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Caitlin Clark: Übertragungs-Wahnsinn auch in der WNBA

  • Aktualisiert: 16.04.2024
  • 12:20 Uhr
  • Franziska Wendler
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Caitlin Clark entfacht im Frauen-Basketball einen Mega-Hype. Dieser überträgt sich nun auch auf die TV-Zeiten ihres zukünftigen Teams Indiana Fever in der WNBA.

Von Franziska Wendler

Diese Euphorie ist noch lange nicht vorbei. College-Basketballerin Caitlin Clark ist längst über die US-Grenzen hinaus bekannt. Sie hat einen wahren Hype im Frauensport entfacht und dieser geht auch weiter, nachdem die 22-Jährige im WNBA-Draft von den Indiana Fever an Nummer 1 ausgewählt wurde.

Die TV-Anstalten bereiteten sich schon bevor der Pick offiziell feststand darauf vor. So geht laut US-Medien aus dem Fernseh- und Streamingplan für die kommende WNBA-Saison hervor, dass 36 der 40 Spiele der Fever im nationalen Fernsehen übertragen werden – und das, obwohl die Franchise in der vergangenen Saison nur 13 Spiele gewann. Mit Clark dürfte sich dies nun ändern.

So werden die Indiana Fever mit ihrem kommenden Superstar unter anderem bei "ABC", "ESPN", "ESPN2", "CBS", "CVB Sports", "NBA TV" und "Amazon Prime Video" zu sehen sein.

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Das sind mehr nationale Übertragungen und Streams als bei jedem anderen Team. Las Vegas Aces, Titelträger der vergangenen beiden Saisons, wird im Vergleich dazu 35 Mal übertragen. New York Liberty, mit der letztjährigen MVP Breanna Stewart, ist 31 Mal zu sehen.

Caitlin Clark sorgt für Einschaltrekorde

Überraschend kommt die Euphorie dabei nicht. Schon während der Finalserie der College-Basketballerinnen brach Clark mit ihren Iowa Hawkeyes sämtliche Einschaltrekorde. Bereits das Viertelfinale der "March Madness" gegen die LSU Tigers verzeichnete 12,3 Millionen Zuschauer – in der Spitze sogar mehr als 16 Millionen.

Beim Final-Four-Sieg gegen Connecticut sahen im Anschluss 14,2 Millionen zu, das March-Madness-Finale gegen South Carolina verfolgten sogar 18,7 Millionen Menschen.

Es war das bisher meistgeschaute Basketball-Collegespiel in der Historie von "ESPN" – Männerwettbewerbe inbegriffen. Zudem war es seit den NBA-Eastern-Conference-Finals 2018 zwischen den Cleveland Cavaliers und den Boston Celtics das meistgeschaute Basketballspiel überhaupt.

Zwar verlor Clark mit den Hawkeyes zum zweiten Mal in Folge das Endspiel – die South Carolina Gamecocks siegten mit 87:75 – an den außergewöhnlichen Leistungen der 22-Jährigen ändert dies jedoch nichts.

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Viel Geld für die College-Liga

Mit 3.951 Punkten ist sie die beste Werferin der College-Basketball-Historie – Männer inbegriffen. Zuvor hatte den 54 Jahre alten Rekord Pete "Pistol Pete" Maravich gehalten. Zudem ist sie geschlechterübergreifend die beste Dreier-Schützin der College-Geschichte.

Historisch wurde es derweil auch im Finale. Dort kam Clark bereits im ersten Viertel auf 18 Punkte, dies war zuvor in einem Finalspiel noch keiner Spielerin gelungen. Am Ende standen 30 Zähler für die 1,83 Meter große Aufbauspielerin zu Buche.

Übrigens: Neben dem College-Team und dem zuküntigen WNBA-Team der Starspielerin profitiert auch die College-Liga vom Hype um die Sportlerin. So spült ein neu ausgehandelter TV-Vertrag mit "ESPN" jährlich 65 Millionen US-Dollar in die Kassen. Zuvor gab es nur ein Zehntel davon.

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