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UEFA Conference League in Belgien

Eintracht Frankfurt: 130 Fans in Brüssel willkürlich festgenommen?

  • Veröffentlicht: 16.02.2024
  • 14:23 Uhr
  • Christoph Gailer
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Am Rande von Frankfurts Spiel in der UEFA Conference League gegen Union Saint-Gilloise (2:2) soll es in Brüssel zur Verhaftung von 130 Eintracht-Fans gekommen sein.

Neben dem letztlich enttäuschenden 2:2-Unentschieden von Eintracht Frankfurt im Hinspiel der Zwischenrunde in der UEFA Conference League bei Union Saint-Gilloise gab es auch für die Fans der Hessen in der belgischen Hauptstadt Brüssel wohl ein negatives Erlebnis. 

Wie unter anderem die "Frankfurter Rundschau" berichtet, wurden bereits vor Beginn des Spiels 130 mitgereiste Fans der Eintracht willkürlich festgenommen.

"Das ist ohne Zwischenfälle gelaufen. Um die öffentliche Ordnung nicht zu stören, werden sie bis nach dem Spiel in Untersuchungshaft genommen. Nach dem Spiel werden sie freigelassen und können nach Frankfurt zurückkehren", wurde ein Polizeisprecher vom Portal "VRT News" zu den Festnahmen der Eintracht-Fans zitiert.

Nun steht jedoch die belgische Polizei in der Kritik, denn es wird davon ausgegangen, dass aufgrund eines Generalverdachts so rigoros vorgegangen wurde.

Laut eines Bezirksbürgermeisters hat die Polizei zu den zahlreichen Festnahmen gegriffen, nachdem in der Nähe des Stadions zahlreiche Autos mit deutschen Kennzeichen gesichtet worden waren, die nach Überprüfung der Nummernschilder mit der Ultra-Szene der Frankfurter Eintracht in Verbindung gebracht werden konnten.

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Schon vor dem Spiel wurden vonseiten der Brüsseler Stadtpolitik zahlreiche Einschränkungen bzw. Verbote gegen Fans von Eintracht Frankfurt erlassen.

So erließ der Bürgermeister von Anderlecht, jenem Stadtteil Brüssels, in dem das Spiel gegen Saint-Gilloise stattfand, sogar ein Betretungsverbot für Fans der Eintracht.

Begründet wurde diese Maßnahme damit, dass man "gezielte Angriffe auf belgische Fankneipen, Konfrontationen mit der Polizei sowie das Durchbrechen mittels Gewalt an Stadioneingängen ohne Eintrittskarte" befürchte.

Zum Stadion selbst durften Zuschauer nur in von der Polizei eskortierten Shuttlebussen anreisen. 2018 ergriff die Stadt Marseille vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt ähnlich strenge Maßnahmen, was sich hinterher jedoch als rechtswidrig erwies.

Dennoch wurde nun in Belgiens Hauptstadt das gerichtliche Urteil aus Frankreich ignoriert. 

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