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Formel 1

Formel 1: Red-Bull-Stardesigner Adrian Newey zu Aston Martin? Warum vor September nichts passiert

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Stardesigner Adrian Newey verlässt Red Bull schon in wenigen Monaten. Seinen neuen Arbeitgeber darf er aber wohl nicht vor September verkünden.

Auch wenn jetzt vieles darauf hindeutet, dass Adrian Newey letztendlich bei Aston Martin landen wird: Laut Recherchen von "Motorsport-Total.com" wird es vor September keine offizielle Bestätigung dafür geben, wo der scheidende Stardesigner von Red Bull in Zukunft arbeiten wird.

Newey steht noch bis März 2025 bei Red Bull unter Vertrag. In die technische Entwicklung beim Formel-1-Team ist er jedoch schon jetzt nicht mehr eingebunden. Seine Präsenzen beim Team sind eher beratender Natur, und er kümmert sich drum, für den RB17, das von ihm designte Red-Bull-Hypercar, die Werbetrommel zu rühren.

Währenddessen wird er dem Vernehmen nach von mehreren Teams intensiv umworben. Zunächst sahen ihn viele Medien am ehesten bei Ferrari, dann wurde über Angebote von McLaren, Williams und Mercedes berichtet, und aktuell sieht es so aus, als habe Aston Martin die besten Chancen, ihn unter Vertrag zu nehmen.

Newey war erst vor ein paar Wochen zu Gast in der neuen Aston-Martin-Fabrik in Silverstone und soll einen fertig ausgearbeiteten Vertragsentwurf vorliegen haben. "Motorsport-Total.com" erreichen dieser Tage sogar Informationen, wonach er Lawrence Stroll bereits zugesagt haben soll. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Gerüchte aber nicht.

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Klar ist: Vor September wird es darüber zumindest offiziell keine Klarheit geben. Denn Neweys Freigabe per erstem Quartal 2025 ist an Bedingungen geknüpft, die Red Bull in einem Aufhebungsvertrag mit ihm vereinbart hat. Und eine dieser Bedingungen soll sein, dass er seinen zukünftigen Arbeitgeber nicht vor September 2024 bekanntgeben darf.

Newey aktuell noch bei Red Bull unter Vertrag

Dass dieses Datum ausgerechnet in den September gelegt wurde, erscheint logisch. Denn genau sechs Monate später endet seine Tätigkeit bei Red Bull endgültig. Eine Zeitleiste, die suggeriert, dass er womöglich schon im März bei Aston Martin (oder einem anderen Formel-1-Team) anheuern darf.

Teil der Aufhebungsvereinbarung mit Red Bull soll übrigens auch sein, dass Newey Interviews zu unterlassen hat, in denen Schmutzwäsche über Red Bull und die dort handelnden Personen gewaschen wird. Eine Klausel, die dem in der Kritik stehenden Teamchef Christian Horner gelegen kommen dürfte.

Es war eine Voraussetzung dafür, dass Newey - für viele überraschend - so unbürokratisch und früh aus seinem bestehenden Vertrag entlassen wurde. Sein Vertrag mit Red Bull lief eigentlich bis Ende 2025 und hätte einen "gardening Leave" von weiteren zwölf Monaten, bis Ende 2026, vorgesehen. Dass er jetzt schon im ersten Quartal 2025 wechseln darf, ist Ergebnis eines Kompromisses, den Eddie Jordan für Newey ausgehandelt hat.

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<strong>Alpine: Pierre Gasly<br>Nationalität: Frankreich<br>Alter: 27 Jahre</strong>
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<strong>Aston Martin: Lance Stroll (Kanada)<br>Nationalität: Kanada<br>Alter: 25 Jahre</strong>
<strong>Haas: Kevin Magnussen&nbsp;<br>Nationalität: Dänemark<br>Alter: 31 Jahre</strong>
<strong>Haas: Nico Hülkenberg<br>Nationalität: Deutschland<br>Alter: 36 Jahre</strong>
<strong>AlphaTauri: Yuki Tsunoda<br> Nationalität: Japan <br>Alter: 23 Jahre</strong>
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Muss Krack seinen Posten als Teamchef räumen?

Indes rüstet Aston Martin nach der bisher enttäuschend verlaufenen Saison 2024 weiter auf. Der frühere Mercedes-Motorenchef Andy Cowell, in der Branche hochangesehen als einer der wichtigsten Masterminds hinter der goldenen Mercedes-Ära von 2014 bis 2021, stößt im Oktober als Group-CEO zu Aston Martin und ersetzt in dieser Funktion Martin Whitmarsh.

Dazu ist es Stroll laut Informationen von "Motorsport-Total.com" gelungen, eine Einigung mit Enrico Cardile zu erzielen, dem bisherigen Technischen Direktor Chassis bei Ferrari. Cardile soll das technische Team unter der Führung des früheren Red-Bull-Designers Dan Fallows unterstützen. Wann genau Cardile zu Aston Martin stoßen wird, entzieht sich jedoch der Kenntnis von "Motorsport-Total.com".

Und dann stellt sich noch die Frage, ob Mike Krack bei Aston Martin eine Zukunft als Teamchef hat. In einer Struktur mit  Cowell, Newey, Fallows, Bob Bell und Cardile ist fraglich, ob es den Luxemburger als klassischen Teamchef noch braucht. Wenn Cowell einmal in Amt und Würden ist, glauben manche im Paddock, könnte Kracks Position unter Druck geraten.

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