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ELF LIVE AUF PROSIEBEN MAXX UND RAN.DE

European League of Football: Das Power Ranking vor Week 9

  • Aktualisiert: 18.07.2024
  • 12:03 Uhr
  • Christoph Dommisch und Mattis Oberbach
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Die neue ELF-Saison ist in vollem Gange. Bereits acht Spieltage sind gespielt. Christoph "Icke" Dommisch und Mattis Oberbach liefern vor Week 9 das große Power Ranking der ELF.

Von Christoph "Icke" Dommisch und Mattis Oberbach

Die ELF-Saison geht weiter! Christoph "Icke" Dommisch und Mattis Oberbach teilen ihre Eindrücke im großen ran ELF Power Ranking.

  • Samstag, 20. Juli, 14:50 Uhr: Milano Seamen at Fehervar Enthroners - live auf Joyn, ran.de und in der ran-App.
  • Sonntag, 21. Juli, 12:45 Uhr: Vienna Vikings at Berlin Thunder - live auf ProSieben MAXX, Joyn, ran.de und in der ran-App.
  • Sonntag, 21. Juli, 16:15 Uhr: Frankfurt Galaxy at Rhein Fire - live auf ProSieben MAXX, Joyn, ran.de und in der ran-App
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Platz 17: Barcelona Dragons (Central Conference)

  • Record: 2-6
  • Letzte Woche: 0:54 Niederlage vs. Madrid Bravos
  • Diese Woche: Bye Week

Barcelona spielt weiterhin in der ELF, dass ist das einzig positive was es zu sagen gibt. Alle Key-Importspieler und Coaches haben in der vergangenen Woche das Team verlassen. Der Rest der Franchise hat gekämpft und 21 neue Spiele an den Start gebracht, um spielfähig zu sein in Woche 8. Damit war man nicht konkurrenzfähig, aber das Schicksal trifft auch auf "gesunde" Franchises der Liga zu. So what.

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© IMAGO/sportworld

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Das Wichtigste in Kürze

Platz 16: Prague Lions (Eastern Conference)

  • Record: 0-8
  • Letzte Woche: 6:38 Niederlage vs. Fehervar Enthroners
  • Diese Woche: Bye Week

Ein Footballspiel wird an der Line of Scrimmage entschieden, so lautet ein gängiges Küchen-Psychologisches Sprichwort in unserem Sport. Die Prague Lions können definitiv bewiesen, dass man dort jedes Spiel verlieren kann. Ihre O-Line ist ein Verbrechen für Quarterback und Running Back und ermöglicht jedem Gegner das Durchbrechen. Zouzelka hat 108 Laufversuche für 315 Yards in dieser Saison absolviert. AUTSCH! Der erste Toiletten-Bowl der Saison gegen die Enthroners ging haushoch verloren, hoffentlich gelingt im Zweiten ein ausgeglicheneres Spiel.

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© IMAGO/Eibner
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Platz 15: Fehervar Enthroners (Eastern Conference)

  • Record: 1-6
  • Letzte Woche: 38:6 Niederlage at Prague Lions
  • Diese Woche: vs Milano Seamen

Die Legacy lebt! Die Enthroners gewinnen auch den zweiten Toiletten-Bowl der ELF-Geschichte. Vergangene Saison war es ein knapper Erfolg, in diesem Jahr wurde Prag 38:6 shellacked! Quarterback Mangel sah aus wie Brady, Receiver Robitaille wie Moss und in dieser Woche gegen Milano sogar eine Außenseiter-Chance auf back-to-back Wins zu stellen.

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© IMAGO/Petra Kutasi
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Platz 14: Milano Seamen (Central Conference)

  • Record: 3-4
  • Letzte Woche: Bye Week
  • Diese Woche: at Fehervar Enthroners

Mit der Bye Week im Rücken darf man gespannt sein, wie sich die Milano Seamen gegen die Enthroners schlagen. Die Offensive bleibt das Thema der Italiener. 30% Field-Goal-Quote und nur zehn Touchdowns wurden bisher erspielt, dass ist sowohl enttäuschend als auch viel zu wenig.

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Platz 13: Helvetic Mercenaries (Central Conference)

  • Record: 1-6
  • Letzte Woche: 40:49-Sieg at Vienna Vikings
  • Diese Woche: at Munich Ravens

Seitdem Ende Juni die Schweizer Liga endete, sind die Helvetic Mercenaries tatsächlich ein ernstzunehmendes Football-Team. Der Endstand gegen Vienna war knapper als das Spiel, man lag früh im dritten Viertel 18:42 hinten. Aber dennoch macht die Mannschaft Bock: Homegrown Receiver Milan Spiller hatte 200 Yards und zwei Touchdowns, Quarterback Carlton Aiken 480 Total Yards – das sind richtig gute Nachrichten.

Helvetic Mercenaries Head Coach Val Gunn.
Helvetic Mercenaries Head Coach Val Gunn.© Sergio Brunetti
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Platz 12: Hamburg Sea Devils (Western Conference)

  • Record: 2-4
  • Letzte Woche: 23:61 Niederlage vs. Rhein Fire
  • Diese Woche: at Cologne Centurions

Quarterback Javarian Smith wurde vergangene Woche entlassen, D‘Angelo Fulford ist jetzt der Starter. Seine beiden Spiele in Tirol waren durchwachsen, sein Einstand gegen Rhein Fire fürchterlich undankbar, nach neun Minuten Spielzeit stand es 0:27. Die Ansätze sahen gut aus und Head Coach Matt Johnson lobte am ran-Mikro sein Armtalent. Für Hamburg und seine Fans werden es dennoch lange Wochen. Kein "echtes" Heimspiel mehr und die Importspieler Pitts, McClam und Mills wurden auf die Injured-Reserve-Liste gesetzt. Der junge Kader wird weiter durchgeschüttelt!

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© IMAGO/Lobeca
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Platz 11: Frankfurt Galaxy (Western Conference)

  • Record: 2-4
  • Letzte Woche: 28:35 Niederlage vs. Cologne Centurions
  • Diese Woche: at Rhein Fire

Die Niederlage gegen die Cologne Centurions besiegelt praktisch das Aus aller Playoff-Hoffnungen in Frankfurt. Eine Leuchtturm-Franchise der ELF in den Aspekten Stadion, Fan-Base, Professionalität und deutschem Coaching-Staff blickt damit bereits jetzt auf eine katastrophale Saison.

Stabilität auf Quarterback ist das wichtigste im Football. In Frankfurt hat man sich bewusst vor der Saison für Luke Zahradka entschieden. Acht Wochen hat man an dieser Entscheidung festgehalten - zu lange, um in dieser Saison um die Krone mitzuspielen. Das kann man kritisieren, andererseits spricht es auch für die Kultur in der Franchise, am Plan festzuhalten. Galaxy wird die verbleibende Zeit nutzen, um Spieler für die kommende Saison zu finden.

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© Schrick

Platz 10: Cologne Centurions (Western Conference)

  • Record: 2-4
  • Letzte Woche: 35:28 at Frankfurt Galaxy
  • Diese Woche: vs. Hamburg Sea Devils

Season Saving Big Time Win für die ganze Franchise, nicht geringer ist der Erfolg bei der Frankfurter Galaxy zu bewerten. Einer der größten ELF-Upsets der Geschichte und das, obwohl in der Woche Head Coach Gregg Brandon sein Amt niederlegte. Isaiah Weed smoked die Frankfurt Defense durch die Luft, als Team kommt Köln auf über 200 Yards Rushing. Neuer Cheftrainer ist übrigens Jag Bal, der vorher schon Berlin Thunder in der Debüt-Saison trainierte. Das Heimspiel gegen Hamburg wird das letzte am Tivoli sein, weil die Fußballer aus Aachen das Stadion wieder brauchen. Wo die Centurions dann spielen, ist noch offen.

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© IMAGO/Beautiful Sports

Platz 9: Berlin Thunder (Eastern Conference)

  • Record: 4-4
  • Letzte Woche: 27:35 at Paris Musketeers
  • Diese Woche: vs. Vienna Vikings

0:35 lag Berlin Thunder gegen Paris im dritten Viertel hinten. Das ist ein Desaster. Danach erzielte man mit nur zehn First Downs 27 Punkte. Dieses Team hat unglaublich viel Talent: Top-5-Quarterback (Sullivan), Top-5-Receiver/Returner (Jackson) und den dominantesten Verteidiger mit Kyle Kitchens. Dazu einen Ex-NFL Kicker mit Dominik Eberle, der nach nur 50 Prozent getroffener Field Goals in der bisherigen Saison nun verletzt raus ist. Sollten die Thunder alle Spiele gewinnen, haben sie noch Chancen auf die Playoffs. Restprogramm = Festprogramm: Vienna, Paris, Wroclaw, Rhein Fire – unserem Ranking könnt ihr entnehmen, für wie wahrscheinlich wir das erachten.

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Platz 8: Wroclaw Panthers (Eastern Conference)

  • Record: 3-4
  • Letzte Woche: Bye Week
  • Diese Woche: at Stuttgart Surge

Nur 14 Punkte hat man gegen Prag mit Neu-Quarterback Matthew Vitale auf das Scoreboard gebracht. Ein alter Bekannter aus der vergangenen Saison. Hoffentlich hat man die Bye Week genutzt, um die Offensive zusammenzubringen, denn wann immer wir Vitale live sahen, hat er uns großen Spaß gemacht. Für die Panthers wird es sehr schwer, noch was in Richtung Playoffs zu wuppen. Maximal einen 7-5 Record geben wir ihnen, das wird nicht ausreichen.

Wroclaw Panthers
Wroclaw Panthers © imago

Platz 7: Munich Ravens (Central Conference)

  • Record: 3-3
  • Letzte Woche: Bye Week
  • Diese Woche: vs. Helvetic Mercenaries

München kommt aus der Bye Week. Bis zum letzten Spieltag zählen nur Siege, möchte man noch in die Playoffs rutschen.

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Platz 6: Tirol Raiders (Central Conference)

  • Record: 5-3
  • Letzte Woche: 25:30 vs. Stuttgart Surge
  • Diese Woche: Bye Week

N’Kosi Perry hatte drei Interceptions gegen Stuttgart. Eine in der Redzone, die zweite war ein Pick Six vor der eigenen Endzone. Bei nur fünf Punkten im Score machen solche Fehler den Unterschied. Auf das Laufspiel ist Verlass, aber insgesamt sind die Österreicher zu fehleranfällig, um dieses Jahr als Titelkandidat zu gelten.

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Platz 5: Madrid Bravos (Western Conference)

  • Record: 5-2
  • Letzte Woche: 54:0 at Barcelona Dragons
  • Diese Woche: vs. Paris Musketeers

Es ist bemerkenswert, dass dieses Team bereits so konstant ist. Kommende Woche geht es um den zweiten Platz in der Western Conference gegen Tabellennachbar Paris. Running Back Obi und Wide Receiver Willi Patterson sind vielleicht der explosivste One-Two Punch der Liga. Spitzenspiel in Woche 9: Die Madrid Bravos, allein das ist schon eine der Geschichten in der ELF 2024.

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Platz 4: Paris Musketeers (Western Conference)

  • Record: 5-1
  • Letzte Woche: 35:28 Sieg vs. Berlin Thunder
  • Diese Woche: at Madrid Bravos

Wir sind sehr gespannt, wo die Reise für Paris hingeht. Zach Edwards hat im Prinzip jeden Druck auf seinen Schultern, die Offensive zum Laufen zu bringen und auch zu halten, häufig auch indem er selbst mit dem Ball attackiert. Daraus entstehen Fehler, die in den Playoffs nicht zu verschmerzen sein werden. Aber ihr merkt schon, wir reden von Playoffs, allein das wäre im zweiten Jahr ein großer Erfolg.

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Platz 3: Vienna Vikings (Eastern Conference)

  • Record: 8-0
  • Letzte Woche: 49:40 vs. Helvetic Mercenaries
  • Diese Woche: at Berlin Thunder

Dominanz mit Abstrichen. 40 Punkte hat man den Guards in der vergangenen Woche ermöglicht, aber ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss. Dieses Team hat seit 2022 kein reguläres Saisonspiel mehr verloren, trotzdem glauben wir, dass gegen Berlin etwas in der Luft liegen könnte.

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© IMAGO/GEPA pictures

Platz 2: Rhein Fire (Western Conference)

  • Record: 6-1
  • Letzte Woche: 61:23 at Hamburg Sea Devils
  • Diese Woche: vs. Frankfurt Galaxy

Shellacking! Haue, Dresche und Prügel verteilen – so übersetzen die Meisten dieses Wort. Rhein Fire hat das am Wochenende gegen Hamburg zum zweiten Mal in Folge gemacht. Dieses Spiel war so einseitig, dass wir uns sicher sind, dass 80 oder mehr Punkte möglich waren, hätte man nicht auf die Bremse getreten. Toonga ist eine nicht aufzuhaltende Kraft in dieser Liga und ihm fehlen noch vier Touchdowns zum Single-Season-Record von Madre London (22). Ex-NFL Spieler Aaron Donkor grooved sich von Woche zu Woche mehr in seine Rolle als Pass Rusher. Die Receiver um Harlan Kwofie (vier TDs) und US-Import McKnight werden von Woche zu Woche fitter. Ladies and Gentlemen: The Champ is back!

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© IMAGO/Schrick

Platz 1: Stuttgart Surge (Central Conference)

  • Record: 6-0
  • Letzte Woche: 30:25 at Tirol Raiders
  • Diese Woche: vs. Wroclaw Panthers

Leader of the Club. Ungeschlagen, aber mit ein bisschen Stolpern gegen Tirol. Dass man die Österreicher in deren letztem Drive nicht stoppen konnte, überrascht uns. Aber es gibt keinen einzigen Grund an den Stuttgartern zu zweifeln. Vergangenes Jahr hörte man nach der ersten Niederlage ein Aufatmen: "Das haben wir gebraucht, jetzt ist die Spannung zurück". Vielleicht war der Stolperer gegen Tirol genau dieser Moment.

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