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EM 2024

EM 2024 - Der Umbruch ist vollzogen! Deshalb kann Spanien eine neue Ära prägen - ein Kommentar

  • Aktualisiert: 21.06.2024
  • 08:31 Uhr
  • Andreas Reiners
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Spanien unterstreicht bei der EM die Rolle als Mitfavorit. Tatsächlich ist der Umbruch vollzogen. Die Mannschaft kann eine neue Ära prägen. Ein Kommentar.

Aus Gelsenkirchen berichtet Andreas Reiners

Ein Umbruch ist selten ein Selbstläufer. Vor allem kann er sehr lange dauern. Und äußerst schmerzhaft sein.

Spanien ist so einen Umbruch angegangen, denn der letzte Titel ist schon eine halbe Ewigkeit her: Bei der EM 2012 triumphierte die "Furia Roja" zuletzt auf der ganz großen Bühne. Von da an dominierten andere den Weltfußball.

Lange war die Seleccion in einer Sinnkrise, in einer Findungsphase. Das Land wartet seit Jahren darauf, endlich wieder verzaubert zu werden.

Die aktuelle Generation ist auf einem guten Weg, genau das zu tun. Denn die Mannschaft hat zwar nicht mehr die ganz großen Superstars im Kader, dafür aber einen "perfekten Mix", wie es Linksverteidiger Marc Cucurella nach dem 1:0 gegen Italien sagte.

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Spanien: Talente und Routiniers als perfekter Mix

Junge und hungrige Spieler, hochtalentiert, eine große Zukunft vor Augen, kommende Superstars möglicherweise. Pedri, Lamine Yamal, Fermin Lopez, Alex Baena, Nico Williams. Jede Menge Potenzial, ein Fundus aus Ausnahmespielern, die vor allem als Kollektiv den Unterschied machen können.

Denn dazu kommen routinierte und erfahrene Leute, teilweise mit allen Wassern gewaschen, abgezockt. Rodri, Dani Carvajal, Alvaro Morata, Joselu. Um nur ein paar zu nennen.

Dieser Mix hat alle Mittel und Anlagen, wieder eine große Ära des spanischen Fußballs einzuleiten und zu prägen, weil die Mischung tatsächlich stimmt. Und die macht es bekanntlich.

Weshalb diese EM der Startschuss sein könnte. Denn der Umbruch, er ist im Grunde vollzogen.

Trainer Luis de la Fuente sprach nach dem 1:0 gegen Italien von der besten Leistung unter seiner Leitung. Er erntet die Früchte seiner eigenen Arbeit, wenn man so will, denn bevor er die A-Nationalmannschaft nach der WM 2022 übernahm, hatte er fast zehn Jahre lang die Nachwuchsteams trainiert. "Ich kenne sie sehr gut, und sie kennen mich sehr gut. Sie wissen, wie ich mich verhalte und ich weiß, wie sie sich verhalten", sagte er.

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"Keine Mannschaft ist besser als wir"

Deshalb weiß er auch, was sein Team leisten kann. "Keine Mannschaft ist besser als wir, aber wir müssen weiter hart arbeiten und weiter so spielen wie bisher. Wir müssen uns verbessern, wir müssen mit den Füßen auf dem Boden bleiben und dürfen nie nachlassen", sagte er.

EM 2024: Die besten Bilder von Tag sieben - Mario und Luigi erobern Gelsenkirchen

<strong>EM 2024: Die besten Bilder von Tag sieben</strong><br>Der siebte Tag der EM bietet drei Spiele voller Spannung. Bereits um 15 Uhr treffen Serbien und Slowenien aufeinander. Euphorisierte Fan-Massen beider Teams sorgen schon vor dem Anpfiff für mitreißende Bilder. &nbsp;Im Anschluss folgen die Top-Matches England - Dänemark und Spanien - Italien. ran begleitet den Tag für euch in Bildern.
EM 2024: Die besten Bilder von Tag sieben
Der siebte Tag der EM bietet drei Spiele voller Spannung. Bereits um 15 Uhr treffen Serbien und Slowenien aufeinander. Euphorisierte Fan-Massen beider Teams sorgen schon vor dem Anpfiff für mitreißende Bilder.  Im Anschluss folgen die Top-Matches England - Dänemark und Spanien - Italien. ran begleitet den Tag für euch in Bildern.
© IMAGO/Pro Shots
<strong>Serben stimmen sich auf dem Marienplatz ein</strong><br>Der Marienplatz zählt zu den beliebtesten Plätzen der Fans, um sich auf das Spiel ihrer Mannschaft einzustimmen. Demnach kommt es nicht überraschend, dass auch die Serben den Platz gut füllen konnten.
Serben stimmen sich auf dem Marienplatz ein
Der Marienplatz zählt zu den beliebtesten Plätzen der Fans, um sich auf das Spiel ihrer Mannschaft einzustimmen. Demnach kommt es nicht überraschend, dass auch die Serben den Platz gut füllen konnten.
© dts Nachrichtenagentur
<strong>Ein berühmter Gast</strong><br>Der Mann auf der rechten Bildhälfte dürfte nicht nur serbischen Anhängern bestens bekannt sein. Der ehemalige Dortmunder Neven Subotic ist heute in der Münchner Arena zu Gast, um sich die Partie seiner Serben gegen Slowenien live anzusehen.&nbsp;
Ein berühmter Gast
Der Mann auf der rechten Bildhälfte dürfte nicht nur serbischen Anhängern bestens bekannt sein. Der ehemalige Dortmunder Neven Subotic ist heute in der Münchner Arena zu Gast, um sich die Partie seiner Serben gegen Slowenien live anzusehen. 
© Marko Milenković / X
<strong>Serbiens Fans machen Alarm</strong><br>Im Innenraum der Arena liefern die serbischen Fans schon vor Anpfiff mächtigen Support. Nach dem 0:1 gegen England gilt es heute, die Landsleute zum Erfolg zu schreien.
Serbiens Fans machen Alarm
Im Innenraum der Arena liefern die serbischen Fans schon vor Anpfiff mächtigen Support. Nach dem 0:1 gegen England gilt es heute, die Landsleute zum Erfolg zu schreien.
© DeFodi
<strong>Slowenische Fans warten auf ihre EM-Helden</strong><br>Natürlich haben sich auch die slowenischen Fans frühzeitig in der Arena eingefunden, um mächtig Stimmung zu machen. Immerhin ist ihr Team erst zum zweiten Mal in der EM-Geschichte vertreten und jedes Spiel ein besonderes.
Slowenische Fans warten auf ihre EM-Helden
Natürlich haben sich auch die slowenischen Fans frühzeitig in der Arena eingefunden, um mächtig Stimmung zu machen. Immerhin ist ihr Team erst zum zweiten Mal in der EM-Geschichte vertreten und jedes Spiel ein besonderes.
© DeFodi
<strong>Slowenien träumt vom Coup</strong><br>Die Slowenen gehören zu den klaren Underdogs. Nicht auf jeder Position spielen Top-Akteure wie Torhüter Jan Oblak oder Leipzig-Stürmer Benjamin Sesko. Das 1:1 im Auftakt-Match gegen die viel EM-erfahreneren Dänen hat offenbar trotzdem zu träumen verleitet.
Slowenien träumt vom Coup
Die Slowenen gehören zu den klaren Underdogs. Nicht auf jeder Position spielen Top-Akteure wie Torhüter Jan Oblak oder Leipzig-Stürmer Benjamin Sesko. Das 1:1 im Auftakt-Match gegen die viel EM-erfahreneren Dänen hat offenbar trotzdem zu träumen verleitet.
© Beautiful Sports
<strong>Los geht's</strong><br>Die Slowenen schicken sich nach dem überraschenden Punkt gegen Dänemark an, auch die Serben stolpern zu lassen.
Los geht's
Die Slowenen schicken sich nach dem überraschenden Punkt gegen Dänemark an, auch die Serben stolpern zu lassen.
© Eibner
<strong>Was eine Überraschung</strong><br>In der 69. Minute erzielt der Slowene Zan Karnicnik die Führung gegen Serbien und sorgt damit für Wahnsinnsstimmung im Stadion.
Was eine Überraschung
In der 69. Minute erzielt der Slowene Zan Karnicnik die Führung gegen Serbien und sorgt damit für Wahnsinnsstimmung im Stadion.
© IMAGO/Shutterstock
<strong>Last-Minute-Ausgleich von Jovic</strong><br>Dennoch jubeln am Ende eher die Serben, denn Joker Luka Jovic erzielte in der fünften Minute der Nachspielzeit doch noch den Ausgleich zum 1:1.&nbsp;
Last-Minute-Ausgleich von Jovic
Dennoch jubeln am Ende eher die Serben, denn Joker Luka Jovic erzielte in der fünften Minute der Nachspielzeit doch noch den Ausgleich zum 1:1. 
© Getty Images
<strong>Engländer besetzen Frankfurts Innenstadt</strong><br>Währenddessen machen es sich die Engländer in Frankfurt gemütlich und stimmen sich auf das Spiel ihrer Mannschaft ein.&nbsp;
Engländer besetzen Frankfurts Innenstadt
Währenddessen machen es sich die Engländer in Frankfurt gemütlich und stimmen sich auf das Spiel ihrer Mannschaft ein. 
© PA Images
<strong>Familie Bellingham im Stadion</strong><br>Beim zweiten EM-Auftritt Englands wurden die Stars der "Three Lions" natürlich erneut von ihren Familien unterstützt. Auf der Tribüne saß unter anderem die Familie von Superstar Jude Bellingham um Bruder Jobe (li.) und Mutter Denise (re.).
Familie Bellingham im Stadion
Beim zweiten EM-Auftritt Englands wurden die Stars der "Three Lions" natürlich erneut von ihren Familien unterstützt. Auf der Tribüne saß unter anderem die Familie von Superstar Jude Bellingham um Bruder Jobe (li.) und Mutter Denise (re.).
© 2024 Getty Images
<strong>Dänen gefällt's</strong><br>Auch auf dänischer Seite sorgten tausende Fans für richtig gute Stimmung in der Frankfurter EM-Arena.
Dänen gefällt's
Auch auf dänischer Seite sorgten tausende Fans für richtig gute Stimmung in der Frankfurter EM-Arena.
© 2024 Getty Images
<strong>Neuer Rekordnationalspieler</strong><br>Mit seinem Auftritt gegen England schreibt Christian Eriksen Geschichte. Für ihn ist es das 132. Länderspiel Dänemarks. Damit ist er nun zusammen mit Simon Kjaer Rekordnationalspieler seines Landes. Kurios: Kjaer sitzt zunächst auf der Bank. Sollte er eingewechselt werden, ist er erst einmal wieder alleiniger Rekordnationalspieler Dänemarks.&nbsp;
Neuer Rekordnationalspieler
Mit seinem Auftritt gegen England schreibt Christian Eriksen Geschichte. Für ihn ist es das 132. Länderspiel Dänemarks. Damit ist er nun zusammen mit Simon Kjaer Rekordnationalspieler seines Landes. Kurios: Kjaer sitzt zunächst auf der Bank. Sollte er eingewechselt werden, ist er erst einmal wieder alleiniger Rekordnationalspieler Dänemarks. 
© 2024 Getty Images
<strong>Adelige Prominenz in Frankfurt</strong><br>Dem Spiel zwischen Dänemark und England wohnte auch die adelige Prominenz beider Länder bei. Der englisch Kronprinz William (li.) posierte für ein Foto mit dem dänischen König Frederik&nbsp;(re.) und dessen Tochter Isabella.
Adelige Prominenz in Frankfurt
Dem Spiel zwischen Dänemark und England wohnte auch die adelige Prominenz beider Länder bei. Der englisch Kronprinz William (li.) posierte für ein Foto mit dem dänischen König Frederik (re.) und dessen Tochter Isabella.
© 2024 Getty Images
<strong>Kane mit dem Führungstor</strong><br>Bereits in der 18. Minute sorgte Bayern-Star Harry Kane für das 1:0 der Engländer. Aus kurzer Distanz schob der Stürmer das Leder überlegt links unten ins Eck ein.&nbsp;
Kane mit dem Führungstor
Bereits in der 18. Minute sorgte Bayern-Star Harry Kane für das 1:0 der Engländer. Aus kurzer Distanz schob der Stürmer das Leder überlegt links unten ins Eck ein. 
© 2024 Getty Images
<strong>Hjulmands Traumtor schockt England</strong><br>Nach dem Kane-Tor ließ England jeglichen Nachdruck vermissen und wurde dafür bitter bestraft. Per Distanzschuss erzielte Morten Hjulmand in der 34. Minute den durchaus verdienten Ausgleich für die Dänen.
Hjulmands Traumtor schockt England
Nach dem Kane-Tor ließ England jeglichen Nachdruck vermissen und wurde dafür bitter bestraft. Per Distanzschuss erzielte Morten Hjulmand in der 34. Minute den durchaus verdienten Ausgleich für die Dänen.
© 2024 Getty Images
<strong>Bellingham enttäuschend</strong><br>Englands Star Jude Bellingham (re.) war im Duell mit Dänemark, das mit 1:1 endete, unauffällig. Auf Nationaltrainer Gareth Southgate dürfte nach dem Spiel in der Heimat wieder viel an Kritik einprasseln. Erneut gelang es ihm nicht, aus den starken Einzelspielern der Engländer eine offensivstarke Truppe zu formen, vielmehr spielen die "Three Lions" Sicherheitsfußball.&nbsp;
Bellingham enttäuschend
Englands Star Jude Bellingham (re.) war im Duell mit Dänemark, das mit 1:1 endete, unauffällig. Auf Nationaltrainer Gareth Southgate dürfte nach dem Spiel in der Heimat wieder viel an Kritik einprasseln. Erneut gelang es ihm nicht, aus den starken Einzelspielern der Engländer eine offensivstarke Truppe zu formen, vielmehr spielen die "Three Lions" Sicherheitsfußball. 
© 2024 Getty Images
<strong>Vater-Pflichten auch während der EM</strong><br>Englands Ersatzkeeper Aaron Ramsdale kümmerte sich nach dem enttäuschenden Remis gegen Dänemark auf der Tribüne noch um seinen Sohn. Der Arsenal-Schlussmann hat in der zurückliegenden Saison bei den "Gunners" seinen Stammplatz an David Raya verloren und ist auch bei der Nationalmannschaft nur die Nummer 2 hinter Jordan Pickford.&nbsp;
Vater-Pflichten auch während der EM
Englands Ersatzkeeper Aaron Ramsdale kümmerte sich nach dem enttäuschenden Remis gegen Dänemark auf der Tribüne noch um seinen Sohn. Der Arsenal-Schlussmann hat in der zurückliegenden Saison bei den "Gunners" seinen Stammplatz an David Raya verloren und ist auch bei der Nationalmannschaft nur die Nummer 2 hinter Jordan Pickford. 
© Shutterstock
<strong>Titelverteidiger im Einsatz</strong><br>Am Donnerstagabend bekam es der amtierende Europameister Italien in Gelsenkirchen mit Spanien zu tun. Die Fans der Squadra Azzurra hatten den EM-Pokal zumindest im Mini-Format mit im Stadion.&nbsp;
Titelverteidiger im Einsatz
Am Donnerstagabend bekam es der amtierende Europameister Italien in Gelsenkirchen mit Spanien zu tun. Die Fans der Squadra Azzurra hatten den EM-Pokal zumindest im Mini-Format mit im Stadion. 
© 2024 Getty Images
<strong>Königliche Unterstützung für Spanien</strong><br>Die Spanier konnten sich hingegen beim Duell mit Italien auf royale Unterstützung verlassen. König Felipe kam extra zum Spiel nach Gelsenkirchen.
Königliche Unterstützung für Spanien
Die Spanier konnten sich hingegen beim Duell mit Italien auf royale Unterstützung verlassen. König Felipe kam extra zum Spiel nach Gelsenkirchen.
© 2024 Getty Images
<strong>Mario und Luigi sind auch da</strong><br>Die Kostüme der beiden vor allem mit Italien verbundenen Videospiel-Helden waren in Gelsenkirchen gleich mehrfach zu sehen.&nbsp;
Mario und Luigi sind auch da
Die Kostüme der beiden vor allem mit Italien verbundenen Videospiel-Helden waren in Gelsenkirchen gleich mehrfach zu sehen. 
© 2024 Getty Images
<strong>Bud Spencer in Gelsenkirchen</strong><br>Diese Fans setzen zwar nicht auf Mario und Luigi, aber dafür auf Bud Spencer. Der verstorbene Schauspieler, der an der Seite von Terrence Hill in den gemeinsamen Filmen immer ordentlich gegen die Gegner des Duos hinlangte, ist in seiner Heimat bis heute ein großes Idol. 1929 wurde Bud Spencer in Neapel und seinem bürgerlichen Namen Carlo Pedersoli geboren.
Bud Spencer in Gelsenkirchen
Diese Fans setzen zwar nicht auf Mario und Luigi, aber dafür auf Bud Spencer. Der verstorbene Schauspieler, der an der Seite von Terrence Hill in den gemeinsamen Filmen immer ordentlich gegen die Gegner des Duos hinlangte, ist in seiner Heimat bis heute ein großes Idol. 1929 wurde Bud Spencer in Neapel und seinem bürgerlichen Namen Carlo Pedersoli geboren.
© IMAGO/Vitalii Kliuiev
<strong>Kulinarisches Duell</strong><br>Auch beim Duell zwischen Spanien und Italien setzte sich der Trend der Plakate mit jeweils für die beiden Ländern bekannte Speisen weiter fort. Dieser Fan ist sich sicher, dass der spanische Klassiker Macarrones con chorizo besser schmeckt als die italienische Pasta Carbonara.
Kulinarisches Duell
Auch beim Duell zwischen Spanien und Italien setzte sich der Trend der Plakate mit jeweils für die beiden Ländern bekannte Speisen weiter fort. Dieser Fan ist sich sicher, dass der spanische Klassiker Macarrones con chorizo besser schmeckt als die italienische Pasta Carbonara.
© 2024 Getty Images
<strong>Donnarumma im Mittelpunkt</strong><br>Durch die spielerische Überlegenheit Spaniens geriet Italien-Keeper Gianluigi Donnarumma schon früh in der Partie immer wieder in den Mittelpunkt. Der Keeper von Paris St. Germain rettete den Titelverteidiger im ersten Durchgang einige Male mit starken Paraden vor einem Rückstand.
Donnarumma im Mittelpunkt
Durch die spielerische Überlegenheit Spaniens geriet Italien-Keeper Gianluigi Donnarumma schon früh in der Partie immer wieder in den Mittelpunkt. Der Keeper von Paris St. Germain rettete den Titelverteidiger im ersten Durchgang einige Male mit starken Paraden vor einem Rückstand.
© Bildbyran
<strong>Pechvogel Calafiori</strong><br>In der 55. Minute gingen die Spanier dann nach zahlreichen zuvor vergebenen Chancen in Führung - und das sehr kurios. Italiens  Riccardo Calafiori stolperte den Ball aus kurzer Distanz ganz unglücklich ins eigene Tor.&nbsp;
Pechvogel Calafiori
In der 55. Minute gingen die Spanier dann nach zahlreichen zuvor vergebenen Chancen in Führung - und das sehr kurios. Italiens Riccardo Calafiori stolperte den Ball aus kurzer Distanz ganz unglücklich ins eigene Tor. 
© 2024 Getty Images
<strong>EM 2024: Die besten Bilder von Tag sieben</strong><br>Der siebte Tag der EM bietet drei Spiele voller Spannung. Bereits um 15 Uhr treffen Serbien und Slowenien aufeinander. Euphorisierte Fan-Massen beider Teams sorgen schon vor dem Anpfiff für mitreißende Bilder. &nbsp;Im Anschluss folgen die Top-Matches England - Dänemark und Spanien - Italien. ran begleitet den Tag für euch in Bildern.
<strong>Serben stimmen sich auf dem Marienplatz ein</strong><br>Der Marienplatz zählt zu den beliebtesten Plätzen der Fans, um sich auf das Spiel ihrer Mannschaft einzustimmen. Demnach kommt es nicht überraschend, dass auch die Serben den Platz gut füllen konnten.
<strong>Ein berühmter Gast</strong><br>Der Mann auf der rechten Bildhälfte dürfte nicht nur serbischen Anhängern bestens bekannt sein. Der ehemalige Dortmunder Neven Subotic ist heute in der Münchner Arena zu Gast, um sich die Partie seiner Serben gegen Slowenien live anzusehen.&nbsp;
<strong>Serbiens Fans machen Alarm</strong><br>Im Innenraum der Arena liefern die serbischen Fans schon vor Anpfiff mächtigen Support. Nach dem 0:1 gegen England gilt es heute, die Landsleute zum Erfolg zu schreien.
<strong>Slowenische Fans warten auf ihre EM-Helden</strong><br>Natürlich haben sich auch die slowenischen Fans frühzeitig in der Arena eingefunden, um mächtig Stimmung zu machen. Immerhin ist ihr Team erst zum zweiten Mal in der EM-Geschichte vertreten und jedes Spiel ein besonderes.
<strong>Slowenien träumt vom Coup</strong><br>Die Slowenen gehören zu den klaren Underdogs. Nicht auf jeder Position spielen Top-Akteure wie Torhüter Jan Oblak oder Leipzig-Stürmer Benjamin Sesko. Das 1:1 im Auftakt-Match gegen die viel EM-erfahreneren Dänen hat offenbar trotzdem zu träumen verleitet.
<strong>Los geht's</strong><br>Die Slowenen schicken sich nach dem überraschenden Punkt gegen Dänemark an, auch die Serben stolpern zu lassen.
<strong>Was eine Überraschung</strong><br>In der 69. Minute erzielt der Slowene Zan Karnicnik die Führung gegen Serbien und sorgt damit für Wahnsinnsstimmung im Stadion.
<strong>Last-Minute-Ausgleich von Jovic</strong><br>Dennoch jubeln am Ende eher die Serben, denn Joker Luka Jovic erzielte in der fünften Minute der Nachspielzeit doch noch den Ausgleich zum 1:1.&nbsp;
<strong>Engländer besetzen Frankfurts Innenstadt</strong><br>Währenddessen machen es sich die Engländer in Frankfurt gemütlich und stimmen sich auf das Spiel ihrer Mannschaft ein.&nbsp;
<strong>Familie Bellingham im Stadion</strong><br>Beim zweiten EM-Auftritt Englands wurden die Stars der "Three Lions" natürlich erneut von ihren Familien unterstützt. Auf der Tribüne saß unter anderem die Familie von Superstar Jude Bellingham um Bruder Jobe (li.) und Mutter Denise (re.).
<strong>Dänen gefällt's</strong><br>Auch auf dänischer Seite sorgten tausende Fans für richtig gute Stimmung in der Frankfurter EM-Arena.
<strong>Neuer Rekordnationalspieler</strong><br>Mit seinem Auftritt gegen England schreibt Christian Eriksen Geschichte. Für ihn ist es das 132. Länderspiel Dänemarks. Damit ist er nun zusammen mit Simon Kjaer Rekordnationalspieler seines Landes. Kurios: Kjaer sitzt zunächst auf der Bank. Sollte er eingewechselt werden, ist er erst einmal wieder alleiniger Rekordnationalspieler Dänemarks.&nbsp;
<strong>Adelige Prominenz in Frankfurt</strong><br>Dem Spiel zwischen Dänemark und England wohnte auch die adelige Prominenz beider Länder bei. Der englisch Kronprinz William (li.) posierte für ein Foto mit dem dänischen König Frederik&nbsp;(re.) und dessen Tochter Isabella.
<strong>Kane mit dem Führungstor</strong><br>Bereits in der 18. Minute sorgte Bayern-Star Harry Kane für das 1:0 der Engländer. Aus kurzer Distanz schob der Stürmer das Leder überlegt links unten ins Eck ein.&nbsp;
<strong>Hjulmands Traumtor schockt England</strong><br>Nach dem Kane-Tor ließ England jeglichen Nachdruck vermissen und wurde dafür bitter bestraft. Per Distanzschuss erzielte Morten Hjulmand in der 34. Minute den durchaus verdienten Ausgleich für die Dänen.
<strong>Bellingham enttäuschend</strong><br>Englands Star Jude Bellingham (re.) war im Duell mit Dänemark, das mit 1:1 endete, unauffällig. Auf Nationaltrainer Gareth Southgate dürfte nach dem Spiel in der Heimat wieder viel an Kritik einprasseln. Erneut gelang es ihm nicht, aus den starken Einzelspielern der Engländer eine offensivstarke Truppe zu formen, vielmehr spielen die "Three Lions" Sicherheitsfußball.&nbsp;
<strong>Vater-Pflichten auch während der EM</strong><br>Englands Ersatzkeeper Aaron Ramsdale kümmerte sich nach dem enttäuschenden Remis gegen Dänemark auf der Tribüne noch um seinen Sohn. Der Arsenal-Schlussmann hat in der zurückliegenden Saison bei den "Gunners" seinen Stammplatz an David Raya verloren und ist auch bei der Nationalmannschaft nur die Nummer 2 hinter Jordan Pickford.&nbsp;
<strong>Titelverteidiger im Einsatz</strong><br>Am Donnerstagabend bekam es der amtierende Europameister Italien in Gelsenkirchen mit Spanien zu tun. Die Fans der Squadra Azzurra hatten den EM-Pokal zumindest im Mini-Format mit im Stadion.&nbsp;
<strong>Königliche Unterstützung für Spanien</strong><br>Die Spanier konnten sich hingegen beim Duell mit Italien auf royale Unterstützung verlassen. König Felipe kam extra zum Spiel nach Gelsenkirchen.
<strong>Mario und Luigi sind auch da</strong><br>Die Kostüme der beiden vor allem mit Italien verbundenen Videospiel-Helden waren in Gelsenkirchen gleich mehrfach zu sehen.&nbsp;
<strong>Bud Spencer in Gelsenkirchen</strong><br>Diese Fans setzen zwar nicht auf Mario und Luigi, aber dafür auf Bud Spencer. Der verstorbene Schauspieler, der an der Seite von Terrence Hill in den gemeinsamen Filmen immer ordentlich gegen die Gegner des Duos hinlangte, ist in seiner Heimat bis heute ein großes Idol. 1929 wurde Bud Spencer in Neapel und seinem bürgerlichen Namen Carlo Pedersoli geboren.
<strong>Kulinarisches Duell</strong><br>Auch beim Duell zwischen Spanien und Italien setzte sich der Trend der Plakate mit jeweils für die beiden Ländern bekannte Speisen weiter fort. Dieser Fan ist sich sicher, dass der spanische Klassiker Macarrones con chorizo besser schmeckt als die italienische Pasta Carbonara.
<strong>Donnarumma im Mittelpunkt</strong><br>Durch die spielerische Überlegenheit Spaniens geriet Italien-Keeper Gianluigi Donnarumma schon früh in der Partie immer wieder in den Mittelpunkt. Der Keeper von Paris St. Germain rettete den Titelverteidiger im ersten Durchgang einige Male mit starken Paraden vor einem Rückstand.
<strong>Pechvogel Calafiori</strong><br>In der 55. Minute gingen die Spanier dann nach zahlreichen zuvor vergebenen Chancen in Führung - und das sehr kurios. Italiens  Riccardo Calafiori stolperte den Ball aus kurzer Distanz ganz unglücklich ins eigene Tor.&nbsp;

Der neue Weg wurde vor rund anderthalb Jahren unter ihm eingeschlagen, er blickt aktuell auf eine beeindruckende Bilanz von nunmehr 13 Siegen aus 16 Spielen. Der Gewinn der Nations League 2023 hat seinen Weg erstmals nachdrücklich bestätigt, und mit den beiden Siegen gegen Kroatien und Italien wird dieser Weg nun auf ein neues Level gehoben. Spanien steht als Gruppensieger bereits im Achtelfinale.

Denn die Spanier zeigen bei dieser EM schon jetzt eine reife Leistung.

Die Auftritte sind nicht so überragend-dominant und zerstörerisch wie in der Tiki-Taka-Ära, doch das spanische Spiel ist in Zügen weiter beherrschend, aber auch pragmatischer und variabel, nicht automatisch auf mehr Ballbesitz aus, gerne auch mit Elementen des Kombinationsfußballs. Schwächephasen hat diese Mannschaft allerdings immer noch, so auch gegen Italien, und die gilt es, abzustellen.

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Spanien hat "noch nichts erreicht"

"Wir haben noch nichts erreicht", betonte de la Fuente. "Wir haben wunderbare Aussichten, aber der Fußball kann auch sehr grausam sein. Wir müssen daher vorsichtig, bescheiden und respektvoll sein und die richtige Balance finden."

So oder so ist mit den Spaniern bei diesem Turnier zu rechnen. Finden sie diese Balance, gibt es während der EM noch Weiterentwicklungen im Detail, noch kleinere Leistungsexplosionen, werden sie eine sehr gute Rolle spielen können. Dieses Team scheint bereit zu sein.

Es hat ja auch lange genug gedauert.

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