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Borussia Dortmund: Die besten BVB-Transfers von Sven Mislintat - so wurde er zum Diamantenauge

<strong>Rückkehr des Diamantenauges</strong><br>Als Scout machte sich Sven Mislintat zwischen 2006 und 2017 bei Borussia Dortmund einen Namen. Aufgrund seines guten Gespürs für Toptalente wurde er schnell "Diamantenauge" genannt. <a data-li-document-ref="99135" href="https://www.ran.de/sports/fussball/bundesliga/news/borussia-dortmund-transfers-news-und-geruechte-gespraeche-mit-jeff-chabot-wohl-weit-fortgeschritten-99135">Jetzt steht der 51-Jährige vor seiner Rückkehr zum BVB</a>. <strong>ran</strong> blickt auf die erfolgreichsten Transfers, die Mislintat für die Schwarz-Gelben eingetütet hat.
Rückkehr des Diamantenauges
Als Scout machte sich Sven Mislintat zwischen 2006 und 2017 bei Borussia Dortmund einen Namen. Aufgrund seines guten Gespürs für Toptalente wurde er schnell "Diamantenauge" genannt. Jetzt steht der 51-Jährige vor seiner Rückkehr zum BVB. ran blickt auf die erfolgreichsten Transfers, die Mislintat für die Schwarz-Gelben eingetütet hat.
© AFP/POOL/SID/THOMAS KIENZLE
<strong>Mats Hummels (Innenverteidiger)</strong><br>Wer hätte das gedacht? In der Bayern-Jugend verschmäht, ist Hummels die wohl erste große Entdeckung von Sven Mislintat als BVB-Scout. 2008 liehen die Dortmunder den Innenverteidiger zunächst aus, ehe er dann für vier Millionen Euro verpflichtet wurde. Hummels avancierte zu einem der besten Abwehrspieler Deutschlands.
Mats Hummels (Innenverteidiger)
Wer hätte das gedacht? In der Bayern-Jugend verschmäht, ist Hummels die wohl erste große Entdeckung von Sven Mislintat als BVB-Scout. 2008 liehen die Dortmunder den Innenverteidiger zunächst aus, ehe er dann für vier Millionen Euro verpflichtet wurde. Hummels avancierte zu einem der besten Abwehrspieler Deutschlands.
© Ulmer
<strong>Mats Hummels (Innenverteidiger)</strong><br>Er wurde 2014 Weltmeister und weckte plötzlich auch wieder das Interesse seines Heimatklubs. Die Bayern kauften Hummels 2016 für 35 Millionen Euro zurück. Drei Jahre später kehrte der Abwehrchef nach Dortmund zurück, wo er immer noch zu den Leistungsträgern zählt, auch wenn er aufgrund seines fortgeschrittenen Alters immer seltener in der Startelf zu finden ist.
Mats Hummels (Innenverteidiger)
Er wurde 2014 Weltmeister und weckte plötzlich auch wieder das Interesse seines Heimatklubs. Die Bayern kauften Hummels 2016 für 35 Millionen Euro zurück. Drei Jahre später kehrte der Abwehrchef nach Dortmund zurück, wo er immer noch zu den Leistungsträgern zählt, auch wenn er aufgrund seines fortgeschrittenen Alters immer seltener in der Startelf zu finden ist.
© Laci Perenyi
<strong>Neven Subotic (Innenverteidiger)</strong><br>Für 4,5 Millionen kam Subotic 2008 vom 1. FSV Mainz 05 nach Dortmund. Bis zu seinem Abschied 2017 war er viele Jahre im Abwehrzentrum gesetzt.&nbsp;
Neven Subotic (Innenverteidiger)
Für 4,5 Millionen kam Subotic 2008 vom 1. FSV Mainz 05 nach Dortmund. Bis zu seinem Abschied 2017 war er viele Jahre im Abwehrzentrum gesetzt. 
© 2018 Getty Images
<strong>Shinji Kagawa (Mittefeld)</strong><br>Mislintat gilt als Entdecker von Kagawa. Der Japaner kam 2010 von Cerezo Osaka ablösefrei nach Dortmund und etablierte sich unter Trainer Jürgen Klopp im Handumdrehen. Schon in seiner ersten Saison erzielte er zwölf Tore und hatte großen Anteil am Gewinn beider Deutschen Meisterschaften. Kagawa glänzte nicht nur als Torschütze, sondern bewies auch Spielmacher-Qualitäten.
Shinji Kagawa (Mittefeld)
Mislintat gilt als Entdecker von Kagawa. Der Japaner kam 2010 von Cerezo Osaka ablösefrei nach Dortmund und etablierte sich unter Trainer Jürgen Klopp im Handumdrehen. Schon in seiner ersten Saison erzielte er zwölf Tore und hatte großen Anteil am Gewinn beider Deutschen Meisterschaften. Kagawa glänzte nicht nur als Torschütze, sondern bewies auch Spielmacher-Qualitäten.
© Kolvenbach
<strong>Shinji Kagawa (Mittelfeld)</strong><br>2012 wechselte er für 16 Millionen Euro zu Manchester United, konnte sich dort aber überraschend nicht durchsetzen. 2014 folgte die Rückholaktion. Mit Erfolg. Kagawa konnte an die alte Stärke anknüpfen, avancierte zum Fanliebling und gilt bis heute als einer der besten Transfers in der Geschichte des BVB.
Shinji Kagawa (Mittelfeld)
2012 wechselte er für 16 Millionen Euro zu Manchester United, konnte sich dort aber überraschend nicht durchsetzen. 2014 folgte die Rückholaktion. Mit Erfolg. Kagawa konnte an die alte Stärke anknüpfen, avancierte zum Fanliebling und gilt bis heute als einer der besten Transfers in der Geschichte des BVB.
© 2014 Getty Images
<strong>Robert Lewandowski (Angriff)</strong><br>Für schlappe fünf Millionen sicherte sich der BVB 2010 die Dienste des Polen. Dank seiner Tore holte der BVB 10/11 und 11/12 die Meisterschaft. Besonders in Erinnerung: Im Halbfinale der Champions League 2013 erzielte Lewandowski gegen Real Madrid vier Treffer. Kein Wunder, dass die Bayern auf ihn aufmerksam wurden.
Robert Lewandowski (Angriff)
Für schlappe fünf Millionen sicherte sich der BVB 2010 die Dienste des Polen. Dank seiner Tore holte der BVB 10/11 und 11/12 die Meisterschaft. Besonders in Erinnerung: Im Halbfinale der Champions League 2013 erzielte Lewandowski gegen Real Madrid vier Treffer. Kein Wunder, dass die Bayern auf ihn aufmerksam wurden.
© East News
<strong>Robert Lewandowski (Angriff)</strong><br>2014 wechselte der Stürmer ablösefrei nach München, wo er zum Weltstar aufstieg. In der Saison 20/21 knackte er sogar die ewige Bestmarke von Gerd Müller, als er in der Bundesliga unglaubliche 41 Mal netzte. Mittlerweile geht Lewandowski für den FC Barcelona auf Torejagd.
Robert Lewandowski (Angriff)
2014 wechselte der Stürmer ablösefrei nach München, wo er zum Weltstar aufstieg. In der Saison 20/21 knackte er sogar die ewige Bestmarke von Gerd Müller, als er in der Bundesliga unglaubliche 41 Mal netzte. Mittlerweile geht Lewandowski für den FC Barcelona auf Torejagd.
© 2022 Getty Images
<strong>Ilkay Gündogan (Mittelfeld)</strong><br>Wirklich entdeckt werden musste Gündogan nicht, schließlich hatte er schon mit Nürnberg für Furore gesorgt. In den Monaten nach seinem Wechsel zum BVB im Sommer 2011 galt der Mittefeldspieler sogar schon als Fehleinkauf, zu häufig blieb er hinter den Erwartungen zurück. Das änderte sich schon in der Rückrunde. In den Folgejahren wurde Gündogan zum Denker der Dortmunder.
Ilkay Gündogan (Mittelfeld)
Wirklich entdeckt werden musste Gündogan nicht, schließlich hatte er schon mit Nürnberg für Furore gesorgt. In den Monaten nach seinem Wechsel zum BVB im Sommer 2011 galt der Mittefeldspieler sogar schon als Fehleinkauf, zu häufig blieb er hinter den Erwartungen zurück. Das änderte sich schon in der Rückrunde. In den Folgejahren wurde Gündogan zum Denker der Dortmunder.
© Mika Volkmann
<strong>Ilkay Gündogan (Mittelfeld)</strong><br>Doch so richtig nach oben ging es für den Deutsch-Türken nach seinem Wechsel zu Manchester City 2016. Es folgten Titel über Titel. Seine Erfolge sorgten dafür, dass Ex-Bundestrainer Hansi Flick ihn zum Kapitän der Nationalmannschaft beförderte. Auch unter Julian Nagelsmann bekleidet er dieses Amt.
Ilkay Gündogan (Mittelfeld)
Doch so richtig nach oben ging es für den Deutsch-Türken nach seinem Wechsel zu Manchester City 2016. Es folgten Titel über Titel. Seine Erfolge sorgten dafür, dass Ex-Bundestrainer Hansi Flick ihn zum Kapitän der Nationalmannschaft beförderte. Auch unter Julian Nagelsmann bekleidet er dieses Amt.
© Pressefoto Baumann
<strong>Pierre-Emerick Aubameyang (Angriff)</strong><br>Als zweitbester Torschütze der Ligue 1 wechselte er 2013 für 13 Millionen zum BVB. Gleich bei seinem Debüt bewies Aubameyang, dass Mislintat einmal mehr ein gutes Näschen hatte: Der Gabuner erzielte einen lupenreinen Hattrick. 2016/17 würde er mit 31 Toren Bundesliga-Torschützenkönig und erzielte den entscheidenden Treffer im DFB-Pokalfinale gegen Frankfurt.&nbsp;
Pierre-Emerick Aubameyang (Angriff)
Als zweitbester Torschütze der Ligue 1 wechselte er 2013 für 13 Millionen zum BVB. Gleich bei seinem Debüt bewies Aubameyang, dass Mislintat einmal mehr ein gutes Näschen hatte: Der Gabuner erzielte einen lupenreinen Hattrick. 2016/17 würde er mit 31 Toren Bundesliga-Torschützenkönig und erzielte den entscheidenden Treffer im DFB-Pokalfinale gegen Frankfurt. 
© 2013 Getty Images
<strong>Pierre-Emerick Aubameyang (Angriff)</strong>&nbsp;<br>Ab Mitte 2017 kursierten vermehrt Wechselgerüchte. Weil ein Transfer nicht zustande kam, verlängert der Stürmer zunächst bis 2021. Wegen Disziplinlosigkeiten abseits des Platzes wurde er schließlich von Trainer Peter Stöger aussortiert und flüchtete im Winter 2018 für 64 Millionen Euro zum FC Arsenal.
Pierre-Emerick Aubameyang (Angriff) 
Ab Mitte 2017 kursierten vermehrt Wechselgerüchte. Weil ein Transfer nicht zustande kam, verlängert der Stürmer zunächst bis 2021. Wegen Disziplinlosigkeiten abseits des Platzes wurde er schließlich von Trainer Peter Stöger aussortiert und flüchtete im Winter 2018 für 64 Millionen Euro zum FC Arsenal.
© PA Images
<strong>Christian Pulisic (Rechtsaußen)</strong><br>Der Amerikaner wurde in jungen Jahren von Mislintat entdeckt. Im Winter 2015 lockte der BVB-Scout den damals 16-Jährigen von PA Classics nach Dortmund. Zunächst kickte er für die U17, stieg aber schon in der Rückrunde 2015/16 zu den Profis auf. Als 17-Jähriger feierte er sein Bundesliga-Debüt. Zwei Jahre später hatte es Pulisic endgültig zum Stammspieler geschafft.&nbsp;
Christian Pulisic (Rechtsaußen)
Der Amerikaner wurde in jungen Jahren von Mislintat entdeckt. Im Winter 2015 lockte der BVB-Scout den damals 16-Jährigen von PA Classics nach Dortmund. Zunächst kickte er für die U17, stieg aber schon in der Rückrunde 2015/16 zu den Profis auf. Als 17-Jähriger feierte er sein Bundesliga-Debüt. Zwei Jahre später hatte es Pulisic endgültig zum Stammspieler geschafft. 
© Eibner
<strong>Christian Pulisic (Rechtsaußen)</strong><br>2018/19 verdrängte Jadon Sancho den Flügelstürmer, Pulisic äußerte erstmals Wechselgedanken. 2019 wurde er schließlich für 64 Millionen zum FC Chelsea verkauft. Mit den "Blues" gewann er die Champions League. Mittlerweile steht Pulisic bei der AC Mailand unter Vertrag.
Christian Pulisic (Rechtsaußen)
2018/19 verdrängte Jadon Sancho den Flügelstürmer, Pulisic äußerte erstmals Wechselgedanken. 2019 wurde er schließlich für 64 Millionen zum FC Chelsea verkauft. Mit den "Blues" gewann er die Champions League. Mittlerweile steht Pulisic bei der AC Mailand unter Vertrag.
© PA Images
<strong>Ousmane Dembele (Rechtsaußen)</strong><br>Diamantenauge Mislintat bewies selbiges, als er 2016 den 20-jährigen Dembele von Stade Rennes verpflichtete. 35 Millionen Euro ließ sich der BVB das Supertalent kosten. Es zahlte sich aus. Innerhalb eines Jahres wurde der Franzose zum Star. Abseits des Platzes aber sorgte er für Querelen.
Ousmane Dembele (Rechtsaußen)
Diamantenauge Mislintat bewies selbiges, als er 2016 den 20-jährigen Dembele von Stade Rennes verpflichtete. 35 Millionen Euro ließ sich der BVB das Supertalent kosten. Es zahlte sich aus. Innerhalb eines Jahres wurde der Franzose zum Star. Abseits des Platzes aber sorgte er für Querelen.
© Thomas Bielefeld
<strong>Ousmane Dembele (Rechtsaußen)</strong><br>Im Sommer 2017 weigerte sich Dembele am Training des BVB teilzunehmen, um so einen Wechsel zum FC Barcelona zu erpressen. Bei den Fans fiel der junge Spieler damit in Ungnade. Die Borussia sah ein, dass man Reisende nicht aufhalten soll. Das Schmerzensgeld war immens: Der BVB kassierte eine Ablöse von 135 Millionen Euro.
Ousmane Dembele (Rechtsaußen)
Im Sommer 2017 weigerte sich Dembele am Training des BVB teilzunehmen, um so einen Wechsel zum FC Barcelona zu erpressen. Bei den Fans fiel der junge Spieler damit in Ungnade. Die Borussia sah ein, dass man Reisende nicht aufhalten soll. Das Schmerzensgeld war immens: Der BVB kassierte eine Ablöse von 135 Millionen Euro.
© ZUMA Wire
<strong>Raphael Guerreiro (Linksverteidiger)</strong><br>Auch er geht auf Mislintats Konto. 2016 holte der BVB den Abwehrspieler für zwölf Millionen Euro vom FC Lorient. Zwar hatte der Franzose häufig mit Verletzungen zu kämpfen. War er fit, spielte er aber immer. Unter Trainer Lucien Favre wurde Guerreiro wegen seiner Qualitäten am Ball auch vermehrt im Mittefeld eingesetzt. 2023 ging er ablösefrei zum FC Bayern.
Raphael Guerreiro (Linksverteidiger)
Auch er geht auf Mislintats Konto. 2016 holte der BVB den Abwehrspieler für zwölf Millionen Euro vom FC Lorient. Zwar hatte der Franzose häufig mit Verletzungen zu kämpfen. War er fit, spielte er aber immer. Unter Trainer Lucien Favre wurde Guerreiro wegen seiner Qualitäten am Ball auch vermehrt im Mittefeld eingesetzt. 2023 ging er ablösefrei zum FC Bayern.
© Sportfoto Rudel
<strong>Jadon Sancho (Linksaußen)</strong><br>Als 17-Jähriger kam Sancho 2017 für 21 Millionen Euro aus der Jugend von Manchester City nach Dortmund. Allein der Preis ließ erahnen, um welches Juwel es sich hier handelt. Im Eiltempo avancierte der Engländer zum Schlüsselspieler beim BVB und wurde zu einer der größten Nachwuchshoffnungen Europas. 2021 wechselte er für satte 85 Millionen Euro zu Manchester United.&nbsp;
Jadon Sancho (Linksaußen)
Als 17-Jähriger kam Sancho 2017 für 21 Millionen Euro aus der Jugend von Manchester City nach Dortmund. Allein der Preis ließ erahnen, um welches Juwel es sich hier handelt. Im Eiltempo avancierte der Engländer zum Schlüsselspieler beim BVB und wurde zu einer der größten Nachwuchshoffnungen Europas. 2021 wechselte er für satte 85 Millionen Euro zu Manchester United. 
© DeFodi
<strong>Jadon Sancho (Linksaußen)</strong><br>Dort sollte Sancho zunächst zum Außenverteidiger umfunktioniert werden. Mislintat sah das mit Argwohn. Durchsetzen konnte sich Sancho im Old Trafford nie. Seit der Rückrunde geht er erneut für den BVB auf Torejagd, die Leistungskurve zeigt prompt wieder nach oben. Ob am Saisonende die Kaufoption über 30 Millionen Euro gezogen wird, könnte auch Mislintats Entscheidung werden.
Jadon Sancho (Linksaußen)
Dort sollte Sancho zunächst zum Außenverteidiger umfunktioniert werden. Mislintat sah das mit Argwohn. Durchsetzen konnte sich Sancho im Old Trafford nie. Seit der Rückrunde geht er erneut für den BVB auf Torejagd, die Leistungskurve zeigt prompt wieder nach oben. Ob am Saisonende die Kaufoption über 30 Millionen Euro gezogen wird, könnte auch Mislintats Entscheidung werden.
© 2024 Getty Images
<strong>Rückkehr des Diamantenauges</strong><br>Als Scout machte sich Sven Mislintat zwischen 2006 und 2017 bei Borussia Dortmund einen Namen. Aufgrund seines guten Gespürs für Toptalente wurde er schnell "Diamantenauge" genannt. <a data-li-document-ref="99135" href="https://www.ran.de/sports/fussball/bundesliga/news/borussia-dortmund-transfers-news-und-geruechte-gespraeche-mit-jeff-chabot-wohl-weit-fortgeschritten-99135">Jetzt steht der 51-Jährige vor seiner Rückkehr zum BVB</a>. <strong>ran</strong> blickt auf die erfolgreichsten Transfers, die Mislintat für die Schwarz-Gelben eingetütet hat.
<strong>Mats Hummels (Innenverteidiger)</strong><br>Wer hätte das gedacht? In der Bayern-Jugend verschmäht, ist Hummels die wohl erste große Entdeckung von Sven Mislintat als BVB-Scout. 2008 liehen die Dortmunder den Innenverteidiger zunächst aus, ehe er dann für vier Millionen Euro verpflichtet wurde. Hummels avancierte zu einem der besten Abwehrspieler Deutschlands.
<strong>Mats Hummels (Innenverteidiger)</strong><br>Er wurde 2014 Weltmeister und weckte plötzlich auch wieder das Interesse seines Heimatklubs. Die Bayern kauften Hummels 2016 für 35 Millionen Euro zurück. Drei Jahre später kehrte der Abwehrchef nach Dortmund zurück, wo er immer noch zu den Leistungsträgern zählt, auch wenn er aufgrund seines fortgeschrittenen Alters immer seltener in der Startelf zu finden ist.
<strong>Neven Subotic (Innenverteidiger)</strong><br>Für 4,5 Millionen kam Subotic 2008 vom 1. FSV Mainz 05 nach Dortmund. Bis zu seinem Abschied 2017 war er viele Jahre im Abwehrzentrum gesetzt.&nbsp;
<strong>Shinji Kagawa (Mittefeld)</strong><br>Mislintat gilt als Entdecker von Kagawa. Der Japaner kam 2010 von Cerezo Osaka ablösefrei nach Dortmund und etablierte sich unter Trainer Jürgen Klopp im Handumdrehen. Schon in seiner ersten Saison erzielte er zwölf Tore und hatte großen Anteil am Gewinn beider Deutschen Meisterschaften. Kagawa glänzte nicht nur als Torschütze, sondern bewies auch Spielmacher-Qualitäten.
<strong>Shinji Kagawa (Mittelfeld)</strong><br>2012 wechselte er für 16 Millionen Euro zu Manchester United, konnte sich dort aber überraschend nicht durchsetzen. 2014 folgte die Rückholaktion. Mit Erfolg. Kagawa konnte an die alte Stärke anknüpfen, avancierte zum Fanliebling und gilt bis heute als einer der besten Transfers in der Geschichte des BVB.
<strong>Robert Lewandowski (Angriff)</strong><br>Für schlappe fünf Millionen sicherte sich der BVB 2010 die Dienste des Polen. Dank seiner Tore holte der BVB 10/11 und 11/12 die Meisterschaft. Besonders in Erinnerung: Im Halbfinale der Champions League 2013 erzielte Lewandowski gegen Real Madrid vier Treffer. Kein Wunder, dass die Bayern auf ihn aufmerksam wurden.
<strong>Robert Lewandowski (Angriff)</strong><br>2014 wechselte der Stürmer ablösefrei nach München, wo er zum Weltstar aufstieg. In der Saison 20/21 knackte er sogar die ewige Bestmarke von Gerd Müller, als er in der Bundesliga unglaubliche 41 Mal netzte. Mittlerweile geht Lewandowski für den FC Barcelona auf Torejagd.
<strong>Ilkay Gündogan (Mittelfeld)</strong><br>Wirklich entdeckt werden musste Gündogan nicht, schließlich hatte er schon mit Nürnberg für Furore gesorgt. In den Monaten nach seinem Wechsel zum BVB im Sommer 2011 galt der Mittefeldspieler sogar schon als Fehleinkauf, zu häufig blieb er hinter den Erwartungen zurück. Das änderte sich schon in der Rückrunde. In den Folgejahren wurde Gündogan zum Denker der Dortmunder.
<strong>Ilkay Gündogan (Mittelfeld)</strong><br>Doch so richtig nach oben ging es für den Deutsch-Türken nach seinem Wechsel zu Manchester City 2016. Es folgten Titel über Titel. Seine Erfolge sorgten dafür, dass Ex-Bundestrainer Hansi Flick ihn zum Kapitän der Nationalmannschaft beförderte. Auch unter Julian Nagelsmann bekleidet er dieses Amt.
<strong>Pierre-Emerick Aubameyang (Angriff)</strong><br>Als zweitbester Torschütze der Ligue 1 wechselte er 2013 für 13 Millionen zum BVB. Gleich bei seinem Debüt bewies Aubameyang, dass Mislintat einmal mehr ein gutes Näschen hatte: Der Gabuner erzielte einen lupenreinen Hattrick. 2016/17 würde er mit 31 Toren Bundesliga-Torschützenkönig und erzielte den entscheidenden Treffer im DFB-Pokalfinale gegen Frankfurt.&nbsp;
<strong>Pierre-Emerick Aubameyang (Angriff)</strong>&nbsp;<br>Ab Mitte 2017 kursierten vermehrt Wechselgerüchte. Weil ein Transfer nicht zustande kam, verlängert der Stürmer zunächst bis 2021. Wegen Disziplinlosigkeiten abseits des Platzes wurde er schließlich von Trainer Peter Stöger aussortiert und flüchtete im Winter 2018 für 64 Millionen Euro zum FC Arsenal.
<strong>Christian Pulisic (Rechtsaußen)</strong><br>Der Amerikaner wurde in jungen Jahren von Mislintat entdeckt. Im Winter 2015 lockte der BVB-Scout den damals 16-Jährigen von PA Classics nach Dortmund. Zunächst kickte er für die U17, stieg aber schon in der Rückrunde 2015/16 zu den Profis auf. Als 17-Jähriger feierte er sein Bundesliga-Debüt. Zwei Jahre später hatte es Pulisic endgültig zum Stammspieler geschafft.&nbsp;
<strong>Christian Pulisic (Rechtsaußen)</strong><br>2018/19 verdrängte Jadon Sancho den Flügelstürmer, Pulisic äußerte erstmals Wechselgedanken. 2019 wurde er schließlich für 64 Millionen zum FC Chelsea verkauft. Mit den "Blues" gewann er die Champions League. Mittlerweile steht Pulisic bei der AC Mailand unter Vertrag.
<strong>Ousmane Dembele (Rechtsaußen)</strong><br>Diamantenauge Mislintat bewies selbiges, als er 2016 den 20-jährigen Dembele von Stade Rennes verpflichtete. 35 Millionen Euro ließ sich der BVB das Supertalent kosten. Es zahlte sich aus. Innerhalb eines Jahres wurde der Franzose zum Star. Abseits des Platzes aber sorgte er für Querelen.
<strong>Ousmane Dembele (Rechtsaußen)</strong><br>Im Sommer 2017 weigerte sich Dembele am Training des BVB teilzunehmen, um so einen Wechsel zum FC Barcelona zu erpressen. Bei den Fans fiel der junge Spieler damit in Ungnade. Die Borussia sah ein, dass man Reisende nicht aufhalten soll. Das Schmerzensgeld war immens: Der BVB kassierte eine Ablöse von 135 Millionen Euro.
<strong>Raphael Guerreiro (Linksverteidiger)</strong><br>Auch er geht auf Mislintats Konto. 2016 holte der BVB den Abwehrspieler für zwölf Millionen Euro vom FC Lorient. Zwar hatte der Franzose häufig mit Verletzungen zu kämpfen. War er fit, spielte er aber immer. Unter Trainer Lucien Favre wurde Guerreiro wegen seiner Qualitäten am Ball auch vermehrt im Mittefeld eingesetzt. 2023 ging er ablösefrei zum FC Bayern.
<strong>Jadon Sancho (Linksaußen)</strong><br>Als 17-Jähriger kam Sancho 2017 für 21 Millionen Euro aus der Jugend von Manchester City nach Dortmund. Allein der Preis ließ erahnen, um welches Juwel es sich hier handelt. Im Eiltempo avancierte der Engländer zum Schlüsselspieler beim BVB und wurde zu einer der größten Nachwuchshoffnungen Europas. 2021 wechselte er für satte 85 Millionen Euro zu Manchester United.&nbsp;
<strong>Jadon Sancho (Linksaußen)</strong><br>Dort sollte Sancho zunächst zum Außenverteidiger umfunktioniert werden. Mislintat sah das mit Argwohn. Durchsetzen konnte sich Sancho im Old Trafford nie. Seit der Rückrunde geht er erneut für den BVB auf Torejagd, die Leistungskurve zeigt prompt wieder nach oben. Ob am Saisonende die Kaufoption über 30 Millionen Euro gezogen wird, könnte auch Mislintats Entscheidung werden.
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