Fußball
1. FC Köln: Ultras erhalten Betretungsverbot für Baden-Württemberg vor dem Spiel beim VfB Stuttgart
- Aktualisiert: 14.02.2026
- 18:27 Uhr
- ran.de
Der 1. FC Köln bestreitet am Abend sein Bundesliga-Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart. Einem Teil der aktiven Fanszene wurde jedoch der Zutritt zum Bundesland Baden-Württemberg verweigert.
Der 1. FC Köln muss in seinem Bundesliga-Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart am Samstagabend (ab 18:30 Uhr im Liveticker) auf einen signifikanten Anteil seiner aktiven Fanszene verzichten. Der skurrile Grund: Der Anhängerschaft wurde der Zutritt zum Bundesland Baden-Württemberg verweigert.
Wie verschiedene Medien, darunter der "Geissblog", berichten, wurden mehrere Busse mit FC-Fans auf einer Raststätte an der A3 bei Siegburg von der Polizei festgesetzt. Demnach riegelte ein Großaufgebot der Polizei die Ein- und Ausfahrten des Rasthofs ab, die Busse wurden regelrecht umzingelt.
Zuvor sollen sich auf demselben Rastplatz Fans von Borussia Mönchengladbach aufgehalten haben, die auf dem Weg zum Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt waren. Die Polizei wollte offenbar ein Aufeinandertreffen der beiden verfeindeten Fanlager verhindern, allerdings waren die Gladbach-Fans wohl schon lange nicht mehr vor Ort.
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Köln-Ultras supporten stattdessen die U21
Dennoch durchsuchte die Polizei die Busse, später soll schließlich das Land Baden-Württemberg ein Betretungsverbot ausgesprochen haben. Was genau zu dieser radikalen Entscheidung führte, ist offen. Körperliche Auseinandersetzungen zwischen Fans und Polizei soll es nicht gegeben haben. Der 1. FC Köln bestätigte gegen 15:00 Uhr, dass die Polizei den Klub über die Maßnahme informiert habe.
Die Busse mit den insgesamt rund 700 FC-Fans drehten schließlich um und machten sich stattdessen auf den Weg zum Kölner Franz-Kremer-Stadion, wo die U21 des Klubs in der Regionalliga West die Sportfreunde Lotte empfing. Die Zweitvertretung der Kölner durfte sich somit über unerwarteten Support freuen.