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Jetzt zeigt sich, wie gut der FC Bayern wirklich ist – ein Kommentar

  • Aktualisiert: 04.02.2026
  • 10:43 Uhr
  • Justin Kraft

Zwei Spiele in Serie in der Bundesliga nicht gewonnen, den BVB wieder im Nacken – in den kommenden beiden Partien zeigt sich, wie gut der FC Bayern wirklich ist. Ein Kommentar.

Von Justin Kraft

Nico Schlotterbeck macht es genau richtig. Das berühmt-berüchtigte Momentum will der Kapitän von Borussia Dortmund jetzt voll ausnutzen und auskosten. Wenn nicht jetzt ein bisschen verbalen Druck auf den FC Bayern München ausüben, wann dann?

Dass man in Dortmund davon nicht begeistert ist, Ambitionen zu haben? Geschenkt. Schlotterbeck hat Ambitionen und erkennt die Gunst der Stunde.

Denn der FC Bayern ist schon länger nicht mehr so übermächtig, wie er vor allem im ersten Saisondrittel wirkte. Seit dem Spiel gegen Paris Saint-Germain haben sich zunehmend kleinere Probleme ins Spiel des Rekordmeisters eingeschlichen. Zunächst unbemerkt.

Schließlich wurden zunächst noch Spiele gewonnen und in Fußball-Deutschland gilt immer noch das Grundprinzip: Wer gewinnt, hat Recht. Doch seit damals gewinnen die Münchner etwas weniger häufig als zuvor.

Immerhin gab es in den letzten elf Bundesliga-Partien drei Unentschieden und die Niederlage gegen Augsburg. Nicht falsch verstehen: Eine nach wie vor hervorragende Bilanz. Aber eben auch eine, die es Borussia Dortmund und der TSG Hoffenheim ermöglicht hat, in Schlagdistanz zu kommen.

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Stimmung beim FC Bayern kann jetzt komplett kippen

Und jetzt haben die Bayern den ebenfalls berühmt-berüchtigten Salat: In den nächsten zwei Partien kann sich die Stimmung aber mal komplett verändern. Denn aus einer Ausrutscherphase, die alle aus nachvollziehbaren Gründen wie Müdigkeit, Verletzungen und womöglich auch fehlender Spannung verstehen können, wird dann eine echte Krise, wenn die Ergebnisse nicht passen.

Zunächst geht es gegen die TSG Hoffenheim in der Bundesliga. Ein Heimspiel, das richtig Feuer in den Titelkampf bringen kann. Hoffenheim ist wohl aktuell das formstärkste Team der Liga. In der Rückrundentabelle stehen sie gemeinsam mit dem BVB an der Spitze. Beide haben drei Siege in drei Spielen.

Zuletzt besiegten sie unter anderem Leverkusen und Frankfurt. Schlagen sie auch die Bayern und gewinnt der BVB in Wolfsburg, sind es nur noch drei Zähler auf die Schwarzgelben und sechs auf Hoffenheim. Und nur wenige Tage später könnte die Krise endgültig Form annehmen, wenn die Münchner im Pokal gegen RB Leipzig ausscheiden und den ersten Titel verspielen sollten.

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FC Bayern: Wirklich so gut, wie alle dachten?

Zugegeben: Ein bewusst düster gemaltes Szenario. Aber eines, das zeigt, dass auf den nächsten Spielen richtig Druck liegt. Denn jetzt wird sich zeigen, wie gut diese Bayern wirklich sind. Als die Ergebnisse stimmten, hatten die Münchner einen Lauf.

Und während eines solchen Laufs gelingen die verrücktesten Dinge. Da schießt Luis Diaz eben mal das Tor des Jahres in Berlin-Köpenick oder Harry Kane gleicht spät aus. Da geht man in mehreren Spielen mit dem ersten Abschluss direkt in Führung. Aber dieser Lauf ist erstmal vorbei. Seit mehreren Wochen ist der Fußball der Bayern wieder mehr Arbeit als Leichtigkeit.

Es sind diese Phasen, die eine Saison entscheiden. Denn in diesen Phasen entscheidet sich, ob ein Team in ein Loch fällt, in dem es alles verspielt – oder ob es in der Lage ist, sich mit Ergebnissen und sukzessiven Leistungssteigerungen wieder herauszuziehen, um dann in den wichtigsten Monaten des Jahres in Topform auf Titeljagd gehen zu können.

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Vor dieser Herausforderung steht der FC Bayern jetzt.

Will er erfolgreich sein, muss er in der Lage sein, all die düsteren Szenarien abzuschütteln und seine eigene Stärke wiederzufinden. "Typisch Bayern" wäre es früher gewesen, Hoffenheim deutlich zu schlagen. In den vergangenen Jahren wackelte dieses Selbstverständnis einige Male.

Umso wichtiger ist es aus BVB-Sicht, zumindest zu versuchen, sich in die Köpfe der Münchner zu trashtalken. Schlotterbeck hat das verstanden. Und wenn er öffentlich darauf hofft, dass die Bayern nochmal ins Grübeln kommen, dann ist das exakt das Salz in der Meisterschaftssuppe, das die Bundesliga braucht.

Am Samstag können die Schwarzgelben sogar vorlegen und den Abstand zumindest für den Moment auf drei Punkte verkürzen. Denn klar ist natürlich auch: Wer große Ansagen macht, muss entsprechende Taten folgen lassen.

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