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Olympische Spiele 2026

Olympia 2026: Internationale Pressestimmen zum Abschluss der Winterspiele - "Hauptsache, die Einnahmen stimmen"

Nach 16 Wettkampftagen und zahlreichen besonderen Momenten sind die olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina vorbei. Die internationale Presse zieht nun ihr Fazit.

Die Bilanz der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo fällt in vielen Ländern positiv aus, doch das Konzept der dezentral organisierten Spiele wird kontrovers diskutiert.

Während italienische Medien von einem gelungenen Heimauftritt sprechen, äußern sich Schweizer und österreichische Zeitungen deutlich skeptischer. In England und den USA rücken politische Spannungen in den Vordergrund.

ran zeigt die Pressestimmen zu den Olympischen Winterspielen:

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Die Olympischen Gastgeber ziehen ein positives Fazit

Gazzetta dello Sport: "Italien zieht eine glänzende Bilanz. Organisation und sportliche Leistungen sind ein voller Erfolg: Italiens erklärtes Ziel, die 20 Medaillen der Olympischen Winterspiele 1994 von Lillehammer zu übertreffen, ist erreicht worden. Der Heimvorteil hat als zusätzlicher Antrieb gewirkt."

Tuttosport: "Danke, es war einfach wunderbar! Wir haben saubere und moderne Winterspiele erlebt, die der Welt ein positives Bild Italiens vermittelt haben. Das Land glänzt mit Organisation und positiver sportlicher Bilanz gleichermaßen."

La Stampa: "Italien hat die Olympia-Prüfung voll bestanden. Das Experiment der dezentralen Winterspiele ist gelungen. Damit hat Italien einen Weg geebnet, den Frankreich jetzt fortsetzen wird."

Daran schließt sich auch die französische Presse an:

Le Figaro: "Italien hat in Schönheit den Staffelstab an Frankreich weitergegeben."

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England tadelt den Versuch von politischer Neutralität

Telegraph: "Die hitzigen Olympischen Spiele: Warum die Winterspiele so umstritten sind. Sport kann vereinen, doch das Bestreben des IOC, das Spielfeld zu einer politikfreien Zone zu machen, erscheint aussichtsloser denn je."

Guardian: "Die Olympischen Winterspiele endeten mit einer feierlichen Abschlusszeremonie in Verona. Nun richten sich alle Augen auf die Winter-Paralympics in zwölf Tagen, bei denen erstmals seit 2014 wieder russische Athleten unter eigener Flagge antreten werden."

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"Dem IOC ist das egal" - scharfe Kritik aus dem deutschsprachigen Raum

Krone: "Von Athletenseite gab es nicht nur lobende Worte an den Olympischen Spielen in Mailand/Cortina. Siegerehrungen im Schnelldurchlauf, keine Medaillenzeremonien. Wenig Interaktion mit den Fans, kaum olympisches Flair. Extrem weite Distanzen, kein Zentrum für Feierlichkeiten. Je länger die Winterspiele in Italien dauerten, desto mehr Kritik prasselte von Athleten ein. Kopfschütteln über strenge Regeln, Ärger über hochnäsige Funktionäre."

Neue Zürcher Zeitung: "Die dezentralen Winterspiele haben funktioniert, aber Stimmung kam kaum auf. Dem IOC ist das egal – Hauptsache, die Einnahmen sprudeln."

Blick: "Das IOC will die Olympischen Spiele nachhaltiger gestalten, mehr auf bestehende Anlagen setzen und dementsprechend dezentrale Spiele in Kauf nehmen. Wir fragen nach zwei Wochen Milano/Cortina: Ist das wirklich eine gute Idee? Die Stimmung war an vielen Orten ziemlich mau, die Medaillenzeremonien waren teils traurige Veranstaltungen und Athleten aller Nationen schimpften über die fehlende Olympia-Atmosphäre. Das muss zügig besser werden, sonst wünscht sich plötzlich noch jemand den alten Gigantismus zurück. Ob die Olympia-Bürokraten vom IOC das verstehen?"

In den USA ist die politische Lage omnipräsent

Auf der anderen Seite des Atlantiks ist der nächste olympische Veranstalter zwischen Stolz und politische Anspannung zerrissen:

The Washington Post: "Amerika dominiert den Sport ohne Regierungsunterstützung"

CNN: "Mit Drama, Spannung, lustigen Momenten und vielen spannenden Medaillenentscheidungen waren dies Olympische Winterspiele, die in Erinnerung bleiben werden. Sie gehen mit der Abschlusszeremonie und dem Erlöschen der olympischen Flamme zu Ende."

The New York Times: "Amerikanische Athleten bei den olympischen Spielen können der Politik im Heimatland nicht entkommen"

IPSOS: "Mehrheit in den USA fühlen sich nach olympischen Leistungen wieder stolz Amerikaner zu sein"

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