Die Champions League geht zum zweiten Mal in die Ligaphase. 36 Teams dürfen sich Hoffnungen auf eine starke Saison machen. Aber wer sind die Favoriten? ran hat das große Power Ranking.
Die Saison ist noch jung, die Kräfteverhältnisse sind unklar. In der Champions League kann erfahrungsgemäß alles passieren. Klare Favoriten gibt es in einer sehr breit aufgestellten Spitze nicht.
Im Gegenteil: Einige Klubs könnten sogar überraschen. 36 Teams gehen in die Ligaphase, einige von ihnen spielen dieses Format zum ersten Mal, andere wollen aus der letzten Saison lernen.
ran hat sich die Kader der Teilnehmer und den Saisonstart angesehen – und liefert vor Anpfiff der neuen Königsklassen-Saison das erste Power Ranking.
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Platz 36: Kairat Almaty
Die Kasachen sind nicht nur erstmals in der Ligaphase, sondern sogar erstmals überhaupt in der Champions League dabei. Eine Chance auf den ganz großen Coup sehen nur sehr wenige Expertinnen und Experten.
In der Qualifikation wussten sie aber durchaus zu überraschen: Immerhin zwangen sie Celtic Glasgow ins Elfmeterschießen, nachdem es über 210 Minuten zu einem 0:0 reichte. Dort zogen sie schließlich sensationell in die Ligaphase ein.
Die Auslosung war zudem sehr ausgewogen mit Top-Gegnern wie Real Madrid, Inter oder Arsenal, aber auch Potential für Punktgewinne gegen Pafos oder Piräus. Klar ist dennoch: Sie sind großer Außenseiter.
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Platz 35: Qarabag Agdam
Qarabag ist zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte für die Champions League qualifiziert und hat ein ähnliches Schicksal wie Kairat Almaty: Jeder Punkt ist ein Gewinn. In der vergangenen Saison wurden sie in der Qualifikation zur Königsklasse mit 0:5 in zwei Spielen von Dinamo Zagreb geschlagen, anschließend gewannen sie nur eines aus acht Europa-League-Spielen.
In der Qualifikation setzte sich der Klub aus Aserbaidschan mit 5:4 gegen Ferencvaros durch. Viel Hoffnung auf viele Erfolgserlebnisse gibt es aber nicht.
Platz 34: Pafos FC
Pafos FC ist ebenfalls eine große Unbekannte. Der Klub aus Zypern wurde erst 2014 gegründet und verlor in der vergangenen Saison mit 2:8 gegen Elfsborg in der Qualifikation zur Europa League. In der Conference League schied man dann in der Runde der letzten 16 aus – ebenfalls gegen einen schwedischen Klub: Djurgarden.
Allerdings haben sie sich fußballerisch stark entwickelt. In der Qualifikation schlugen sie Maccabi Tel Aviv, Dynami Kiew und Roter Stern Belgrad. Das bringt sie im Power Ranking ein klein wenig nach vorn – gleichwohl ist auch bei ihnen die logische Konsequenz: Jeder Punkt ist bereits ein großer Erfolg.
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Platz 33: FC Kopenhagen
Eigentlich sind die Dänen immer gut für eine Überraschung. Vor 18 Monaten standen sie im Achtelfinale der Champions League, in der vergangenen Saison hatten sie das Pech, in der K.-o.-Phase der Conference League auf den späteren Sieger zu treffen: den FC Chelsea.
Durch Abgänge haben sie etwas an Erfahrung und Qualität verloren. Interessant ist die Verpflichtung von Youssoufa Moukoko. Der ehemalige BVB-Profi kommt in 13 Einsätzen aber erst auf drei Tore. Allgemein kommt Kopenhagen trotz tadelloser Qualifikation für die Champions League nicht so richtig ins Rollen. In der Liga steht man nach acht Spielen mit 16 Punkten nur auf dem zweiten Rang.
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Platz 32: Slavia Prag
Die Tschechen haben eine schwache Saison in Europa hinter sich. In der Qualifikation zur Königsklasse verloren sie mit 2:3 gegen Lille, um dann in der Ligaphase der Europa League mit nur fünf Punkten auszuscheiden.
Hinzu kommt, dass sie mit Christof Zafeiris und El Hadji Malick Diouf zwei wichtige Spieler verloren haben. Diese Champions-League-Saison könnte eine Katastrophe für Prag werden. Immerhin: National präsentieren sie sich formstark, stehen nach acht Spielen an der Spitze der Liga mit 20 Punkten.
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Platz 31: Ajax
Ajax ist eine der großen Unbekannten in dieser Saison. In der vergangenen Saison haben sie in einem sensationellen Endspurt zehn Punkte Vorsprung auf die PSV Eindhoven verspielt. Legende John Heitinga ist mittlerweile Trainer bei den Niederländern. Auch im Kader gab es einige größere Veränderungen.
Der Saisonstart verlief durchwachsen. Drei Siege und zwei Unentschieden bringen Ajax derzeit auf den dritten Rang der Eredivisie. Gut möglich, dass sie auch in der Königsklasse viel Lehrgeld bezahlen werden.
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WM 2026: Diese Teams sind bereits qualifiziert - Fußballzwerge Haiti und Curacao dabei
Diese Teams sind bereits für die WM 2026 qualifiziert Die WM 2026 rückt immer näher. Auch das Kontingent der feststehenden Teilnehmer wird größer und größer. Wer könnte Argentinien vom Thron stoßen? ran zeigt die Nationen, die sich schon qualifiziert haben.
USA Die USA sind als Ausrichter der Weltmeisterschaft 2026 gesetzt. In den USA wird während der WM ein Großteil der Spiele stattfinden. Können die US-Boys für eine Überraschung sorgen?
Mexiko Auch Mexiko ist als Austragungsland bei der WM 2026 mit am Start. Die Mexikaner sind immer mal wieder für ein Ausrufezeichen gut, besiegten beispielsweise 2018 die DFB-Elf zum Auftakt mit 1:0.
Curacao Sensationell qualifiziert sich der Inselstaat Curacao für die WM 2026. Die Mannen von Trainer Dick Advocaat gewannen ihre CONCACAF Qualifikations-Gruppe vor WM-erfahrenen Teams mit Jamaika und Trinidad und Tobago. Ein 0:0 auf Jamaika reichte dem Fußballzwerg um den ehemaligen Bundesliga-Stürmer Jürgen Locadia für die direkte Qualifikation.
Haiti Nur unwesentlich weniger sensationell qualifizierte sich Haiti für die kommende Weltmeisterschaft. Das Nachbarland der Dominikanischen Republik überholte am letzten Spieltag der CONCACAF-Qualifikation durch ein 2:0 gegen Nicaragua noch das WM-erfahrene Honduras, das nicht über ein 0:0 gegen Costa Rica hinauskam.
Panama Ein weiterer Fußballzwerg hat es jedoch nicht geschafft. Surinam hatte vor dem letzten Spieltag die Tabellenführung inne und hätte einzig und allein nicht drei Tore auf Panama verlieren dürfen. Es kam, wie es kommen musste: Surinam verlor 1:3 bei Guatemala, zeitgleich siegte Panama souverän 3:0 gegen El Salvador und sicherte sich die zweite WM-Teilnahme nach 2018 in Russland.
Japan Über die Qualifikation war Japan das erste Team, das sein Ticket für die WM löste. Auch Japan kann auf einen überraschenden WM-Sieg gegen Deutschland zurückblicken. 2022 in Katar gelang dem Team ein 2:1-Erfolg über das DFB-Team.
Neuseeland Neuseeland hatte dann wohl doch kein Interesse an einem Fußball-Märchen. Im entscheidenden Spiel um das WM-Ticket setzten sich die "All Whites" mit 3:0 gegen Neukaledonien durch. Für Neuseeland ist es erst die dritte WM-Teilnahme der Geschichte. Zuletzt scheiterte man 2010 in Südafrika nach drei Unentschieden in der Gruppenphase, konnte allerdings den damals amtierenden Weltmeister Italien hinter sich lassen.
Iran Zum vierten Mal in Folge wird der Iran 2026 bei einer WM am Start sein. "Team Melli" genügte in der asiatischen Qualifikation ein 2:2 gegen Usbekistan, um vorzeitig das Ticket zu lösen. Insgesamt wird es die siebte WM-Teilnahme für den Iran sein.
Argentinien Als viertes Team machte der Titelverteidiger sportlich seine Teilnahme perfekt - und das ohne eigenes Zutun. Argentinien löste das Ticket bereits vor dem ewigen Klassiker gegen Brasilien, weil Bolivien wenige Stunden zuvor gegen Uruguay nicht gewann.
Usbekistan Premiere für Usbekistan: Das zentralasiatische Land darf erstmals bei einer WM-Endrunde mitspielen. Ein torloses Remis bei den Vereinigten Arabischen Emiraten genügte zur vorzeitigen Qualifikation.
Südkorea ... und das war Südkorea. Der WM-Stammgast löste sein Ticket durch einen Sieg im Irak und verhalf Jordanien zeitgleich ebenfalls zur Teilnahme.
Jordanien Auch Jordanien wird 2026 erstmals bei einer WM dabei sein, ein klarer 3:0-Sieg im Oman sorgte für die Vorentscheidung, die später durch ein anderes Land offiziell wurde ...
Australien Die Socceroos lösten als sechste Mannschaft der Asien-Qualifikation das Ticket für die WM 2026 durch einen 2:1-Sieg beim direkten Konkurrenten Saudi-Arabien.
Brasilien Auch aus Südamerika füllt sich das Kontingent der WM-Teilnehmer. Am drittletzten Spieltag der Eliminatorias Sudamericanas erreichte Rekord-Weltmeister Brasilien mit einem 1:0-Sieg gegen Paraguay die Endrunde im kommenden Jahr.
Uruguay Auch am vorletzten Spieltag mussten die Peruaner mit ansehen, wie sich eine Nationalmannschaft über die WM-Qualifikation freut. Diesmal ist es Uruguay nach einem 3:0-Sieg über den Tabellenvorletzten.
Kolumbien Als vorerst letzte Mannschaft aus Südamerika qualifizierte sich auch Kolumbien für die WM. Der ehemalige Bayern-Star James Rodriguez erzielte beim 3:0 über Bolivien das Führungstor.
Marokko Marokko hat sich als erstes afrikanisches Land für die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada qualifiziert. Das Team um Kapitän Achraf Hakimi (li.) bezwang den Niger am Freitag in Rabat 5:0 (2:0) und sicherte sich vorzeitig den Sieg in Gruppe E. Für Marokko ist es die dritte WM-Teilnahme in Folge, 2022 in Katar hatte das Team überraschend das Halbfinale erreicht.
Tunesien Tunesien hat sich als zweites afrikanisches Land nach Marokko für die WM-Endrunde qualifiziert. Die Nordafrikaner sind zum dritten Mal in Serie dabei und werden 2026 ihre insgesamt siebte WM bestreiten. Mit einem 1:0-Sieg gegen Äquatorialguinea konnte Tunesien das Ticket schon zwei Spieltage vor Abschluss der Quali-Phase sichern.
Ägypten Mohamed Salah (r.) und Ägypten fahren zur WM! Als drittes afrikanisches Team haben die Ägypter ihre Qualifikation am vorletzten Spieltag der Qualifikation mit einem 3:0-Sieg gegen Dschibuti klargemacht. Salah gelang dabei ein Doppelpack. Für Ägypten ist die WM 2026 bereits die vierte Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. Zuletzt nahm das Team 2018 teil, auf einen Sieg bei einer WM-Endrunde wartet das fußballbegeisterte Land jedoch noch.
Algerien Als vierte nordafrikanische Mannschaft haben sich die Algerier für die WM 2026 qualifiziert. Dank des Wolfsburgers Mohamed Amoura, der gegen Somalia gleich zweimal traf, sicherte sich das Team das Ticket. Insgesamt ist Algerien nun zum fünften Mal bei einer Weltmeisterschaft dabei.
Ghana Ex-Bundesliga-Profi Otto Addo hat Ghana als Trainer zur WM 2026 geführt. Am letzten Spieltag der Afrika-Qualifikation gewann das Team des 50 Jahre alten Hamburgers mit 1:0 (0:0) in Accra gegen die Komoren. Mohammed Kudus von Tottenham erzielte den Treffer des Abends (47.). Selbst eine Pleite hätte gereicht, weil Madagaskar parallel mit 1:4 (0:2) in Mali verlor. Ghana qualifizierte sich als 21. Nation für die XXL-WM im Sommer 2026.
Kap Verde Diese WM-Teilnahme ist eine Sensation: Exot Kap Verde hat durch einen 3:0 (0:0)-Sieg gegen Eswatini erstmals das Ticket für eine Fußball-Weltmeisterschaft gelöst und Kamerun auf Rang zwei der Gruppe verdrängt. Mit 490.000 Einwohnern sind die Kapverden der kleinste afrikanische WM-Teilnehmer der Geschichte und weltweit die Nummer zwei nach Island 2018 (330.000).
Südafrika Die Gute-Laune-Truppe aus dem Jahr 2010 ist auch sicher dabei. Letztmals war man im eigenen Land angetreten, sportlich qualifiziert war man letztmals 2002 in Südkorea und Japan. Ein Riesen-Erfolg für die Südafrikaner.
Katar Der Gastgeber aus dem Jahr 2022 hat sich erstmals sportlich für eine WM-Endrunde qualifiziert und tritt damit zum zweiten Mal beim Finalturnier an. Mit einem 2:1-Sieg gegen die Vereinigten Arabischen Emirate sicherte man sich das Ticket in letzter Sekunde.
Saudi-Arabien Am selben Abend wie Katar sicherte sich auch Nachbarland Saudi-Arabien das Ticket zur WM. Ein 0:0-Unentschieden reichte dem Team aus dem nahem Osten. Damit stehen alle neun Teilnehmer aus Asien bereits fest.
England England hat sich trotz anfangs großer Kritik an Thomas Tuchel eindrucksvoll in Gruppe K der europäischen Qualifikation durchgesetzt. Nach sechs Spielen steht man mit vollen 18 Punkten, 18 Toren und null Gegentoren frühzeitig als Gruppensieger fest. Inzwischen hat man acht Siege aus acht Spielen und ein Torverhältnis von 22:0.
Elfenbeinküste Die Elfenbeinküste spielte 3:0 gegen Kenia und buchte damit das Ticket zur WM. Mit einem Punkt Vorsprung vor dem Gabun ging es in Gruppe F der Afrika-Qualifikation mächtig eng zu.
Senegal Auch Sadio Mane und der Senegal sind dabei. Zum dritten Mal in Folge qualifizieren sich die Mittelafrikaner. Mit einem deutlichen 4:0-Erfolg gegen Mauretanien ließ man auch die letzten Zweifel erblassen. Der Ex-Bayern-Spieler steuerte einen Doppelpack bei.
Frankreich Mit einem 4:0-Heimsieg gegen die Ukraine hat sich Frankreich vorzeitig für die WM-Endrunde 2026 qualifiziert. Die "L'Equipe Tricolore" kann damit einen Spieltag vor Ende der Qualifikation in Gruppe D nicht mehr von Platz 1 verdrängt werden. Diesen letzten Schritt in der WM-Quali gegen die Ukraine ging Frankreich auf den Tag genau zehn Jahre nach den Terroranschlägen am 13. November 2015 in Paris, damals am Rande des Länderspiels gegen das DFB-Team.
Kroatien Durch einen 3:1-Heimsieg gegen die Färöer hat sich Kroatien einen Spieltag vor dem Ende der WM-Qualifikation für die Endrunde 2026 qualifizieren können. Damit sind die Kroaten um Hoffenheim-Star Andrej Kramaric (re.) in Gruppe L mit 19 Punkten nicht mehr von Platz 1 zu verdrängen.
Norwegen Die Mannschaft um Star-Stürmer Erling Haaland hat sich mit einem 4:1-Auswärtssieg im San Siro gegen Italien durchgesetzt und damit das WM-Ticket klar gemacht. Norwegen hat alle acht Spiele gewonnen und fährt zum ersten Mal seit 1998 zu einer WM-Endrunde. Insgesamt erzielten die Norweger 37 Tore und stellen mit großem Abstand die beste Offensive der europäischen Qualifikation. Italien schickte man damit in die Playoffs.
Niederlande Mit einem 4:0-Sieg gegen Litauen ist das WM-Ticket für die niederländische Nationalmannschaft fixiert. Ungeschlagen und mit nur zwei Unentschieden aus acht Gruppenspielen ist die Niederlande Erster in Gruppe G.
Deutschland In einem "Endspiel" gegen die Slowakei feierte die DFB-Auswahl einen Kantersieg. Mit einem 6:0 im letzten Gruppenspiel fixierte die deutsche Elf den Gruppensieg und das WM-Ticket. Comebacker Leroy Sane erzielte einen Doppelpack und hatte einen großen Anteil an der Qualifikation des Weltmeisters von 2014.
Portugal Ohne den gesperrten Cristiano Ronaldo wurde es beim 9:1-Sieg trotzdem deutlich gegen Armenien. Nach vier Siegen und jeweils einem Unentschieden und einer Niederlage setzte man sich am Ende souverän in Gruppe F der WM-Qualifikation durch.
Österreich Die Alpenrepublik musste lange zittern. Mit dem erlösenden Tor von Michael Gregoritsch in der 78. Minute gewinnt Österreich mit einem 1:1-Unentschieden gegen Bosnien die Gruppe H und fährt seit 1998 zum ersten Mal wieder zu einer Weltmeisterschaft.
Schottland Genauso lange mussten auch die Schotten auf eine erneue WM-Teilnahme warten. Und ausgerechnet im "Endspiel" in Glasgow gegen Dänemark erlösten Tierney und McLean die Heimmannschaft in der Nachspielzeit. Damit gewinnt Schottland Gruppe C und ist bei der Endrunde 2026 in Nordamerika dabei.
Spanien Für den amtierenden Europameister setzte es am letzten Spieltag noch einmal einen kleinen Dämpfer. In den ersten fünf Spielen der Qualifikation holte Spanien nur Siege, im letzten Gruppenspiel gegen die Türkei musste sich das Team von Luis de la Fuente mit einem 2:2-Unentschieden begnügen. Trotzdem feiert Spanien den Sieg in Gruppe E und fährt mit zur WM.
Schweiz Die Schweizer Nationalmannschaft machte im Spiel gegen den Zweiten der Gruppe Kosovo den letzten Schritt zum WM-Endrunde. Damit die Kosovaren die Schweizer noch vom ersten Platz verdrängen hätten können, hätten sie einen Sieg mit sechs Toren Unterschied gebraucht. Durch den 1:1-Endstand war der Schweiz der Gruppensieg in Gruppe B nicht mehr zu nehmen.
Belgien Für die Belgier gab es am letzten Spieltag der Gruppe J noch einmal ein Schützenfest. Mit dem 7:0-Sieg gegen Liechtenstein holte man sich souverän den ersten Platz der Tabelle. Nach dem enttäuschenden 1:1-Unentschieden in Kasachstan konnte der Sieg im letzten Spiel mit vier Toren in sieben Minuten klargemacht werden.
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Platz 30: Union Saint-Gilloise
Union Saint-Gilloise hat sich seit der Übernahme durch Brighton-Besitzer Tony Bloom im Jahr 2018 gut entwickelt. 2021 stieg man in die erste Liga Belgiens auf, anschließend sorgte der Klub auch für Furore in Europa. Auch in dieser Saison?
Einige wichtige Spieler wie Franjo Ivanovic haben den Klub verlassen. In der Liga steht man nach sieben Spielen mit 17 Punkten aber auf dem ersten Platz. Wie immer sind die Belgier eine Wundertüte.
Platz 29: Olympiakos
Eine Wundertüte auf leicht höherem Niveau ist Olympiakos. Die Griechen haben unter Jose Luis Mendilibar eine gute sportliche Entwicklung genommen. Der Spanier hatte mit Sevilla die Europa League gewonnen und weiß, worauf es in Europa ankommt – was er dann auch in Griechenland bewies. Denn mit Olympiakos gewann er die Conference League.
In der vergangenen Saison holte er immerhin das nationale Double. Mit taktischer Disziplin und einer gewissen individuellen Qualität hat Piräus aber durchaus Chancen auf ein überraschendes Weiterkommen.
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Platz 28: FK Bodo/Glimt
Das gilt auch für den FK Bodo/Glimt. Schaut man auf den Kader der Norweger, dann sind da erstmal kaum bekannte Namen dabei. Der kleine Klub, der auf dem Papier vieler Expertinnen und Experten wohl weiter hinten stehen würde, setzt auf junge Talente aus der Heimat – und einen Vorteil durch enorme taktische Qualität.
Unter Trainer Kjetil Knutsen spielt das Team einen furchtlosen, aggressiven und sehenswert offensiven Fußball. Auch gegen die namhaften Gegner in der Ligaphase ist zu erwarten, dass sie überraschen wollen. Dazu kommt die Komponente, dass die Norweger auf Kunstrasen spielen und die besonderen Witterungsbedingungen im nördlich gelegenen Städtchen bieten dem Verein einen Heimvorteil der anderen Art und Weise. Selbst wenn Bodo/Glimt nicht die K.-o.-Phase erreicht: Ihre Spiele werden gewiss unterhaltsam sein.
Platz 27: Club Brügge
In der vergangenen Saison kamen die Belgier bis ins Achtelfinale der Champions League – und schrieben dabei die eine oder andere Heldengeschichte wie beim Remis gegen Juventus Turin oder dem Playoff-Sieg gegen Atalanta.
Allerdings haben sie einige ihrer besten Nachwuchsspieler verloren. Wie gut Brügge in dieser Saison wirklich ist, bleibt abzuwarten. In der Qualifikation gewannen sie gegen die Glasgow Rangers deutlich mit 9:1, das Niveau in der Ligaphase ist aber ein anderes. In der heimischen Liga stehen sie nach sechs Spielen mit nur zehn Punkten auf dem fünften Rang.
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Platz 26: PSV Eindhoven
Die überragende Aufholjagd in der vergangenen Saison gegen Ajax verleiht PSV Flügel. Auch in dieser Saison stehen sie nach fünf Spielen erstmal an der Spitze, haben aber schon einmal verloren. Die Auslosung in der Champions League ist einigermaßen dankbar. Potential für eine Überraschung ist gegeben.
Dennoch ist Eindhoven alles andere als favorisiert für die Playoff-Plätze. Dafür ist die Konkurrenz letztlich zu stark. Und bei PSV selbst gibt es einige Fragezeichen, wie stabil die taktische Ausrichtung wirklich ist.
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Platz 25: Olympique Marseille
Der Chaosklub aus Frankreich ist der Inbegriff einer Wundertüte. Mit Benjamin Pavard, Pierre-Emile Hojbjerg oder Pierre-Emerick Aubameyang ist der Kader durchaus mit klangvollen Namen besetzt. Auch Trainer Roberto de Zerbi machte in der Vergangenheit mit interessantem Fußball auf sich aufmerksam. Gut möglich ist aber auch, dass sich OM selbst zerlegt. Nach vier Spielen stehen sie in der Ligue 1 nur auf dem vierten Rang und haben sechs Punkte geholt.
Platz 24: Sporting CP
Der Wechsel von Ruben Amorim hat Sporting nicht unbedingt geschadet. Nachfolger Rui Borges gewann mit den Portugiesen das Double, auch wenn sein Vorgänger Joao Pereira zunächst Probleme hatte, das Erbe Amorims anzutreten.
Der Verkauf von Viktor Gyökeres zum FC Arsenal wird Sporting aber hart treffen. In der Liga war der Start dennoch ordentlich. Mit zwölf Punkten aus fünf Spielen stehen sie hinter Porto auf dem zweiten Platz.
Platz 23: Atalanta
Dass Gian Piero Gasperini den Klub verlassen hat, ist ein herber Rückschlag. Für Atalanta könnte diese Saison schnell ein Übergangsjahr werden. Auch die Unruhe rund um Ademola Lookman half nicht unbedingt.
Nach drei Spielen und fünf Punkten in der Serie A ist die Hoffnung nicht unbedingt größer geworden. Unter anderem trifft man in der Champions League auf PSG und den FC Chelsea. Die Qualität der restlichen Gegner dürfte auf Augenhöhe sein – immerhin das ist ein Lichtblick für die Italiener.
Platz 22: Eintracht Frankfurt
In Deutschland ist der Hype rund um die SGE groß. Schon nach den ersten Spielen wurde dauerhaft die Frage gestellt, ob Frankfurt die Bayern ärgern könne. Tatsache ist: Die Eintracht spielt attraktiven, offensiven Fußball und hat unter Dino Toppmöller große Entwicklungsschritte gemacht.
Fakt ist aber auch, dass dieses Team weiterhin recht jung ist und mit Hugo Ekitike und Omar Marmoush in nur wenigen Monaten absolute Top-Spieler verloren hat. Das aufzufangen wird ebenso schwer wie die Doppel- und Dreifachbelastung. Ein Erreichen der Playoffs wäre bereits ein Erfolg für die SGE.
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Platz 21: Bayer Leverkusen
Eine böse Überraschung könnte Bayer Leverkusen erfahren. Nach zwei hervorragenden Spielzeiten unter Xabi Alonso stand in diesem Sommer ein riesiger Umbruch an. Bereits in der Bundesliga hat sich gezeigt, wie schwer es für die Werkself wird, das Niveau zu halten.
Leverkusen dürfte diesmal mit den Top-8 wenig zu tun haben. Zumal sie mit PSG, Benfica, Newcastle, Manchester City und Villarreal unangenehme Gegner zugelost bekommen haben.
Platz 20: FC Villarreal
Villarreal ist auch schon das Stichwort! Das "Gelbe U-Boot" ist zurück in der Champions League. Beim letzten Auftritt schlugen sie unter anderem den FC Bayern und erreichten das Halbfinale.
Der Saisonstart war mit vier Spielen und sieben Punkten okay. Gerade das 0:2 gegen Atletico Madrid hat aber gezeigt, dass noch viel Luft nach oben ist. Dennoch spielen die Spanier unterhaltsamen Fußball und könnten wieder für die eine oder andere Überraschung sorgen.
Platz 19: Newcastle United
Newcastle hat einen fürchterlichen Transfersommer hinter sich. Nachdem Starstürmer Alexander Isak in den Streik ging, musste man sich eine Absage nach der anderen einhandeln, ehe kurz vor Ende des Transferfensters Nick Woltemade für eine absurde Summe von bis zu 90 Millionen Euro kam.
Ob der Deutsche zündet, bleibt trotz Debüttreffer abzuwarten. In der Premier League stehen nach vier Partien nur fünf Punkte auf dem Konto. Auch die Champions-League-Saison könnte zäh werden.
Platz 18: Athletic Bilbao
Groß sind die Hoffnungen im Baskenland: Mit dem Triumph in der Copa del Rey meldete sich Bilbao eindrucksvoll zurück in Spanien und auch in der Champions League will man nun zeigen, dass mit ihnen zu rechnen ist, wenn es um die Playoffs geht. Mindestens.
Starspieler Nico Williams konnte gehalten werden und auch sonst wirkt das Team sehr eingespielt. Nach vier Spieltagen steht man auf dem dritten Rang in La Liga, schlug unter anderem schon den FC Sevilla. Mit Arsenal, Dortmund und PSG haben sie einige schwere Gegner, aber auch ein paar Lose wie Qarabag oder Prag, wo man favorisiert ist.
Platz 17: Galatasaray
Galatasaray könnte in diesem Ranking zwischen Platz 30 und Platz 12 vermutlich jede Position belegen und es würden sich immer gute Argumente dafür finden, sie auf die jeweilige Position zu packen. Der Saisonstart verlief erstmal gut. Mit fünf souveränen Siegen stehen sie schon jetzt fünf Zähler vor Fenerbahce, die Platz zwei belegen.
Aber die Türken haben auch das Potenzial der typische Fall von "viel bezahlt und wenig erreicht" zu werden. Mit Transferausgaben von rund 148 Millionen Euro wurde der Kader gehörig umgekrempelt. Hinzu kamen ablösefreie Stars wie Leroy Sane oder Ilkay Gündogan. Wie gut das alles harmoniert, wird sich erst in der Königsklasse so richtig zeigen.
Dort trifft Gala unter anderem auf Frankfurt, Liverpool, Atletico Madrid, Manchester City und eine stark zu erwartende AS Monaco.
Internationale Transfergerüchte: Übernimmt Luis Enrique bald als Trainer bei Real Madrid?
Luis Enrique (Paris St.-Germain) Nach dem Aus von Xabi Alonso ist Alvaro Arbeloa neuer Trainer von Real Madrid – doch für wie lange? Laut dem Portal "Speedline" soll Ex-Barca-Coach Luis Enrique ein Engagement bei den "Königlichen" in Erwägung ziehen, sollte er ein Angebot erhalten. Der Spanier führte bereits die Katalanen als auch zuletzt Paris St.-Germain zum Champions-League-Titel. Trotz Vertrages bis 2027 ist ein Verbleib bei PSG wohl nicht sicher. Zudem hat Enrique eine Spielervergangenheit bei Real (1991 bis 1996), wechselte aber danach ausgerechnet zum großen Rivalen Barcelona.
Enzo Fernández (FC Chelsea) 121 Millionen Euro hat der FC Chelsea gezahlt, um Enzo Fernández bis 2032 zu binden. Schon gut sechs Jahre vor Vertragende soll der Argentinier aber unzufrieden in London sein, was laut "L'Equipe"-Angaben mit dem Aus von Trainer Enzo Mareca zusammenhängt. Dem Bericht zufolge hat PSG Fernández als Langzeit-Projekt im Visier. Im Winter soll es aber noch keinen Vorstoß geben.
Yan Diomande (RB Leipzig) Shootingstar Yan Diomande von RB Leipzig hat offen seine Bewunderung für einen anderen Klub zum Ausdruck gebracht. "Ich möchte für Liverpool spielen. Ich bin ein riesiger Liverpool-Fan. Der Traum meines Vaters ist es, mich an der Anfield Road spielen zu sehen. Das ist auch mein Traum – und den möchte ich verwirklichen", sagte er in einem TikTok-Stream. Der 19-Jährige, der im Sommer von Leganes nach Leipzig gewechselt war, spielte sich in der Hinrunde mit starken Leistungen in den Vordergrund.
Vinicius Junior (Real Madrid) Kommt es zu einem absoluten Blockbuster-Transfer? Wie der britische "Guardian" berichtet, will sich der FC Chelsea um Superstar Vinicius Junior von Real Madrid bemühen. Der Brasilianer steht bei den "Königlichen" noch bis 2027 unter Vertrag, wirkte zuletzt aber nicht mehr glücklich. Hier sehen die "Blues" offenbar ihre Chance. Und am Geld soll es nicht scheitern, als Ablösesumme stehen 155 Millionen Euro im Raum.
Kees Smit (AZ Alkmaar) Eineinhalb Jahre nach dem Karriereende von Toni Kroos sucht Real Madrid weiterhin einen Taktgeber im Mittelfeld. Laut der spanischen Zeitung "AS" haben die Verantwortlichen für eine Verpflichtung im kommenden Sommer nun den niederländischen Youngster Kees Smit ganz oben auf der Liste. Der 19-Jährige spielt seit seiner Kindheit in Alkmaar und bestritt seit seinem Debüt im Januar 2023 bereits 58 Pflichtspiele. Auch in den Junioren-Nationalteams seines Landes ist er aktiv.
Kees Smit (AZ Alkmaar) Der aktuelle Marktwert des 19-Jährigen liegt laut "transfermarkt.de" bei 22 Millionen Euro, zu diesem Preis würde ihn sein Klub aber wohl nicht gehen lassen. Laut "The Athletic" ruft Alkmaar für den Shootingstar rund 60 Millionen auf. Übrigens: Real soll mit dem Interesse an Smit nicht alleine sein. Dem "AS"-Bericht zufolge haben auch der FC Bayern und Borussia Dortmund ein Auge auf ihn geworfen.
Mohamed Salah (FC Liverpool) Kommt es zu einer "sensationellen Rückkehr", wie die italienische Zeitung "La Repubblica" berichtet? Demnach träumt die AS Rom von einer Verpflichtung von Mohamed Salah, der von 2015 bis 2017 bereits in der italienischen Hauptstadt spielte. Da die Zukunft des Ägypters beim FC Liverpool nach dem Ärger der vergangenen Wochen immer noch offen scheint, soll die Roma an eine sechsmonatige Leihe denken. Was dagegen spricht: Englischen Medien zufolge wollen die Reds Salah im Winter nicht abgeben und außerdem verdient er rund 460.000 Euro pro Woche.
Robert Lewandowski (FC Barcelona) Im Sommer 2026 endet Robert Lewandowskis Vertrag in Barcelona. Nun bringt sich laut "BBC" mit Chicago Fire ein konkreter Interessent in Stellung. Der Ex-Verein von Bastian Schweinsteiger soll dem Bericht nach die sogenannten Discovery Rights an Lewandowski besitzen, also exklusive Verhandlungsrechte. Erste Gespräche zwischen dem Barca-Star und der MLS-Franchise sollen bereits stattgefunden haben. Lewandowski zu holen, wird als durchaus strategischer Schachzug eingeschätzt, in Chicago gibt es die größte polnische Community in den USA.
Sergio Ramos (CF Monterrey) Mit 39 Jahren denkt Sergio Ramos wohl noch nicht daran, seine Karriere zu beenden. Vielmehr soll sich der langjährige Kapitän von Real Madrid, noch bis Ende 2025 bei Monterrey CF in Mexiko unter Vertrag, schon wieder in Europa umsehen. Laut "Tuttosport" traten seine Berater aktiv an die AC Mailand heran, die Italiener wollen sich wohl im Januar tatsächlich in der Abwehr verstärken.
Pep Guardiola (Manchester City) Seit 2016 ist Guardiola Trainer von Manchester City, gewann sechs Meisterschaften, zwei mal den FA Cup und die Champions League. Laut der britischen „Times“ denkt der Erfolgstrainer ernsthaft darüber nach, seine Zeit bei City vorzeitig zu beenden – möglicherweise schon nach dieser Premier-League-Saison. Zwar läuft sein Vertrag noch bis 2027, doch seine Tendenz soll dahingehen, bereits 2026 auszusteigen.
Mason Greenwood (Olympique Marseille) Wie die Zeitung "Sun" berichtet, soll der FC Barcelona den Engländer Mason Greenwood als potenziellen Neuzugang ins Auge gefasst haben. Demnach könnte der 24-Jährige als Nachfolger von Robert Lewandowski zu den Katalanen wechseln. Ein möglicher Transfer würde aber wohl nicht geräuschlos verlaufen, denn Greenwood gilt als Skandalprofi. In der Vergangenheit wurde er wegen ...
Mason Greenwood (Olympique Marseille) ... des Verdachts der Vergewaltigung und Körperverletzung an seiner Freundin festgenommen. Später wurde die Anklage gegen den Fußballstar fallengelassen. Dennoch hatte er bei Ex-Klub Manchester United keine Zukunft, sorgt derzeit allerdings bei Olympique Marseille sportlich für Furore. In 48 Pflichtspielen für die Franzosen erzielte Greenwood 30 Treffer und bereitete zudem zehn Tore vor. Sein Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2029.
Julian Alvarez (Atletico Madrid) Der FC Barcelona hat laut der "Bild" einen Nachfolger für Robert Lewandowski ausgemacht. Die "Katalanen" würden gerne Julian Alvarez von Ligakonkurrent Atletico Madrid verpflichten. Die Funktionäre des Klubs sollen schon vor seinem Doppelpack im Derby gegen Real ein Auge auf den Argentinier geworfen haben. Sein Vertrag bei Atletico läuft bis 2030, und die in Spanien übliche Kaufoption liegt bei 500 Millionen Euro ...
Julian Alvarez (Atletico Madrid) Laut dem Berater des 25-Jährigen bewundere er die spanischen Klubs "und weil er seit seiner Kindheit Fan von Leo Messi ist, glaube ich nicht, dass es viele Argentinier gibt, die nichts für den Barca empfinden.“ Atletico sieht seinen Stürmer allerdings als Aushängeschild des Klubs und hat aufgrund der Vertragssituation die Hoheit in den Verhandlungen.
Platz 16: Tottenham
Für Tottenham gilt eigentlich dasselbe wie für Galatasaray: Viel Umbruch. Vor allem aber haben die Engländer eine katastrophale letzte Saison hinter sich. Trotz des Titels in der Europa League spielten sie fürchterlichen Fußball, landeten in der Premier League auf einem schwachen 17. Platz.
Der Saisonstart verlief aber gut und die Verstärkungen in der Offensive aber auch im Mittelfeld scheinen sich schon bemerkbar zu machen. Auch Trainer Thomas Frank scheint gut zum Kader zu passen. Nach vier Spieltagen holten die Spurs drei Siege in der Premier League. Trotzdem muss erst etwas Zeit vergehen, um einschätzen zu können, wie gut sie wirklich sind.
Platz 15: Juventus Turin
Im Sommer 2024 wollte sich Juve komplett neu aufstellen. Verjüngung und ein neuer, aufstrebender Trainer mit Thiago Motta sollten dabei helfen. Doch das Projekt floppte. Auch die sportliche Leitung wurde neu aufgestellt. Igor Tudor übernahm zunächst als Interimstrainer und blieb dann aus Mangel an Alternativen auf dieser Position.
Mit Francisco Conceicao kam ein interessanter Offensivspieler nach Turin. Auch der Transfer von Jonathan David ist stellvertretend für einen Fokus auf jüngere Spieler in der Transferpolitik. Aber wird das in dieser Saison schon reichen, um international zu überzeugen? Viele Fragezeichen begleiten Juve derzeit. Der einst große Klub muss froh sein, wenn er die Playoffs erreicht. Immerhin: Das 4:3 gegen Inter Mailand am vergangenen Wochenende macht Hoffnung.
Platz 14: AS Monaco
Adi Hütter hat in den vergangenen Jahren eine sehr gute Mannschaft aufgebaut, die mit aggressivem Pressing und schnellem Offensivspiel zu überzeugen weiß. Monaco bringt alles mit, um in der Champions League erfolgreich zu sein, hat mit Eric Dier und Paul Pogba nun zwei erfahrene und große Namen zum talentierten sowie jungen Kader dazugeholt. Neun Punkte aus vier Partien bringen sie in der Liga auf den dritten Rang. Auch die Auslosung war einigermaßen gnädig mit ihnen.
Platz 13: Borussia Dortmund
Auf die Ergebnisse bezogen war der Saisonstart für den BVB okay. Einige Dinge funktionieren schon ganz gut, Serhou Guirassy ist beispielsweise in Topform. Allerdings scheint auch vieles beim Alten zu sein. So richtig begeisternd ist der Fußball von Borussia Dortmund nicht. Auch mit schwächeren Gegnern hat man viel Arbeit.
Aber: In der Champions League war der BVB in den vergangenen Jahren immer stark. Deshalb ist auch diesmal wieder mit ihnen zu rechnen.
Platz 12: Benfica
Natürlich ist auch Benfica wieder dabei und natürlich werden sie mit ihrer taktisch disziplinierten Spielweise wieder einigen Klubs das Leben so richtig schwer machen. Mit den Abgängen von Alvaro Carreras und Angel di Maria musste man sich hier und da neu aufstellen, aber die Portugiesen kommen mit Veränderungen in der Regel gut zurecht.
Mit zehn Punkten aus vier Spielen und einem Sieg gegen Sporting im Supercup ist Benfica gut gestartet. Auch Nizza konnte in der Champions-League-Qualifikation deutlich mit zwei 2:0-Siegen besiegt werden. Die Playoffs sollten das Mindestziel sein.
Platz 11: SSC Neapel
Napoli wird aus mehreren Gründen eines der spannendsten Teams in dieser Champions-League-Saison sein. Der wichtigste: Kevin De Bruyne. Der Belgier hat in drei Einsätzen bereits zwei Tore erzielt und zeigt schnell, dass er trotz seiner 34 Jahre immer noch ein hohes Niveau hat.
Mit drei Siegen steht die SSC derzeit auf dem ersten Platz der Serie A. Die Champions League wird natürlich nochmal eine andere Nummer, aber auch da sollten die Italiener gut gerüstet sein.
Platz 10: Inter Mailand
Für Inter Mailand könnte diese Champions-League-Saison ebenfalls in viele Richtungen gehen. Waren sie in der vergangenen Saison noch im Finale der Königsklasse, zeichnet sich ab, dass das hohe Durchschnittsalter der Mannschaft zunehmend zum Problem werden könnte.
Auch der Abgang von Simone Inzaghi schmerzt. In der Serie A holte Inter erst drei Punkte aus drei Spielen. Unterschätzen sollte man ihre Qualität nie, aber um die Top 8 tatsächlich zu erreichen, wird es noch eine ordentliche Leistungssteigerung brauchen.
Bundesliga-Transfergerüchte: HSV will Leihe von Vuskovic verlängern - Bayern beobachtet Top-Talent
Luka Vuskovic (Hamburger SV) Nach "Sky"-Informationen plant der HSV, die Leihe von Abwehrtalent Luka Vuskovic zu verlängern. Der 18-jährige Innenverteidiger überzeugt nicht nur defensiv, sondern erzielte auch drei Tore in 16 Bundesliga-Einsätzen. Darunter ein entscheidendes Tor im Nordderby gegen Werder Bremen. Tottenham möchte Vuskovic im Sommer zurückholen, während der Youngster selbst auf ein Wiedersehen mit seinem Bruder Mario hofft. Parallel beobachten wohl Top-Klubs aus der Premier League und auch der FC Bayern die Entwicklung des 1,93-Meter-Verteidigers. Ein dauerhafter Verbleib in Hamburg erscheint aktuell unwahrscheinlich.
Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach) Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton & Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.
Jeremy Monga (Leicester City) Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...
Jeremy Monga (Leicester City) ... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.
Julian Ryerson (Borussia Dortmund) Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.
Gonzalo Garcia (Real Madrid) Für den Januar 2026 sucht Stuttgart einen Stürmer. Laut "Sky" soll Reals Gonzalo Garcia der Wunschkandidat sein. Der 21-jährige Spanier sorgte bei der FIFA Klub-WM im Sommer 2025 mit vier Toren für Furore. Im Star-Ensemble von Real hat er aber nun einen schweren Stand. Dennoch sei dem Bericht nach ein fixer Transfer nach Stuttgart schwer umzusetzen. Die Madrilenen wollen das Talent ohnehin wohl nur verleihen, Garcia hat einen langfristigen Vertrag bis 2030. Außerdem berichtet die "FAZ", dass auch die Eintracht Garcia im Visier habe.
William Osula (Newcastle United) Bereits im Sommer hatte die Eintracht das dänische Sturmjuwel William Osula auf dem Zettel, im Winter könnte der Transfer nun über die Bühne gehen: Wie "Sky Sport" berichtet, besteht eine mündliche Einigung mit dem 22 Jahre altenTeamkollegen von Nick Woltemade. Frankfurt möchte auf ein ähnliches Modell wie zuvor bei Hugo Ekitike setzen: Eine Leihe bis Saisonende für rund drei Millionen Euro mit Kaufoption in Höhe von 20 Millionen Euro. Nun liegt es an Newcastle, dem Angebot zuzustimmen.
Raphael Guerreiro (FC Bayern München) Der von Jose Mourinho trainierte Klub Benfica Lissabon erwägt laut "A Bola" wohl die Verpflichtung von Bayern-Profi Raphael Guerreiro. Demnach denken die Portugiesen wohl darüber nach, den Europameister von 2016 im Januar nach Lissabon zu lotsen. Guerreiros Vertrag läuft im Sommer 2026 aus, allerdings soll Bayern-Coach Vincent Kompany den flexibel einsetzbaren Profi wohl sehr schätzen, obwohl er kein Stammspieler in München ist. Dies macht einen Abgang vor dem Saisonende daher unwahrscheinlicher.
Jonas Wind (VfL Wolfsburg) Leverkusen wird mit einer möglichen Verpflichtung von Jonas Wind in Verbindung gebracht, um die Optionen in der Offensive zu erweitern. Laut Gianluca Di Marzio könnte der 26-jährige Däne im Januar von Wolfsburg zur Werkself wechseln, somit der VfL ein halbes Jahr vor Vertragsende noch Ablöse kassieren. Wind und Bayers Coach Kasper Hjulmand kennen sich von der dänischen Nationalmannschaft bereits bestens. Bei bislang 119 Pflichtspiel-Einsätzen für die "Wölfe" erzielte Wind 34 Treffer.
Konstantinos Koulierakis (VfL Wolfsburg) Liverpool bereitet sich wohl auf einen Abgang von Ibrahima Konate im Sommer 2026 vor. Dann läuft der Kontrakt des Ex-Leipzigers aus. Laut "Caught Offside" könnte der Nachfolger wieder aus der Bundesliga kommen. Demnach soll Wolfsburgs Innenverteidiger-Talent Konstantinos Koulierakis seit Monaten beobachtet werden. LFC-Coach Arne Slot soll vom jungen Griechen überzeugt sein., doch auch Tottenham dürfte Koulierakis längst ins Auge gefasst haben, obwohl er beim VfL noch Vertrag bis 2029 hat.
Giovane (Hellas Verona) Holt der BVB schon im Winter einen neuen Stürmer? Angesichts der aktuellen Torflaute von Serhou Guirassy und des noch nicht überzeugenden Backups Fabio Silva soll Borussia Dortmund laut "ESPN" Sturmjuwel Giovane von Hellas Verona ins Visier genommen haben. BVB-Scouts sollen Anfang November im Stadion gewesen sein, als der 21-jährige Brasilianer gegen Inter Mailand sein erstes Tor in der Serie A erzielt hatte.
Giovane (Hellas Verona) Der Mittelstürmer kam erst im Sommer von Corinthians Sao Paulo nach Verona. Für seinen neuen Klub gelangen ihm in zwölf Pflichtspielen neben dem Tor auch drei Vorlagen. Auch die beiden Mailänder Vereine sollen bereits Interesse am technisch starken und schnellen Angreifer haben. Allerdings soll Verona eine Ablöse von 30 Millionen Euro fordern.
Juan Cruz Meza (River Plate) Borussia Dortmund beschäftigt sich laut "Sky" mit dem 17-jährigen Argentinier Juan Cruz Meza. Dieser steht bei River Plate unter Vertrag, absolvierte für die erste Mannschaft aber noch kein Spiel. Bei den Spielen der zweiten Mannschaft wurde der Offensivmann schon mehrfach von BVB-Scouts gesichtet. Doch die Dortmunder sind nicht alleine. Am Argentinier sind mehrere Top-Klubs aus Europa interessiert. Der Vertrag des 17-Jährigen bei River Plate läuft bis Ende 2026.
Ayodele Thomas (PSV Eindhoven) Laut "Sky" beschäftigt sich Eintracht Frankfurt mit PSV-Talent Ayodele Thomas. Der 18-jährige Rechtsaußen soll demnach bereits in Kontakt mit den Verantwortlichen der SGE stehen. Thomas' Vertrag endet im kommenden Sommer, er wäre also ablösefrei. Eine Verlängerung in Eindhoven steht aktuell wohl nicht zur Debatte.
Said El Mala (1. FC Köln) Der FC Bayern München und Borussia Dortmund sollen schon länger an Said El Mala Interesse zeigen. Offenbar hat der Offensivspieler des 1. FC Köln auch internationale Spitzenklubs auf den Plan gerufen. Wie die "Bild" berichtet, sollen Inter Mailand und Paris Saint-Germain El Mala beobachten. Für den 19-Jährigen würde ein Wechsel im Winter unwahrscheinlich sein, realistischer sei der kommende Sommer.
Fisnik Asllani (1899 Hoffenheim) Die rasante Entwicklung von Hoffenheims Fisnik Asllani hat laut "Sky" wohl den FC Barcelona auf den Plan gerufen. Demnach sollen die Katalanen den 23-Jährigen, der in der vergangenen Saison noch für die SV Elversberg in der 2. Bundesliga spielte, als möglichen Neuzugang für den Sommer 2026 im Blick haben. Dann könnten Interessenten von einer angeblichen Ausstiegsklausel im Kontrakt des Deutsch-Kosovaren profitieren. Zuletzt benannte Asllani Barca in der "Sportbild" bereits als seinen Traumklub.
Noah Atubolu (SC Freiburg) Keeper Noah Atubolu steht bis 2027 beim SC Freiburg unter Vertrag. Nun berichtet "Sky", dass Inter Mailand an dem 23-Jährigen Interesse zeigt und über eine Verpflichtung im kommenden Sommer nachdenkt. Dementsprechende Gespräche sind wohl bereits geplant. Atubolu wurde jüngst von Bundestrainer Julian Nagelsmann für die WM-Qualifikationsspiele der Nationalmannschaft nachnominiert.
Jurrien Timber (FC Arsenal) Die Bayern mischen laut "CaughtOffside" wohl im Poker um Arsenal-Star Jurrien Timber mit. Dem Bericht nach sollen die Münchner schon Kontakt zum 24 Jahre alten Rechtsverteidiger aufgenommen haben. Allerdings dürfte sich auch Arsenal um einen Verbleib des Niederländers bemühen und an einer Vertragsverlängerung über den Sommer 2028 hinaus arbeiten. Im Sommer 2023 zahlten die "Gunners" kolportierte 40 Millionen Euro Ablöse für Timber an dessen Ex-Klub Ajax Amsterdam.
Gilberto Mora (Club Tijuana) Der BVB soll wohl mal wieder die Fühler nach einem internationalen Toptalent ausgestreckt haben. Laut dem Portal "TBR Football" dürfte die Borussia am erst 16-jährigen Mexikaner Gilberto Mora interessiert sein. Das Teenie-Juwel spielt in seiner Heimat für den Club Tijuana bereits regelmäßig in der ersten Liga des Landes, hat beim Gold Cup bereits drei A-Länderspiele bestritten und ist nun bei der U20-WM im Einsatz. Sollte der ...
Gilberto Mora (Club Tijuana) ... Bundesligist den Zuschlag erhalten, dürfte Mora allerdings erst mit Erreichen der Volljährigkeit tatsächlich nach Dortmund wechseln. Allerdings ist die Konkurrenz dem Bericht nach wohl enorm, auch die Bayern sowie Chelsea und auch Inter Miami werden als weitere Interessenten für den offensiven Mittelfeldspieler genannt.
Platz 9: Atletico Madrid
Mit fünf Punkten aus vier Spielen war der Saisonstart von Atletico Madrid sehr drüftig. Auch der Auftakt in der Champions League mit Liverpool, Frankfurt und Arsenal hat es in sich. Schon danach könnte die Hoffnung auf eine Top-8-Platzierung vorbei sein.
Aber: In der Königsklasse haben die Spanier fast immer eine gute Figur gemacht und ihre Defensivstärke spielt ihnen dort stärker in die Karten als in der heimischen Liga. Trotzdem ist Atletico in dieser Saison eine große Unbekannte.
Platz 8: Manchester City
Große Teams halten sich in Powerrankings auch gern mal einen Tick zu lange auf den vordersten Plätzen. Die Ehrfurcht ist groß, der Glaube daran, dass sie es in den wichtigen Spielen schon allen zeigen werden, ebenfalls. Aber Manchester City hat nun nachhaltig bewiesen, dass sie unter den Top-5 der Champions League aktuell nichts zu suchen haben. Mit nur sechs Punkten aus vier Premier-League-Partien unterstreichen sie das.
Platz 7: FC Chelsea
Anders ist der Trend beim FC Chelsea. Nach 1,7 Milliarden Euro Ausgaben für Spieler in nur vier Saisons brauchte es einen passenden Trainer, um die Blues auf Erfolgskurs zu bringen. Die Titel in der Conference League und bei der Klub-WM dürften Enzo Maresca und Chelsea beflügeln. Schon am ersten Spieltag wird man gegen die Bayern sehen, wo sie wirklich stehen.
Platz 6: FC Bayern
Und für die Münchner ist es andersherum genauso: Auch sie werden nach dem Auftakt gegen Chelsea ein gutes Gefühl dafür bekommen, wo sie in Europa stehen. In der vergangenen Saison schwankten sie vor allem in der Champions League zwischen beeindruckenden Leistungen wie dem 1:0 gegen PSG oder den Siegen gegen Leverkusen und weniger starken Auftritten wie gegen Aston Villa, Feyenoord oder Glasgow.
Auch im Duell mit Inter zog man letztlich den Kürzeren, weil die Cleverness und Kontrolle im eigenen Spiel fehlten. Ist das diesmal besser? Der Kader hat sich nicht deutlich verbessert, dafür ist Trainer Vincent Kompany jetzt schon länger da. Bayern hat Chancen auf den Titel, zählt aber auch nicht zu den ganz großen Favoriten.
Platz 5: Real Madrid
Für Real Madrid gilt das eigentlich auch. Die Königlichen müssen erstmal nachweisen, dass der Umbruch von der alten Generation rund um Luka Modric und Toni Kroos hin zu jüngeren Spielern wirklich geglückt ist. Der Kader hat enorme Qualität, muss den neuen Trainer Alonso aber erst noch kennenlernen.
Geht das schnell, wird Madrid um den Titel spielen. Andernfalls droht eine ähnlich schwierige Saison wie im Vorjahr.
Platz 4: Paris Saint-Germain
Der Vorjahres-Champion und Klub-WM-Finalist nur auf dem vierten Rang? Ohne Zweifel hatte PSG einen sehr guten Run und auch der Saisonstart ist gut gelaufen mit dem Triumph im Supercup und vier Siegen aus vier Spielen in der Ligue 1. Gleichzeitig wirkt die Defensive noch nicht sattelfest. Paris zählt wieder zu den Favoriten, aber den Erfolg zu bestätigen ist die ganz große Herausforderung, an der schon viele große Teams gescheitert sind.
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Platz 3: FC Arsenal
Ein großes Team werden will der FC Arsenal. Die Gunners haben auf dem Transfermarkt fast 300 Millionen Euro ausgegeben, um den ohnehin schon starken Kader nochmal zu verbessern. Martin Zubimendi, Eberechi Eze und Viktor Gyökeres sind nur drei Beispiele.
Arsenals Kader hat eine absurde Tiefe und dass Mikel Arteta ein guter Trainer ist, hat er auch schon bewiesen. Nur der Nachweis auf internationaler Bühne fehlt noch. Vielleicht kommt der in dieser Saison.
Platz 2: FC Barcelona
Für den FC Barcelona gibt es nach dem starken Auftritt in der vergangenen Champions-League-Saison nur einen logischen Schritt: Nochmal nach vorn. Der junge Kader ist um einige Erfahrungen reicher und qualitativ zumindest nicht schlechter als im Vorjahr. Das einzige Fragezeichen ist, ob sich der Fußball von Hansi Flick bald abnutzen könnte. Bleiben die Katalanen aber so offensivstark und legen defensiv noch etwas zu, ist mit ihnen im Kampf um den Titel zu rechnen.
Platz 1: FC Liverpool
Wer fast eine halbe Milliarde Euro für neue Spieler ausgibt und dabei Alexander Isak, Florian Wirtz, Hugo Ekitike und noch einige andere Spieler holt, der MUSS die Champions League gewinnen. Klar, in einer Saison kann viel passieren, aber mittelfristig gibt es keine Ausreden für die Reds. In den kommenden drei Jahren sollte der Henkelpott wenigstens einmal an die Anfield Road wandern.
Schon in der vergangenen Saison war man unter Trainer Arne Slot stark unterwegs, gewann unter anderem den Premier-League-Titel. In dieser Saison kommt man fußballerisch noch nicht richtig ins Rollen, gewann aber alle Spiele. Liverpool ist der Top-Favorit, der über allen schwebt.