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Bundesliga

Mainz 05: Instagram-Account nach Rauswurf von Anwar El Ghazi offline genommen

  • Aktualisiert: 19.10.2023
  • 16:22 Uhr
  • ran.de

Die Freistellung von Anwar El Ghazi nach einem Pro-Palästina-Post hatte für Mainz 05 überraschende Folgen.

Nach einem inzwischen gelöschten Pro-Palästina-Post von Anwar El Ghazi zog Bundesligist Mainz 05 umgehend Konsequenzen und stellte den Angreifer auf unbestimmte Zeit vom Trainings- und Spielbetrieb frei.

Für die Mainzer hatte die Aktion wenig später aber auch unerwartete Folgen, denn seit Mittwoch ist der Mainzer Instagram-Account offline.

"Wir vermuten, dass dies daran liegt, dass viele Beiträge einer bestimmten Art gemeldet wurden. Instagram dürfte den Account daher automatisch abgeschaltet haben", sagte Mainz-Pressesprecherin Silke Bannick.

Ferner wurde betonte, dass man mit Instagram im Austausch stehe. Auch am frühen Abend war der Mainzer Kanal in Folge der El Ghazi-Freistellung aber noch nicht wieder zu erreichen.

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Mainz 05: Posting von El Ghazi "nicht tolerierbar"

Der 28-Jährige hatte bei Instagram bis Montag unter anderem den Spruch "Vom Fluss bis zum Meer, Palästina wird frei sein" geteilt. Eine Redewendung, die häufig auch von der Hamas genutzt wird. Gemeint ist dabei, dass sich Palästina vom Jordan bis zum Mittelmeer erstrecken sollte, Israel wird somit gewissermaßen das Existenzrecht abgesprochen.

Das Posting sei "für den Verein so nicht tolerierbar" gewesen. Der Freistellung sei ein "ausführliches Gespräch" zwischen Vorstand und Spieler vorausgegangen.

"Mainz 05 respektiert, dass es unterschiedliche Perspektiven auf den seit Jahrzehnten währenden, komplexen Nahost-Konflikt gibt. Der Verein distanziert sich jedoch deutlich von den Inhalten des Posts, da dieser nicht mit den Werten unseres Klubs einhergeht", teilte der Klub mit.

El Ghazi, der in der vergangenen Saison noch für die PSV Eindhoven spielte, war erst Ende September nach Mainz gewechselt und erhielt einen Vertrag bis Sommer 2025, der auch weiterhin gültig ist.

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Fall El Ghazi: Kündigung für Mainz wohl nicht möglich

Ob eine vorzeitige Kündigung des Vertrages von Vereinsseite überhaupt möglich ist, bleibt zweifelhaft. Laut "Kicker" wäre dies trotz der Postings kaum zu rechtfertigen. Somit müssen die Mainzer dem Spieler auch im Zuge der Freistellung weiterhin Gehalt zahlen.

Ein Transfer im Wintertransferfenster ist jedoch ebenfalls so gut wie ausgeschlossen, da El Ghazi wegen der FIFA-Regularien erst ab 1. Juli 2024 für einen neuen Klub tätig werden kann.

Bundesliga-Transfergerüchte: "Natürlich glaube ich" - HSV hat Trumpf im Kampf um Luka Vuskovic

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<em><strong>Luka Vuskovic (Hamburger SV)</strong><br>Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.</em>
© IMAGO/HMB-Media

Luka Vuskovic (Hamburger SV)
Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.

<strong>Said El Mala (1. FC Köln)</strong><br>Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton &amp; Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos&nbsp;wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.
© IMAGO/Revierfoto

Said El Mala (1. FC Köln)
Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton & Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.

<strong>Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach)</strong><br>Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton &amp; Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.
© 2025 Getty Images

Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach)
Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton & Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.

<strong>Jeremy Monga (Leicester City)</strong><br>Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...
© 2025 Getty Images

Jeremy Monga (Leicester City)
Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...

<strong>Jeremy Monga (Leicester City)</strong><br>... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.
© 2025 Getty Images

Jeremy Monga (Leicester City)
... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.

<strong>Julian Ryerson (Borussia Dortmund)</strong><br>Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.
© 2025 Getty Images

Julian Ryerson (Borussia Dortmund)
Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.

Das Reglement sieht vor, dass Spieler in einer Saison für maximal zwei Klubs Pflichtspiele bestreiten dürfen. Vor seiner Vertragsauflösung bei den Eindhovenern Ende August und der Unterschrift bei den 05ern hatte der gebürtige Niederländer mit marokkanischen Wurzeln jedoch für seinen Ex-Klub bereits einen Kurzeinsatz in der Eredivisie bestritten.

Für Mainz bestünde demnach wohl nur die Möglichkeit zur vorzeitigen Vertragsauflösung, wenn eine Einigung mit dem Spieler über eine entsprechende Entschädigung erzielt wird, die mit Blick auf die Vertragslänge aber auch nicht gerade niedrig ausfallen dürfte.

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