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DFB-Krise

DFB-Taskforce: Rummenigge und Mintzlaff werfen hin

  • Aktualisiert: 17.09.2023
  • 16:52 Uhr
  • SID
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Der DFB kommt nicht zur Ruhe. Karl-Heinz Rummenigge und Oliver Mintzlaff sind aus der hochkarätig besetzten Task-Force ausgetreten.

Das Imperium schlägt zurück: Die Berufung von Chefkritiker Andreas Rettig zum Geschäftsführer des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat zu einem neuerlichen Zerwürfnis beim seit Jahren krisengeplagten Verband geführt.

Die Liga-Granden Karl-Heinz Rummenigge und Oliver Mintzlaff haben am Sonntag ihren sofortigen Rücktritt aus der DFB-Taskforce erklärt.

Ihren spektakulären Schritt garnierten Rummenigge und Mintzlaff mit Kritik am Verband um den nun schwer angezählten Boss Bernd Neuendorf.

"Der aktuelle, für den DFB öffentlichkeitswirksame Expertenrat, ist nie mit den entsprechenden Entscheidungskompetenzen ausgestattet worden, um effektiv, wirksam und zielstrebig arbeiten zu können", so Rummenigge in einer Mitteilung.

"Zudem wurde die Taskforce in wichtige Beschlüsse des DFB nicht eingebunden, teilweise nicht einmal informiert. So haben wir von der Installation Andreas Rettigs als Geschäftsführer Sport des DFB, eine durchaus sensible Personalie und diskussionswürdige Entscheidung, durch die Medien erfahren. Auf dieser Basis ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht möglich."

Der DFB erklärte auf SID-Anfrage, dass er sich vor der offiziellen Präsentation Rettigs am Montag auf dem DFB-Campus (12.00 Uhr) nicht zu den Rücktritten äußern will. Bei der Vorstellung des Nachfolgers von Oliver Bierhoff wird auch Neuendorf dabei sein.

Rettig gilt als streitbare Persönlichkeit. Aufgrund seiner Ansichten ist er in der Vergangenheit immer wieder angeeckt, in der Branche ist er umstritten. Die ausufernde Kommerzialisierung der Fußballs ist Rettig ein Dorn im Auge.

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<strong>Mögliche Nachfolger für Hansi Flick</strong><br>Einen Tag nach der 1:4-Klatsche gegen Japan hat der DFB Hansi Flick von seinen Pflichten als Cheftrainer der Nationalmannschaft entbunden. Als Interimslösung übernimmt Rudi Völler. Vor der Heim-EM 2024 muss allerdings dringend ein dauerhafter Ersatz gefunden werden. <em><strong>ran</strong></em> zeigt die Kandidaten.
Mögliche Nachfolger für Hansi Flick
Einen Tag nach der 1:4-Klatsche gegen Japan hat der DFB Hansi Flick von seinen Pflichten als Cheftrainer der Nationalmannschaft entbunden. Als Interimslösung übernimmt Rudi Völler. Vor der Heim-EM 2024 muss allerdings dringend ein dauerhafter Ersatz gefunden werden. ran zeigt die Kandidaten.
© Kirchner-Media
<strong>Felix Magath<br></strong>Der frühere Bundesliga-Coach Felix Magath hat via "Bild" seine Bereitschaft zu Gesprächen mit dem DFB über den Job als Bundestrainer signalisiert. "Didi Hamann und Stefan Effenberg haben sich dafür ausgesprochen, dass ich diesen Job machen soll. Daraufhin habe ich mich dahin gehend geäußert, dass ich mich in der Lage sehe, diesen Job zu machen", sagte Magath. Aber noch ...
Felix Magath
Der frühere Bundesliga-Coach Felix Magath hat via "Bild" seine Bereitschaft zu Gesprächen mit dem DFB über den Job als Bundestrainer signalisiert. "Didi Hamann und Stefan Effenberg haben sich dafür ausgesprochen, dass ich diesen Job machen soll. Daraufhin habe ich mich dahin gehend geäußert, dass ich mich in der Lage sehe, diesen Job zu machen", sagte Magath. Aber noch ...
© 2022 Getty Images
<strong>Felix Magath</strong><br>... habe sich der DFB beim 70-Jährigen nicht gemeldet. "Daher kann ich nicht entscheiden: Will ich diesen Job machen oder will ich ihn nicht machen. Bevor ich nicht mit Verantwortlichen gesprochen habe, stellt sich die Frage für mich überhaupt nicht", erklärte Magath, "für mich ist die Situation so, dass ein erfahrener Mann übernehmen sollte."
Felix Magath
... habe sich der DFB beim 70-Jährigen nicht gemeldet. "Daher kann ich nicht entscheiden: Will ich diesen Job machen oder will ich ihn nicht machen. Bevor ich nicht mit Verantwortlichen gesprochen habe, stellt sich die Frage für mich überhaupt nicht", erklärte Magath, "für mich ist die Situation so, dass ein erfahrener Mann übernehmen sollte."
© Eibner
<strong>Felix Magath</strong><br>"Wenn der DFB glaubt, keine andere Lösung mehr zu haben – dann wird er sich melden", erklärte Magath seine Bereitschaft im Fall des Falles mit den Verantwortlichen über ein mögliches Engagement als Bundestrainer zu sprechen. Magath rettete Hertha BSC 2022 vor dem Abstieg in die 2. Bundesliga, ist seitdem ohne Trainerjob.
Felix Magath
"Wenn der DFB glaubt, keine andere Lösung mehr zu haben – dann wird er sich melden", erklärte Magath seine Bereitschaft im Fall des Falles mit den Verantwortlichen über ein mögliches Engagement als Bundestrainer zu sprechen. Magath rettete Hertha BSC 2022 vor dem Abstieg in die 2. Bundesliga, ist seitdem ohne Trainerjob.
© FIRO/SID
<strong>Julian Nagelsmann</strong><br>Einem Bericht der "Bild" zufolge, gilt aber Julian Nagelsmann als Top-Favorit auf die Nachfolge von Flick, allerdings soll er hin- und hergerissen sein. Dies deckt sich auch mit <em><strong>ran</strong></em>-Informationen. Nagelsmann hat noch Vertrag beim FC Bayern, eine Ablöse wäre fällig. Laut "Sky" seien die Bayern aber sogar bereit, darauf zu verzichten, um Nagelsmann von der Payroll zu bekommen.
Julian Nagelsmann
Einem Bericht der "Bild" zufolge, gilt aber Julian Nagelsmann als Top-Favorit auf die Nachfolge von Flick, allerdings soll er hin- und hergerissen sein. Dies deckt sich auch mit ran-Informationen. Nagelsmann hat noch Vertrag beim FC Bayern, eine Ablöse wäre fällig. Laut "Sky" seien die Bayern aber sogar bereit, darauf zu verzichten, um Nagelsmann von der Payroll zu bekommen.
© Jan Huebner
<strong>Louis van Gaal</strong><br>Philipp Lahm, Turnierdirektor der Europameisterschaft 2024, hat sich für die Verpflichtung seines Ex-Trainers ausgesprochen. "Louis van Gaal steht als Trainer auf dem Platz für Disziplin, Ordnung und Struktur in der Spielweise seiner Mannschaften. Er vermittelt dies stets durch eine sehr klare Ansprache", sagte Lahm der "Bild". Und mit der Meinung steht er nicht alleine da ...
Louis van Gaal
Philipp Lahm, Turnierdirektor der Europameisterschaft 2024, hat sich für die Verpflichtung seines Ex-Trainers ausgesprochen. "Louis van Gaal steht als Trainer auf dem Platz für Disziplin, Ordnung und Struktur in der Spielweise seiner Mannschaften. Er vermittelt dies stets durch eine sehr klare Ansprache", sagte Lahm der "Bild". Und mit der Meinung steht er nicht alleine da ...
© ANP
<strong>Louis van Gaal</strong><br> Auch "ARD"-Experte Bastian Schweinsteiger sprach sich für den "Tulpengeneral" aus. "Mein Wunsch, beziehungsweise das, was für die Mannschaft am besten wäre, ist Louis van Gaal", erklärte der 39-Jährige und verwies auf die starken Leistungen der Niederlande bei der WM in Katar. Nach dem Turnier hatte Ronald Koeman die "Oranje" übernommen. Laut "Bild" gilt van Gaal als Alternative zu Nagelsmann.
Louis van Gaal
Auch "ARD"-Experte Bastian Schweinsteiger sprach sich für den "Tulpengeneral" aus. "Mein Wunsch, beziehungsweise das, was für die Mannschaft am besten wäre, ist Louis van Gaal", erklärte der 39-Jährige und verwies auf die starken Leistungen der Niederlande bei der WM in Katar. Nach dem Turnier hatte Ronald Koeman die "Oranje" übernommen. Laut "Bild" gilt van Gaal als Alternative zu Nagelsmann.
© ANP
<strong>Louis van Gaal</strong><br>Im Gespräch mit der "Bild" hatte sich Louis van Gaal zuvor selbst ins Spiel gebracht. Für ein "vielversprechendes Land" sei er bereit, an die Seitenlinie zurückzukehren. Bei "Sky" erklärte er, dass er sich geehrt fühle, "dass ich als einer der Kandidaten genannt werde. Aber es wurde noch nie ein Ausländer für den Posten des Bundestrainers in Deutschland ausgewählt", so der 72-Jährige.
Louis van Gaal
Im Gespräch mit der "Bild" hatte sich Louis van Gaal zuvor selbst ins Spiel gebracht. Für ein "vielversprechendes Land" sei er bereit, an die Seitenlinie zurückzukehren. Bei "Sky" erklärte er, dass er sich geehrt fühle, "dass ich als einer der Kandidaten genannt werde. Aber es wurde noch nie ein Ausländer für den Posten des Bundestrainers in Deutschland ausgewählt", so der 72-Jährige.
© ANP
<strong>Oliver Glasner</strong><br>Ex-Eintracht-Coach Oliver Glasner gilt laut "Bild" als Kandidat, sollte Nagelsmann absagen. Der Österreicher ist aktuell ohne Vertrag und hat mehrfach unter Beweis gestellt, dass er das Beste aus einer Mannschaft herausholen kann. Am beeindruckendsten stellte er dies wohl 2022 mit dem Gewinn der Europa League mit Eintracht Frankfurt unter Beweis.
Oliver Glasner
Ex-Eintracht-Coach Oliver Glasner gilt laut "Bild" als Kandidat, sollte Nagelsmann absagen. Der Österreicher ist aktuell ohne Vertrag und hat mehrfach unter Beweis gestellt, dass er das Beste aus einer Mannschaft herausholen kann. Am beeindruckendsten stellte er dies wohl 2022 mit dem Gewinn der Europa League mit Eintracht Frankfurt unter Beweis.
© Schüler
<strong>Stefan Kuntz</strong><br>Kommt es zur Rückkehr von Stefan Kuntz zum DFB? Der 60-Jährige steht als Trainer der türkischen Nationalmannschaft massiv in der Kritik. Zuvor hatte er mit der deutschen U21 2017 und 2021 die U21-Europameisterschaft gewonnen. Laut "Bild" gilt auch Kuntz als Alternative, sollte Nagelsmann sich gegen den Job als Bundestrainer entscheiden.&nbsp;
Stefan Kuntz
Kommt es zur Rückkehr von Stefan Kuntz zum DFB? Der 60-Jährige steht als Trainer der türkischen Nationalmannschaft massiv in der Kritik. Zuvor hatte er mit der deutschen U21 2017 und 2021 die U21-Europameisterschaft gewonnen. Laut "Bild" gilt auch Kuntz als Alternative, sollte Nagelsmann sich gegen den Job als Bundestrainer entscheiden. 
© Seskim Photo
<strong>Jürgen Klinsmann</strong><br>Kehrt tatsächlich Jürgen Klinsmann zum DFB als Bundestrainer zurück? Geht es nach dem 1974er Weltmeister Berti Vogts, ist der jetzige Trainer von Südkorea neben Jürgen Klopp der geeignetste Kandidat auf die Flick-Nachfolge. "Sie haben beide das Feuer und die Ausstrahlung, unseren Fußball wieder zu beleben", sagte der 76-Jährige der "Rheinischen Post".
Jürgen Klinsmann
Kehrt tatsächlich Jürgen Klinsmann zum DFB als Bundestrainer zurück? Geht es nach dem 1974er Weltmeister Berti Vogts, ist der jetzige Trainer von Südkorea neben Jürgen Klopp der geeignetste Kandidat auf die Flick-Nachfolge. "Sie haben beide das Feuer und die Ausstrahlung, unseren Fußball wieder zu beleben", sagte der 76-Jährige der "Rheinischen Post".
© Propaganda Photo
<strong>Jürgen Klinsmann</strong><br>Der Haken an der Sache: Klinsmann ist aktuell schon Nationalmannschaftstrainer - und zwar von Südkorea. Dort ist er allerdings aktuell eher unerfolgreich unterwegs. In bis dato fünf Spielen holte "Klinsi" keinen Sieg (2 Niederlagen, 3 Unentschieden). Dass er bei Südkorea aufhört und Bundestrainer wird, ist nahezu ausgeschlossen.
Jürgen Klinsmann
Der Haken an der Sache: Klinsmann ist aktuell schon Nationalmannschaftstrainer - und zwar von Südkorea. Dort ist er allerdings aktuell eher unerfolgreich unterwegs. In bis dato fünf Spielen holte "Klinsi" keinen Sieg (2 Niederlagen, 3 Unentschieden). Dass er bei Südkorea aufhört und Bundestrainer wird, ist nahezu ausgeschlossen.
© IMAGO/Sportimage
<strong>Felix Magath</strong><br>Magath nahm die Vorlage prompt auf - und bot seine Dienste an. Er habe "oft genug gezeigt", in der Lage zu sein, "verunsicherte Mannschaften wieder aufzurichten und ihnen so viel Vertrauen zu geben, dass sie wieder in der Lage waren, sehr gute Leistungen zu bringen. Das ist das, was der DFB zurzeit braucht", sagte der 70-Jährige beim Radiosender NDR 90,3.
Felix Magath
Magath nahm die Vorlage prompt auf - und bot seine Dienste an. Er habe "oft genug gezeigt", in der Lage zu sein, "verunsicherte Mannschaften wieder aufzurichten und ihnen so viel Vertrauen zu geben, dass sie wieder in der Lage waren, sehr gute Leistungen zu bringen. Das ist das, was der DFB zurzeit braucht", sagte der 70-Jährige beim Radiosender NDR 90,3.
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<strong>Matthias Sammer</strong><br>Neben Nagelsmann will sich der DFB laut "Daily Telegraph" auch mit Matthias Sammer unterhalten. Aktuell ist der 56-Jährige als Berater des BVB und TV-Experte tätig, einen Trainerjob hat er nicht inne. In den vergangenen Monaten trat Sammer immer wieder als DFB-Kritiker auf. Laut "SID" stehe Sammer allerdings nicht für ein Engagement beim DFB zur Verfügung.
Matthias Sammer
Neben Nagelsmann will sich der DFB laut "Daily Telegraph" auch mit Matthias Sammer unterhalten. Aktuell ist der 56-Jährige als Berater des BVB und TV-Experte tätig, einen Trainerjob hat er nicht inne. In den vergangenen Monaten trat Sammer immer wieder als DFB-Kritiker auf. Laut "SID" stehe Sammer allerdings nicht für ein Engagement beim DFB zur Verfügung.
© Kirchner-Media
<strong>Rudi Völler<br></strong>Sollte keiner der beiden als Flick-Nachfolger installiert werden, sei eine Lösung mit Teamchef Rudi Völler möglich. So könnte er die Mannschaft bis zur EM 2024 betreuen. Beim Länderspiel gegen Frankreich steht der 63-Jährige bereits interimsweise mit Hannes Wolf und Sandro Wagner an der Seitenlinie.
Rudi Völler
Sollte keiner der beiden als Flick-Nachfolger installiert werden, sei eine Lösung mit Teamchef Rudi Völler möglich. So könnte er die Mannschaft bis zur EM 2024 betreuen. Beim Länderspiel gegen Frankreich steht der 63-Jährige bereits interimsweise mit Hannes Wolf und Sandro Wagner an der Seitenlinie.
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<strong>Roger Schmidt<br></strong>Wie der "kicker" berichtet, habe der DFB die Entwicklung des Ex-Leverkusen-Trainers Roger Schmidt bei Benfica Lissabon "intensiv verfolgt". Allerdings verlängerte dieser erst vor Kurzem bis 2026, Ausstiegsklausel von 30 Millionen Euro inklusive. Zwar kennen sich Schmidt und Rudi Völler aus gemeinsamen Zeiten bei B04, eine Installierung dürfte aber eher unwahrscheinlich sein.
Roger Schmidt
Wie der "kicker" berichtet, habe der DFB die Entwicklung des Ex-Leverkusen-Trainers Roger Schmidt bei Benfica Lissabon "intensiv verfolgt". Allerdings verlängerte dieser erst vor Kurzem bis 2026, Ausstiegsklausel von 30 Millionen Euro inklusive. Zwar kennen sich Schmidt und Rudi Völler aus gemeinsamen Zeiten bei B04, eine Installierung dürfte aber eher unwahrscheinlich sein.
© GlobalImagens
<strong>Jürgen Klopp</strong><br>Er wäre wohl der Wunschkandidat jedes deutschen Fußball-Fans: Jürgen Klopp. Der Name des 56-Jährigen fällt immer wieder, wenn es um die Nationalmannschaft geht. Klopp hat noch bis 2026 Vertrag beim FC Liverpool. Daher dürfte eine Verpflichtung noch vor der Heim-EM mehr als schwierig werden, auch wenn er laut einem Bericht des "Mirror" eine Deutschland-Klausel haben soll.
Jürgen Klopp
Er wäre wohl der Wunschkandidat jedes deutschen Fußball-Fans: Jürgen Klopp. Der Name des 56-Jährigen fällt immer wieder, wenn es um die Nationalmannschaft geht. Klopp hat noch bis 2026 Vertrag beim FC Liverpool. Daher dürfte eine Verpflichtung noch vor der Heim-EM mehr als schwierig werden, auch wenn er laut einem Bericht des "Mirror" eine Deutschland-Klausel haben soll.
© Martin Hoffmann
<strong>Mögliche Nachfolger für Hansi Flick</strong><br>Einen Tag nach der 1:4-Klatsche gegen Japan hat der DFB Hansi Flick von seinen Pflichten als Cheftrainer der Nationalmannschaft entbunden. Als Interimslösung übernimmt Rudi Völler. Vor der Heim-EM 2024 muss allerdings dringend ein dauerhafter Ersatz gefunden werden. <em><strong>ran</strong></em> zeigt die Kandidaten.
<strong>Felix Magath<br></strong>Der frühere Bundesliga-Coach Felix Magath hat via "Bild" seine Bereitschaft zu Gesprächen mit dem DFB über den Job als Bundestrainer signalisiert. "Didi Hamann und Stefan Effenberg haben sich dafür ausgesprochen, dass ich diesen Job machen soll. Daraufhin habe ich mich dahin gehend geäußert, dass ich mich in der Lage sehe, diesen Job zu machen", sagte Magath. Aber noch ...
<strong>Felix Magath</strong><br>... habe sich der DFB beim 70-Jährigen nicht gemeldet. "Daher kann ich nicht entscheiden: Will ich diesen Job machen oder will ich ihn nicht machen. Bevor ich nicht mit Verantwortlichen gesprochen habe, stellt sich die Frage für mich überhaupt nicht", erklärte Magath, "für mich ist die Situation so, dass ein erfahrener Mann übernehmen sollte."
<strong>Felix Magath</strong><br>"Wenn der DFB glaubt, keine andere Lösung mehr zu haben – dann wird er sich melden", erklärte Magath seine Bereitschaft im Fall des Falles mit den Verantwortlichen über ein mögliches Engagement als Bundestrainer zu sprechen. Magath rettete Hertha BSC 2022 vor dem Abstieg in die 2. Bundesliga, ist seitdem ohne Trainerjob.
<strong>Julian Nagelsmann</strong><br>Einem Bericht der "Bild" zufolge, gilt aber Julian Nagelsmann als Top-Favorit auf die Nachfolge von Flick, allerdings soll er hin- und hergerissen sein. Dies deckt sich auch mit <em><strong>ran</strong></em>-Informationen. Nagelsmann hat noch Vertrag beim FC Bayern, eine Ablöse wäre fällig. Laut "Sky" seien die Bayern aber sogar bereit, darauf zu verzichten, um Nagelsmann von der Payroll zu bekommen.
<strong>Louis van Gaal</strong><br>Philipp Lahm, Turnierdirektor der Europameisterschaft 2024, hat sich für die Verpflichtung seines Ex-Trainers ausgesprochen. "Louis van Gaal steht als Trainer auf dem Platz für Disziplin, Ordnung und Struktur in der Spielweise seiner Mannschaften. Er vermittelt dies stets durch eine sehr klare Ansprache", sagte Lahm der "Bild". Und mit der Meinung steht er nicht alleine da ...
<strong>Louis van Gaal</strong><br> Auch "ARD"-Experte Bastian Schweinsteiger sprach sich für den "Tulpengeneral" aus. "Mein Wunsch, beziehungsweise das, was für die Mannschaft am besten wäre, ist Louis van Gaal", erklärte der 39-Jährige und verwies auf die starken Leistungen der Niederlande bei der WM in Katar. Nach dem Turnier hatte Ronald Koeman die "Oranje" übernommen. Laut "Bild" gilt van Gaal als Alternative zu Nagelsmann.
<strong>Louis van Gaal</strong><br>Im Gespräch mit der "Bild" hatte sich Louis van Gaal zuvor selbst ins Spiel gebracht. Für ein "vielversprechendes Land" sei er bereit, an die Seitenlinie zurückzukehren. Bei "Sky" erklärte er, dass er sich geehrt fühle, "dass ich als einer der Kandidaten genannt werde. Aber es wurde noch nie ein Ausländer für den Posten des Bundestrainers in Deutschland ausgewählt", so der 72-Jährige.
<strong>Oliver Glasner</strong><br>Ex-Eintracht-Coach Oliver Glasner gilt laut "Bild" als Kandidat, sollte Nagelsmann absagen. Der Österreicher ist aktuell ohne Vertrag und hat mehrfach unter Beweis gestellt, dass er das Beste aus einer Mannschaft herausholen kann. Am beeindruckendsten stellte er dies wohl 2022 mit dem Gewinn der Europa League mit Eintracht Frankfurt unter Beweis.
<strong>Stefan Kuntz</strong><br>Kommt es zur Rückkehr von Stefan Kuntz zum DFB? Der 60-Jährige steht als Trainer der türkischen Nationalmannschaft massiv in der Kritik. Zuvor hatte er mit der deutschen U21 2017 und 2021 die U21-Europameisterschaft gewonnen. Laut "Bild" gilt auch Kuntz als Alternative, sollte Nagelsmann sich gegen den Job als Bundestrainer entscheiden.&nbsp;
<strong>Jürgen Klinsmann</strong><br>Kehrt tatsächlich Jürgen Klinsmann zum DFB als Bundestrainer zurück? Geht es nach dem 1974er Weltmeister Berti Vogts, ist der jetzige Trainer von Südkorea neben Jürgen Klopp der geeignetste Kandidat auf die Flick-Nachfolge. "Sie haben beide das Feuer und die Ausstrahlung, unseren Fußball wieder zu beleben", sagte der 76-Jährige der "Rheinischen Post".
<strong>Jürgen Klinsmann</strong><br>Der Haken an der Sache: Klinsmann ist aktuell schon Nationalmannschaftstrainer - und zwar von Südkorea. Dort ist er allerdings aktuell eher unerfolgreich unterwegs. In bis dato fünf Spielen holte "Klinsi" keinen Sieg (2 Niederlagen, 3 Unentschieden). Dass er bei Südkorea aufhört und Bundestrainer wird, ist nahezu ausgeschlossen.
<strong>Felix Magath</strong><br>Magath nahm die Vorlage prompt auf - und bot seine Dienste an. Er habe "oft genug gezeigt", in der Lage zu sein, "verunsicherte Mannschaften wieder aufzurichten und ihnen so viel Vertrauen zu geben, dass sie wieder in der Lage waren, sehr gute Leistungen zu bringen. Das ist das, was der DFB zurzeit braucht", sagte der 70-Jährige beim Radiosender NDR 90,3.
<strong>Matthias Sammer</strong><br>Neben Nagelsmann will sich der DFB laut "Daily Telegraph" auch mit Matthias Sammer unterhalten. Aktuell ist der 56-Jährige als Berater des BVB und TV-Experte tätig, einen Trainerjob hat er nicht inne. In den vergangenen Monaten trat Sammer immer wieder als DFB-Kritiker auf. Laut "SID" stehe Sammer allerdings nicht für ein Engagement beim DFB zur Verfügung.
<strong>Rudi Völler<br></strong>Sollte keiner der beiden als Flick-Nachfolger installiert werden, sei eine Lösung mit Teamchef Rudi Völler möglich. So könnte er die Mannschaft bis zur EM 2024 betreuen. Beim Länderspiel gegen Frankreich steht der 63-Jährige bereits interimsweise mit Hannes Wolf und Sandro Wagner an der Seitenlinie.
<strong>Roger Schmidt<br></strong>Wie der "kicker" berichtet, habe der DFB die Entwicklung des Ex-Leverkusen-Trainers Roger Schmidt bei Benfica Lissabon "intensiv verfolgt". Allerdings verlängerte dieser erst vor Kurzem bis 2026, Ausstiegsklausel von 30 Millionen Euro inklusive. Zwar kennen sich Schmidt und Rudi Völler aus gemeinsamen Zeiten bei B04, eine Installierung dürfte aber eher unwahrscheinlich sein.
<strong>Jürgen Klopp</strong><br>Er wäre wohl der Wunschkandidat jedes deutschen Fußball-Fans: Jürgen Klopp. Der Name des 56-Jährigen fällt immer wieder, wenn es um die Nationalmannschaft geht. Klopp hat noch bis 2026 Vertrag beim FC Liverpool. Daher dürfte eine Verpflichtung noch vor der Heim-EM mehr als schwierig werden, auch wenn er laut einem Bericht des "Mirror" eine Deutschland-Klausel haben soll.

In den vergangenen Jahren hat sich Rettig auch medial immer wieder als Chefkritiker präsentiert - dabei schonte er weder Verbände, noch Klubs, Profis oder Funktionäre. Vor allem mit den Bossen von Rekordmeister Bayern München um Rummenigge und Uli Hoeneß lag der 60-Jährige oftmals im Clinch.

Mintzlaff nahm den Namen Rettigs nicht in den Mund, dennoch lassen seine Aussagen tief blicken.

"Mit dem heutigen Tag werde ich mein Engagement nun niederlegen und die Task Force verlassen, da ich einer weiteren Zusammenarbeit kritisch gegenüberstehe", sagte der Aufsichtsratsboss von RB Leipzig.

"Ich bin fest davon überzeugt, dass Rudi Völler zeitnah den richtigen Trainer für die deutsche Nationalmannschaft finden wird", ergänzte Mintzlaff.

Das Wichtigste in Kürze

  • alle Neuigkeiten zur EM 2024

  • Rettig folgt auf Bierhoff

Rettig verantwortet künftig die Bereiche Nationalmannschaften und Akademie - damit ist er qua Amt auch mit federführend bei der Suche nach einem neuen Bundestrainer, der als Nachfolger des entlassenen Hansi Flick installiert werden muss. Die überraschende Entscheidung pro Rettig haben Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung laut DFB einstimmig beschlossen.

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Neuendorf setzt voll auf Rettig

"Ich bin überzeugt, dass er die vor uns liegenden Aufgaben im Bereich Sport mit großer Leidenschaft angehen wird", hatte DFB-Präsident Neuendorf die Verpflichtung Rettigs begründet. "Die Erledigung der vielfältigen administrativen Aufgaben rund um die Nationalmannschaften und die Akademie bedarf einer starken Persönlichkeit", sagte Neuendorf.

Völler, Neuendorf und Watzke verbleiben

Die Taskforce war nach dem Vorrunden-Aus der Nationalmannschaft bei der WM-Endrunde im vergangenen Jahr in Katar gegründet worden.

Der Expertenrat soll dafür sorgen, dass sich der Verband und die Nationalelf mit Blick auf die EM 2024 in Deutschland aus dem Tief befreien. Die Suche nach einem Erben für Oliver Bierhoff, der nach der WM zurückgetreten war, sollte eine Hauptaufgabe der Taskforce sein.

Bisher gehörten dem Gremium neben Rummenigge und Mintzlaff noch Nationalmannschafts-Sportchef Rudi Völler, Neuendorf sowie Vize Hans-Joachim Watzke an. Die Arbeitsgruppe dürfte damit der Vergangenheit angehören.

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