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Boxen: Agit Kabayel will vor Kampf gegen Damian Knyba WM-Traum ausblenden

  • Aktualisiert: 09.01.2026
  • 15:58 Uhr
  • SID

Agit Kabayel will in die Fußstapfen von Max Schmeling treten. Auf dem Weg zum WM-Kampf wartet auf den Schwergewichtler aus Bochum zunächst eine Pflichtaufgabe.

Agit Kabayel verzog die Augenbrauen. Ein WM-Kampf gegen Alexander Usyk? In einem riesigen Fußballstadion? Davon will die deutsche Box-Hoffnung noch nichts wissen. "Die Medien reden sehr viel über die Kämpfe, die danach kommen", sagte Kabayel vor seinem Fight gegen den Polen Damian Knyba.

Und weiter: "Mein Team und ich lassen uns nicht großartig beeinflussen. Wir wissen, was der Plan ist. Der Plan ist, am Samstag zu gewinnen - und danach kommt der Rest."

"Der Rest" - das soll für Kabayel der Kampf um die Schwergewichts-Krone gegen den ungeschlagenen Champion Usyk werden, auf den der Bochumer als WBC-Interimsweltmeister einen Anspruch hat. Und das soll mit einem möglichst klaren Sieg im Überbrückungskampf am Samstag (ca. 22 Uhr) gegen den Zwei-Meter-Mann Knyba so bleiben.

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Agit Kabayel klarer Favorit gegen den Polen Knyba

Beim sogenannten "Homecoming" in Oberhausen steigt Kabayel dabei erstmals seit drei Jahren wieder in Deutschland in den Ring.

Die Favoritenrolle ist klar verteilt: Für Kabayel (33) soll der Kampf in der mit 13.000 Zuschauern ausverkauften Rudolf-Weber-Arena nur ein Zwischenschritt zum großen Ziel sein. "Wir müssen Max Schmeling endlich mal ablösen", sagte Kabayel mit einem Lächeln.

Als erster deutscher Schwergewichtsweltmeister seit Schmeling Anfang der 30er-Jahre will er Geschichte schreiben. Das Zeug dazu hat Kabayel.

Mit drei überzeugenden Siegen im saudi-arabischen Riad, darunter im vergangenen Februar gegen den chinesischen Koloss Zhilei Zhang, hat sich der selbsternannte "Leber-King" für einen WM-Kampf in Stellung gebracht. Seine Bilanz ist mit 26 Siegen in 26 Kämpfen (18 durch K.o.) makellos.

Ein Fight gegen den Ukrainer Usyk, der die Gürtel der Weltverbände WBC, IBF und WBA hält und derzeit mit einem Kampf im Frühjahr gegen den US-Amerikaner Deontay Wilder liebäugelt, ist bisher aber nicht zustande gekommen.

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"Hoher Druck" auf WBC: Kabayel will Fight gegen Usyk

Das soll sich im besten Fall nach einer erfolgreichen Verteidigung des WBC-Interimstitels schnell ändern. Kabayels Promoter George Warren betonte, er werde ab Montag "hohen Druck auf den WBC machen, damit Agit die Chance auf den Titel in diesem Sommer bekommt".

Warren erwähnte dabei ein "Fußballstadion" als möglichen Austragungsort, wobei auch Deutschland als Schauplatz möglich sei.

Es wäre der Höhepunkt von Kabayels Vorhaben, das "Boxen in Deutschland wieder groß" zu machen. Die Veranstaltung in Oberhausen ist Jahre nach dem Ende der Klitschko-Ära ein guter Anfang. Mit dem Olympia-Dritten Nelvie Tiafack (gegen den Polen Piotr Cwik) steht ein weiterer deutscher Hoffnungsträger auf der Fightcard.

"Hätte mir jemand gesagt, dass mit meinem Kampf in nur fünf Tagen eine Arena ausverkauft wird, dem hätte ich einen Vogel gezeigt", sagte Kabayel überrascht. Nun wolle er beweisen, dass er es "verdient habe, um die WM zu boxen". Es wäre der vielleicht vorletzte Schritt in Richtung Box-Thron.

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