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Motorsport

Formel 1: Gewinner und Verlierer vom Großen Preis von Österreich

  • Aktualisiert: 01.07.2024
  • 11:55 Uhr
  • Oliver Jensen
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Der Große Preis von Österreich war spektakulär. Max Verstappen und Lando Norris kollidierten miteinander und machten George Russell zum überraschenden Sieger. ran nennt die Gewinner und Verlierer.

von Oliver Jensen,

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Gewinner: Nico Hülkenberg

Der Deutsche bewies einmal mehr seine fahrerische Qualität. Bis zur letzten Runde lieferte er sich einen harten Zweikampf mit Sergio Perez, der im Red Bull eigentlich im Vorteil gegenüber dem Haas sein sollte. Doch Hülkenberg setzte sich durch, schaffte in der letzten Runde das entscheidende Überholmanöver und ergatterte Platz 6. Durch die acht WM-Punkte hat der Deutsche seine Gesamtpunktzahl (14) mehr als verdoppelt.

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© Nordphoto

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Gewinner: George Russell

Wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte. George Russel war der Nutznießer des Unfalls zwischen Max Verstappen und Lando Norris. Nach 2022 feierte der Brite den zweiten Grand-Prix-Sieg seiner Karriere. In der Fahrerwertung ist er auf Rang 7 nur noch einen Punkt von Oscar Piastri entfernt. 

Gewinner: Die neuen Track Limits

Die Track Limits sorgten 2023 beim Großen Preis von Österreich für Chaos. Beim Qualifying mussten sämtliche Rundenzeiten anuliert werden, im Rennen hagelte es Zeitstrafen. Nun wurden die Streckenbegrenzungen überarbeitet - mit Erfolg. Lediglich Lando Norris erhielt im Rennen eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe, die durch seinen Ausfall aber bedeutungslos war.

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Gewinner: Daniel Ricciardo 

Der oftmals formkriselnde Australier kämpft darum, sein Cockpit bei den Racing Bulls nicht zu verlieren. Der Große Preis von Österreich war ein Schritt in die richtige Richtung. Ricciardo sicherte sich den 9. Platz und ließ Teamkollege Yuki Tsunoda (Platz 14) hinter sich. In drei der vergangenen vier Rennen war er schneller als der Japaner.

Gewinner: Max Verstappen

Max Verstappen kollidierte zwar mit Lando Norris und bekam dafür eine Zehn-Sekunden-Strafe. Aber: Nachdem Norris' Aus fuhr Verstappen auf Platz 5 und holte dadurch zehn WM-Punkte, während sein einziger ernstzunehmender Konkurrent leer ausging. Zudem gewann der Niederländer das Sprintrennen und hielt beide McLaren hinter sich.  

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© IMAGO/HochZwei

Verlierer: Lando Norris

Der Brite hat mit dem McLaren das momentan wohl beste Auto der Formel 1. Doch es gelingt ihm einfach nicht, daraus Kapital zu schlagen. Er hätte Verstappen vermutlich besiegen können, kollidierte stattdessen aber mit ihm und schied aus. In Kanada kostete ihm eine falsche Boxenstrategie den Sieg. Auch in Spanien landete er hinter Verstappen auf Rang 2.

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Verlierer: Sergio Perez

Langsam stellt sich die Frage, ob Sergio Perez für Red Bull überhaupt noch tragbar ist. Während Verstappen alles aus dem schwierig zu fahrenden Wagen herausholt, steckt Perez im Dauer-Formtief und ließ sich in Österreich sogar von Hülkenberg im Haas düpieren. In keinem der letzten sechs Rennen (inkl. Sprintrennen) landete er in den Top-6.

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Verlierer: Charles Leclerc

Der Ferrari-Pilot war der große Pechvogel des Sonntags, weil er gleich am Start in die Zange von Oscar Piastri und Sergio Perez geriet, sich dabei den Frontflügel ruinierte und in die Box musste. Schlussendlich landete er auf dem undankbaren 11. Platz, während Teamkollege Carlos Sainz auf das Podium fuhr. Auch beim Sprintrennen war er langsamer als der Spanier. In der Fahrerwertung ist Sainz bis auf 15 Punkte an Leclerc herangerückt.   

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Verlierer: Lewis Hamilton

Das "Sieger-Gen" ist ihm offenbar endgültig verlorengegangen. Schon zum zweiten Mal musste Hamilton miterleben, wie sein Teamkollege George Russell den Sieg feierte. Er selber stand zuletzt Ende 2021 in Saudi-Arabien ganz oben auf dem Podium. Beim Rennen in Österreich war er über 23 Sekunden langsamer als der Teamkollege, landete auch beim Sprint und bei beiden Qualifyings hinter ihm.

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Verlierer: Aston Martin 

In der vergangenen Saison waren Fernando Alonso und Aston Martin noch die positive Überraschung. Davon ist aktuell nichts mehr zu sehen. Die Updates gingen in die falsche Richtung. Weder Alonso noch Lance Stroll landeten in Österreich im Sprint oder im GP in den Punkterängen. Alonso leistete sich im Hauptrennen einen Fehler, kollidierte mit Zhou Guanyu und belegte Platz 18. In der Konstrukteurswertung liegt Aston Martin auf Rang 5 - und muss eher nach hinten als nach vorne blicken. 

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