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Starke europameisterschaft

FC Bayern: Joao Palinha löst nur das kleinere Mittelfeld-Problem

  • Aktualisiert: 10.07.2024
  • 11:38 Uhr
  • Justin Kraft
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Joao Palhinha wechselt wohl zum FC Bayern München. Nach einer starken EM mit Portugal wird der 28-Jährige ein Mittelfeld-Problem des Rekordmeisters lösen – das größere Problem bleibt aber offen.

Von Justin Kraft

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Update, 10.07., 11:35 Uhr: Bayern-Transfer von Palinha vor Abschluss

Laut Transferinsider Fabrizio Romano steht der Transfer von Joao Palinha zum FC Bayern vor dem Abschluss. Demnach habe der portugiesische Mittelfeldspieler bereits seinen Medizincheck bei den Münchnern absolviert und soll am heutigen Mittwoch seinen Vertrag unterschreiben. Die Verkündung soll wohl zeitnah erfolgen.

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Warum Palinha nur das kleinere Problem beim FC Bayern löst

Nur zu gerne hätte Joao Palhinha noch zwei Spiele bei dieser Europameisterschaft absolviert, bevor er ein Fazit zu seiner eigenen Leistung zieht. Gegen Frankreich war für Portugal aber im Elfmeterschießen Schluss.

Es war ein bitteres Ausscheiden für den 28-Jährigen und sein Team. Erst im Elfmeterschießen mussten sie sich geschlagen geben.

Für Palhinha gleich doppelt bitter, weil er ein starkes Turnier gespielt hat. Noch im ersten Gruppenspiel kam er nicht zum Einsatz, in den beiden darauffolgenden Partien wurde er zur Halbzeit ausgewechselt. Doch da, wo er am meisten gebraucht wurde, war er zur Stelle: Im Achtelfinale gegen Slowenien und im Viertelfinale gegen Frankreich.

Gegen die Slowenen setzte er laut "WhoScored" siebenmal zum Tackling an und war siebenmal erfolgreich. Hinzu kamen vier abgefangene Pässe und zwei klärende Aktionen. Auch gegen die Franzosen glänzte Palhinha defensiv mit drei abgefangenen Pässen (Bestwert aller Spieler auf dem Platz), zwei Klärungsaktionen, einem geblockten Schuss und zwei erfolgreichen Tacklings (drei Versuche).

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Die Zweikampfstärke des Sechsers ist bekannt. Deshalb will ihn der FC Bayern München schon seit vergangenem Sommer. Und es besteht kaum Zweifel daran, dass Palhinha eines von zwei großen Problemen im Mittelfeld lösen wird. Und das zweite? Das bleibt wohl erstmal offen.

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Joao Palhinha: Einzigartiges Zweikampfmonster

Doch erstmal zum Problem, das durch ihn gelöst wird: Sie wollten ihren neuen Javi Martinez, sie bekommen ihren Javi Martinez – zumindest in Bezug auf die Defensive. Im Moment gibt es in Europa und auf der Welt kaum einen Mittelfeldspieler, der Palhinha irgendetwas im Defensivverhalten vormachen kann.

Seine Zweikampfquote ist dauerhaft hoch: 60,9 Prozent seiner Duelle gewann er in der abgelaufenen Saison. Unter allen Mittelfeldspielern, die die Datenbank "Scoutingstats" führt, ist er damit unter den besten fünf Prozent. Bei Eins-gegen-eins-Defensivduellen zählt er zu den besten zwei Prozent, bei Balleroberungen hat er den Spitzewert.

Palhinha liebt das Verteidigen. Gegen den Ball agiert er gleichermaßen mit Herz und Hirn. Selbstredend kann ein Spieler viele Zweikämpfe sammeln, ohne viele sinnvolle Zweikämpfe zu führen. Das ist beim Portugiesen nicht so.

Er hat die Fähigkeit, sehr weiträumig zu verteidigen und sich dabei immer in dem Raum zu befinden, der gerade für sein Team am wichtigsten ist. Spielt Palhinha beim Gegner, wird es schwer, in die zentrale Zone direkt vorm Strafraum zu kommen.

FC Bayern: Probleme im Zentrum

Und genau da hatten die Bayern in den vergangenen Jahren ihre Probleme. Immer wieder konnten sich Gegner zwischen Abwehr- und Mittelfeldkette der Münchner kombinieren oder durch Pässe von außen in den Rückraum zum Torerfolg kommen.

Bei Kontersituationen schafften es die Bayern zudem zu oft nicht, das Zentrum entsprechend abzusichern. Ein Blick auf die Portugiesen bei dieser EM genügt, um zu verstehen, wie Palhinha dort Abhilfe schaffen kann. Während er beim FC Fulham nicht wirklich für ein Team spielt, das Wert auf Ballbesitz legt, waren die Portugiesen bei der Europameisterschaft das Team mit dem meisten Ballbesitz (66,2 Prozent).

Dort konnte also die breite Masse, die nicht jedes Spiel Portugals vor der EM verfolgt hat, erstmals sehen, wie sich Palhinha in einem dominanteren System verhält. Die Antwort: Er ist ein wichtiges Puzzlestück.

Das kann und wird er auch für die Bayern sein. Wie einst Martinez wird er viele Angriffe der Gegner im Keim ersticken oder Räume schließen, aus denen in der Vergangenheit noch viele Gegentore gefallen sind.

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Joao Palhinha: Das größere Mittelfeldproblem der Bayern kann er nicht lösen

Dementsprechend sinnvoll ist der Transfer für den FC Bayern auch. Doch die Rechnung, dass man Palhinha in der Defensive installiert und er alle Probleme lösen wird, geht nicht auf. Denn das eigentlich viel größere Problem im Mittelfeld wird der bald 29-Jährige nicht lösen können.

Der Spielaufbau der Münchner war in den letzten Jahren nicht auf höchstem Niveau. Presste ein Gegner hoch oder stellte er das Zentrum zu, bekamen die Bayern ihre Spielmacher in der Schaltzentrale nicht ins Spiel. Oftmals war das Joshua Kimmich, zuletzt war es Aleksandar Pavlovic. Beide gute Pass- und Taktgeber, beide ohne die nötige fußballerische Unterstützung aus dem Defensivbereich.

FC Bayern München - Transfergerüchte: Mega-Angebot für Xavi Simons?

<strong>Transfergerüchte des FC Bayern München</strong><br>
                Die Planungen für die Saison 2024/25 laufen. Wie immer gibt es rund um den FC Bayern München unzählige Spekulationen in Sachen Transfers. Welche Spieler werden verpflichtet? Wer könnte gehen?&nbsp;<strong><em>ran</em></strong> zeigt die Gerüchte rund um die Münchner. (Stand: 18. Juli 2024)
Transfergerüchte des FC Bayern München
Die Planungen für die Saison 2024/25 laufen. Wie immer gibt es rund um den FC Bayern München unzählige Spekulationen in Sachen Transfers. Welche Spieler werden verpflichtet? Wer könnte gehen? ran zeigt die Gerüchte rund um die Münchner. (Stand: 18. Juli 2024)
© Imago
<strong>Xavi Simons (Paris St. Germain)</strong><br>Geht jetzt alles ganz schnell? Wie die französische Zeitung "L'Equipe" berichtet, hat der FC Bayern im Werben um Xavi Simons die Konkurrenz ausgestochen - und das mit einem Mega-Angebot. Dem Bericht zufolge soll das Gesamt-Paket für den Transfer des Niederländers 90 Millionen Euro umfassen. Berichtet wird über eine Leihe mit anschließender Kaufpflicht...
Xavi Simons (Paris St. Germain)
Geht jetzt alles ganz schnell? Wie die französische Zeitung "L'Equipe" berichtet, hat der FC Bayern im Werben um Xavi Simons die Konkurrenz ausgestochen - und das mit einem Mega-Angebot. Dem Bericht zufolge soll das Gesamt-Paket für den Transfer des Niederländers 90 Millionen Euro umfassen. Berichtet wird über eine Leihe mit anschließender Kaufpflicht...
© 2024 Getty Images
<strong>Xavi Simons (Paris St. Germain)</strong><br>...Auch RB Leipzig soll mit allen Kräften versucht haben, das Leihgeschäft von Paris St. Germain noch einmal zu verlängern. Doch der 21 Jahre alte Offensiv-Spieler soll sich bereits mit den Münchnern einig sein. Xavi hat in Paris noch Vertrag bis 2027.
Xavi Simons (Paris St. Germain)
...Auch RB Leipzig soll mit allen Kräften versucht haben, das Leihgeschäft von Paris St. Germain noch einmal zu verlängern. Doch der 21 Jahre alte Offensiv-Spieler soll sich bereits mit den Münchnern einig sein. Xavi hat in Paris noch Vertrag bis 2027.
© 2024 Getty Images
<strong>Desire Doue (Stade Rennes)</strong><br>Der FC Bayern will laut "Sky" Doue als möglichen Ersatz für Kingsley Coman verpflichten. Vincent Kompany soll bereits mit dem 19-Jährigen, der wohl gerne wechseln würde, telefoniert haben. Ein erstes Angebot des FCB über 35 Mio. Euro soll Rennes abgelehnt haben und 60 Mio. fordern. Bayern soll ein neues Angebot (vermutlich zwischen 45 und 50 Mio.) vorbereiten.
Desire Doue (Stade Rennes)
Der FC Bayern will laut "Sky" Doue als möglichen Ersatz für Kingsley Coman verpflichten. Vincent Kompany soll bereits mit dem 19-Jährigen, der wohl gerne wechseln würde, telefoniert haben. Ein erstes Angebot des FCB über 35 Mio. Euro soll Rennes abgelehnt haben und 60 Mio. fordern. Bayern soll ein neues Angebot (vermutlich zwischen 45 und 50 Mio.) vorbereiten.
© PanoramiC
<strong>Desire Doue (Stade Rennes)</strong><br>Auch PSG gilt als sehr interessiert an Doue. Obwohl noch recht jung, kann der Franzose mit ivorischen Wurzeln bereits die Erfahrung von über 50 Ligaspielen vorweisen. In der zurückliegenden Saison 2023/24 kam er zu 31 Ligue-1-Einsätzen mit vier Treffern und fünf Vorlagen. Zudem steht er in Frankreichs Olympia-Kader für die Spiele in Paris.
Desire Doue (Stade Rennes)
Auch PSG gilt als sehr interessiert an Doue. Obwohl noch recht jung, kann der Franzose mit ivorischen Wurzeln bereits die Erfahrung von über 50 Ligaspielen vorweisen. In der zurückliegenden Saison 2023/24 kam er zu 31 Ligue-1-Einsätzen mit vier Treffern und fünf Vorlagen. Zudem steht er in Frankreichs Olympia-Kader für die Spiele in Paris.
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<strong>Serge Gnabry (FC Bayern München)</strong><br>Wird der Rekordmeister einen strauchelnden Großverdiener los? Wie der englische "Mirror" berichtet, soll Newcastle United an Serge Gnabry interessiert sein und offenbar ein Angebot über rund 46,5 Millionen Euro vorlegen wollen. Der 29-Jährige steht noch bis 2026 unter Vertrag, kam in der vergangenen Saison aufgrund diverser Verletzungen aber nur auf magere 430 Ligaminuten ...
Serge Gnabry (FC Bayern München)
Wird der Rekordmeister einen strauchelnden Großverdiener los? Wie der englische "Mirror" berichtet, soll Newcastle United an Serge Gnabry interessiert sein und offenbar ein Angebot über rund 46,5 Millionen Euro vorlegen wollen. Der 29-Jährige steht noch bis 2026 unter Vertrag, kam in der vergangenen Saison aufgrund diverser Verletzungen aber nur auf magere 430 Ligaminuten ...
© IMAGO/Sven Simon
<strong>Serge Gnabry (FC Bayern München)</strong><br>Mit einem kolportierten Gehalt von 19 Millionen Euro zählt der Flügelspieler zu den Topverdienern im Kader. In den vergangenen Spielzeiten konnte Gnabry seinen teuren Vertrag kaum mehr rechtfertigen und soll auf der Verkaufsliste stehen. Obwohl mit Michael Olise bereits ein weiterer Konkurrent verpflichtet wurde, will der Spieler nach eigener Aussage aber nicht wechseln und sogar verlängern.
Serge Gnabry (FC Bayern München)
Mit einem kolportierten Gehalt von 19 Millionen Euro zählt der Flügelspieler zu den Topverdienern im Kader. In den vergangenen Spielzeiten konnte Gnabry seinen teuren Vertrag kaum mehr rechtfertigen und soll auf der Verkaufsliste stehen. Obwohl mit Michael Olise bereits ein weiterer Konkurrent verpflichtet wurde, will der Spieler nach eigener Aussage aber nicht wechseln und sogar verlängern.
© IMAGO/Lackovic
<strong>Min-jae Kim (FC Bayern München)</strong><br>Die Münchner denken offenbar nicht daran, Innenverteidiger Min-Jae Kim abzugeben. Wie "Sky" berichtet, ist an den Gerüchten um Inter Mailand nichts dran. Zuvor hatte die "Gazzetta dello Sport" von einer möglichen Leihe berichtet. Kim kam im Sommer 2023 für 50 Millionen Euro aus Neapel und besitzt einen Vertrag bis 2028. Der 27-Jährige beschäftige sich wohl ebenfalls nicht mit einem Wechsel.
Min-jae Kim (FC Bayern München)
Die Münchner denken offenbar nicht daran, Innenverteidiger Min-Jae Kim abzugeben. Wie "Sky" berichtet, ist an den Gerüchten um Inter Mailand nichts dran. Zuvor hatte die "Gazzetta dello Sport" von einer möglichen Leihe berichtet. Kim kam im Sommer 2023 für 50 Millionen Euro aus Neapel und besitzt einen Vertrag bis 2028. Der 27-Jährige beschäftige sich wohl ebenfalls nicht mit einem Wechsel.
© IMAGO/Ulmer/Teamfoto
<strong>Matthijs de Ligt (FC Bayern München)</strong><br>Wie "Sky" berichtet, verhandelt Top-Beraterin Rafaela Pimenta für Matthijs de Ligt mit Manchester United. Der englische Rekordmeister sei der einzige Klub, mit dem es Gespräche gebe, da der Niederländer gerne unter seinem Landsmann Erik ten Hag spielen würde. Eine Einigung zwischen United und de Ligt werde wohl kein Problem darstellen ...
Matthijs de Ligt (FC Bayern München)
Wie "Sky" berichtet, verhandelt Top-Beraterin Rafaela Pimenta für Matthijs de Ligt mit Manchester United. Der englische Rekordmeister sei der einzige Klub, mit dem es Gespräche gebe, da der Niederländer gerne unter seinem Landsmann Erik ten Hag spielen würde. Eine Einigung zwischen United und de Ligt werde wohl kein Problem darstellen ...
© Ulrich Wagner
<strong>Matthijs de Ligt (FC Bayern München)</strong><br>Doch auch die Bayern müssten angesichts eines Vertrags bis 2027 einem Transfer zustimmen. Noch gibt es demnach kein offizielles Angebot, die Münchner würden 50 Millionen Euro plus Bonuszahlungen aufrufen.
Matthijs de Ligt (FC Bayern München)
Doch auch die Bayern müssten angesichts eines Vertrags bis 2027 einem Transfer zustimmen. Noch gibt es demnach kein offizielles Angebot, die Münchner würden 50 Millionen Euro plus Bonuszahlungen aufrufen.
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<strong>Joshua Kimmich (FC Bayern München)</strong><br>Spanien, England oder vielleicht doch Frankreich? In Bezug auf die Zukunft von Joshua Kimmich brodelt die Gerüchteküche regelrecht. Laut "RMC Sport" interessiert sich nun auch Paris Saint-Germain für den 29-Jährigen. Dem Bericht zufolge hatte PSG bereits im Winter einen Versuch unternommen, &nbsp;jedoch lehnten die Münchner ab ...
Joshua Kimmich (FC Bayern München)
Spanien, England oder vielleicht doch Frankreich? In Bezug auf die Zukunft von Joshua Kimmich brodelt die Gerüchteküche regelrecht. Laut "RMC Sport" interessiert sich nun auch Paris Saint-Germain für den 29-Jährigen. Dem Bericht zufolge hatte PSG bereits im Winter einen Versuch unternommen,  jedoch lehnten die Münchner ab ...
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<strong>Joshua Kimmich (FC Bayern München)</strong><br>Die Grundhaltung der Bayern könnte sich jedoch geändert haben. Kimmich hat nur noch einen Vertrag bis 2025 und der Rekordmeister will beim Gehaltspoker offenbar nicht aufs Ganze gehen. Laut "Bild" soll sich sein Gehalt im Falle einer Verlängerung um 25 Prozent reduzieren. Auch Fabrizio Romano schrieb, dass PSG zu den Interessenten gehöre und ein Abschied möglich sei ...
Joshua Kimmich (FC Bayern München)
Die Grundhaltung der Bayern könnte sich jedoch geändert haben. Kimmich hat nur noch einen Vertrag bis 2025 und der Rekordmeister will beim Gehaltspoker offenbar nicht aufs Ganze gehen. Laut "Bild" soll sich sein Gehalt im Falle einer Verlängerung um 25 Prozent reduzieren. Auch Fabrizio Romano schrieb, dass PSG zu den Interessenten gehöre und ein Abschied möglich sei ...
© kolbert-press
<strong>Joshua Kimmich (FC Bayern München)</strong><br>Fraglich ist allerdings, ob sich Kimmich im Fall der Fälle für PSG entscheiden würde. Laut Berichten der "Sun" liebäugelt der 29-Jährige mit einem Wechsel zu Manchester City, wo er auf seinen früheren Förderer Pep Guardiola treffen würde. Seit Monaten sind zudem Gerüchte im Umlauf, dass der FC Barcelona mit Ex-Bayern-Coach Hansi Flick eine Kimmich-Verpflichtung in Erwägung zieht.&nbsp;
Joshua Kimmich (FC Bayern München)
Fraglich ist allerdings, ob sich Kimmich im Fall der Fälle für PSG entscheiden würde. Laut Berichten der "Sun" liebäugelt der 29-Jährige mit einem Wechsel zu Manchester City, wo er auf seinen früheren Förderer Pep Guardiola treffen würde. Seit Monaten sind zudem Gerüchte im Umlauf, dass der FC Barcelona mit Ex-Bayern-Coach Hansi Flick eine Kimmich-Verpflichtung in Erwägung zieht. 
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<strong>Chido Obi-Martin (FC Arsenal)</strong><br>Laut "Bild" sind die Münchner an Arsenals Sturm-Juwel Chido Obi-Martin (li.) interessiert. Der 16-Jährige erzielte in der U18 Premier League vergangene Saison 32 Tore in nur 18 Partien. Demnach wäre nur eine Ausbildungsentschädigung von 400.000 Euro fällig. Auch dem BVB wird Interesse nachgesagt. Wie Transferexperte Fabrizio Romano berichtet, sollen die Londoner jedoch ihr Angebot nachgebessert haben.
Chido Obi-Martin (FC Arsenal)
Laut "Bild" sind die Münchner an Arsenals Sturm-Juwel Chido Obi-Martin (li.) interessiert. Der 16-Jährige erzielte in der U18 Premier League vergangene Saison 32 Tore in nur 18 Partien. Demnach wäre nur eine Ausbildungsentschädigung von 400.000 Euro fällig. Auch dem BVB wird Interesse nachgesagt. Wie Transferexperte Fabrizio Romano berichtet, sollen die Londoner jedoch ihr Angebot nachgebessert haben.
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<strong>Transfergerüchte des FC Bayern München</strong><br>
                Die Planungen für die Saison 2024/25 laufen. Wie immer gibt es rund um den FC Bayern München unzählige Spekulationen in Sachen Transfers. Welche Spieler werden verpflichtet? Wer könnte gehen?&nbsp;<strong><em>ran</em></strong> zeigt die Gerüchte rund um die Münchner. (Stand: 18. Juli 2024)
<strong>Xavi Simons (Paris St. Germain)</strong><br>Geht jetzt alles ganz schnell? Wie die französische Zeitung "L'Equipe" berichtet, hat der FC Bayern im Werben um Xavi Simons die Konkurrenz ausgestochen - und das mit einem Mega-Angebot. Dem Bericht zufolge soll das Gesamt-Paket für den Transfer des Niederländers 90 Millionen Euro umfassen. Berichtet wird über eine Leihe mit anschließender Kaufpflicht...
<strong>Xavi Simons (Paris St. Germain)</strong><br>...Auch RB Leipzig soll mit allen Kräften versucht haben, das Leihgeschäft von Paris St. Germain noch einmal zu verlängern. Doch der 21 Jahre alte Offensiv-Spieler soll sich bereits mit den Münchnern einig sein. Xavi hat in Paris noch Vertrag bis 2027.
<strong>Desire Doue (Stade Rennes)</strong><br>Der FC Bayern will laut "Sky" Doue als möglichen Ersatz für Kingsley Coman verpflichten. Vincent Kompany soll bereits mit dem 19-Jährigen, der wohl gerne wechseln würde, telefoniert haben. Ein erstes Angebot des FCB über 35 Mio. Euro soll Rennes abgelehnt haben und 60 Mio. fordern. Bayern soll ein neues Angebot (vermutlich zwischen 45 und 50 Mio.) vorbereiten.
<strong>Desire Doue (Stade Rennes)</strong><br>Auch PSG gilt als sehr interessiert an Doue. Obwohl noch recht jung, kann der Franzose mit ivorischen Wurzeln bereits die Erfahrung von über 50 Ligaspielen vorweisen. In der zurückliegenden Saison 2023/24 kam er zu 31 Ligue-1-Einsätzen mit vier Treffern und fünf Vorlagen. Zudem steht er in Frankreichs Olympia-Kader für die Spiele in Paris.
<strong>Serge Gnabry (FC Bayern München)</strong><br>Wird der Rekordmeister einen strauchelnden Großverdiener los? Wie der englische "Mirror" berichtet, soll Newcastle United an Serge Gnabry interessiert sein und offenbar ein Angebot über rund 46,5 Millionen Euro vorlegen wollen. Der 29-Jährige steht noch bis 2026 unter Vertrag, kam in der vergangenen Saison aufgrund diverser Verletzungen aber nur auf magere 430 Ligaminuten ...
<strong>Serge Gnabry (FC Bayern München)</strong><br>Mit einem kolportierten Gehalt von 19 Millionen Euro zählt der Flügelspieler zu den Topverdienern im Kader. In den vergangenen Spielzeiten konnte Gnabry seinen teuren Vertrag kaum mehr rechtfertigen und soll auf der Verkaufsliste stehen. Obwohl mit Michael Olise bereits ein weiterer Konkurrent verpflichtet wurde, will der Spieler nach eigener Aussage aber nicht wechseln und sogar verlängern.
<strong>Min-jae Kim (FC Bayern München)</strong><br>Die Münchner denken offenbar nicht daran, Innenverteidiger Min-Jae Kim abzugeben. Wie "Sky" berichtet, ist an den Gerüchten um Inter Mailand nichts dran. Zuvor hatte die "Gazzetta dello Sport" von einer möglichen Leihe berichtet. Kim kam im Sommer 2023 für 50 Millionen Euro aus Neapel und besitzt einen Vertrag bis 2028. Der 27-Jährige beschäftige sich wohl ebenfalls nicht mit einem Wechsel.
<strong>Matthijs de Ligt (FC Bayern München)</strong><br>Wie "Sky" berichtet, verhandelt Top-Beraterin Rafaela Pimenta für Matthijs de Ligt mit Manchester United. Der englische Rekordmeister sei der einzige Klub, mit dem es Gespräche gebe, da der Niederländer gerne unter seinem Landsmann Erik ten Hag spielen würde. Eine Einigung zwischen United und de Ligt werde wohl kein Problem darstellen ...
<strong>Matthijs de Ligt (FC Bayern München)</strong><br>Doch auch die Bayern müssten angesichts eines Vertrags bis 2027 einem Transfer zustimmen. Noch gibt es demnach kein offizielles Angebot, die Münchner würden 50 Millionen Euro plus Bonuszahlungen aufrufen.
<strong>Joshua Kimmich (FC Bayern München)</strong><br>Spanien, England oder vielleicht doch Frankreich? In Bezug auf die Zukunft von Joshua Kimmich brodelt die Gerüchteküche regelrecht. Laut "RMC Sport" interessiert sich nun auch Paris Saint-Germain für den 29-Jährigen. Dem Bericht zufolge hatte PSG bereits im Winter einen Versuch unternommen, &nbsp;jedoch lehnten die Münchner ab ...
<strong>Joshua Kimmich (FC Bayern München)</strong><br>Die Grundhaltung der Bayern könnte sich jedoch geändert haben. Kimmich hat nur noch einen Vertrag bis 2025 und der Rekordmeister will beim Gehaltspoker offenbar nicht aufs Ganze gehen. Laut "Bild" soll sich sein Gehalt im Falle einer Verlängerung um 25 Prozent reduzieren. Auch Fabrizio Romano schrieb, dass PSG zu den Interessenten gehöre und ein Abschied möglich sei ...
<strong>Joshua Kimmich (FC Bayern München)</strong><br>Fraglich ist allerdings, ob sich Kimmich im Fall der Fälle für PSG entscheiden würde. Laut Berichten der "Sun" liebäugelt der 29-Jährige mit einem Wechsel zu Manchester City, wo er auf seinen früheren Förderer Pep Guardiola treffen würde. Seit Monaten sind zudem Gerüchte im Umlauf, dass der FC Barcelona mit Ex-Bayern-Coach Hansi Flick eine Kimmich-Verpflichtung in Erwägung zieht.&nbsp;
<strong>Chido Obi-Martin (FC Arsenal)</strong><br>Laut "Bild" sind die Münchner an Arsenals Sturm-Juwel Chido Obi-Martin (li.) interessiert. Der 16-Jährige erzielte in der U18 Premier League vergangene Saison 32 Tore in nur 18 Partien. Demnach wäre nur eine Ausbildungsentschädigung von 400.000 Euro fällig. Auch dem BVB wird Interesse nachgesagt. Wie Transferexperte Fabrizio Romano berichtet, sollen die Londoner jedoch ihr Angebot nachgebessert haben.

Ein Spielmacher im Mittelfeldzentrum scheint den Bayern auch deshalb zu wenig zu sein, weil sie in der Innenverteidigung niemanden haben, der die gegnerischen Pressinglinien auch mal mit größerer Passdistanz überspielen kann. Wie einst Jerome Boateng, Mats Hummels oder auch David Alaba.

Mit einem solchen Innenverteidiger kann man es sich erlauben, im Mittelfeld auf einen zweiten spielmachenden Sechser zu verzichten. Palhinhas Qualitäten im Spielaufbau sind jedenfalls überschaubar. Oft versteckt er sich hinter seinen Gegenspielern und lässt das Spiel so an sich vorbeilaufen. Sein Fokus liegt eher darauf, sich auf etwaige Ballverluste vorzubereiten, als sich aktiv freizulaufen.

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Wie kann der FC Bayern Palhinha einbinden?

Mit Hiroki Ito kommt ein Verteidiger, der beim VfB Stuttgart bewiesen hat, dass er ein guter Aufbauspieler ist. Aber kann er das auch auf dem Niveau des FC Bayern zeigen?

Sollte Pavlovic auch in der kommenden Saison der zweite Sechser neben Palhinha sein, wäre die Verantwortung enorm für einen Spieler, der erst 20 Jahre jung ist. Es wäre fast schon fahrlässig, damit zu planen, dass er das einerseits stemmen kann und er andererseits bereits jetzt so konstant ist, das dauerhaft spielen zu können. Sollte Kimmich wechseln, ist er allerdings der einzige Mittelfeldspieler im Kader mit einem spielmachenden Profil.

Es bleibt abzuwarten, wie Vincent Kompany plant, aber der Belgier wird für die optimale Einbindung Palhinhas eine Struktur etablieren müssen, die um den Portugiesen herum spielstarke Spieler garantiert. Eine Möglichkeit wäre es auch, Spieler wie Raphael Guerreiro, Noussair Mazraoui oder Kimmich (sollte er bleiben) als einrückende Außenverteidiger aufzustellen, um das Zentrum in Ballbesitz zu stärken.

Palhinha wird in jedem Fall ein Upgrade für den FC Bayern sein. Denn auch wenn er im Spielaufbau keine Highlights liefern wird: Das haben Leon Goretzka oder Konrad Laimer auch nicht getan. Dafür wird der Portugiese die Defensivlücke aller Voraussicht nach schließen können.

Es liegt an Kompany und seinem Trainerteam, auch das noch größere Problem im Ballvortrag zu lösen. Palhinha kommt nicht, um das technische Level des Teams zu heben. Er kommt, um aufzuräumen. Und das allein ist eine Notwendigkeit. Den Rest müssen andere erledigen.

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