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Champions league

FC Bayern München: Tuchels Turnaround-Plan gegen Lazio Rom

  • Aktualisiert: 14.02.2024
  • 17:35 Uhr
  • Martin Volkmar
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Der FC Bayern gastiert am Mittwoch (ab 21.00 Uhr im Liveticker) im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Lazio Rom. Trainer Thomas Tuchel und die Bayern stehen unter Druck. Deshalb wird Tuchel wohl einige Änderungen in seiner Startelf vornehmen.

Aus Rom berichtet Martin Volkmar

Als Thomas Tuchel am Dienstagabend in einem der Sitzungssäle des noblen Teamhotels Waldorf Astoria in Rom Platz nahm, hatte er offenbar Redebedarf.

Alle Informationen zum Achtelfinal-Hinspiel des FC Bayern gegen Lazio Rom findest du hier.

Mehr als eine halbe Stunde nahm sich der nach der Pleite bei Bayer Leverkusen in der Kritik stehende Trainer des FC Bayern Zeit, um den anwesenden Journalisten seine Sicht der Dinge zu erklären.

In die Karten schauen lassen wollte er sich allerdings nicht, als ran ihn nach seiner taktischen Formation für das Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am Mittwoch (ab 21.00 Uhr im Liveticker) bei Lazio Rom fragte.

"Das könnte ich verraten – werde ich aber nicht", sagte er.

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Ohnehin mache man oft "eine Riesensache" aus diesen Fragen, aber: "Wichtiger ist, wie wir spielen und nicht, was wir spielen. Mit wieviel Biss und wieviel Freude."

Von diesen Grundtugenden waren die Münchner beim 0:3 am Samstag im Bundesliga-Spitzenspiel tatsächlich weit entfernt.

Tuchel: Bayern mit unsichtbarem Rucksack

"Es fühlt sich an, als ob die Mannschaft mit einem unsichtbaren Rucksack spielt", meinte Tuchel noch immer etwas ratlos.

Gleichwohl ist der Chefcoach nun gefordert, seinem Team auch durch Aufstellung und Taktik wieder mehr Sicherheit zu geben.

Daher ist davon auszugehen, dass er nach dem gescheiterten Experiment von Leverkusen mit einem 3-4-3 bzw. einem 5-2-3 wieder in das gewohnte 4-2-3-1-System wechseln wird.

Und dabei wird der FCB-Trainer wohl auf seine derzeit nominell stärkste Elf zurückgreifen, um der strauchelnden Mannschaft wieder die in Leverkusen so schmerzlich vermisste Ordnung und Stabilität zu geben.

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FCB: Startelf stellt sich (fast) von alleine auf

Angesichts der Verletzungen von potenziellen Stammkräften wie Alphonso Davies, Konrad Laimer, Serge Gnabry oder Kingsley Coman stellt sich die Anfangsformation mit Ausnahme der Innenverteidigung ohnehin (fast) von alleine auf.

"Daher hoffe ich, dass wir mal wieder einen Konkurrenzkampf im Training haben, dass mal nicht vorher schon ganz klar ist, wer spielt auf welcher Position", meinte Tuchel mit einem süffisanten Lächeln. Noch aber ist es nicht so weit.

Immerhin: Manuel Neuer war nach seiner Schonungspause am Montag im Abschlusstraining wieder dabei und kann im Tor stehen. "Meinem Knie geht es eigentlich ganz gut. Ich habe leichte Beschwerden, aber nicht so, dass ich nicht trainieren oder spielen könnte", gab der Kapitän bekannt, als er auf dem Podium vor Tuchel zu den Medien sprach.

Außen gesetzt sind Raphael Guerrero und Noussair Mazraoui, der aktuell klar die Nase vor dem in Leverkusen auf der falschen Seite komplett indisponierten Neuzugang Sacha Boey hat.

FC Bayern: Große Konkurrenz in der Innenverteidigung

Noch nicht ganz klar sind dagegen die beiden Starter in der Innenverteidigung. Allerdings spricht sehr viel für Minjae Kim und Dayout Upamecano, obwohl beide in Leverkusen einen schwarzen Tag erwischten.

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Bayern-Boss Freund: "Freuen uns auch über dreckigen Sieg"

Angeblich bevorzugt Tuchel den Koreaner und den Franzosen, obwohl es durchaus auch gute Argumente für die zuvor als Stammspieler überzeugenden Matthijs de Ligt und Eric Dier gäbe. Zwar spielte der Engländer zentral in der Dreierkette am Samstag ebenfalls schwach, zuvor allerdings war der Zugang aus Tottenham in den ersten beiden Partien überraschend souverän aufgetreten und hatte jeweils eine 100prozentige Zweikampfbilanz verzeichnet.

De Ligt hingegen scheint trotz seines nachgewiesenen Könnens bei Tuchel schlechte Karten zu besitzen, immerhin blieb er als einziger Innenverteidiger in Leverkusen 90 Minuten lang nur zweite Wahl. Für viele Beobachter ein klares Zeichen gegen den einstigen Kapitän von Ajax Amsterdam, der sich möglicherweise schon im Sommer nach einem neuen Klub umschauen kann.

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Tuchel widerspricht: De Ligt ist nicht die Nummer vier

Tuchel widersprach diesem Eindruck allerdings vehement. Es sei falsch, dass der Niederländer nur die Nummer vier in der Innenverteidigung sei. "Das sind Kategorien, die ich nicht teilen kann. Ich habe kein Ranking in meinen Büro hängen", erklärte er.

"Es gibt aktuell keine Nummer eins und keine Nummer vier. Alle kämpfen um die Plätze, das ist ein sehr intensiver Wettkampf und jeder hat jede Woche die Chance zu spielen."

Auf Nachfrage eines Journalisten aus den Niederlanden widersprach er zudem de Ligts Aussage nach der Partie, er sei topfit gewesen: "Es war eine schwere Entscheidung. Matthijs hatte ein bisschen Rückenprobleme und ich habe entschieden, kein Risiko einzugehen. Aber es hat sich für ihn nichts geändert. Wir zählen weiter auf ihn und brauchen ihn."

FC Bayern: Pavlovic muss auf die Bank

Im zentralen Mittelfeld ist die Sache dagegen recht eindeutig, nachdem Youngster Aleksandar Pavlovic bei Bayer Lehrgeld zahlen musste. Daher sollen Joshua Kimmich und Leon Goretzka, die auch nicht immer unumstritten bei Tuchel waren, im Stadio Olimpico für Stabilität sorgen.

Bundesliga: "Kane-Fluch" geht weiter und Heidenheim packt Europa - 5 Thesen zum 22. Spieltag

<strong>"Kane-Fluch" geht weiter - Bayern München holt keinen Titel<br></strong>Harry Kane ist einfach vom Pech verfolgt. Gefühlt kann der Engländer machen, was er will - er gewinnt einfach keine Titel. An Kane liegt es definitiv nicht. Ähnlich wie beim Ex-Klub Tottenham trifft Kane, wie er will. 24. Treffer in seinen ersten 21. Bundesligaspielen sprechen eine klare Sprache. Trotz Torgarant Kane könnten der FCB das erste Mal seit 2011 in einem Jahr titellos bleiben.
"Kane-Fluch" geht weiter - Bayern München holt keinen Titel
Harry Kane ist einfach vom Pech verfolgt. Gefühlt kann der Engländer machen, was er will - er gewinnt einfach keine Titel. An Kane liegt es definitiv nicht. Ähnlich wie beim Ex-Klub Tottenham trifft Kane, wie er will. 24. Treffer in seinen ersten 21. Bundesligaspielen sprechen eine klare Sprache. Trotz Torgarant Kane könnten der FCB das erste Mal seit 2011 in einem Jahr titellos bleiben.
© IMAGO/MIS
<strong>"Kane-Fluch" geht weiter - Bayern München holt keinen Titel</strong><br>Am Wochenende zeigten die Münchener eine desolate Leistung gegen Spitzenreiter Bayer Leverkusen. Im DFB Pokal sind die Bayern bereits früh ausgeschieden. Die letzte Hoffnung heißt also Champions League. Diese konnte der Rekordmeister der Bundesliga zuletzt 2020 nach München holen. Trotzt Kane reicht es auch in diesem Jahr nicht zum CL-Sieg.
"Kane-Fluch" geht weiter - Bayern München holt keinen Titel
Am Wochenende zeigten die Münchener eine desolate Leistung gegen Spitzenreiter Bayer Leverkusen. Im DFB Pokal sind die Bayern bereits früh ausgeschieden. Die letzte Hoffnung heißt also Champions League. Diese konnte der Rekordmeister der Bundesliga zuletzt 2020 nach München holen. Trotzt Kane reicht es auch in diesem Jahr nicht zum CL-Sieg.
© IMAGO/osnapix
<strong>HSV entlässt Tim Walter, holt Steffen Baumgart und steigt auf</strong><br>Beben im Hamburg. Nach zwei Jahren trennt sich der Hansestadt-Klub von Trainer Tim Walter. Der ehemalige Bundesliga-Dino zeigt sich aktuell einfach zu inkonstant. Die 3:4 Niederlage gegen Hannover ist nur die Spitze des Eisbergs. Diese Art von Schwankungen darf sich der HSV schlichtweg nicht erlauben, wenn es endlich was mit dem Wiederaufstieg werden soll.&nbsp;
HSV entlässt Tim Walter, holt Steffen Baumgart und steigt auf
Beben im Hamburg. Nach zwei Jahren trennt sich der Hansestadt-Klub von Trainer Tim Walter. Der ehemalige Bundesliga-Dino zeigt sich aktuell einfach zu inkonstant. Die 3:4 Niederlage gegen Hannover ist nur die Spitze des Eisbergs. Diese Art von Schwankungen darf sich der HSV schlichtweg nicht erlauben, wenn es endlich was mit dem Wiederaufstieg werden soll. 
© IMAGO/MIS
<strong>HSV entlässt Tim Walter, holt Steffen Baumgart und steigt auf</strong><br>Und das wird es auch - aber nur, wenn die Bosse rund um&nbsp;Jonas Boldt Steffen Baumgart als neuen Trainer holen. Nach seinem Aus beim 1.FC Köln wäre Baumgart zu haben. In Köln hat er bewiesen, was er als Trainer alles drauf hat. Und auch die Zweiliga-Erfahrung passt. Als Trainer des SC Paderborns stand Baumgart bereits in 68. Partien der 2. Bundesliga an der Seitenlinie. Baumgart kommt und steigt auf.
HSV entlässt Tim Walter, holt Steffen Baumgart und steigt auf
Und das wird es auch - aber nur, wenn die Bosse rund um Jonas Boldt Steffen Baumgart als neuen Trainer holen. Nach seinem Aus beim 1.FC Köln wäre Baumgart zu haben. In Köln hat er bewiesen, was er als Trainer alles drauf hat. Und auch die Zweiliga-Erfahrung passt. Als Trainer des SC Paderborns stand Baumgart bereits in 68. Partien der 2. Bundesliga an der Seitenlinie. Baumgart kommt und steigt auf.
© Imago
<strong>BVB hat den besten Wintertransfer getätigt&nbsp;</strong><br>Ian Maatsen kam, sah und schlug ein. Der BVB holte den Niederländer im Wintertransferfenster per Leihe vom FC Chelsea. Maatsen funktionierte auf Anhieb und belebt das BVB-Spiel - offensiv wie defensiv. Wichtig für Schwarz-Gelb. Die linke Abwehrseite galt als Schwachstelle. Sommerneuzugang Bensebaini weilte beim Afrika-Cup. Unabhängig davon hat der Algerier in Dortmund bisher nicht wirklich funktioniert.
BVB hat den besten Wintertransfer getätigt 
Ian Maatsen kam, sah und schlug ein. Der BVB holte den Niederländer im Wintertransferfenster per Leihe vom FC Chelsea. Maatsen funktionierte auf Anhieb und belebt das BVB-Spiel - offensiv wie defensiv. Wichtig für Schwarz-Gelb. Die linke Abwehrseite galt als Schwachstelle. Sommerneuzugang Bensebaini weilte beim Afrika-Cup. Unabhängig davon hat der Algerier in Dortmund bisher nicht wirklich funktioniert.
© IMAGO/RHR-Foto
<strong>BVB hat den besten Wintertransfer getätigt</strong><br>In seinen ersten fünf Bundesligaspielen sammelte Maatsen bereits zwei Vorlagen. Sein Wert lässt sich nicht nur in Zahlen beobachten. Er bringt dem BVB-Spiel das, was in letzter Zeit oftmals vermisst wurde: Leidenschaft und Biss. Seine Leistungen und sein Wert für die Mannschaft von Edin Terzic macht Ian Maatsen zum besten Wintertransfer 2024.&nbsp;
BVB hat den besten Wintertransfer getätigt
In seinen ersten fünf Bundesligaspielen sammelte Maatsen bereits zwei Vorlagen. Sein Wert lässt sich nicht nur in Zahlen beobachten. Er bringt dem BVB-Spiel das, was in letzter Zeit oftmals vermisst wurde: Leidenschaft und Biss. Seine Leistungen und sein Wert für die Mannschaft von Edin Terzic macht Ian Maatsen zum besten Wintertransfer 2024. 
© IMAGO/Noah Wedel
<strong>Stuttgart schaffts in die CL - Leipzig nicht</strong><br>Der VFB Stuttgart spielt eine unfassbare Saison. Konstant, spritzig und erfolgreich. Nicht umsonst stehen die Schwaben auf Tabellenplatz drei - vor den Champions-League-Dauerteilnehmern aus Dortmund und Leipzig.&nbsp;
Stuttgart schaffts in die CL - Leipzig nicht
Der VFB Stuttgart spielt eine unfassbare Saison. Konstant, spritzig und erfolgreich. Nicht umsonst stehen die Schwaben auf Tabellenplatz drei - vor den Champions-League-Dauerteilnehmern aus Dortmund und Leipzig. 
© IMAGO/Passion2Press
<strong>Stuttgart schaffts in die CL - Leipzig nicht</strong><br>RB steht aktuell etwas neben sich. Nur eins der letzten fünf Bundesligaspiele konnten die Roten Bullen für sich entscheiden. Besonders bitter: Die eindeutige 2:5-Pleite gegen den VFB. Hinzu kommt noch die Doppelbelastung über die Champions-League. Leipzig muss schnell Lösungen finden. Anders als der VFB, der reitet die Erfolgswelle weiter und qualifiziert sich am Ende direkt für die Champions League. Leipzig schafft es nicht.
Stuttgart schaffts in die CL - Leipzig nicht
RB steht aktuell etwas neben sich. Nur eins der letzten fünf Bundesligaspiele konnten die Roten Bullen für sich entscheiden. Besonders bitter: Die eindeutige 2:5-Pleite gegen den VFB. Hinzu kommt noch die Doppelbelastung über die Champions-League. Leipzig muss schnell Lösungen finden. Anders als der VFB, der reitet die Erfolgswelle weiter und qualifiziert sich am Ende direkt für die Champions League. Leipzig schafft es nicht.
© IMAGO/Sven Simon
<strong>Heidenheim überrascht alle und spielt nächste Saison International</strong><br>Die schönsten Märchen schreibt der Fußball. Und der 1. FC Heidenheim ist genau so eines. Vor der Saison hätten dem damaligen Aufsteiger die wenigsten überhaupt den Klassenerhalt zugetraut. Das Team um Trainer-Legende Frank Schmidt straft sie bereits jetzt Lügen.
Heidenheim überrascht alle und spielt nächste Saison International
Die schönsten Märchen schreibt der Fußball. Und der 1. FC Heidenheim ist genau so eines. Vor der Saison hätten dem damaligen Aufsteiger die wenigsten überhaupt den Klassenerhalt zugetraut. Das Team um Trainer-Legende Frank Schmidt straft sie bereits jetzt Lügen.
© IMAGO/Eibner
<strong>Heidenheim überrascht alle und spielt nächste Saison International</strong><br>In 21. Spieltagen sammelten die Heidenheimer bereits 27 Punkte. Mit dem Abstieg haben sie also so gar nichts mehr zu tun. Und die Formkurve zeigt brutal nach oben. Nur eines der letzten zehn Spiele ging verloren (0:2 gegen Leipzig). Das Team wird nicht einbrechen, Europa kann kommen - auch wenn Trainer Frank Schmidt davon natürlich noch) nichts wissen will.
Heidenheim überrascht alle und spielt nächste Saison International
In 21. Spieltagen sammelten die Heidenheimer bereits 27 Punkte. Mit dem Abstieg haben sie also so gar nichts mehr zu tun. Und die Formkurve zeigt brutal nach oben. Nur eines der letzten zehn Spiele ging verloren (0:2 gegen Leipzig). Das Team wird nicht einbrechen, Europa kann kommen - auch wenn Trainer Frank Schmidt davon natürlich noch) nichts wissen will.
© IMAGO/Noah Wedel
<strong>"Kane-Fluch" geht weiter - Bayern München holt keinen Titel<br></strong>Harry Kane ist einfach vom Pech verfolgt. Gefühlt kann der Engländer machen, was er will - er gewinnt einfach keine Titel. An Kane liegt es definitiv nicht. Ähnlich wie beim Ex-Klub Tottenham trifft Kane, wie er will. 24. Treffer in seinen ersten 21. Bundesligaspielen sprechen eine klare Sprache. Trotz Torgarant Kane könnten der FCB das erste Mal seit 2011 in einem Jahr titellos bleiben.
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<strong>BVB hat den besten Wintertransfer getätigt&nbsp;</strong><br>Ian Maatsen kam, sah und schlug ein. Der BVB holte den Niederländer im Wintertransferfenster per Leihe vom FC Chelsea. Maatsen funktionierte auf Anhieb und belebt das BVB-Spiel - offensiv wie defensiv. Wichtig für Schwarz-Gelb. Die linke Abwehrseite galt als Schwachstelle. Sommerneuzugang Bensebaini weilte beim Afrika-Cup. Unabhängig davon hat der Algerier in Dortmund bisher nicht wirklich funktioniert.
<strong>BVB hat den besten Wintertransfer getätigt</strong><br>In seinen ersten fünf Bundesligaspielen sammelte Maatsen bereits zwei Vorlagen. Sein Wert lässt sich nicht nur in Zahlen beobachten. Er bringt dem BVB-Spiel das, was in letzter Zeit oftmals vermisst wurde: Leidenschaft und Biss. Seine Leistungen und sein Wert für die Mannschaft von Edin Terzic macht Ian Maatsen zum besten Wintertransfer 2024.&nbsp;
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<strong>Heidenheim überrascht alle und spielt nächste Saison International</strong><br>Die schönsten Märchen schreibt der Fußball. Und der 1. FC Heidenheim ist genau so eines. Vor der Saison hätten dem damaligen Aufsteiger die wenigsten überhaupt den Klassenerhalt zugetraut. Das Team um Trainer-Legende Frank Schmidt straft sie bereits jetzt Lügen.
<strong>Heidenheim überrascht alle und spielt nächste Saison International</strong><br>In 21. Spieltagen sammelten die Heidenheimer bereits 27 Punkte. Mit dem Abstieg haben sie also so gar nichts mehr zu tun. Und die Formkurve zeigt brutal nach oben. Nur eines der letzten zehn Spiele ging verloren (0:2 gegen Leipzig). Das Team wird nicht einbrechen, Europa kann kommen - auch wenn Trainer Frank Schmidt davon natürlich noch) nichts wissen will.

Ähnlich sieht es in der Offensive aus, wo es hinter den Spitzen praktisch keine Alternativen zu Jamal Musiala und Leroy Sane gibt, obwohl diese zuletzt auch nicht in Topform waren. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter Thomas Müller, aber gerade die Erfahrung spricht für einen Einsatz des Routiniers von Beginn an.

"Wir spielen gegen eine italienische Mannschaft, daher werde ich auf dieser Pressekonferenz gar nichts verraten", meinte Tuchel zu Müller, ergänzte dann aber: "Die Chancen stehen gut."

Was auch daran liegt, dass die verbliebenen Müller-Konkurrenten Eric-Maxim Choupo-Moting und Mathys Tel sich zuletzt ebenfalls nicht aufgedrängt haben. "Er hat sein Momentum ein bisschen verloren und ist nicht mehr so aggressiv, wenn er reinkommt“, sagte Tuchel über den Youngster aus Frankreich. "Aber das ist ein völlig normaler Prozess für einen so jungen Kerl."

Dementsprechend ist Tel auch weiterhin keine Option für die Angriffsspitze, obwohl Torjäger Harry Kane in Leverkusen einen rabenschwarzen Abend erwischte. "Er hatte noch nie so wenig Ballkontakte, wir haben ihn gar nicht gefunden", sagte Tuchel: "Wir wollen definitiv ihn wieder mehr im Spiel haben."

Druck? Tuchel demonstrativ gelassen

Ansonsten würde wohl der nächste Rückschlag drohen und die Unruhe in München noch deutlich größer werden. Das weiß auch der in der Kritik stehende Trainer, der sich dennoch demonstrativ gelassen zeigte und darauf verwies, seit dem Schlusspfiff der Pleite von Leverkusen am Samstagabend bewusst offline gewesen zu sein

"Nein, ich spüre keinen wachsenden Druck", sagte er. "Je stärker der so genannte Druck wird, umso wichtiger ist es, ruhig zu bleiben. Daran wird sich nichts ändern."

Schließlich wurde Tuchel beinahe poetisch: "Selbst wenn Bayern München verliert, geht die Sonne wieder auf - auch wenn man es erstmal nicht glauben mag."

Das gilt auch für den Donnerstagmorgen in Rom, wo für die nächsten Tage strahlender Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen Richtung 20 Grad angekündigt sind.

Wie gut die Laune dann bei den Bayern sein wird, hängt aber entscheidend davon ab, wie dunkel die Nacht davor werden wird.

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