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Bundesliga: Hamburger SV schlägt Union Berlin und feiert Erfolg gegen Ex-Coach Baumgart
- Aktualisiert: 14.02.2026
- 17:30 Uhr
- SID
Der Hamburger SV setzt seine Serie fort. Dem Aufsteiger gelingt gegen Union Berlin sogar ein Dreier nach Rückstand.
Wegweisender Sieg gegen den Ex-Coach: Der Hamburger SV hat das Wiedersehen mit Steffen Baumgart für einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt genutzt. Die Rothosen feierten in ihrem 1887. Bundesliga-Spiel - die Zahl entspricht dem Gründungsjahr des Klubs - einen 3:2 (2:1)-Erfolg gegen Union Berlin und sind mit nun 25 Punkten voll auf Kurs Ligaerhalt.
Leopold Querfeld brachte Union nach einem vieldiskutierten Foulelfmeter in Führung (28.). Die Antwort des HSV folgte schnell: Robert Glatzel bediente Ransford Königsdörffer mit viel Übersicht und der schnelle Angreifer vollendete mit einem strammen Rechtsschuss (35.).
Noch vor der Pause erzielte Nicolas Capaldo das 2:1 für den heimstarken HSV (45.+2), der im Volksparkstadion seinen fünften Erfolg der Saison bejubelte. Königsdörffer legte mit seinem zweiten Treffer nach (82.), Union verkürzte durch Andrej Ilic (89.).
Zudem zogen die von Baumgarts früherem Co-Trainer Merlin Polzin gecoachten Hausherren an Union vorbei. Die Gäste warten dagegen weiter auf einen Sieg in diesem Jahr.
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HSV gewinnt zu Hause: Jatta früh vor dem Tor
Der HSV hatte der Partie einen besonderen Stellenwert eingeräumt. Erst sechs Klubs hatten zuvor in der Bundesliga die Anzahl an Partien passend zum Gründungsjahr erreicht, darunter Bayern München und Borussia Dortmund. Dass Baumgart, der in der Aufstiegssaison an der Elbe von Polzin ersetzt worden war, erstmals ins Volksparkstadion zurückkehrte, gab der Begegnung noch etwas mehr Würze.
Polzin und Baumgart fielen sich vor dem Anpfiff noch herzlich in die Arme - dann ging es nach einer großen Choreo schnell zur Sache. Der HSV startete mit viel Selbstvertrauen und Wucht in seinen Aktionen - Bakery Jatta brauchte gut postiert aber noch zu lange für die Ballverarbeitung (3.).
Danach gelang es Union immer besser, gut sortiert den Gastgebern ihr zweikampfintensives Spiel aufzudrücken und mit einfachen Mitteln in den Strafraum des HSV einzudringen. Daraus resultierten zwei Elfmeterdiskussionen: Zunächst stießen Berlins Angreifer Ilic und Verteidiger Jordan Torunarigha mit den Köpfen zusammen, was keine Konsequenzen hatte (19.). Wenig später ging dann Capaldo mit hohem Bein gegen Ilic zu Werke - diesmal entschied Schiedsrichter Florian Badstübner auf Strafstoß.
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Union-Pleite in Hamburg: Ilic trifft leeres Tor nicht
Danach nahm das Duell an Fahrt auf. Der HSV hatte nach dem Ausgleich Glück, dass Ilic das leere Tor nach einem Fehler von Daniel Heuer Fernandes nicht traf - und schaffte im Gegenzug die Führung.
Im zweiten Durchgang arbeitete Union dann emsig am Ausgleich. Der eingewechselte Tim Skarke verzog aus spitzem Winkel (64.). Sieben Minuten später klatschte ein Freistoß von Derrick Köhn an die Latte. Königsdörffer erlöste den HSV scheinbar, Ilic machte es noch einmal spannend.