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Indycar

Mick Schumacher setzt Ausrufezeichen: Viel Lob nach starkem Qualifying

  • Aktualisiert: 07.03.2026
  • 17:53 Uhr
  • SID/ran.de

Nach seinem enttäuschenden Start in seine IndyCar-Karriere präsentiert sich Mick Schumacher am zweiten Rennwochenende deutlich verbessert. Dafür bekommt er auch Lob.

Mick Schumacher hat für das erste Highlight seiner noch jungen IndyCar-Karriere gesorgt. Dafür erhielt er jede Menge Lob.

Der frühere Formel-1-Pilot raste im Qualifying zum zweiten Saisonrennen in Phoenix/Arizona völlig überraschend auf Platz vier und startet am Samstag (21 Uhr MEZ) damit aus der zweiten Reihe. Für Schumacher ist der Auftritt auf dem Phoenix Raceway der erste auf einem der zahlreichen Ovalkurse in der US-Rennserie.

"Das war schnell vorbei", sagte Schumacher nach seinem Qualifying gut gelaunt, "wir wussten, was wir zu tun hatten, und haben gute Runden hinbekommen."

Auf einem Oval ergibt sich die Startposition aus der Durchschnittsgeschwindigkeit zweier Quali-Runden, Schumacher ging als Erster auf die Strecke und legte in seinem Honda des Teams RLL mit 173,667 Meilen pro Stunde (279,49 km/h) stark vor. Schneller waren nur die beiden Penske-Piloten David Malukas und Josef Newgarden sowie Schumachers Teamkollege Graham Rahal.

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Lob für Schumacher: "Der Kerl ist ein Neuling"

Für Schumacher gab es nach der Quali viel Lob. "Ich fand ihn unglaublich gut", meinte Penske-Pilot Newgarden: "Der Kerl ist ein Neuling im Ovalrennen, er hat einen tollen Job gemacht." Schumachers Teamkollege Graham Rahal sprach von einem "erstklassigen Job". Schumachers vierter Rang "ist wirklich ein großer Schritt für uns alle, denn wir wussten, dass kurze Ovalkurse unsere Achillesferse sind", so der Sohn von Teammitbesitzer Bobby Rahal.

Die Strecke in Phoenix ist ein Kurzoval mit nur gut einer Meile Länge. Die Startposition ist wichtig, es entwickeln sich aber stets enge, intensive Rennen, bei denen auch Überrundungen eine Herausforderung darstellen. Am Samstag werden 250 Runden absolviert. "Ich freue mich", sagte Schumacher: "Mit dem Verkehr wird es eine völlig andere Situation, das wird hart."

Schumacher könnte damit nur eine Woche nach seinem frustrierenden Debüt ein echtes Ausrufezeichen setzen. Zum Auftakt auf dem Stadtkurs in St. Petersburg/Florida war er schon ganz früh unverschuldet in einen Unfall geraten und ausgeschieden.

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