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Comeback nach Maß für den Nationalspieler

DFB-Team: Kai Havertz muss bei der WM 2026 eine feste Größe sein - Ein Kommentar

  • Veröffentlicht: 04.02.2026
  • 11:50 Uhr
  • Kai Esser

Kai Havertz ist nach fast einem halben Jahr Leidenszeit wieder da und er liefert. Wenn der Angreifer jetzt schon so gut drauf ist, kommt Julian Nagelsmann bei der WM nicht an ihm vorbei - und zwar in der Startelf. Ein Kommentar.

Von Kai Esser

Es läuft die 94. Minute im Emirates Stadium zu London. Kai Havertz läuft leicht rechts versetzt auf das Tor von Chelseas Torwart Robert Sanchez zu, umkurvt den Spanier gekonnt und besorgt Arsenals 1:0-Erfolg im Derby gegen den ungeliebten Rivalen, dazu noch Havertz' Ex-Klub.

Es sind Momente, die dem Nationalspieler lange Zeit gefehlt haben. Bereits bei seinem Startelf-Comeback in der Champions League erzielte Havertz einen Treffer und bereitete einen weiteren vor. Und dabei ist der gebürtige Aachener noch weit weg von seinem Leistungsmaximum.

Wenn er das bis zur WM 2026 in Nordamerika wieder erreicht, dann führt an ihm nicht nur im DFB-Kader kein Weg vorbei, sondern auch in der Startelf!

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DFB-Team: Ein Kai Havertz in Bestform muss gesetzt sein

Das deutsche Team ist offensiv durchaus facettenreich und Breit besetzt. Mit Nick Woltemade, Deniz Undav, Florian Wirtz, Jamal Musiala, Niclas Füllkrug, Serge Gnabry und Lennart Karl hat Bundestrainer Julian Nagelsmann auf den Offensivpositionen die Qual der Wahl.

Was Havertz dem Team jedoch gibt, hat keiner der anderen. Der 26-Jährige vereint die Attribute Übersicht, Passspiel, Gefühl für Raum sowie Kopfballstärke, Physis und Abschluss in einem.

Vor allem, weil er in jungen Jahren Zehner spielte, danach Mittelstürmer und jetzt wieder eine Halbposition im System von "Gunners"-Coach Mikel Arteta einnimmt. Wenn "King Kai", dessen hauseigener Song im Norden Londons schon wieder über die Tribünen schallte, in Bestform ist, dann muss er spielen. Egal wo, aber er ist für das Team zu wertvoll.

Das weiß auch Nagelsmann, der Havertz bei der EM 2024 im eigenen Land zwar nominell als Mittelstürmer aufstellte, ihn jedoch mehr Beweglichkeit und Variabilität forderte.

Das entwickelte Arteta in den vergangenen Saison weiter. In der Reha hat Havertz nicht nur an seinem Comeback geschuftet, sondern auch gelernt, diese Rolle zu perfektionieren.

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DFB-Team: Selbstbewusstsein kann man nicht trainieren

Es scheiterte bei Deutschland ohnehin in der Vergangenheit selten an der Bereitschaft oder der Leistung, meistens stand die Chancenverwertung schlichtweg im Weg. Oft auch, weil Spielern erkennbar Selbstvertrauen fehlte.

Genau das bringt Havertz mit. Weder sein Abschluss gegen Kairat Almaty in der Champions League, der mittig im Tor einschlug, noch seine Leistung als Joker gegen Chelsea waren in irgendeiner Form herausragend.

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Dennoch macht der Offensivmann das Meiste aus seinen Möglichkeiten. Selbstbewusstsein kann man weder lernen, noch trainieren. Wenn im Training 49 von 50 Torschüssen sitzen, dann sagt das nichts über die tatsächliche Abschlussqualität, wenn dutzende tausend Zuschauer auf den Tribünen sitzen und es um Alles geht.

Arsenals Erfolg tut dem DFB-Team gut - und auch Kai Havertz

Freilich, wenn man oben steht, dann fallen auch mal Dinger rein, die es sonst nicht schaffen würden.

Und oben steht eben Arsenal. In der Premier League, in der Champions League und in beiden Pokalwettbewerben. Ein Umstand, der dem Bundestrainer mit Hinblick auf seinen Stürmer nur gefallen kann.

Bringt Havertz nämlich von der Insel Trophäen und Erfolge mit, dann kann es seiner Mannschaft nur gut tun. Bei einem möglichen Bayern-Block wurde in der Vergangenheit stets über das "Sieger-Gen" gesprochen, das er der Nationalelf verleihen würde. Das hat Arsenal mittlerweile auch.

Mindestens genau so wichtig: Trotz des Millionen-Neuzugangs Viktor Gyökeres wurde Havertz von seinem Trainer nicht "vergessen" - ganz im Gegenteil! Der Nationalspieler zahlt das Vertrauen in Form von Scorern zurück.

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Ende März steht die nächste Länderspielpause an, dann könnte der Rheinländer schon wieder Nahe seiner 100 Prozent sein.

Und Nagelsmann selbst von sich und seiner Form überzeugen.

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