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Iran-Krieg: Rakete explodiert neben WM-Stürmer - auch Ex-Barca-Talent dabei

  • Veröffentlicht: 05.03.2026
  • 22:44 Uhr
  • ran.de

Der haitianische Nationalspieler Duckens Nazon wurde beinahe zum Opfer der militärischen Angriffe auf den Iran.

Inmitten der Angriffe Israels und der USA auf den Iran wurde beinahe mit Duckens Nazon ein Fußball-Star aus Haiti zu einem zivilen Opfer.

Der 31-Jährige, Rekordtorschütze seiner Nationalmannschaft, wollte zu Beginn der Angriffe auf den Iran direkt ausreisen, wie er "RMC Radio" schilderte.

Doch aufgrund der Luftangriffe musste das Flugzeug, mit dem der Stürmer des iranischen Klubs Esteghlal die Hauptstadt Teheran verlassen wollte, geräumt werden.

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Iran: "Rakete war gerade in unserer Nähe explodiert"

Auf der Rückfahrt mit dem Taxi durch Teheran passierte dann die Szene, die Nazon beinahe das Leben gekostet hätte.

"Auf dem Weg dorthin sahen wir eine Bombardierung direkt neben uns. Die Rakete war gerade in unserer Nähe explodiert", erklärte der Fußball-Star, mit dem auch Ex-Barca-Spieler Munir El Haddadi im Taxi saß, "rechts war Rauch, links war die gesamte Autobahn verstopft, weil die Menschen aus Teheran flüchteten. Es war wirklich ein Kriegsgebiet".

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Letztlich gelang Nazon die Ausreise aus dem Iran über Aserbaidschan. Durch die Hilfe des französischen Botschafters durfte er einreisen und danach ging es für ihn weiter nach Frankreich. "Mir geht es gut, aber ich bin sehr müde und erschüttert von dieser sehr ereignisreichen Reise", sagte der geflohene Fußball-Profi.

Seitdem hat er kaum Kontakt zu seinen früheren Mitspielern im Iran. "Ich habe nichts gehört, weil es im Klub kein Internet mehr gibt", sagte Nazon, der mit Haiti im Sommer 2026 an der WM in den USA, Kanada und Mexiko teilnehmen wird. Fraglich ist derweil, ob der ebenfalls qualifizierte Iran antreten wird.

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