte er in einem TikTok-Stream. Der 19-Jährige, der im Sommer von Leganes nach Leipzig gewechselt war, spielte sich in der Hinrunde mit starken Leistungen in den Vordergrund.
Vinicius Junior (Real Madrid) Kommt es zu einem absoluten Blockbuster-Transfer? Wie der britische "Guardian" berichtet, will sich der FC Chelsea um Superstar Vinicius Junior von Real Madrid bemühen. Der Brasilianer steht bei den "Königlichen" noch bis 2027 unter Vertrag, wirkte zuletzt aber nicht mehr glücklich. Hier sehen die "Blues" offenbar ihre Chance. Und am Geld soll es nicht scheitern, als Ablösesumme stehen 155 Millionen Euro im Raum.
Kees Smit (AZ Alkmaar) Eineinhalb Jahre nach dem Karriereende von Toni Kroos sucht Real Madrid weiterhin einen Taktgeber im Mittelfeld. Laut der spanischen Zeitung "AS" haben die Verantwortlichen für eine Verpflichtung im kommenden Sommer nun den niederländischen Youngster Kees Smit ganz oben auf der Liste. Der 19-Jährige spielt seit seiner Kindheit in Alkmaar und bestritt seit seinem Debüt im Januar 2023 bereits 58 Pflichtspiele. Auch in den Junioren-Nationalteams seines Landes ist er aktiv.
Kees Smit (AZ Alkmaar) Der aktuelle Marktwert des 19-Jährigen liegt laut "transfermarkt.de" bei 22 Millionen Euro, zu diesem Preis würde ihn sein Klub aber wohl nicht gehen lassen. Laut "The Athletic" ruft Alkmaar für den Shootingstar rund 60 Millionen auf. Übrigens: Real soll mit dem Interesse an Smit nicht alleine sein. Dem "AS"-Bericht zufolge haben auch der FC Bayern und Borussia Dortmund ein Auge auf ihn geworfen.
Mohamed Salah (FC Liverpool) Kommt es zu einer "sensationellen Rückkehr", wie die italienische Zeitung "La Repubblica" berichtet? Demnach träumt die AS Rom von einer Verpflichtung von Mohamed Salah, der von 2015 bis 2017 bereits in der italienischen Hauptstadt spielte. Da die Zukunft des Ägypters beim FC Liverpool nach dem Ärger der vergangenen Wochen immer noch offen scheint, soll die Roma an eine sechsmonatige Leihe denken. Was dagegen spricht: Englischen Medien zufolge wollen die Reds Salah im Winter nicht abgeben und außerdem verdient er rund 460.000 Euro pro Woche.
Robert Lewandowski (FC Barcelona) Im Sommer 2026 endet Robert Lewandowskis Vertrag in Barcelona. Nun bringt sich laut "BBC" mit Chicago Fire ein konkreter Interessent in Stellung. Der Ex-Verein von Bastian Schweinsteiger soll dem Bericht nach die sogenannten Discovery Rights an Lewandowski besitzen, also exklusive Verhandlungsrechte. Erste Gespräche zwischen dem Barca-Star und der MLS-Franchise sollen bereits stattgefunden haben. Lewandowski zu holen, wird als durchaus strategischer Schachzug eingeschätzt, in Chicago gibt es die größte polnische Community in den USA.
Sergio Ramos (CF Monterrey) Mit 39 Jahren denkt Sergio Ramos wohl noch nicht daran, seine Karriere zu beenden. Vielmehr soll sich der langjährige Kapitän von Real Madrid, noch bis Ende 2025 bei Monterrey CF in Mexiko unter Vertrag, schon wieder in Europa umsehen. Laut "Tuttosport" traten seine Berater aktiv an die AC Mailand heran, die Italiener wollen sich wohl im Januar tatsächlich in der Abwehr verstärken.
Pep Guardiola (Manchester City) Seit 2016 ist Guardiola Trainer von Manchester City, gewann sechs Meisterschaften, zwei mal den FA Cup und die Champions League. Laut der britischen „Times“ denkt der Erfolgstrainer ernsthaft darüber nach, seine Zeit bei City vorzeitig zu beenden – möglicherweise schon nach dieser Premier-League-Saison. Zwar läuft sein Vertrag noch bis 2027, doch seine Tendenz soll dahingehen, bereits 2026 auszusteigen.
Mason Greenwood (Olympique Marseille) Wie die Zeitung "Sun" berichtet, soll der FC Barcelona den Engländer Mason Greenwood als potenziellen Neuzugang ins Auge gefasst haben. Demnach könnte der 24-Jährige als Nachfolger von Robert Lewandowski zu den Katalanen wechseln. Ein möglicher Transfer würde aber wohl nicht geräuschlos verlaufen, denn Greenwood gilt als Skandalprofi. In der Vergangenheit wurde er wegen ...
Mason Greenwood (Olympique Marseille) ... des Verdachts der Vergewaltigung und Körperverletzung an seiner Freundin festgenommen. Später wurde die Anklage gegen den Fußballstar fallengelassen. Dennoch hatte er bei Ex-Klub Manchester United keine Zukunft, sorgt derzeit allerdings bei Olympique Marseille sportlich für Furore. In 48 Pflichtspielen für die Franzosen erzielte Greenwood 30 Treffer und bereitete zudem zehn Tore vor. Sein Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2029.
Julian Alvarez (Atletico Madrid) Der FC Barcelona hat laut der "Bild" einen Nachfolger für Robert Lewandowski ausgemacht. Die "Katalanen" würden gerne Julian Alvarez von Ligakonkurrent Atletico Madrid verpflichten. Die Funktionäre des Klubs sollen schon vor seinem Doppelpack im Derby gegen Real ein Auge auf den Argentinier geworfen haben. Sein Vertrag bei Atletico läuft bis 2030, und die in Spanien übliche Kaufoption liegt bei 500 Millionen Euro ...
Julian Alvarez (Atletico Madrid) Laut dem Berater des 25-Jährigen bewundere er die spanischen Klubs "und weil er seit seiner Kindheit Fan von Leo Messi ist, glaube ich nicht, dass es viele Argentinier gibt, die nichts für den Barca empfinden.“ Atletico sieht seinen Stürmer allerdings als Aushängeschild des Klubs und hat aufgrund der Vertragssituation die Hoheit in den Verhandlungen.
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FC Bayern München
Für die Bayern wäre der Linksfuß eine ideale Verstärkung, zudem könnte er auf dem angespannten Transfermarkt vergleichsweise günstig sein. Mit Jonathan Tah und Dayot Upamecano ist die Innenverteidigung bereits gut besetzt, hinter ihnen enttäuscht jedoch Minjae Kim, der die Erwartungen bislang nicht erfüllt. Sollte Kim den Verein verlassen, könnte Schlotterbeck noch interessanter werden. Das gilt umso mehr, sollte die Vertragsverlängerung mit Upamecano scheitern.
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Real Madrid
Real Madrid ist in der Innenverteidigung grundsätzlich gut aufgestellt, leidet aber unter einigen Verletzungsproblemen. Antonio Rüdiger fiel zuletzt wegen einer Oberschenkelverletzung aus, und auch Eder Militao musste lange nach einem Kreuzbandriss pausieren.
Sommerneuzugang Dean Huijsen spielt meist an Militaos Seite. David Alaba bekommt bei Real Madrid nur begrenzte Spielzeiten. Dahinter steht Eigengewächs Raul Asencio bereit. Insgesamt ist die Lage bei Madrid nicht dramatisch, allerdings musste in der Vergangenheit bereits Aurelien Tchouameni aus dem defensiven Mittelfeld in der Verteidigung aushelfen.
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund ist weiterhin an einer Vertragsverlängerung mit Nico Schlotterbeck interessiert. Trainer Niko Kovac gibt den Fans Hoffnung: "Er weiß, was wir an ihm haben, und er weiß auch, was er beim Klub hat. Ich bin positiv gestimmt, aber die Zukunft wird es zeigen." Über die Bedeutung Schlotterbecks für Dortmund muss man kaum sprechen: Der Innenverteidiger ist Führungsspieler und eine zentrale Säule der Abwehr.
Zuletzt wirkte Schlotterbeck beim BVB aber nicht mehr ganz so glücklich. Sinnbildlich hierfür steht seine harte Kritik nach dem Remis in der Champions League gegen Bodö/Glimt.
Barcelona wirkt auf den ersten Blick in der Innenverteidigung gut aufgestellt: Supertalent Pau Cubarsí, Eric García, Ronald Araujo und Andreas Christensen. Allerdings hat Christensen nicht die Qualität für eine Stammrolle und bleibt Joker. Araujo zeigt schwankende Leistungen und könnte im Sommer noch eine hohe Ablösesumme einbringen. Damit wären nur García und Cubarsí gesetzt, was für Barcas Ansprüche etwas dünn ist.
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DFB-Pokal - BVB: Niko Kovac über Fan-Protest: "Beängstigende Ruhe"
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Manchester City
Für Pep Guardiola sind fünf Innenverteidiger mit einem Gesamtmarktwert von mehr als 200 Millionen Euro kein Hindernis, weiterhin zu shoppen. Schlotterbeck könnte als spielstarker Innenverteidiger hoch im Kurs stehen. Josko Gvardiol und Ruben Dias sind die härtesten Konkurrenten, wobei Gvardiol häufig auch als Linksverteidiger eingesetzt wird.
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Aston Villa
Aston Villa ist längst kein Mittelklasse-Klub der Premier League mehr. Letztes Jahr scheiterte man im Champions-League-Viertelfinale an Paris Saint-Germain. In dieser Saison spielt Villa in der Europa League und kämpft in der Premier League um die Champions-League-Plätze. Pau Torres und Ezri Konsa sind gesetzt, Schlotterbeck könnte die Abwehr sinnvoll verstärken. Ob der Spieler selbst Interesse an einem Wechsel hat, ist jedoch unklar.
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Inter Mailand
In Inter Mailands System wäre Schlotterbeck ähnlich wie bei Kovac in Dortmund eine optimale Besetzung auf der linken Innenverteidigerposition in der Dreierkette. Neben dem gesetzten Alessandro Bastoni rotiert Inter gerne durch. Manuel Akanji bekommt bisher die meisten Einsätze, dahinter stehen Yann Bisseck, Stefan de Vrij und Francesco Acerbi bereit, wobei die beiden Letztgenannten langsam auf das Karriereende zusteuern. Schlotterbeck wäre für die Italiener eine deutliche Verstärkung.
FC Liverpool
Liverpool wird ebenfalls häufig mit Schlotterbeck in Verbindung gebracht. Zwar bilden Virgil van Dijk und Ibrahima Konaté ein festes Innenverteidiger-Duo, dahinter wird es jedoch eng. Joe Gomez ist aktuell die einzige Alternative. Die Reds müssen sich auf dieser Position verstärken, zumal ein Abgang von Konate zu Real Madrid weiter im Raum steht.
Laut aktuellen Berichten der "Bild" hat sich Liverpool etwas aus dem Schlotterbeck-Poker zurückgezogen. Der deutsche Nationalspieler bleibt jedoch eine realistische und vergleichsweise kostengünstige Option. Sollte Marc Guehi zu Liverpool wechseln, würde ein Transfer von Schlotterbeck allerdings weniger wahrscheinlich.