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NFL

Indianapolis Colts: Anthony Richardson soll es nicht wie Andrew Luck ergehen

  • Veröffentlicht: 29.02.2024
  • 15:31 Uhr
  • Chris Lugert
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Anthony Richardson verpasste fast seine komplette Rookie-Saison aufgrund einer Schulterverletzung. Nun gehen die Indianapolis Colts bei ihm auf Nummer sicher - auch aufgrund schlimmer Erfahrungen.

Von Chris Lugert

Vier Spiele absolvierte Quarterback Anthony Richardson in der Vorsaison, dann war sein Rookie-Jahr in der NFL auch schon wieder beendet. Eine Schulterverletzung sollte den 21-Jährigen zunächst nur zwei Monate außer Gefecht setzen, wenige Tage später jedoch entschieden sich die Indianapolis Colts im Oktober zu einer OP beim Nummer-4-Pick im Draft 2023.

Damit war das vorzeitige und sehr frühe Ende der Saison besiegelt. Inzwischen hat Richardson einen Großteil seiner Reha aber bereits hinter sich und wirft auch schon wieder Bälle. Doch die Colts treten beim Genesungsprozess ihres Spielmachers auf die Bremse. General Manager Chris Ballard machte deutlich, warum.

"Ich bin wirklich froh, dass er so weit ist", sagte Ballard über Richardson: "Er hat mit dem Werfen begonnen, er macht ein Reha-Programm. Aber ich habe es das letzte Mal erlebt. Und ich habe beim letzten Mal eine Menge gelernt." Mit dem "letzten Mal" meint Ballard die Verletzungshistorie von Andrew Luck.

Der Nummer-1-Pick aus dem Draft 2012 sollte einst eine neue Ära bei den Colts prägen und spielte, wenn er fit war, auf einem überragenden Niveau. In der Saison 2014 warf er für 40 Touchdowns in der Regular Season. Danach aber begann eine ewige Leidensgeschichte, auch bei Luck war es die Schulter seines Wurfarmes, die Probleme machte.

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Colts wollen keinen Andrew Luck 2.0

Er verpasste die komplette Saison 2017 und beendete kurz vor Beginn der Saison 2019 überraschend seine Karriere. Er begründete diesen Schritt mit den Folgen der Verletzungen und der vielen Rehas, die ihm letztlich die Freude am Spiel geraubt hätten.

Für die Colts soll sich Geschichte nun nicht wiederholen. Man wolle sicherstellen, dass Richardson nicht zu früh zu viel mache und "dass wir dem Zeitplan nicht zu weit voraus sind. Wir halten uns an das, was die Ärzte uns sagen", erklärte Ballard.

Damit sich Richardson nicht zeitnah nach seinem Comeback erneut verletzt - ob an der Schulter oder anderswo -, verfolgt Ballard eine klare Strategie. "Man muss sicherstellen, dass der Quarterback, vor allem ein junger Quarterback, geschützt ist", sagte er. Ob damit neue Spieler in der Offensive Line oder ein genereller Umbau der Offense gemeint ist, bleibt abzuwarten.

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