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Premier League

Manchester United: Michael Carrick sei Dank - die wundersame Wiedergeburt der "Red Devils"

  • Veröffentlicht: 04.03.2026
  • 14:24 Uhr
  • Franziska Wendler

Nach Monaten voller Misserfolge ist Manchester United zurück in der Erfolgsspur. Verantwortlich dafür ist vor allem ein Mann.

Von Franziska Wendler

"Da Manchester United derzeit auf dem sechsten Platz der Premier League steht, hat die Vereinsführung widerwillig entschieden, dass es an der Zeit ist, eine Veränderung vorzunehmen. Dies gibt der Mannschaft die besten Chancen auf eine möglichst hohe Platzierung in der Premier League."

Mit diesen Worten verkündeten die Red Devils am 5. Januar die Entlassung von Trainer Ruben Amorim. Seit Anfang November hatte der Klub nur drei Ligaspiele gewonnen. Neben schwachen sportlichen Ergebnissen kamen zudem Streitigkeiten über die Kaderplanung. Der so geschichtsträchtige Premier-League-Gigant war schwer angeschlagen.

Rund zwei Monate sind seitdem vergangenen. Das Bild, welches ManUnited aktuell abgibt, hat mit dem zu Jahresbeginn aber kaum noch etwas zu tun.

Statt Enttäuschungen gibt es im Old Trafford Erfolge, statt Tristesse einen festen Blick nach Europa.

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Manchester United: Carrick sorgt für Aufschwung

Zu verdanken haben Spieler, Verantwortliche und Fans dies einem Mann: Michael Carrick. Der ehemalige Mittelfeldspieler, der von 2006 bis 2018 selbst zwölf Jahre für United kickte, ist der Neue auf der Trainerbank.

Und ihm scheint etwas zu gelingen, was unzählige Coaches vor ihm vergeblich versuchten: erfolgreiche Ergebnisse und die Wiederkehr eines verloren geglaubten Selbstbildes.

In den ersten neun Premier-League-Spielen coachte er United zu sieben Siegen und zwei Unentschieden. Neben Ange Postecoglou, der bei seinem Amtsantritt bei Tottenham Hotspur ebenfalls 23 Punkte sammelte, hat er nun die beste Bilanz aller Cheftrainer nach neun Partien in der Historie des britischen Oberhauses.

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Manchester United: Spieler im Abseits wieder wichtig

Statt Rang sechs steht in der Tabelle inzwischen Rang drei und ein Champions-League-Platz zu Buche. Siege gegen Tabellenführer Arsenal und Stadtrivale Manchester City brachten zudem ein Gefühl von Aufschwung.

Die von Amorim etablierte Dreierkette musste dem klassischen 4-2-3-1-System weichen. Eine Rückbesinnung, von der unterschiedliche Spieler profitieren. Spieler, die mitunter längst ins Abseits geraten waren.

Der unter Amorim noch aussortierte Kobbie Mainoo ist unter Carrick wieder gesetzt und zeigt mit seiner Ruhe und Präsenz am Ball die Qualitäten, die ihn einst auszeichneten.

Sommer-Neuzugang Benjamin Sesko kommt derweil ebenfalls in Fahrt - als Joker und in der Startelf. In den vergangenen fünf Spielen erzielte er vier Tore.

Und auch die etablierten Akteure haben wieder besser zueinander gefunden, bilden angeführt von Kapitän Bruno Fernandes eine echte Achse.

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Die 25 europäischen Vereine mit den höchsten Gehaltskosten 2025

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<strong>Gehaltskosten der europäischen Top-Klubs im Jahr 2025</strong><br>Die UEFA hat ihre jährliche "European Club Finance and Investment Landscape" veröffentlicht. Teil davon ist auch eine Übersicht, welche europäischen Vereine 2025 das meiste Geld für Gehalt ausgegeben haben. PSG fällt dabei positiv auf und vermindert die Kosten um über 100 Millionen Euro. <em><strong>ran</strong></em> hat für euch die Top 25 in der Übersicht.
© AFP/SID/KIRILL KUDRYAVTSEV

Gehaltskosten der europäischen Top-Klubs im Jahr 2025
Die UEFA hat ihre jährliche "European Club Finance and Investment Landscape" veröffentlicht. Teil davon ist auch eine Übersicht, welche europäischen Vereine 2025 das meiste Geld für Gehalt ausgegeben haben. PSG fällt dabei positiv auf und vermindert die Kosten um über 100 Millionen Euro. ran hat für euch die Top 25 in der Übersicht.

<strong>Platz 25: Galatasaray Istanbul</strong><br>Gehaltskosten: 178 Millionen Euro<br>Vorjahr: 133 Millionen Euro Euro (+ 34 Prozent)
© SOPA Images

Platz 25: Galatasaray Istanbul
Gehaltskosten: 178 Millionen Euro
Vorjahr: 133 Millionen Euro Euro (+ 34 Prozent)

<strong>Platz 24: Olympique Lyon</strong><br>Gehaltskosten: 178 Millionen Euro<br>Vorjahr: 162 Millionen Euro (+ 10 Prozent)
© PsnewZ

Platz 24: Olympique Lyon
Gehaltskosten: 178 Millionen Euro
Vorjahr: 162 Millionen Euro (+ 10 Prozent)

<strong>Platz 23: Fulham FC</strong><br>Gehaltskosten: 180 Millionen Euro<br>Vorjahr: 159 Millionen Euro (+ 13 Prozent)
© NurPhoto

Platz 23: Fulham FC
Gehaltskosten: 180 Millionen Euro
Vorjahr: 159 Millionen Euro (+ 13 Prozent)

<strong>Platz 22: Everton FC</strong><br>Gehaltskosten: 182 Millionen Euro<br>Vorjahr: 195 Millionen Euro (- 6 Prozent)
© IMAGO/NurPhoto

Platz 22: Everton FC
Gehaltskosten: 182 Millionen Euro
Vorjahr: 195 Millionen Euro (- 6 Prozent)

<strong>Platz 21: West Ham United</strong><br>Gehaltskosten: 187 Millionen Euro<br>Vorjahr: 157 Millionen Euro (+ 19 Prozent)
© IMAGO/Shutterstock

Platz 21: West Ham United
Gehaltskosten: 187 Millionen Euro
Vorjahr: 157 Millionen Euro (+ 19 Prozent)

<strong>Platz 20: AC Mailand</strong><br>Gehaltskosten: 189 Millionen Euro<br>Vorjahr: 189 Millionen Euro (+- 0 Prozent)
© IMAGO/NurPhoto

Platz 20: AC Mailand
Gehaltskosten: 189 Millionen Euro
Vorjahr: 189 Millionen Euro (+- 0 Prozent)

<strong>Platz 19: Nottingham Forest</strong><br>Gehaltskosten: 192 Millionen Euro<br>Vorjahr: 194 Millionen Euro (− 1 Prozent)
© NurPhoto

Platz 19: Nottingham Forest
Gehaltskosten: 192 Millionen Euro
Vorjahr: 194 Millionen Euro (− 1 Prozent)

<strong>Platz 18: RB Leipzig</strong><br>Gehaltskosten: 202 Millionen Euro<br>Vorjahr: 192 Millionen Euro (+ 5 Prozent)
© IMAGO/EHL Media

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Gehaltskosten: 202 Millionen Euro
Vorjahr: 192 Millionen Euro (+ 5 Prozent)

<strong>Platz 17: Bayer 04 Leverkusen</strong><br>Gehaltskosten: 209 Millionen Euro<br>Vorjahr: 192 Millionen Euro (+ 9 Prozent)
© ANP

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Gehaltskosten: 209 Millionen Euro
Vorjahr: 192 Millionen Euro (+ 9 Prozent)

<strong>Platz 16: Juventus Turin</strong><br>Gehaltskosten: 245 Millionen Euro<br>Vorjahr: 264 Millionen Euro (− 7 Prozent)
© IMAGO/BSR Agency

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Gehaltskosten: 245 Millionen Euro
Vorjahr: 264 Millionen Euro (− 7 Prozent)

<strong>Platz 15: Inter Mailand</strong><br>Gehaltskosten: 260 Millionen Euro<br>Vorjahr: 232 Millionen Euro (+ 12 Prozent)
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Gehaltskosten: 260 Millionen Euro
Vorjahr: 232 Millionen Euro (+ 12 Prozent)

<strong>Platz 14: Borussia Dortmund</strong><br>Gehaltskosten: 268 Millionen Euro<br>Vorjahr: 269 Millionen Euro (− 0,4 Prozent)
© aal.photo

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Gehaltskosten: 268 Millionen Euro
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<strong>Platz 13: Atletico Madrid</strong><br>Gehaltskosten: 280 Millionen Euro<br>Vorjahr: 268 Millionen Euro (+ 5 Prozent)
© CordonPress

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Gehaltskosten: 280 Millionen Euro
Vorjahr: 268 Millionen Euro (+ 5 Prozent)

<strong>Platz 12: Newcastle United</strong><br>Gehaltskosten: 289 Millionen Euro<br>Vorjahr: 255 Millionen Euro (+ 13 Prozent)
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Gehaltskosten: 289 Millionen Euro
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<strong>Platz 11: Aston Villa</strong><br>Gehaltskosten: 309 Millionen Euro<br>Vorjahr: 293 Millionen Euro (+ 6 Prozent)
© IMAGO/Sportimage

Platz 11: Aston Villa
Gehaltskosten: 309 Millionen Euro
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<strong>Platz 10: Tottenham Hotspur</strong><br>Gehaltskosten: 318 Millionen Euro<br>Vorjahr: 260 Millionen Euro (+ 22 Prozent)
© Every Second Media

Platz 10: Tottenham Hotspur
Gehaltskosten: 318 Millionen Euro
Vorjahr: 260 Millionen Euro (+ 22 Prozent)

<strong>Platz 9: Arsenal FC</strong><br>Gehaltskosten: 413 Millionen Euro<br>Vorjahr: 381 Millionen Euro (+ 8 Prozent)
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Platz 9: Arsenal FC
Gehaltskosten: 413 Millionen Euro
Vorjahr: 381 Millionen Euro (+ 8 Prozent)

<strong>Platz 8: Aston Villa</strong><br>Gehaltskosten: 416 Millionen Euro<br>Vorjahr: 429 Millionen Euro (− 3 Prozent)
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Platz 8: Aston Villa
Gehaltskosten: 416 Millionen Euro
Vorjahr: 429 Millionen Euro (− 3 Prozent)

<strong>Platz 7: Bayern München&nbsp;</strong><br>Gehaltskosten: 443 Millionen Euro<br>Vorjahr: 430 Millionen Euro (+ 3 Prozent)
© Sven Simon

Platz 7: Bayern München 
Gehaltskosten: 443 Millionen Euro
Vorjahr: 430 Millionen Euro (+ 3 Prozent)

<strong>Platz 6: Chelsea FC&nbsp;</strong><br>Gehaltskosten: 445 Millionen Euro<br>Vorjahr: 395 Millionen Euro (+ 13 Prozent)
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Platz 6: Chelsea FC 
Gehaltskosten: 445 Millionen Euro
Vorjahr: 395 Millionen Euro (+ 13 Prozent)

<strong>Platz 5: Liverpool FC</strong><br>Gehaltskosten: 509 Millionen Euro<br>Vorjahr: 449 Millionen Euro (+ 13 Prozent)
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Platz 5: Liverpool FC
Gehaltskosten: 509 Millionen Euro
Vorjahr: 449 Millionen Euro (+ 13 Prozent)

<strong>Platz 4: Real Madrid</strong><br>Gehaltskosten: 514 Millionen Euro<br>Vorjahr: 503 Millionen Euro (+ 2 Prozent)
© Le Pictorium

Platz 4: Real Madrid
Gehaltskosten: 514 Millionen Euro
Vorjahr: 503 Millionen Euro (+ 2 Prozent)

<strong>Platz 3: Paris Saint-Germain</strong><br>Gehaltskosten: 551 Millionen Euro<br>Vorjahr: 658 Millionen Euro (− 16 Prozent)
© Buzzi

Platz 3: Paris Saint-Germain
Gehaltskosten: 551 Millionen Euro
Vorjahr: 658 Millionen Euro (− 16 Prozent)

<strong>Platz 2: FC Barcelona</strong><br>Gehaltskosten: 551 Millionen Euro<br>Vorjahr: 478 Millionen Euro (+ 15 Prozent)
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Platz 2: FC Barcelona
Gehaltskosten: 551 Millionen Euro
Vorjahr: 478 Millionen Euro (+ 15 Prozent)

<strong>Platz 1: Manchester City</strong><br>Gehaltskosten: 557 Millionen Euro<br>Vorjahr: 554 Millionen Euro (+ 1 Prozent)
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Platz 1: Manchester City
Gehaltskosten: 557 Millionen Euro
Vorjahr: 554 Millionen Euro (+ 1 Prozent)

Manchester United gewinnt Selbstbild zurück

Doch neben den taktischen Veränderungen ist Carrick vor allem eines gelungen: Er hat dem Team die Einstellung wiedergegeben, die United stets auszeichnete. "Bei United ist die Erwartung, jedes Spiel zu gewinnen. Du musst im Training dein absolutes Maximum bringen, erst recht in den Spielen", weiß der 44-Jährige.

Eine Tatsache, die auch in den Äußerungen der Beteiligten deutlich wird.

"Du brauchst Menschen, die deine Qualität verstehen. Michael holt aus jedem das Beste heraus, nicht nur aus den Spielern, sondern auch aus dem Staff“, schwärmte Innenverteidiger Lisandro Martinez.

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Manchester United: Klub-Ikone Gary Neville schwärmt

Klub-Legende Gary Neville, der gemeinhin nicht für Ausbrüche von Euphorie bekannt ist, sagte: "Ich bin überrascht, wohin Michael sie geführt hat im Vergleich zu dem, was wir um die Weihnachtszeit gesehen haben. Er sitzt klar auf dem Fahrersitz für den Job."

Und weiter: "Die Leistungen gegen Arsenal und City in diesen ersten beiden Spielen waren unglaublich. Das hätte ich überhaupt nicht erwartet. Ich glaube, das hätte niemand erwartet."

Zwar gibt es trotz aller neuerlichen Erfolge weiter Gerüchte - Medien bringen unter anderem Roberto Martinez und Oliver Glasner als mögliche Carrick-Nachfolger ins Spiel -, der 44-Jährige selbst lässt sich davon aber mitnichten beeindrucken.

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Manchester United: Carrick bringt Nostalgie zurück

Vor dem Ligaspiel bei Newcastle United am Mittwochabend (ab 21:15 Uhr im Liveticker) erklärte er vor Pressevertretern, es gehe darum "im Moment zu leben, auf dem Boden zu bleiben und sich nicht zu sehr mitreißen zu lassen. Man muss das Selbstvertrauen nutzen. Wir sind hungrig auf mehr. Die Konstanz ist entscheidend."

Motivierende Worte, die die United-Anhänger auf weitere Erfolge hoffen lassen können.

Die Worte, die die Fans aber wohl noch lieber hören dürften, sind die, die er nach dem 2:1-Sieg am vergangenen Sonntag gegen Crystal Palace gewählt hatte.

Angesprochen auf das Old Trafford schwärmte Carrick: "Es ist schön, dieser Ort bedeutet mir sehr viel."

Eine zurückgekehrte Nostalgie, die man bei dem Traditionsklub lange vergeblich suchte.

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