DFB-Team - Oranje-Legende Ronald de Boer: "Wenn man gegen Deutschland gewinnt, geht das um die Welt"
Aktualisiert: 14.10.2024
15:52 Uhr
Philipp Kessler
Oranje-Legende Ronald de Boer outet sich vor dem Nations-League-Spiel zwischen Deutschland und der Niederlande als Fan zweier DFB-Stars. Bondscoach Ronald Koeman und auch Bundestrainer Julian Nagelsmann sieht er kritisch.
Der frühere Angreifer spricht darüber, auf welche Holland-Stars die verletzungsgeplagte DFB-Auswahl besonderes Augenmerk legen sollte, gleichzeitig schwärmt er von Florian Wirtz und Jamal Musiala, der dieses Mal aber aufgrund einer Hüftprellung pausieren muss.
Außerdem verrät der 54-jährige de Boer, wie es war, Seite an Seite mit seinem Zwillingsbruder Frank bei Ajax Amsterdam, dem FC Barcelona sowie der Nationalmannschaft um Pokale zu kämpfen und wie sein Leben mittlerweile aussieht.
ran: Herr de Boer, welche Partie erwarten Sie am Montagabend?
Ronald De Boer: Ich erwarte ein ausgeglichenes Spiel. Deutschland ist eventuell ein bisschen voraus. Aber die Niederlande befindet sich in einer Umbruchphase, in der junge Spieler Zeichen setzen. Ich denke dabei an die Timber-Zwillinge, Brian Brobbey, Jerdy Schouten, Micky van de Ven oder auch Bart Verbruggen im Tor. Eine neue Generation wächst heran, aus meiner Sicht eine sehr talentierte. Die Dynamik und die Energie in der Gruppe ist sehr positiv.
ran: Bei der Europameisterschaft im Sommer erreichte die niederländische Nationalmannschaft das Halbfinale, obwohl sie spielerisch nicht überzeugen konnte.
De Boer: Stimmt. Der Fußball könnte nach wie vor viel besser sein, obwohl sie auch das EM-Finale damit hätten erreichen können. Aber das Schöne ist, dass das Team eine neue Gruppe mit Spezialwaffen ist. Wir haben gute Verteidiger, die auch Stärken bei Standards haben. Wir haben ein Mittelfeld, das Ballkontrolle hat, aber auch tolle Pässe in die Spitze spielen kann. Wir haben Einzelkönner mit Cody Gakpo, den Timber-Brüdern, Xavi Simons, Denzel Dumfries, Micky van de Ven, Tijjani Reijnders oder Jeremie Frimpong. Jeder kann mit seinen eigenen Qualitäten in verschiedenen Spielen den Unterschied machen. Wir sind nicht mehr so grau, sondern farbenfroh. Und das ist toll.
ran: Und was denken Sie über Ex-Bayern-Spieler Ryan Gravenberch?
De Boer: Unter Arne Slot, der ihm vertraut, hat er einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht. Er spielt wieder mit Selbstvertrauen und reift als Spieler. Ich genieße es wirklich, ihm bei Liverpool zuzuschauen.
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Niederlande: "Stürmer-Position ein Fragezeichen"
ran: Ein richtiger Weltklassestürmer fehlt den Niederlanden allerdings derzeit, oder?
De Boer: Ich hatte erst kürzlich darüber eine Diskussion. Diese Position ist immer noch ein Fragezeichen. Wir haben keinen Ruud van Nistelrooy, Patrick Kluivert oder Marco van Basten mehr. Aber vielleicht haben wir mit Brobbey unser Puzzlestück als Nummer neun schon im Team. Er hat zuletzt gegen Deutschland sehr gut gespielt. Mit Reijnders hinter ihm und Gakpo auf der Seite kann er seine Qualitäten unter Beweis stellen. Eventuell ist Brobbey die Nummer neun für unsere Mannschaft.
ran: Deutschland hat auf der Neun ebenfalls keinen Superstar.
De Boer: Bei Arsenal hat Trainer Mikel Arteta für Kai Havertz eine super Lösung gefunden. Gemeinsam mit Leandro Trossard, der auch kein klarer Mittelstürmer ist, wechselt er oft die Positionen, beide agieren als falsche Neun. Normalerweise ist Niclas Füllkrug der Mittelstürmer von Deutschland. Aber wie Havertz fehlt er dieses Mal. Vielleicht könnte Serge Gnabry die beiden ganz vorne ersetzen.
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De Boer schwärmt von Wirtz und Musiala
ran: Welcher DFB-Spieler gefällt Ihnen am besten?
De Boer: Wirtz natürlich. In meinen Augen ist er eines der größten Talente des deutschen Fußballs aktuell. Und ich liebe Musiala. Leider fehlt er dieses Mal. Die beiden sind die Unterschiedsspieler der deutschen Nationalmannschaft. Aber generell gefällt mir das DFB-Team. Sie spielen schönen Fußball.
De Boer: Wir haben auch unsere Themen. Schouten fehlt verletzt, auf der Linksverteidigerposition haben wir Probleme. Bei Deutschland fehlen wichtige Stützen. Es gibt also eine Chance, Deutschland zu besiegen.
ran: Als Bondscoach steht Ronald Koeman regelmäßig in der Kritik. Welche Meinung haben Sie über ihn?
De Boer: Er ist eine nette Person. Er kann mit großen Spielern gut umgehen. Er hat seine eigene Meinung, das gefällt mir. Wobei ich ihm nicht immer zustimme.
ran: Für Unruhe hat Koeman Anfang September gesorgt, als er gesagt hat, er werde Steven Bergwijn nach dessen Wechsel von Ajax zu Al-Ittihad in Saudi-Arabien nicht mehr für die Nationalmannschaft nominieren. Konnten Sie diese Entscheidung nachvollziehen?
Kuriositäten im Fußball: Rapid-Akteur Lukas Grgic kassiert irren Platzverweis
Kuriosum um Platzverweis für Lukas Grgic Im Spiel zwischen Rapid Wien und RB Salzburg kam es zu einer kuriosen Gelb-Roten Karte. Der Leidtragende Lukas Grgic musste verletzungsbedingt nach 69 Minuten behandelt werden und wurde dabei außerhalb des Platzes ausgewechselt. Das Problem: Weder Grgic selbst noch der Schiedsrichter Alexander Harkam bekamen davon etwas mit. Der Unparteiische bat den Rapid-Akteur also wieder auf das Feld.
Kuriosum um Platzverweis für Lukas Grgic Daraufhin unterbrach Harkam die Partie, nachdem er wohl ein Signal auf das Ohr bekommen hatte, dass Grgic den Platz verbotenerweise betreten hatte. Der defensive Mittelfeldspieler sah seine zweite Verwarnung an diesem Tag, weshalb für den 29-jährigen frühzeitig Schluss war. Der Schiedsrichter machte sich anschließend aber dafür stark, Grgic die obligatorische Sperre für ein Spiel zu erlassen.
Manchester Citys Maskottchen zeigt Erling Haaland an Erling Haaland hat juristischen Ärger, und das ausgerechnet mit City-Maskottchen "Moonbeam" - beziehungsweise der Frau, die es im Kostüm verkörperte. Denn sie hat den Norweger laut "Sun" angezeigt, nachdem er ihr mit zwei Schlägen auf den Hinterkopf des Maskottchen-Kostüms beim Spiel gegen Southampton am 26. Oktober ein Schleudertrauma sowie eine Gehirnerschütterung zugefügt habe.
Manchester Citys Maskottchen zeigt Erling Haaland an "Ich war ziemlich aufgebracht und habe geweint, mir hat der Kopf gepocht und ich glaube, ich stand unter Schock. Später wurde mir klar, dass er von hinten auf mich zugekommen war, mir auf den Kopf geschlagen und sich dann auf meinen Kopf gestützt hatte", zitiert die "Sun" die bei City inzwischen nicht mehr angestellte Frau. Sie warf dem Klub vor, Haaland nicht mit der Angelegenheit behelligt zu haben und die Sache "unter den Teppich" zu kehren.
Carl Zeiss Jena hat das schönste Stadion der Welt Nicht Bernabeu, nicht Camp Nou, nicht Marcana. Das schönste Stadion der Welt steht in Deutschland. Doch es ist durchaus überraschend, wo. Die neue adHoc Arena des FC Carl Zeiss Jena wurde vom Online-Portal StadiumDB.com zum besten der Welt gekürt. Vor dem Bernabeu in Madrid und Hocine Ait Ahmed in Algerien. Der Regionalligist setzte sich damit gegen 23 Konkurrenten durch. Der Neubau der Arena im Ernst-Abbe-Sportfeld hatte 58 Millionen Euro gekostet.
Bayern-Talent ändert Namen auf dem Trikot Alara Sehitler ändert ihren Trikotnamen. Das 18 Jahre alte Talent des FC Bayern München reagiert auf die Verunglimpfung ihres Nachnamens von Rechtsextremen. Die UEFA sowie der FCB und der DFB genehmigen und unterstützen ihr Vorhaben. Fortan wird sie nur noch mit ihrem Vornamen auf dem Trikot spielen. Sie ist damit die erste deutsche Nationalspielerin, bei der kein Nachname auf dem Trikot stehen wird.
Wegen Messi-Autogramm: Schiedsrichter Ortiz sechs Monate gesperrt Der mexikanische Schiedsrichter Marco Antonio Ortiz wurde laut "ESPN" vom CONCACAF-Verband für sechs Monate gesperrt. Der Grund dafür ist äußerst kurios, er soll nämlich lediglich Superstar Lionel Messi während des Champions-League-Spiels von Inter Miami bei Kansas City um ein Autogramm für ein "Familienmitglied mit besonderen Bedürfnissen" gebeten haben. Der CONCACAF-Verband ...
Wegen Messi-Autogramm: Schiedsrichter Ortiz sechs Monate gesperrt ... sieht darin einen Verstoß von Ortiz gegen den Verhaltenskodex für Schiedsrichter. Für Ortiz bedeutet die nun wohl verhängte Sperre den Ausfall für die Klub-WM im Sommer 2025 sowie den Gold-Cup. Auch seine Chancen auf eine Teilnahme bei der WM 2026 sollen dem Bericht nach durch diese Sperre deutlich gesunken sein.
Schiedsrichter in den Hoden gebissen! Kreisliga-Spiel abgesagt Unglaublicher Vorfall im Amateurbereich: Das Kreisliga-C-Spiel FC Taxi II gegen Rot-Weiss Mülheim III musste bereits vor Anpfiff abgesagt werden. Der Grund schmerzt schon beim Lesen: Dem Schiedsrichter wurde in den linken Hoden gebissen, wie die "WAZ" berichtet.
Schiedsrichter in den Hoden gebissen! Kreisliga-Spiel abgesagt "Bei der Passkontrolle im Kreis vom FC Taxi turnte ein kleines Kind mit im Spielerkreis. Dies kam immer näher zu mir und biss mir auf einmal unvermittelt sowie völlig überraschend in den linken Hoden", erklärte der Unparteiische im Spielbericht. "Aufgrund der Schmerzen und der Situation", habe er die Begegnung nicht angepfiffen. Es habe sich um das Kind eines Taxi-Spielers gehandelt, so der Referee weiter.
Sittard gelingt mit zwölf Mann in Eredivisie der späte Ausgleich Am 21. Spieltag der Eredivisie lief Fortuna Sittard beim SC Heerenveen kurz vor Schluss einem 1:2-Rückstand hinterher. Bei einem Doppelwechsel unterlief den Gästen dann ein Fauxpas, sodass kurzzeitig zwölf Spieler auf dem Feld waren. Mit dieser Überzahl gelang dem Team wenig später nach einer Ecke tatsächlich noch der Ausgleich (Foto). Die Partie endete 2:2, könnte aber noch ein Nachspiel haben...
Sittard gelingt mit zwölf Mann in Eredivisie der späte Ausgleich Denn der niederländische Verband KNVB hat angekündigt, beim internationalen Regelkomitee IFAB wegen der Spielwertung in einem solchen Fall nachzufragen und anschließend eine Entscheidung zu treffen. Heerenveens Trainer, Ex-Nationalspieler Robin van Persie, hat sich seine Meinung über die Schiedsrichter schon gebildet. Der 41-Jährige bezeichnete sie als einen "Haufen Amateure".
Hoffenheim-Coach Christian Ilzer: Sohn Romeo startet MMA-Karriere Während Hoffenheims Coach Christian Ilzer im Abstiegskampf bestehen muss, setzt Sohn Romeo auf den Käfigkampf. "Dieser Sport erfüllt mich. Mit 15 Jahren fing ich mit Boxen und Kickboxen an. Davor habe ich selber Fußball gespielt, es hat mir aber nicht so Spaß gemacht“, sagte er der Zeitung "Heute". Im Thailand-Trainingslager bereitet er sich für die MMA-Karriere vor. Ilzer junior: "Mein Ziel ist es, zehn bis zwölf Amateurkämpfe zu machen, dann mit 21 bis 22 in den Profibereich zu gehen."
Palmer will sich Jubel schützen lassen Der "SIUUU"-Jubel von Cristiano Ronaldo ist ikonisch. Die "Cold"-Geste von Cole Palmer noch nicht so sehr. Der 22-Jährige vom FC Chelsea ist sich aber sicher, dass sich das ändern kann. Um dann richtig abzukassieren, will er sich den Jubel mit dem Namen "Cold Palmer" als geistiges Eigentum schützen lassen. Seine Chancen stehen gut, heißt es. Der "Cold"-Jubel soll verdeutlichen, wie eiskalt Palmer vor dem Tor ist.
Drei Gäste-Fans zu viel für Hansa Rostock Zum Jahresabschluss der 3. Liga gegen Hannover 96 II war das Interesse bei Hansa Rostock so groß, dass die Verantwortlichen auch den Gästeblock mit eigenen Fans füllen wollten. Schlechte Nachrichten für die 96er? Nicht wirklich. Da nur drei Fans mit nach Rostock reisten, durften diese sich jetzt über VIP-Tickets freuen.
Vinicius Junior streamt Real gegen Liverpool "illegal" - La Liga ist sauer Die spanische Liga ist überhaupt nicht happy mit Vinicius Junior - und das hat nichts mit seinen theatralischen Schauspieleinlagen zu tun. Der aktuell mit einer Muskelverletzung fehlende Real-Star verfolgte am Mittwoch das Spiel seiner Königlichen beim FC Liverpool (0:2) - allerdings zum Ärger von La Liga nicht über "Movistar", die in Spanien die Übertragungsrechte halten...
Vinicius Junior streamt Real gegen Liverpool "illegal" - La Liga ist sauer ... Stattdessen streamte der Brasilien-Star den CL-Kracher über einen Sender aus seiner Heimat, obwohl er sich in Madrid aufhielt - und postete es zu allem Überfluss auch noch in seine Insta-Story. So bekam auch La Liga Wind von der unüberlegten Aktion, wertete es als offenbar als Piraterie. Die Liga war wohl so empört, dass Real Madrid laut "Relevo" sogar einen Beschwerdebrief erhielt.
Frank Lampard verrät verrücktes Hunde-Ritual Frank Lampard hat einen neuen Job als Trainer bei Zweitligist Coventry City. Die Chelsea-Legende wird wohl zwischen ihre Heimat und der Stadt in den West Midlands pendeln. Was einige Probleme für Lampard mit sich bringen könnte. Denn in seiner Zeit als Chelsea-Trainer berichtete er von einem verrückten Ritual, das mit seinem Hund Pooch zu tun hat und für Glück auf dem Platz sorgen soll ...
Frank Lampard verrät verrücktes Hunde-Ritual Lampard ist nämlich sehr abergläubisch, wie "The Sun" berichtet. Vor den Chelsea-Spielen ging er mit seinem Hund immer exakt denselben Weg, besuchte dasselbe Café und wartete dort, bis Pooch ihr Geschäft verrichtet hatte. Dann wanderte das Duo wieder den gleichen Weg zurück. Ob Lampard dieses Ritual vor Spielen in Coventry aufrechterhalten kann, darf bezweifelt werden. Vielleicht müssen Pooch und der ehemalige englische Nationalspieler nun ein neues Ritual erfinden.
Manchester United will Fans mit Inkontinenz helfen Männer mit Inkontinenz sollen ihre Red Devils bald wieder im Old Trafford unterstützen können. Dafür hat der Klub als erster Premier-League-Verein nun entsprechende Behälter in den Stadiontoiletten installiert und wird Einlagen sowie ähnliche sanitäre Produkte zur Verfügung stellen. Der Müll wird wiederum offenbar zur Stromproduktion verwendet.
Silvan Wallner beendet Karriere aus religiösen Gründen Mit gerade einmal 22 Jahren beendet der Schweizer Fußball-Profi Silvan Wallner seine Karriere - und das aus einem ungewöhnlichen Grund. Der Verteidiger des österreichischen Bundesligisten Blau-Weiß Linz hört aufgrund seines christlichen Glaubens mit dem Fußballspielen auf ...
Silvan Wallner beendet Karriere aus religiösen Gründen ... Der Schweizer war erst im Sommer vom FC Zürich zu den Oberösterreichern gekommen. In einem Statement erklärte Wallner, er sei "gläubiger Christ" und wolle "Jesus Christus folgen. Der biblische Ruhetag ist mir dabei wichtig geworden. Für mich als Profi heißt dies, dass ich von nun an am Samstag nicht erwerbsmäßig Fußball spielen will."
Transferguru Romano reagiert auf US-Wahl Fabrizio Romano gilt als der Transfermarkt-Insider schlechthin. Nach der US-Wahl schrieb ein "X"-User in Richtung des 31-Jährigen: "Ich warte darauf, dass Fabrizio Romano die Trump-Übernahme ankündigt. Wenn nicht, dann kann ich das nicht akzeptieren." Der Journalist setzte in der Folge einen Tweet mit drei Emojis ab: Das Wort "bald" mit einem Pfeil, ein Augenpaar und die US-Flagge.
Schweiz: Platzverweis für Joel Monteiro nach Schuh-Wurf Weil sich Berns Joel Monteiro beim 0:0 gegen den FC Zürich über eine Schiri-Entscheidung ärgerte, verlor er die Nerven! Der 25-Jährige warf seinen Schuh frustriert weg und traf dabei Gegenspieler Mirlind Kryeziu. Daher blieb Schiedsrichter Urs Schnyder keine Wahl, als Monteiro mit Rot zu bestrafen. "So spektakulär wie dämlich" kommentierte die "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ) Monteiros Platzverweis.
FA erlaubt Tuchel Arbeit im Homeoffice Im Januar beginnt Thomas Tuchel seinen Job als Trainer der Three Lions. Seine Arbeit kann er dabei teilweise im Homeoffice ausführen. Laut "Sun" wird der 51-Jährige an einigen Sitzungen mit Nachwuchstrainern und anderen Abteilungen teilnehmen, die FA verlangt allerdings nicht, dass er ständig präsent ist. Tuchel lebt aktuell in München, wo auch seine beiden Töchter wohnen.
"Technische Probleme" bei Registrierung verhindern Nmecha-Comeback Der wiedergenesene Lukas Nmecha verpasst die Bundesliga-Partie seines Klubs VfL Wolfsburg auf St. Pauli aus kuriosem Grund. Laut "Kicker" teilten die "Wölfe" mit, dass der Stürmer aufgrund technischer Probleme nicht für den Spieltagskader gemeldet werden konnte. Daher ...
"Technische Probleme" bei Registrierung verhindern Nmecha-Comeback ... umfasste das VfL-Aufgebot am Millerntor nur 19 statt 20 Spieler. Nmecha fiel zuletzt lange Zeit wegen Adduktorenproblemen aus, hätte auf St. Pauli sein Comeback geben können – doch dann kam die Technik dazwischen. So saß Nmecha beim torlosen Remis des VfL zwar auf der Bank, allerdings nur in Trainingsklamotten und ohne die Chance, zum Einsatz zu kommen.
Fußball auf über 4000 Metern Höhe Da wird jedem Gegner Angst und Bange. Bolivien hat sein Nationalstadion nach El Alto verlegt. Die Luft im Stadion von El Alto ist dünn, die Botschaft auf dem Rasen dafür umso dicker. "4150 Meter" steht laut "SID" in großen Buchstaben auf jenem Rasen, auf dem Bolivien am Donnerstag sein umstrittenes WM-Qualifikationsspiel gegen Kolumbien absolviert ...
Fußball auf über 4000 Metern Höhe Bislang wurden Pflichtspiele in La Paz ausgetragen, auf 3637 Metern im höchstgelegenen Nationalstadion der Welt. Doch neuerdings zieht es das Team noch deutlich höher hinaus. Weil das frisch renovierte Stadion in El Alto so schön und der Rasen so gut sei, sagt Nationaltrainer Oscar Villegas. Weil das einen enormen Vorteil bringe, sagen viele Gegner ...
Fußball auf über 4000 Metern Höhe Zu spüren bekam die Höhenluft bereits Venezuela. Mit 0:4 kam der Favorit im September unter die Räder, als Bolivien erstmals in El Alto (spanisch für "die Höhe") spielte. Weder Atemübungen noch eine Vorbereitung in Sauerstoffkammern halfen den Gästen. Nun versucht es Kolumbien, unter anderem mit einer mehrtägigen Akklimatisierung in Cochabamba auf 2500 Metern.
De Boer: Ich habe Bergwijn bei Ajax gesehen. Aus meiner Sicht hatte er nicht mehr das Feuer in seinen Augen. Er hat nicht gut performt. Es ist gut, dass er nun eine neue Umgebung und Herausforderung angenommen hat, aus finanzieller Sicht war der Wechsel nach Saudi-Arabien für ihn natürlich unfassbar. Koeman hat mit seiner Aussage vielleicht ein bisschen voreilig reagiert. Cristiano Ronaldo beispielsweise spielt noch immer in der portugiesischen Nationalmannschaft, auch Ngolo Kante bei Frankreich und Aymeric Laporte bei Spanien. Ich bin der Meinung: Wenn die anderen Spieler besser sind, dann nominiere ihn nicht. Wenn er aber in Saudi-Arabien gute Leistungen zeigt und auf seiner Position kein besserer zur Verfügung steht, dann nominiere ihn.
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De Boer kann Nagelsmann nicht einschätzen
ran: Was halten Sie vom deutschen Bundestrainer Julian Nagelsmann?
De Boer: Ich kann nicht final sagen, ob er ein guter oder kein guter Trainer ist. Dafür bin ich nicht nah genug dran. Aber aus meiner Sicht von außen ist er gut. Er ist ein moderner Coach, der viel von seinen Spielern fordert und einer, der auch eine taktische Idee hat. Ich schätze ihn recht hoch ein. Aber wie gesagt, ich habe ihn noch nicht aus der Nähe beobachtet. Wenn Sie mich nach Arne Slot fragen, dann sage ich, er ist ein super Trainer, der auch seine Spieler besser macht. Ich verfolge ihn genauer.
ran: Deutschland gegen die Niederlande waren immer aufregende Partien. Welche Erinnerungen haben Sie aus Ihrer Profi-Zeit daran?
De Boer: Ich hatte nur ein Freundschaftsspiel gegen sie, im Februar 2000 haben wir mit 2:1 gewonnen. Aber die Partien gegen Deutschland waren immer sehr intensiv und prestigeträchtig. Ich habe viele Erinnerungen daran, die Niederlage im WM-Finale 1974 schmerzt noch immer. Aber die aktuellen Duelle zwischen den beiden Ländern sind nicht mehr so hektisch und hitzig wie früher. Deutschland zählt noch immer zu den stärksten Fußballnationen der Welt. Wenn man gegen Deutschland gewinnt, geht das um die Welt. Gegen sie merkt man, wo man als Nationalmannschaft steht.
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De Boer über Zwillingsbruder: "Ich war immer stolz"
ran: Sie haben vorhin die Brüder Timber, Jurrien und Quinten, angesprochen. Sie und Ihr Zwillingsbruder Frank de Boer haben jahrelang gemeinsam für die Nationalmannschaft und auch im Verein Seite an Seite gespielt. Was war das für ein Gefühl?
De Boer: Das war besonders. Meinem Vater geht es nicht mehr so gut. Er wird 84 Jahre alt. Er hatte einen Herzinfarkt und ist ein bisschen langsamer geworden. Vor wenigen Tagen habe ich ihn gefragt, was die drei glücklichsten Momente seines Lebens waren. Er hat geantwortet: "Auf Platz eins ist der Moment, als dein Zwillingsbruder Frank und du 1995 den Champions-League-Pokal in die Höhe gestemmt habt.” Man kann sich vorstellen, was das für Eltern bedeutet. Oder auch der Moment, als ich mit Frank im WM-Halbfinale 1998 gespielt habe. So etwas mit seinem Zwillingsbruder zu erleben, ist einzigartig.
ran: Gab es Eifersüchteleien zwischen Ihnen und Ihrem Bruder?
De Boer: Nein, nie. Ich habe zwar früher mein Ajax-Debüt gegeben. Aber Frank war früher fester Bestandteil der Startelf. Ich war immer stolz und auch nervös, wenn er gespielt hat. Ich habe immer gehofft, dass er gute Leistungen zeigt.
ran: Sie haben in Europa für Ajax Amsterdam, den FC Barcelona und die Glasgow Rangers gespielt und Titel gewonnen. Hatten Sie mal die Chance, nach Deutschland zu wechseln?
De Boer: Nein, nie. Aber ich hatte mal die Möglichkeit, zu Arsenal oder Manchester United zu wechseln.
ran: Inzwischen sind Sie im Nachwuchs von Ajax Amsterdam tätig und geben Ihre Erfahrungen weiter.
De Boer: Ich bin jetzt Spezialtrainer der U15, U16, U17, U19 und der zweiten Mannschaft von Ajax. Ich wurde kürzlich gefragt, ob ich auch die Frauenmannschaft betreuen könnte. Ich kümmere mich dreimal pro Woche um die Stürmer im Verein.
ran: Wächst ein neuer Super-Neuner heran?
De Boer: Es gibt einen, der ist ähnlich wie Kluivert. Ich sage immer zu den Jungs: "Hört her, wenn es einfach wäre, Fußballprofi zu werden, wäre es jeder. Aber es schaffen nur ganz wenige." Selbst von denjenigen, die ganz viel Talent haben, schaffen es nur ein bis zwei. In der U16 gibt es einen Jungen, der ist unglaublich. Wenn er in zwei Jahren nicht in der ersten Mannschaft ist, kann ich es nicht nachvollziehen. Aber das heißt nichts, wir müssen abwarten. Ich hoffe, sie haben die richtige Mentalität.
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Bundesliga-Transfergerüchte: Eintracht Frankfurt wohl kurz vor Verpflichtung von schwedischem Juwel
Love Arrhov (IF Brommapojkarna) Eintracht Frankfurt steht laut Informationen der schwedischen Zeitung "Aftonbladet" kurz vor der Verpflichtung des 16-Jährigen Love Arrhov. Der schwedische Juniorennationalspieler kann im offensiven Mittelfeld sowie als Linksaußen eingesetzt werden und debütierte bereits im schwedischen Pokal bei den Profis. Die Eintracht soll für ihn 4,6 Millionen Euro an den schwedischen Erstligisten überweisen.
Albian Hajdari (FC Lugano) Bayer 04 Leverkusen hat offenbar großes Interesse an Innenverteidiger Albian Hajdari. Der 21-Jährige Innenverteidiger steht aktuell beim Schweizer Klub FC Lugano unter Vertrag und gilt als einer der besten Abwehrspieler der Super League. Laut "Sky" soll sich die Werkself mit einem möglichen Transfer auf einen Abgang von Jonathan Tah und Piero Hincapie vorbereiten.
Hugo Larsson (Eintracht Frankfurt) Lotst Manchester City nach Omar Marmoush das nächste Frankfurt-Talent in die Premier League? Laut "Sky" sind die "Citizens" stark an Hugo Larsson interessiert. Dem Bericht zufolge hat der englische Meister bereits erste Gespräche mit Eintracht Frankfurt und dem schwedischen Mittelfeldspieler geführt. Die SGE fordert wohl eine Ablösesumme von mindestens 60 Millionen Euro.
Nick Woltemade (VfB Stuttgart) Verliert der Vizemeister seinen Shootingstar im Sommer bereits wieder? Wie die "BILD" berichtet, hat der VfB Stuttgart bei Stürmer Nick Woltemade eine Schmerzgrenze, bei der man den Spieler offenbar abgeben würde. Demnach wären die Schwaben ab einer Summe von 40 Millionen Euro gesprächsbereit, was einen neuen Rekordtransfer für den Klub bedeuten würde. Woltemade kam vor der Saison ablösefrei von Werder Bremen. Ein Bundesliga-Topteam soll bereits ganz genau hinschauen ...
Nick Woltemade (VfB Stuttgart) Da der FC Bayern einen Backup für Harry Kane holen möchte, ploppen immer wieder Gerüchte über mögliche Kandidaten auf. Aktuell wird Stuttgarts Nick Woltemade gehandelt. "Er wird beobachtet. Er ist im Blickfeld, aber es gibt bisher nichts Konkretes", hieß es bei "Sky". Fakt ist: Der 23-Jährige spielt eine starke Saison für die Schwaben. Er erzielte bislang zwölf Tore und bereitete drei weitere Treffer vor. Der Vertrag des U21-Nationalspielers läuft noch bis 2028.
Jadon Sancho (FC Chlesea) Kehrt Jadon Sancho erneut in die Bundesliga zurück? Laut des Portals "GiveMeSport" steht der 24-jährige Engländer bei seinem Ex-Klub Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen auf der Liste. Zurzeit ist der Offensivspieler von Manchester United an Chelsea ausgeliehen, ein Verbleib bei den "Blues" scheint aber trotz der Kaufpflicht von rund 25 Mio. Euro unwahrscheinlich.
Wataru Endo (FC Liverpool) Eintracht Frankfurt könnte im Sommer 2025 laut "Bild" einen alten Bekannten zurück in die Bundesliga holen: Wataru Endo. Dem Bericht nach arbeiten die Hessen an der Verpflichtung des 32-jährigen Japaners, der künftig den routinierten Anführer geben könnte. Endos Vertrag beim FC Liverpool läuft noch bis 2027. In Frankfurt könnte Endo künftig den Kaderplatz von Mahmoud Dahoud einnehmen, der dem Bericht nach nur noch eine untergeordnete Rolle in den Planungen spielen soll.
Jonathan Burkardt (1. FSV Mainz 05) Der FC Bayern zeigt offenbar Interesse an Nationalspieler Jonathan Burkardt. Das berichtet "Sky". Demnach sei der 24 Jahre alte Mainzer einer von mehreren Kandidaten für die Rolle des Backups von Harry Kane. Burkardts Profil gefalle den Bayern-Verantwortlichen, zudem steht er bei derselben Beraterfirma wie Manuel Neuer unter Vertrag. Allerdings sei offen, ob die Bayern konkrete Schritte unternehmen werden.
Taylan Bulut (FC Schalke 04) Einer der Emporkömmlinge aus der Knappenschmiede ist Rechtsverteidiger Taylan Bulut. Der U19-Nationalspieler überzeugt beim FC Schalke 04 mit konstanten Leistungen. Die haben offenbar auch Begehrlichkeiten in der Bundesliga geweckt. Laut "kicker" soll der SC Freiburg Interesse an einer Verpflichtung haben. Laut "WAZ" hat Bulut eine Ausstiegsklausel von rund acht Millionen Euro in seinem Vertrag.
Xavi Simons (RB Leipzig) Erst im Januar unterschrieb Xavi Simons einen fixen Vertrag bei RB Leipzig, nachdem er zuvor von Paris St. Germain ausgeliehen war. Doch im kommenden Sommer könnten sich die Wege wieder trennen. Wie die "Bild" und "Sky" berichten, ist Simons beim Verpassen der Champions League von RB Leipzig wohl nicht zu halten. Als Ablöse stehen rund 80 Millionen Euro im Raum - 30 Millionen mehr, als Leipzig nach Paris überwiesen hat.
Nico Williams (Athletic Bilbao) Bereits nach der Europameisterschaft 2024 hatte der FC Bayern München offenbar an Nico Williams gebaggert. Nun soll der Flügelspieler wieder im Fokus des Rekordmeisters sein. Das berichtet die "BILD". Demnach müsste der FCB jedoch vorher Verkäufe tätigen, zumal auf seiner Position mit Serge Gnabry, Leroy Sane, Kingsley Coman sowie Michael Olise ein Überangebot bestehen würde. Williams' Vertrag in Bilbao läuft noch bis 2027, angeblich soll eine Ausstiegsklausel von 60 Millionen Euro verankert sein.
Derry Scherhant (Hertha BSC) Berichten der "Bild" zur Folge droht der Hertha der Verlust von Eigengewächs Derry Scherhant. Der Flügelstürmer soll eine Aufstiegsklausel von unter zwei Millionen Euro besitzen. Ein Sommerabgang wäre ein schwerer Schlag: Das 22-jährige Toptalent konnte in der Saison bereits neun Scorer beisteuern.
Victor Boniface (Bayer 04 Leverkusen) Plant Bayer Leverkusen ohne Viktor Boniface? Bereits im Winter stand der Stürmer kurz vor einem Abgang nach Saudi-Arabien, blieb jedoch in Leverkusen. Im Sommer soll laut "Bild" nun wirklich die Trennung erfolgen, wohl auch aufgrund von Disziplinlosigkeiten des 24-Jährigen. Das Preisschild für den Nigerianer liegt laut Bericht bei mindestens 50 Millionen.
Hugo Ekitike (Eintracht Frankfurt) Folgt Hugo Ekitike seinem Ex-Mitspieler Omar Marmoush auf die britische Insel? Wie aus einem Bericht von "Sky Switzerland" hervorgeht, haben zwei Premier-League-Klubs ihre Fühler nach dem französischen Stürmer Eintracht Frankfurts ausgestreckt. Demnach sollen Newcastle United und Arsenal am 22-Jährigen interessiert sein, der am Main noch Vertrag bis 2029 hat.
Lukas Kwasniok (SC Paderborn) Seit 2021 arbeitet Lukas Kwasniok mit dem SC Paderborn daran, in die Bundesliga aufzusteigen. Womöglich schafft es der 43-Jährige auch auf einem anderen Weg ins Oberhaus. Wie "Sky" berichtet, steht der Coach auf der Liste des VfB Stuttgart, sollte Sebastian Hoeneß die Schwaben im Sommer verlassen. Allerdings wäre eine Ablöse fällig, denn Kwasniok steht noch bis 2026 in Ostwestfalen unter Vertrag. In dem Bericht findet sich auch ein zweiter Name ...
Matthias Jaissle (Al-Ahli) ... und auch der hat bisang als Coach noch keinerlei Bundesliga-Erfahrung vorzuweisen. Es handelt sich um Matthias Jaissle, der als Jugendspieler zwar eine VfB-Vergangenheit hat, im Herrenbereich bislang aber nur im Ausland trainierte. Mit RB Salzburg gewann der frühere Hoffenheimer zwei Meisterschaften und einmal den ÖFB-Pokal. Seit Juli 2023 trainiert er bei Al-Ahli in Saudi-Arabien, wo er noch bis 2026 Vertrag hat. Dort arbeitet Jaissle unter anderem mit Roberto Firmino und Riyad Mahrez.
Neymar (FC Santos) Obwohl Neymar gerade erst zu Jugendklub Santos zurückgekehrt ist, wird im Hintergrund wohl schon an einem Europa-Comeback des brasilianischen Superstars gearbeitet. Laut der spanischen Zeitung "Sport" soll Berater Pini Zahavi seinen Klienten nicht nur bei dessen Ex-Klub FC Barcelona angeboten haben, sondern auch dem FC Bayern. Allerdings dürfte sich Zahavi sowohl ...
Neymar (FC Santos) ... bei den Katalanen als auch an der Säbener Straße eine Absage geholt haben. "Ich glaube nicht, dass es der richtige Moment für Barcelona ist, über Neymar nachzudenken", nahmen die Katalanen in Person von Sportdirektor Deco zuletzt öffentlich schon Abstand von einer Verpflichtung des 33-Jährigen. In München dürfte es ähnlich sein, Neymar ist zu teuer, außerdem passt er altersbedingt nicht in den Verjüngungs-Plan auf den offensiven Außenbahnen.
Florian Wirtz (Bayer Leverkusen) Was macht Florian Wirtz? Wie der Leverkusener seine Zukunft angeht, ist noch offen. Klar ist aber laut der "Sport Bild", dass Manchester City wohl ernst macht. Denn der sportlich strauchelnde Premier-League-Klub um Trainer Pep Guardiola soll Giovanni Branchini als Unterhändler eingesetzt haben, um den Transfer auf die Insel zu realisieren.
Florian Wirtz (Bayer Leverkusen) Branchini soll Wirtz und dessen Familie von einem Wechsel zu den Citizens überzeugen. Brisant dabei: Branchini, der immer wieder bei großen Transfers mitmischt und auch mit den Bayern seit 1992 regelmäßig zusammenarbeitet, ist mit Karl-Heinz-Rummenigge befreundet. Auch die Bayern wollen Wirtz, der bei Bayer noch einen Vertrag bis 2027 hat, verpflichten.
Muhammed Damar (1899 Hoffenheim/SV Elversberg) Der VfB Stuttgart bereitet sich wohl auf einen möglichen Abgang von Enzo Millot vor. Laut "Bild" sollen die Schwaben Muhammed Damar als eventuellen Nachfolger im Blick haben. Der 20-Jährige ist derzeit von der TSG Hoffenheim in die 2. Bundesliga zu Überraschungsteam SV Elversberg verliehen und überzeugt bei den Saarländern. Allerdings soll Damar nicht nur beim VfB Thema sein, auch Borussia Mönchengladbach, der VfL Wolfsburg und Union Berlin haben den deutschen U21-Nationalspieler demnach auf dem Zettel.
Anton Stach (TSG Hoffenheim) In dieser Saison kämpft Anton Stach mit der TSG Hoffenheim gegen den Abstieg, ab Spätsommer könnte er womöglich in der Champions League spielen. Wie die "Bild" berichtet, soll der Mittelfeldspieler das Interesse von Eintracht Frankfurt wecken. Den Hessen gefalle neben seiner Körpergröße von 1,94 Metern auch sein gutes Spielverständnis und vor allem sein starkes Passspiel. Sein Vertrag läuft 2027 aus, als Ablöse werden dem Artikel zufolge wohl mehr als zwölf Millionen Euro fällig.
Ritsu Doan (SC Freiburg) Auf der Suche nach einem neuen Rechtsaußen könnte Eintracht Frankfurt offenbar im Breisgau fündig werden. Laut Informationen der "Sport Bild" steht Ritsu Doan (rechts) vom SC Freiburg auf der Liste der SGE. Der 26-jährige Japaner hat einen Marktwert von 22 Millionen Euro. Neben Doan sollen auch Dilane Bakwa (RC Straßbourg) und Nicolas Kühn (Celtic Glasgow) Kandidaten sein.
Mohamed Amoura (VfL Wolfsburg) Holt Eintracht Frankfurt den Nachfolger von Omar Marmoush von einem Konkurrenten? Wie "Sky" berichtet, haben die Verantwortlichen der SGE den Mittelstürmer Mohamed Amoura als perfekten Marmoush-Ersatz auserkoren. Aktuell steht der Algerier in Diensten des VfL Wolfsburg, ist aber nur von Union St. Gilloise ausgeliehen. Der VfL hat eine Kaufoption. Amoura kommt in dieser Saison auf je neun Treffer und Vorlagen.
Guillaume Restes (FC Toulouse) Der FC Bayern beschäftigt sich trotz der Verpflichtung von Jonas Urbig offenbar mit einem weiteren Torwarttalent. Wie die "Bild" berichtet, beobachtet der Rekordmeister aktuell Guillaume Restes vom FC Toulouse. Der 19-Jährige ist Stammkeeper des Ligue-1-Klubs, mit Bayerns Michael Olise gewann er im Vorjahr Olympia-Silber in Paris. Mit Toulouse triumphierte er 2023 im französischen Pokal.
Jonathan Tah (Bayer Leverkusen) Innenverteidiger Jonathan Tah hat angeblich einen neuen Verein. Wie die spanische "El Mundo Deportivo" schreibt, hat sich der Nationalspieler für einen Wechsel zum FC Barcelona entschieden. Der Vertrag von Tah läuft im Sommer aus, ein Wechsel zu Barca wäre demnach ablösefrei möglich. Fix ist der Wechsel noch nicht, vor allem muss Barcelona vorher Spieler loswerden, um den Nationalspieler überhaupt registrieren zu können.
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Kritik an Mislintat: Falsche Entscheidungen bei Ajax
ran: Es heißt oft, die heutige Jugend lasse sich nicht mehr so viel sagen. Stimmen Sie zu?
De Boer: Alles ist gut organisiert. Die Jugend hat sich ein wenig verändert, aber auch die Welt ist anders als früher. Die Mentalität hat sich verändert, und damit muss man klarkommen. Sie alle sind gute Jungs. Man muss aber auch schon früh in den Spiegel schauen und sich fragen: "Habe ich alles getan, was ich konnte?" Das ist manchmal ein Problem.
ran: Ajax Amsterdam hatte vor etwas über einem Jahr große Probleme. Derzeit ist die Mannschaft in der Liga auf Platz fünf. Wie ist die aktuelle Lage im Klub?
De Boer: Es weht ein frischer Wind. Es gibt neue Energie und neue Menschen in der Verantwortung. Das, was bei Ajax momentan passiert, ist ziemlich positiv. Zwar sind wir noch nicht da, wo wir sein wollen. Aber wenn wir so weitermachen, werden wir zurückkommen. Wir müssen viele Entscheidungen aus der Vergangenheit korrigieren.
ran: Worauf spielen Sie an?
De Boer: Die Absichten von Sven Mislintat waren nicht falsch, aber er hat die falschen Veränderungen vorgenommen. Wenn man zwölf neue Spieler holt und alle mit einem Fünfjahresvertrag ausstattet, aber mit Josip Sutalo nur einen, der davor schon nachweislich seine Qualitäten gezeigt hat, ist das nicht gut. Bei den anderen elf Spielern war unklar, ob sie ins Team passen, ob sie mit dem Druck umgehen können und ob die Taktik überhaupt zu ihnen passt. Er ist ein unglaubliches Risiko eingegangen. Stattdessen hätte Mislintat vier starke Spieler holen sollen, die gerne auch Geld kosten können. Aber er hat elf Mal gepokert. Das war der große Fehler.
ran: Ein anderer Ex-Klub von Ihnen blüht momentan auf: Unter dem neuen Trainer Hansi Flick spielt der FC Barcelona wieder stark.
De Boer: Sie machen es sehr gut. Finanzielle Probleme können dazu führen, dass ein Verein auf junge Spieler setzt. Und sie haben ziemlich gute Youngsters. In Kombination mit den paar gestandenen Profis wie Robert Lewandowski funktioniert das Team aktuell sehr gut. Jeder ist ziemlich froh darüber, was Hansi gemacht hat.
ran: Wie sieht Ihr aktuelles Leben aus?
De Boer: Wie gesagt, drei Mal pro Woche trainiere ich die Stürmer bei Ajax. Zudem analysiere ich Spiele aus den Topligen bei Ziggo Sport. Mir gehören sieben Padel-Tennis-Hallen, in zwei Jahren haben wir hoffentlich 15 davon. Ich bin außerdem Eigentümer der schönsten Skybox der Amsterdam Arena und vermutlich auch in ganz Europa. Zudem bin ich Vater von sechs Kindern, fünf Mädels und ein Junge. Ich bin also ziemlich beschäftigt. (lacht)