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Vertragssituationen in der nFL

NFL: Dallas Cowboys wollen wohl offenbar Fünfjahresoption bei Micah Parsons ziehen - Vertragstrick nicht erlaubt?

  • Aktualisiert: 08.03.2024
  • 09:12 Uhr
  • Florian Puth
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Droht ein Streit bei den Dallas Cowboys? Medienberichten zu Folge möchte die Franchise die Fünftjahresoption im Vertrag von Micah Parsons ziehen. Dabei möchten sie aber wohl zu einem Trick greifen - zum Nachteil des Pass Rushers.

von Florian Puth

Die Dallas Cowboys wählten Linebacker Micah Parsons an zwölfter Stelle der ersten Runde des Drafts 2021 aus. Dementsprechend geht der Pass Rusher diese Saison in sein letztes Vertragsjahr.

Es sei denn, die Cowboys ziehen die in seinem Vertrag verankerte Fünftjahresoption in seinem Roockie-Deal wie bei allen Erstrundenpicks.

Wie die "Dallas Morning News" berichtet, möchte das Team aus Dallas diese Option nun ziehen. Somit würden sie ihren Leistungsträger automatisch für ein weiteres Jahr an sich binden. Zu deutlich besseren Konditionen versteht sich.

Wie es in dem Bericht weiter heißt, möchte die Franchise dabei wohl zu einem kleinen Trick greifen. Im College spielte Parsons auf der Position des Linebackers. Auf dieser wurde er ebenfalls gedraftet. Jedoch möchten ihn die Cowboys künftig als Defensive End bezeichnen.

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Parsons könnte auf langfristigen Vertrag pochen

Laut NFL-Insider Ari Meirov sei ein solcher Trick allerdings nicht möglich. Den Informationen des Reporters zufolge entscheidet bei einer möglichen Wahrnehmung der Option nicht die Franchise, sondern das NFL Management Council über die entsprechende Position des Spielers.

Sollte das Council dem Wunsch der Cowboys zustimmen, hätte das für den Spieler gravierende Folgen.

Denn die Vertragssumme der Fünftjahresoption hängt von der jeweiligen Position ab. Zwischen Linebackern und Defensive Ends liegt eine Differenz von etwa 2,7 Millionen Dollar. Diese würde "Americas Team" somit einsparen.

Parsons selbst dürfte dies gar nicht gefallen. Und das, obwohl sein Jahresgehalt für die Saison 2025 dennoch bei kolportierte 21,3 Millionen US-Dollar liegen würde.

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Generell gilt die Fünfjahresoption bei den Spielern als unbeliebt. Sie würden lieber direkt eine langfristige Vertragsverlängerung für eine gesichertere Zukunft erhalten.

Wie Ari Meirov weiter berichtet, könnte sich Parsons sogar dagegen wehren. Auf "X" schätzt er es als unwahrscheinlich ein, dass Parsons unter der Option spielt. Bereits vor der kommenden Saison könnte der 25-Jährige auf einen langfristigen Deal drängen.

Micah Parsons ist viel mehr als ein Linebacker

Seit Ligaeintritt ist Parsons voll eingeschlagen. Er gilt als einer besten Defensivspieler der Liga und wurde bereits drei Mal in den Pro Bowl und zwei Mal zum All-Pro gewählt. Hinzu kommt der Preis als Defensive Rookie of the Year (2021). 

Alleine vergangene Saison konnte er 14 Sacks verbuchen. In seiner gesamten NFL-Karriere brachte er den gegnerischen Quarterback bereits 40,5 Mal zu Fall. Dabei spielte er nicht immer als Linebacker.

Laut "Pro Football Focus" kam Parsons in der letzten Saison bei fast 88 Prozent seiner regulären Spielzüge an der Line of Scrimmage zum Einsatz. Eine Umänderung zum Defensive End wirkt somit nicht allzu verwunderlich.

Noch bis zum 2. Mai haben die Teams Zeit, ihre Optionen für die Erstrundenpicks des Jahres 2021 zu ziehen.

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