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Olympische Winterspiele in Mailand und Cortina

Olympia 2026: Das Zeugnis der Deutschen in den einzelnen Sportarten - außer Eiskanal nicht viel los

  • Veröffentlicht: 22.02.2026
  • 23:25 Uhr
  • Chris Lugert

Die Olympischen Winterspiele verliefen aus deutscher Sicht höchst unterschiedlich. In welchen Sportarten konnten die DOSB-Athleten glänzen, wo gab es hauptsächlich Enttäuschungen?

Von Chris Lugert

Die Olympischen Winterspiele 2026 sind Geschichte. Zwei Wochen lang präsentierte sich Norditalien mit den beiden Gastgeberstädten Mailand und Cortina d'Ampezzo als das sportliche Zentrum für Eis und Schnee.

Wie es sich für Olympia gehört, prägten nicht nur sportliche Ergebnisse, sondern auch emotionale Geschichten das Großereignis. Auch im deutschen Team bot Olympia mehr als nur die Jagd nach Medaillen.

Dennoch sind Olympische Spiele in erster Linie ein Wettkampf. Und da fällt die deutsche Bilanz im Großen und Ganzen durchwachsen aus. Der DOSB verlässt Italien mit insgesamt 26 Medaillen (8 Gold, 10 Silber, 8 Bronze) sowie Platz fünf im Medaillenspiegel - deutliche Verschlechterung gegenüber Peking 2022 (Platz zwei mit 27 Medaillen; 12 Gold, 10 Silber, 5 Bronze).

Während es einzelne positive Überraschungen gab und Erwartungen gerade im Eiskanal erfüllt oder sogar übertroffen wurden, erwiesen sich einstige Vorzeige-Sportarten als Rohrkrepierer.

In welchen Sportarten konnte Deutschland bei Olympia überzeugen? Und wo gab es große Enttäuschungen? ran präsentiert das große Olympia-Zeugnis.

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Ski Alpin: Silber-Emma und Drama-Lena

Der große deutsche Star im Ski Alpin war zweifellos Emma Aicher. Zweimal gewann die 22-Jährige Silber - in der Abfahrt sowie in der Team-Kombination an der Seite von Kira Weidle-Winkelmann. Individuell eine mehr als zufriedenstellende Bilanz, doch für das deutsche Team war es das dann auch.

Kein Edelmetall bei den Männern, die aber ohnehin nur Außenseiterchancen besaßen. Weder in den Speed- noch in den Technikdisziplinen gibt es derzeit einen deutschen Fahrer in der Weltspitze. Platz neun im Slalom durch Linus Straßer war in Ordnung, aber auch kein Ausreißer nach oben.

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VIDEO: Olympia 2026: Apres-Ski-Party im slowenischen Haus

Bei den Frauen jedoch war die Chance auf sogar zwei weitere Medaillen da. Lena Dürr lag sowohl im Riesenslalom als auch im Slalom nach dem ersten Durchgang jeweils auf dem Silberrang, wurde dann aber zu einem tragischen Gesicht dieser Olympischen Spiele.

Im Riesenslalom fiel sie durch einen Fehler kurz vor dem Ziel noch weit zurück, im Slalom fädelte sie direkt am ersten Tor ein und schied aus. Ein Drama für Dürr und das gesamte deutsche Team. So bleibt neben den zwei Silbermedaillen vor allem der Konjunktiv: Was wäre gewesen, wenn ...?

ran-Note: 3

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Biathlon: Mixed-Staffel verhindert totales Desaster

Es gab Zeiten, da war Deutschland im Biathlon eine Institution. Wer Gold gewinnen wollte, musste an den DSV-Athleten vorbei. Doch das war einmal. Wer noch einen Beweis gebraucht hat, dass die einstige Medaillen-Bastion inzwischen den Anschluss zur Weltspitze verloren hat, der bekam ihn bei Olympia präsentiert.

Nur eine einzige deutsche Medaille stand am Ende zu Buche - das gab es seit 1976 nicht mehr, als die DDR einmal Bronze gewann und die BRD leer ausging. Der riesengroße Unterschied: Damals gab es überhaupt nur zwei Biathlon-Wettbewerbe bei Olympia. 50 Jahre später wurden elf Events ausgetragen.

Doch mehr als Bronze in der Mixed-Staffel sprang für den DSV nicht heraus. Während Frankreich und Norwegen in ihrer eigenen Liga unterwegs waren, lag Deutschland im Medaillenspiegel gleichauf mit Bulgarien. Ironie daran: Die Bulgaren haben in Wolfgang Pichler einen deutschen Chef.

Durch das schwache deutsche Abschneiden setzte sich der Negativtrend der vergangenen Olympischen Spiele nahtlos fort. Dass Franziska Preuß im letzten Rennen ihrer Karriere auf dem 28. Platz landete, passte da ins Bild.

ran-Note: 5

Bob: Dominanz in (fast) allen Wettbewerben

So schlecht es im Biathlon lief, so herausragend präsentierten sich die deutschen Bobpiloten. Bei den Männern gingen fünf der sechs Medaillen nach Deutschland, gegen Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour sowie ihre Crews war kaum ein Kraut gewachsen - sowohl im Zweier- als auch im Viererbob.

Und auch die Frauen lieferten ab, wenn auch nicht ganz so überlegen. Laura Nolte verpasste Gold im Monobob zunächst auf bittere Art und Weise, schlug dann im Zweierbob aber eiskalt zurück. Lisa Buckwitz machte den deutschen Doppelsieg im Zweier mit Silber perfekt. Da blieb den US-Amerikanerinnen nur Bronze.

Unter Bundestrainer Rene Spies, der seit 2016 im Amt ist, erklomm der deutsche Bobsport eine neue Ebene der Dominanz. Mit den FES-Schlitten kann die Konkurrenz kaum mithalten, die fahrerische Extraklasse der Piloten tut ihr Übriges. Es könnte gut sein, dass diese Dominanz auch bis zu den nächsten Olympischen Winterspielen 2030 anhält.

ran-Note: 1

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Skilanglauf: Kaum Erwartungen, wenig Erfolg

Eine Enttäuschung war der Skilanglauf aus deutscher Sicht nicht, trotz nur einer einzigen Medaille in zwölf Disziplinen. Dafür waren die Erwartungen im Vorfeld bereits zu gering. Wie vor vier Jahren in Peking war es erneut der Teamsprint der Frauen, der positive Schlagzeilen schrieb.

Laura Gimmler und Coletta Rydzek konnten zwar nicht ganz das Gold-Märchen von Katharina Hennig und Victoria Carl aus dem Jahr 2022 wiederholen, doch Bronze war dennoch ein großer Erfolg. Es blieb das einzige Edelmetall, der Rückstand zur Weltspitze sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen war einfach zu groß.

Bei den Frauen waren Norwegen und Schweden in eigenen Sphären unterwegs, bei den Männern gehörte die Bühne dem alles überstrahlenden Johannes Hösflot Kläbo. Da blieb den deutschen Teilnehmern nur die zuvor bereits erwartete Statistenrolle.

ran-Note: 3

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VIDEO: Olympia 2026: Johannes Thingnes Boe über deutsches Biathlon-Debakel

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Curling: Medaillenchance war da

Als amtierender Europameister waren die deutschen Curler um Skip Marc Muskatewitz nach Olympia gekommen, bei der WM im vergangenen Jahr wurde es Platz acht. Eine Medaille war also möglich, wenn auch nicht fest eingeplant. So gesehen ist der siebte Platz bei diesen Spielen kein Desaster, aber es war mehr drin.

Ein Sieg mehr hätte bereits für die Playoffs reichen können, vor allem die unnötige Niederlage gegen Tschechien tat weh. Mit einer Führung ging das deutsche Team ins letzte End, gab dieses aber mit 0:3 ab und verlor die Partie. Auch gegen die USA wäre wohl mehr möglich gewesen, doch gleich das erste End ging mit 0:4 verloren.

Es waren wenige, aber klare Fehler, die Muskatewitz und seine Crew am Ende um die Playoffs und damit um eine mögliche Medaille brachten. Dennoch bewies das deutsche Team, zur erweiterten Weltspitze im Curling zu gehören. Das macht Mut für die kommenden Jahre - eine Chance auf bessere Schlagzeilen wurde aber verpasst.

ran-Note: 4

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Eiskunstlauf: Bronze gewonnen statt Gold verloren

Als Topfavoriten waren Minerva Hase und Nikita Volodin in den Paarlauf-Wettbewerb im Eiskunstlauf gegangen, am Ende wurde es Bronze. Was zunächst wie eine Enttäuschung klingt, war in einem hochklassigen Wettbewerb aber ein Erfolg.

Im Kurzprogramm lieferten Hase/Volodin die beste Vorstellung im Feld und lagen auf Goldkurs, dann aber kam das japanische Duo Riku Miura und Ryuichi Kihara. Die beiden zauberten die beste Kür der Eiskunstlauf-Geschichte aufs Eis, ihre 158,13 Punkte bedeuteten Weltrekord.

Hase/Volodin hätten eine persönliche Bestleistung gebraucht, um Gold noch zu holen, was ihnen aber nicht gelang. Wenngleich sie in der Kür nicht an ihr Optimum heranreichten, zeigte das deutsche Paar insgesamt eine tolle Leistung, die mit Edelmetall belohnt wurde. Es war nicht die eigene Schwäche, die Gold verhinderte, sondern die Stärke der Konkurrenz.

Annika Hocke und Robert Kunkel beendeten den Paarlauf-Wettbewerb auf einem guten zehnten Platz und mit der achtbesten Kür, was definitiv als Erfolg zu werten ist. Eine Enttäuschung erlebten hingegen Jennifer Janse van Rensburg und Benjamin Steffan mit dem letzten Platz im Eistanz.

ran-Note: 2

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Ski Freestyle: Maier sorgt für dicke Überraschung

In keiner anderen Sportart wurden bei Olympia 2026 so viele Medaillenentscheidungen ausgetragen wie im Ski Freestyle. In gleich 15 Events zeigten die Athletinnen und Athleten die eindrucksvolle Mischung aus Akrobatik, Geschwindigkeit und Technik. Für das deutsche Team gab es in diesen 15 Disziplinen genau eine Medaille, weil in vielen Entscheidungen gar kein deutscher Starter dabei war.

Diese eine Medaille aber strahlte besonders hell. Daniela Maier gewann nach mehreren beeindruckenden Rennen Gold im Skicross und feierte ihren größten Erfolg der Karriere - und einen unerwarteten noch dazu. Dieses Gold hatte niemand wirklich auf dem Schirm.

Mehr gab es aus deutscher Sicht aber nicht zu bejubeln. Im Skicross der Männer waren die Chancen noch am größten, doch sowohl Florian Wilmsmann als auch Tim Hronek schieden im Halbfinale aus. Gerade bei Hronek war das Aus besonders bitter, wurde er vom Schweizer Ryan Regez doch klar behindert.

Vor allem in den anderen Disziplinen abseits des Skicross muss sich Ski Freestyle in Deutschland noch entwickeln. Angeführt von Maier hinterließ die kleine deutsche Delegation aber einen ordentlichen Eindruck.

ran-Note: 3

Eishockey: Draisaitl und Co. werden Hype nicht gerecht

Vom besten deutschen Eishockey-Team der Geschichte war die Rede. Angeführt von Leon Draisaitl und weiteren NHL-Stars war der Hype riesig, eine Medaille schien im Bereich des Möglichen. Doch was das Team von Bundestrainer Harold Kreis schließlich aufs Eis brachte, war gemessen daran eine Enttäuschung.

Nur selten überzeugte die DEB-Auswahl, gleich das zweite Gruppenspiel gegen Lettland wurde verloren. Die Entwicklung des Turniers und der daraus resultierende Spielplan meinten es aber dennoch gut mit Team D und öffneten die Tür zum Halbfinale, doch Draisaitl und Co. gingen im Viertelfinale gegen die Slowakei völlig unter. Nach dem schwachen Abschneiden bei der WM im Vorjahr war es der nächste Rückschlag.

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Besser präsentierten sich hingegen die Frauen, die in der Gruppenphase drei ihrer vier Spiele gewannen. Bitter: Durch die unnötige Auftaktpleite gegen Schweden ging es im Viertelfinale gegen Kanada, wo erwartungsgemäß nichts zu holen war. Dennoch erfüllten die DEB-Frauen immerhin die Erwartungen - davon waren die Männer weit entfernt.

ran-Note: 3

Rodeln: Vormachtstellung unterstrichen

Im Eiskanal lief es nicht nur bei den Bobpiloten großartig, sondern auch bei den Rodlern. Dreimal Gold, in allen fünf Disziplinen jeweils eine Medaille - diese Ausbeute kann sich mehr als nur sehen lassen. Max Langenhan, Julia Taubitz sowie die Teamstaffel gewannen ihre Wettbewerbe souverän.

Nur bei den Doppelsitzern waren die Italiener besser, hier gab es immerhin Silber für Dajana Eitberger und Magdalena Matschina in der Frauen-Konkurrenz sowie Bronze für die beiden Tobis Wendl und Arlt im Männer-Wettbewerb. Das schmälerte aber nicht die famose Gesamtbilanz der Rodler.

Im Gegenteil: Deutschland hat seine Vormachtstellung als führende Rodelnation auch bei Olympia 2026 eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

ran-Note: 1

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Nordische Kombination: Absoluter Tiefpunkt

Womöglich war die Nordische Kombination bei diesen Olympischen Spielen das letzte Mal im Programm. Sollte es so kommen, hätte sich Deutschland in dieser Sportart kaum schlechter von der olympischen Bühne verabschieden können. Keine einzige Medaille gewann der DSV in den drei Rennen - ein Tiefpunkt.

Wie beim Biathlon war auch die Nordische Kombination einst eine sichere Bank für Medaillen, doch die frühere Dominanz ist längst dahin. Seit dem Rücktritt von Eric Frenzel fehlt der Ausnahmeathlet. Der bittere Sturz von Vinzenz Geiger im Teamwettbewerb und die dadurch verpasste Medaille waren ein Sinnbild für die neue Realität.

Die Zukunft der Nordischen Kombination hängt in der Schwebe, doch auch wenn sie Teil von Olympia bleibt, ist alles andere als sicher, dass Deutschland in den kommenden Jahren seine Führungsrolle zurückerobern kann.

ran-Note: 6

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Shorttrack: Keine deutschen Teilnehmer

Shorttrack ist in Deutschland nach wie vor keine große Nummer, kein einziger deutscher Athlet hat sich hier für Olympia qualifiziert. Weshalb eine Bewertung schlicht nicht möglich ist.

ran-Note: ohne Bewertung

Skeleton: Starke Konstanz, aber ohne Krönung

Sechs Medaillen in drei Wettbewerben? Da kann man eigentlich nicht meckern, sondern nur den Hut ziehen. Doch im Skeleton fehlte den Deutschen das, was es im Bob und Rodeln mehrfach zu bejubeln gab: Gold. In allen drei Skeleton-Rennen gingen jeweils Silber und Bronze nach Deutschland, doch ganz oben standen andere.

Vor allem die Briten machten gleich zweimal eine deutsche Goldparty zunichte. Dennoch zeigten Susanne Kreher, Jaqueline Pfeifer, Axel Jungk und Christopher Grotheer richtig starke Leistungen. Zur Bestnote und damit zum Sprung in ein Regal mit Bob und Rodeln hätte es aber wenigstens einmal Gold gebraucht.

ran-Note: 2

VIDEO: Olympia 2026: "Egoistisch und Respektlos" - Giovanni Franzoni kassiert Vorwürfe

Skispringen: Raimund-Hammer und viel Pech

Gleich im zweiten der sechs Skisprung-Wettbewerbe sorgte Philipp Raimund für einen Paukenschlag und gewann Gold von der Normalschanze. Eine große Überraschung, wenn nicht gar eine Sensation. Doch aus dieser Euphorie konnte das DSV-Team kein Kapital schlagen, es blieb die einzige Medaille.

Für den scheidenden Männer-Bundestrainer Stefan Horngacher war es bei seinem letzten Großevent daher auch eine zwiespältige Bilanz. Olympiagold ist das Größte, doch in der Breite war es kein guter Auftritt. Bitter war das Finale im Super-Team-Wettbewerb, bei dem Raimund und Andreas Wellinger knapp Bronze verpassten, weil der letzte Durchgang abgebrochen wurde.

Die Frauen wiederum blieben gänzlich ohne Edelmetall, in den beiden Einzelspringen war der Abstand zu den Podestplätzen riesig. Hier hatte man sich etwas mehr erhofft. Dass es im Mixed auch nur Platz vier mit geringem Abstand zu Bronze wurde, passte irgendwie ins Bild der gesamten Olympischen Spiele aus deutscher Sicht.

ran-Note: 3

Skibergsteigen: Bronze knapp verpasst

Erstmals überhaupt war Skibergsteigen Teil des olympischen Programms. Drei Disziplinen wurden ausgetragen: jeweils ein Sprint bei Männern und Frauen sowie ein Mixed-Wettbewerb. Das beste deutsche Ergebnis fuhr Tatjana Paller im Frauen-Sprint ein, Platz vier stand am Ende zu Buche. Auf Bronze fehlten wenige Sekunden.

Finn Hösch kam bei den Männern nicht über den ersten Vorlauf hinaus, gemeinsam belegten Hösch und Paller Platz sieben im Mixed. Hier war der Abstand auf die vordersten Plätze aber schon gigantisch.

ran-Note: 4

Snowboard: Platz 4 auch hier das Maximum

Platz 4 war die Geschichte der deutschen Sportler bei Olympia 2026, auch Snowboarderin Annika Morgan wurde dieses unschöne Schicksal zuteil. Im Slopestyle-Wettbewerb belegte sie den ersten Platz außerhalb der Medaillenränge, allerdings war der Rückstand auf Bronze schon recht deutlich.

Es war das beste Snowboard-Ergebnis des deutschen Teams, positive Überraschungen suchte man hier vergebens. Vor allem die Männer schieden in ihren Wettbewerben reihenweise früh aus und kannten Finalläufe nur vom Hörensagen. Werbung für den Sport konnte man so nicht betreiben.

ran-Note: 4

Eisschnelllauf: Sonnekalb enttäuscht

Die deutschen Eisschnellläufer gingen vor allem mit einem hoffnungsvollen Athleten in die Olympischen Spiele. Der Erfurter Finn Sonnekalb galt als Medaillenkandidat über 1000 und 1500 Meter, in beiden Rennen enttäuschte der Youngster aber und landete außerhalb der Top Ten.

Andere Athleten konnten erwartungsgemäß nicht vorne mitlaufen, weshalb Deutschland weiter auf die erste Eisschnelllauf-Medaille bei Olympia seit Vancouver 2010 warten muss. Die Suche nach dee nächsten Claudia Pechstein, Anni Friesinger und Co. geht weiter - zumindest mal vier Jahre.

ran-Note: 4

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