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Dallas Mavericks stocken auf: Alles auf Luka Doncic!

  • Aktualisiert: 10.02.2024
  • 23:18 Uhr
  • ran.de / Seb Dumitru
Der Superstar der Dallas Mavericks: Luka Doncic.
Der Superstar der Dallas Mavericks: Luka Doncic.© Getty Images
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Die Dallas Mavericks sind einer der großen Gewinner der Trade Deadline 2024! Oder etwa doch nicht? 

Von Seb Dumitru

Die Zeit rinnt unaufhaltsam davon. Die Dallas Mavericks stehen mächtig unter Druck.

Seit sechs Jahren trägt Luka Doncic nun das Mavs-Trikot, stand vier Mal im All-NBA First Team und findet seinen Namen auch dieses Jahr im MVP-Rennen wieder. Seine 73-Punkte-Gala vor zwei Wochen ist der Stoff, aus dem Legenden gemacht sind – und unterstreicht seine absolute Ausnahmestellung in diesem Sport.

Davon kaufen konnte sich Dallas bisher aber nicht viel: Nur zwei gewonnene Playoff-Serien in fünf Jahren. Ja, nur ein einziger erfolgreicher Run überhaupt. Und zwar 2021-22, als sie am späteren Champion Golden State in den Conference Finals scheiterten.

Das ist zu wenig, um "Luka Magic" auf Dauer happy, engagiert und investiert zu halten. Der Mann ist ein Winner, hat das bisher auf jedem Level getan, will das natürlich auch in der NBA.

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Unseligerweise hat es sein Klub bisher nicht geschafft, die richtige Kombination aus Co-Stars, Rollenspielern und Helfern zu finden, um Doncics Qualitäten zu maximieren.

Immerhin ist mit Kyrie Irving mittlerweile zumindest der zweite Stern an Bord. Das Duo funktioniert, brilliert, gewinnt bisher 60 Prozent seiner Partien (15-10 Bilanz, plus 6,7 Net Rating).

Der Rest des Kaders hingegen? Naja...

Zwei wichtige Transfers für Doncic

"Wir wussten schon damals, dass wir noch nicht die richtigen Puzzlestücke haben, um diese beiden zu umgeben", sagte General Manager Nico Harrison vor Kurzem. Dieses Team brauchte Länge, Athletik und defensive Stärke.

Genau ein Jahr nach der viel diskutierten Verpflichtung des enigmatischen Dribbelkönigs und sechs Monate nach einer umtriebigen Offseason ordnet Harrison die Möbelstücke in Lukas Wohnzimmer erneut um – oder ist das nur simples Stühlerücken auf der Titanic?

Zwei Transaktionen kurz vor der Trading Deadline bekräftigen die Bemühungen dieser Franchise: PJ Washington und Daniel Gafford kamen, dafür gingen Grant Williams, Seth Curry, Richaun Holmes und Erstrundenpicks (der eigene in 2027 plus eventuell ein Tausch mit OKC in 2028).

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Endlich Big Man Power bei den Mavericks

Washington ist nicht ohne Makel, allerdings ein klares Upgrade gegenüber Williams. Er kann besser scoren, rebounden, verteidigen und mit dem Ball in der Hand etwas anfangen.

Natürlich muss er konzentrierter spielen und besser von außen treffen – erst recht an der Seite von Doncic und Irving. Das sollte mit mehr Dringlichkeit und besseren Looks als in Charlotte aber nicht allzu schwierig sein.

Gafford ist genau die Sorte Big Man, die sich Doncic laut eigenen Aussagen "schon immer gewünscht hat". Ein physisch robuster Athlet, ein exzellenter Zonenverteidiger und Rim Runner, der viele "Screen Assists" einsammelt und eklatante Lücken im Mavs-Frontcourt füllt – vor allem, wenn Rookie Derek Lively auf die Bank muss.

Dank Lively und Gafford an Doncics Seite kann Dallas jetzt 48 Minuten ununterbrochen Pick-and-Roll laufen. Die Zehner-Rotation sieht jetzt – zumindest auf dem Papier – besser aus denn je in der Doncic-Ära. Head Coach Jason Kidd obliegt jetzt die Aufgabe, die Minuten sinnvoll aufzuteilen und die richtigen Kombinationen zu finden.

Verpflichtung könnte teuer werden

Washingtons Verpflichtung ist riskant, zumal Dallas einen weiteren Erstrundenpick veräußern musste. Der 2027er Pick ist aber nicht der Preis für Washington, sondern um den eigenen Schnitzer aus dem Juli wieder auszumerzen.

Nur so konnte sich Dallas von Fehlverpflichtung und Minusspieler Williams trennen, der erst im Sommer gekommen war und auf allen Ebenen enttäuschte.

Waren diese beiden Aktionen es wert, eines der letzten tradebaren Anlagegüter zu verscherbeln? Langsam gehen Harrison die Pokerchips aus. Je mehr die Zeit ins Land streicht, desto enger zieht sich auch die Schlinge um den Hals dieser Franchise.

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Alles für Doncic

Doncic steht noch bis 2026 sicher unter Vertrag, dann kann er Free Agent werden – ebenso wie Irving, Maxi Kleber, Washington und Gafford.

Stillstand ist Rückstand. Vor allem in der von Megastars dominierten NBA. Wer das Glück hat, einen All-Timer wie #77 in seinen Reihen zu wissen, steht in der Bringschuld.

Die Mavs können, wollen und müssen weiterhin alles versuchen, um das für Doncic beste Team zu kalibrieren. Bevor der Jahrhundertspieler eines Tages entscheidet, dass das Gras anderswo grüner ist als in Dallas...

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