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NFL - Kansas City Chiefs: Playoff-Chancen von Patrick Mahomes und Co. gering - Andy Reid gibt sich trotzig

  • Aktualisiert: 04.12.2025
  • 11:02 Uhr
  • Franziska Wendler

Im Kampf um die Playoffs stehen die Karten der Kansas City Chiefs nicht allzu gut. Dennoch gibt sich Cheftrainer Andy Reid kämpferisch.

Von Franziska Wendler

Die Kansas City Chiefs haben in der NFL aktuell wenig Grund zur Freude. An Thanksgiving setzte es eine Pleite gegen die Dallas Cowboys, die Playoff-Hoffnungen sind merklich geschwunden.

Head Coach Andy Reid zeigte sich in Anbetracht der schwierigen Lage - die Franchise ist als Zehnter aktuell weit von den Postseason-Rängen entfernt – vor der Presse nun geradezu trotzig.

"Wenn ihr gegen uns antretet, dann werden wir euch in jedem Spiel jagen. So wird das bei uns gemacht. Wir werden euch in jedem Spielzug, in jedem Spiel kitzeln", sagte er vor US-Reportern. "Das ist die Einstellung, mit der wir antreten – und dann fallen die Würfel, wie sie fallen."

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Die Chiefs stehen aktuell bei einer Bilanz von sechs Siegen bei sechs Pleiten. In der AFC West liegen sie nur auf dem dritten Rang. Die Buffalo Bills, die aktuell den letzten Playoff-Platz in der AFC bekleiden, haben zwei Siege mehr auf dem Konto.

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Chiefs auf Schützenhilfe angewiesen

Zu spielen sind im restlichen Saisonverlauf noch fünf Partien. Selbst wenn die Chiefs alle gewinnen sollten, sind sie auf Ergebnisse anderer Teams angewiesen. Sollte Kansas City am kommenden Wochenende gegen die Houston Texans (im Playoff Picture zwei Plätze vor den Chiefs, Anm.d.Red.) verlieren, sind sie so gut wie raus.

Und dennoch gibt es Hoffnung: Das letzte Mal, dass Kansas City 6-6 stand, war im Jahr 2017. Seinerzeit gewannen die Chiefs ihre letzten vier Spiele in der Regular Season und sicherten sich einen Platz in den Playoffs.

"Jede Saison ist anders", erklärte Reid zu den verbleibenden Chancen seines Teams. "Dieser Sport ist voller Herausforderungen. So ist es nun einmal. Wenn man es genau betrachtet, ist es wahrscheinlich ein Mikrokosmos des Lebens. Es gibt immer Herausforderungen."

Und weiter: "Der Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ist so gering, dass jede Woche eine Herausforderung ist, eine große Herausforderung. So muss man es angehen, und man muss darauf vorbereitet sein."

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Strafen als großes Problem der Chiefs

Eine der Herausforderungen der Chiefs ist dabei, die hohe Anzahl an Strafen zu reduzieren. Aktuell hat das Team die fünftmeisten Strafyards in der NFL.

"Wir müssen dafür sorgen, dass wir die Strafen in den Griff bekommen und weiter an unseren Grundlagen und Techniken arbeiten", so Reid. "Ich sage nicht, dass ich mit allen oder auch nur der Hälfte davon (gegen Dallas, Anm.d.Red.) einverstanden bin. Aber sie sind passiert. Wir werden das nicht als Ausrede benutzen."

NFL - Injury Update 2025: Cincinnati Bengals müssen lange auf Defensiv-Star verzichten

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<strong>Trey Hendrickson (Cincinnati Bengals)</strong><br>Defensive End Trey Hendrickson von den Cincinnati Bengals wird sich in dieser Woche einer Operation an der Rumpfmuskulatur unterziehen und fällt voraussichtlich rund sechs Wochen aus. Das berichtet NFL-Insider Adam Schefter. Die Verletzung zog er sich bereits in Woche 6 gegen Green Bay zu. Zwei Wochen später spielte er gegen die Jets. Trotz empfohlener Pause und Reha trat keine Besserung ein, weshalb nun operiert wird.
© IMAGO/Imagn Images

Trey Hendrickson (Cincinnati Bengals)
Defensive End Trey Hendrickson von den Cincinnati Bengals wird sich in dieser Woche einer Operation an der Rumpfmuskulatur unterziehen und fällt voraussichtlich rund sechs Wochen aus. Das berichtet NFL-Insider Adam Schefter. Die Verletzung zog er sich bereits in Woche 6 gegen Green Bay zu. Zwei Wochen später spielte er gegen die Jets. Trotz empfohlener Pause und Reha trat keine Besserung ein, weshalb nun operiert wird.

<em><strong>Jayden Daniels (Washington Commanders)</strong><br>Bei der <a href="https://www.ran.de/sports/american-football/nfl/news/nfl-week14-buffalo-bills-gewinnen-spektakulaer-gegen-cincinnati-bengals-pittsburgh-steelers-siegen-im-afc-north-kracher-600547">0:31-Niederlage gegen die Minnesota Vikings</a> hat sich der Commanders-QB erneut am linken Ellenbogen verletzt, den er sich schon früher in der Saison ausgekugelt hatte. Daniels stürzte auf den Ellenbogen, verließ das Spielfeld unter Schmerzen und kehrte nicht zurück. Eine genaue Diagnose steht noch aus.</em>
© Imagn Images

Jayden Daniels (Washington Commanders)
Bei der 0:31-Niederlage gegen die Minnesota Vikings hat sich der Commanders-QB erneut am linken Ellenbogen verletzt, den er sich schon früher in der Saison ausgekugelt hatte. Daniels stürzte auf den Ellenbogen, verließ das Spielfeld unter Schmerzen und kehrte nicht zurück. Eine genaue Diagnose steht noch aus.

<strong>Zach Ertz (Washington Commanders)</strong><br>Bei einem harten Hit von Jay Ward schlug das rechte Knie von Zach Ertz deutlich erkennbar nach hinten durch, der Commanders-Tight-End wurde unter Tränen abtransportiert. Es besteht der Verdacht auf einen Kreuzbandriss, wie Head Coach Dan Quinn nach der Partie erklärte.
© Imagn Images

Zach Ertz (Washington Commanders)
Bei einem harten Hit von Jay Ward schlug das rechte Knie von Zach Ertz deutlich erkennbar nach hinten durch, der Commanders-Tight-End wurde unter Tränen abtransportiert. Es besteht der Verdacht auf einen Kreuzbandriss, wie Head Coach Dan Quinn nach der Partie erklärte.

<strong>Daniel Jones (Indianapolis Colts)</strong><br>Die Colts haben am Sonntag nicht nur die Partie in Jacksonville verloren, sondern auch ihren Quarterback. <a data-li-document-ref="600550" href="https://www.ran.de/sports/nfl-daniel-jones-von-den-indianapolis-colts-reisst-sich-die-achillessehne-600550">Daniel Jones riss sich ohne Fremdeinwirkung vermutlich die Achillessehne</a> und könnte monatelang ausfallen.
© 2025 Getty Images

Daniel Jones (Indianapolis Colts)
Die Colts haben am Sonntag nicht nur die Partie in Jacksonville verloren, sondern auch ihren Quarterback. Daniel Jones riss sich ohne Fremdeinwirkung vermutlich die Achillessehne und könnte monatelang ausfallen.

<strong>Tyrod Taylor (New York Jets)</strong><br>Auch der Quarterback der Jets musste das Spiel gegen die Miami Dolphins frühzeitig verlassen. Tyrod Taylor zog sich eine Leistenverletzung zu und konnte die Niederlage der Jets nicht verhindern.
© Imagn Images

Tyrod Taylor (New York Jets)
Auch der Quarterback der Jets musste das Spiel gegen die Miami Dolphins frühzeitig verlassen. Tyrod Taylor zog sich eine Leistenverletzung zu und konnte die Niederlage der Jets nicht verhindern.

<strong>CeeDee Lamb (Dallas Cowboys)</strong><br>Die Dallas Cowboys sorgen sich um Star-Receiver CeeDee Lamb. Der 26-Jährige zog sich im Topspiel bei den Detroit Lions eine Gehirnerschütterung zu und befindet sich im Concussion Protocol. Ob die zehn Tage bis zum nächsten Spiel der Cowboys gegen die Minnesota Vikings reichen werden, bleibt abzuwarten.
© Imagn Images

CeeDee Lamb (Dallas Cowboys)
Die Dallas Cowboys sorgen sich um Star-Receiver CeeDee Lamb. Der 26-Jährige zog sich im Topspiel bei den Detroit Lions eine Gehirnerschütterung zu und befindet sich im Concussion Protocol. Ob die zehn Tage bis zum nächsten Spiel der Cowboys gegen die Minnesota Vikings reichen werden, bleibt abzuwarten.

<strong>Jalen Carter (Philadelphia Eagles)</strong><br>Die Philadelphia Eagles müssen womöglich mehrere Wochen auf Defensiv-Star Jalen Carter verzichten. Der Defensive Tackle unterzog sich bereits am vergangenen Montag einem Eingriff an beiden Schultern und soll von Woche zu Woche neu bewertet werden. Carter soll jedoch nicht auf die Injured-Reserve-Liste gesetzt werden.
© Imagn Images

Jalen Carter (Philadelphia Eagles)
Die Philadelphia Eagles müssen womöglich mehrere Wochen auf Defensiv-Star Jalen Carter verzichten. Der Defensive Tackle unterzog sich bereits am vergangenen Montag einem Eingriff an beiden Schultern und soll von Woche zu Woche neu bewertet werden. Carter soll jedoch nicht auf die Injured-Reserve-Liste gesetzt werden.

<strong>Justin Herbert (Los Angeles Chargers)</strong><br>Justin Herbert zog sich im Spiel gegen die Las Vegas Raiders eine Fraktur in seiner linken Hand (Nicht-Wurfhand) zu, die eine OP erfordert. Head Coach Jim Harbaugh zeigte sich nun optimistisch: "Ich gehe davon aus, dass er auf dem Feld wird stehen können", so der Hauptübungsleiter der Los Angeles Chargers. Im Monday Night Game von Week 14 treffen die Chargers auf die Philadelphia Eagles.
© Imagn Images

Justin Herbert (Los Angeles Chargers)
Justin Herbert zog sich im Spiel gegen die Las Vegas Raiders eine Fraktur in seiner linken Hand (Nicht-Wurfhand) zu, die eine OP erfordert. Head Coach Jim Harbaugh zeigte sich nun optimistisch: "Ich gehe davon aus, dass er auf dem Feld wird stehen können", so der Hauptübungsleiter der Los Angeles Chargers. Im Monday Night Game von Week 14 treffen die Chargers auf die Philadelphia Eagles.

<strong>Deshaun Watson (Cleveland Browns)</strong><br>Feiert Deshaun Watson in dieser Saison noch sein Comeback? Der Quarterback der Browns kann ab sofort wieder trainieren. Sollte er innerhalb von 21 Tagen von den Browns als spielfähig deklariert werden, stünde einem Comeback nichts mehr im Weg. Watson hatte sich in der vergangenen Saison die Achillessehne gerissen und musste seitdem pausieren.
© Imagn Images

Deshaun Watson (Cleveland Browns)
Feiert Deshaun Watson in dieser Saison noch sein Comeback? Der Quarterback der Browns kann ab sofort wieder trainieren. Sollte er innerhalb von 21 Tagen von den Browns als spielfähig deklariert werden, stünde einem Comeback nichts mehr im Weg. Watson hatte sich in der vergangenen Saison die Achillessehne gerissen und musste seitdem pausieren.

<strong>Mike Evans und Jalen McMillan (Tampa Bay Buccaneers)</strong><br>Auch Star-Receiver Mike Evans von den Bucs kann seit Mittwoch wieder trainieren. Der 32-Jährige hatte sich in Week 7 das Schlüsselbein gebrochen und kann damit seine sagenhafte Rekordserie nicht fortsetzen. Seit seiner Rookie-Saison 2014 hat er in jeder Spielzeit mindestens 1.000 Receiving Yards erzielt. Neben Evans kehrt mit Jalen McMillan ein weiterer Passempfänger der Bucs ins Training zurück.
© IMAGO/ZUMA Press Wire

Mike Evans und Jalen McMillan (Tampa Bay Buccaneers)
Auch Star-Receiver Mike Evans von den Bucs kann seit Mittwoch wieder trainieren. Der 32-Jährige hatte sich in Week 7 das Schlüsselbein gebrochen und kann damit seine sagenhafte Rekordserie nicht fortsetzen. Seit seiner Rookie-Saison 2014 hat er in jeder Spielzeit mindestens 1.000 Receiving Yards erzielt. Neben Evans kehrt mit Jalen McMillan ein weiterer Passempfänger der Bucs ins Training zurück.

Nach Meinung des 67-Jährigen fehlen bei seiner Mannschaft "ein oder zwei Spielzüge. Und genau darum geht es in diesem Spiel."

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Andy Reid gibt sich kämpferisch

Ein oder zwei Spielzüge, die zugunsten der Chiefs verlaufen müssen. Seien es Strafen, Ballverluste, etc. "Wir sind genau in dieser Position, dass wir das Blatt wenden können, wenn wir diese zwei, drei Spielzüge herausfinden."

Das Problem: Die Zeit für die Chiefs läuft ab. Dennoch gibt sich Reid kämpferisch. "Von außen wird man nicht viel Positives hören, also muss man sich darüber im Klaren sein, wo man wirklich steht und welche Chancen man hat. Es gibt immer noch Chancen."

Neben den Texans am kommenden Wochenende warten im weiteren Saisonverlauf noch die Los Angeles Chargers, Tennessee Titans, Denver Broncos und Las Vegas Raiders.

Mit Ausnahme der Titans und Raiders alles Teams, die vor den Chiefs liegen.

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