Die SV Elversberg könnte eine schon jetzt sensationelle Saison in der Relegation gegen den 1. FC Heidenheim (live in SAT.1, auf Joyn, ran.de und in der ran-App) mit dem Aufstieg krönen. Was würde da auf die Bundesliga zukommen?
Viel fehlt nun wirklich nicht mehr. Nur noch der finale Schritt. Damit ab Spätsommer zwischen der A8 und der 13.000-Einwohner-Gemeinde Spiesen-Elversberg regelmäßig Bundesliga-Fußball gespielt wird.
Denn dort steht das Stadion der SV Elversberg, die die Zweitliga-Saison beinahe sensationell auf Platz drei beendete. Vor weit höher eingeschätzten Klubs wie Fortuna Düsseldorf, Hannover 96 oder dem 1. FC Nürnberg. Von Hertha BSC und Schalke 04 ganz zu schweigen.
Das fängt schon mit der Anreise an, die sich für jene Fans, die auf öffentliche Verkehrsmittel setzen, ziemlich kompliziert gestalten dürfte. Da das nur einen Kilometer von Neunkirchen entfernt gelegene Spiesen-Elversberg über keinen eigenen Bahnhof verfügt, sind für die Tour von oder nach Heidenheim zwischen drei und sechs Umstiege nötig. Zwischenstopps in Mannheim und Ulm inklusive.
In der nun dank ihres Fußballvereins bundesweit bekannt gewordenen Gemeinde verkehrt ansonsten neben einer Handvoll Buslinien und Taxen auch der Rufbus mit dem einprägsamen Namen flitsaar, ein On-Demand-Verkehr des Saarländischen Verkehrsverbundes ohne feste Fahrpläne oder Linienwege.
SV Elversberg vor Aufstieg? Kaiserlinde fällt Sturm zum Opfer
Aber das dürfte wohl nur all jenen weiterhelfen, die sich neben dem Stadion im Westen auch für die Ortschaft selbst interessieren, die erst seit 1872 den Namen Elversberg trägt. Zu bieten hat sie laut der eigenen Homepage unter anderem drei Banken, zwei Postfilialen, zwei Apotheken, zwei Zahnarztpraxen, fünf Allgemeinmediziner, eine Gynäkologin, eine Tierklinik, zwei Grundschulen, eine Gemeinschaftsschule und vier Kitas.
Mit Stolz wird außerdem auf zwei Kneippanlagen verwiesen. Deren Nutzung soll unter anderem den Kreislauf anregen und die Durchblutung fördern. Herausragend sind – neben den Leistungen der SVE – die Herz-Jesu-Kirche mit ihrem 53 Meter hohen Turm und der zwischen den beiden Gemeindeteilen gelegene, 17 Meter hohe Galgenbergturm, der aus der Nazi-Zeit stammt und ursprünglich nach Adolf Hitler benannt war.
Wahrscheinlich hat Frank Farian beide Türme bereits bestiegen. Denn der Anfang 2024 gestorbene Musikproduzent, der unter anderem den Bands Boney M. und Milli Vanilli zu Bekanntheit verhalf, lebte viele Jahre in Elversberg und hatte dort auch ein Tonstudio. Obwohl er seine letzten Lebensjahre in Miami verbrachte, wurde der gelernte Koch in Spiesen-Elversberg beigesetzt.
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Auch die Namensgeberin des SVE-Stadions, der Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde, würde den Aufstieg ins Oberhaus nicht mehr miterleben können. Denn die ursprüngliche Kaiserlinde wurde am 31. März 2015 nach fast 100 Jahren an Ort und Stelle infolge des Orkans "Niklas" entwurzelt und stürzte in den Kreisverkehr. Zwei Fahrzeuge wurden dabei beschädigt, Verletzte gab es nicht zu beklagen. Knapp sechs Jahre später wurde eine neue Kaiserlinde gesetzt.
1. FC Köln: So feiern die FC-Fans den Aufstieg und Funkel
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SV Elversberg in der Relegation: Familie Holzer führt Klub seit Landesliga-Zeiten an
Den zweiten Teil des Namens verdankt das Stadion dem Hauptsponsor, der auch auf den Trikots mit seiner Marke Hylo wirbt. Dem Pharmahersteller Ursapharm, seit 2017 auch Partner des FC Bayern München, stehen Ex-Fußballprofi Frank Holzer und sein Sohn Dominik Holzer als Geschäftsführer vor.
Der Junior ist seit 2011 Präsident der SVE. Zuvor hatte der Vater, der einst mit Felix Magath beim 1. FC Saarbrücken spielte, das Amt inne. Mittlerweile agiert Holzer Senior als Vorsitzender des dreiköpfigen Aufsichtsrates der SVE. Der Aufschwung des Vereins ist untrennbar mit dem Namen Holzer verbunden: Als der heute 72-Jährige die Zügel in die Hand nahm, spielte die Sportvereinigung noch in der Landesliga.
Mittlerweile ist der siebenmalige Saarlandpokal-Sieger der ganze Stolz der Elversberger. Und niemand kommt wirklich noch an ihm vorbei. "Gehen Sie mal durch die Gemeinde. Nach fünf Minuten ist das Gespräch spätestens bei dem Verein, ob man jetzt Fußball-Anhänger ist oder nicht", betont der parteilose Bürgermeister Bernd Huf im Gespräch mit dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".
Der Politiker ist selbst fußballverrückt. Beim 2:1 auf Schalke, wo Platz drei am 34. Spieltag abgesichert wurde, war er dabei. In seiner Vita stehen auch sechs Jahre als Vorsitzender des SV Borussia 09 Spiesen, einem von insgesamt drei Fußballvereinen der Gemeinde. Der dritte im Bunde ist die DJK Elversberg. Diese beiden sind in der Kreisliga zu Hause.
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Bundesliga-Transfergerüchte: FC Bayern und Dortmund wohl an Leicester-Juwel Jeremy Monga interessiert
Jeremy Monga (Leicester City) Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...
Jeremy Monga (Leicester City) ... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.
Julian Ryerson (Borussia Dortmund) Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.
Gonzalo Garcia (Real Madrid) Für den Januar 2026 sucht Stuttgart einen Stürmer. Laut "Sky" soll Reals Gonzalo Garcia der Wunschkandidat sein. Der 21-jährige Spanier sorgte bei der FIFA Klub-WM im Sommer 2025 mit vier Toren für Furore. Im Star-Ensemble von Real hat er aber nun einen schweren Stand. Dennoch sei dem Bericht nach ein fixer Transfer nach Stuttgart schwer umzusetzen. Die Madrilenen wollen das Talent ohnehin wohl nur verleihen, Garcia hat einen langfristigen Vertrag bis 2030. Außerdem berichtet die "FAZ", dass auch die Eintracht Garcia im Visier habe.
William Osula (Newcastle United) Bereits im Sommer hatte die Eintracht das dänische Sturmjuwel William Osula auf dem Zettel, im Winter könnte der Transfer nun über die Bühne gehen: Wie "Sky Sport" berichtet, besteht eine mündliche Einigung mit dem 22 Jahre altenTeamkollegen von Nick Woltemade. Frankfurt möchte auf ein ähnliches Modell wie zuvor bei Hugo Ekitike setzen: Eine Leihe bis Saisonende für rund drei Millionen Euro mit Kaufoption in Höhe von 20 Millionen Euro. Nun liegt es an Newcastle, dem Angebot zuzustimmen.
Raphael Guerreiro (FC Bayern München) Der von Jose Mourinho trainierte Klub Benfica Lissabon erwägt laut "A Bola" wohl die Verpflichtung von Bayern-Profi Raphael Guerreiro. Demnach denken die Portugiesen wohl darüber nach, den Europameister von 2016 im Januar nach Lissabon zu lotsen. Guerreiros Vertrag läuft im Sommer 2026 aus, allerdings soll Bayern-Coach Vincent Kompany den flexibel einsetzbaren Profi wohl sehr schätzen, obwohl er kein Stammspieler in München ist. Dies macht einen Abgang vor dem Saisonende daher unwahrscheinlicher.
Jonas Wind (VfL Wolfsburg) Leverkusen wird mit einer möglichen Verpflichtung von Jonas Wind in Verbindung gebracht, um die Optionen in der Offensive zu erweitern. Laut Gianluca Di Marzio könnte der 26-jährige Däne im Januar von Wolfsburg zur Werkself wechseln, somit der VfL ein halbes Jahr vor Vertragsende noch Ablöse kassieren. Wind und Bayers Coach Kasper Hjulmand kennen sich von der dänischen Nationalmannschaft bereits bestens. Bei bislang 119 Pflichtspiel-Einsätzen für die "Wölfe" erzielte Wind 34 Treffer.
Konstantinos Koulierakis (VfL Wolfsburg) Liverpool bereitet sich wohl auf einen Abgang von Ibrahima Konate im Sommer 2026 vor. Dann läuft der Kontrakt des Ex-Leipzigers aus. Laut "Caught Offside" könnte der Nachfolger wieder aus der Bundesliga kommen. Demnach soll Wolfsburgs Innenverteidiger-Talent Konstantinos Koulierakis seit Monaten beobachtet werden. LFC-Coach Arne Slot soll vom jungen Griechen überzeugt sein., doch auch Tottenham dürfte Koulierakis längst ins Auge gefasst haben, obwohl er beim VfL noch Vertrag bis 2029 hat.
Giovane (Hellas Verona) Holt der BVB schon im Winter einen neuen Stürmer? Angesichts der aktuellen Torflaute von Serhou Guirassy und des noch nicht überzeugenden Backups Fabio Silva soll Borussia Dortmund laut "ESPN" Sturmjuwel Giovane von Hellas Verona ins Visier genommen haben. BVB-Scouts sollen Anfang November im Stadion gewesen sein, als der 21-jährige Brasilianer gegen Inter Mailand sein erstes Tor in der Serie A erzielt hatte.
Giovane (Hellas Verona) Der Mittelstürmer kam erst im Sommer von Corinthians Sao Paulo nach Verona. Für seinen neuen Klub gelangen ihm in zwölf Pflichtspielen neben dem Tor auch drei Vorlagen. Auch die beiden Mailänder Vereine sollen bereits Interesse am technisch starken und schnellen Angreifer haben. Allerdings soll Verona eine Ablöse von 30 Millionen Euro fordern.
Endrick (Real Madrid) Bei Real Madrid ist Juwel Endrick unter Coach Xabi Alonso außen vor und hat kaum Chancen auf regelmäßige Einsätze. Mit Blick auf die WM 2026 braucht der Brasilianer aber Spielpraxis, um es in den Kader der Selecao für die Endrunde zu schaffen. Daher soll nun wohl eine Leihe im Raum stehen. Laut "Foot Mercato" könnte der 19 Jahre alte Stürmer möglicherweise in der Bundesliga bei Bayer Leverkusen landen. Demnach soll die "Werkself" zu den Interessenten zählen. Allerdings ...
Endrick (Real Madrid) ... dürfte der Kreis der interessierten Klubs riesig sein. Vereine aus Endricks Heimat Brasilien, den USA, Mexiko, Russland und dem Nahen Osten sollen sich um das Toptalent bemühen. Wie Fabrizio Romano berichtet, gilt jedoch Olympique Lyon als Favorit im Werben um Endrick. Im Gespräch sei demnach eine Leihe ohne Kaufoption, Lyon müsse dem Bericht nach 4,5 Millionen Euro Gebühr bzw. Gehalt bezahlten.
Juan Cruz Meza (River Plate) Borussia Dortmund beschäftigt sich laut "Sky" mit dem 17-jährigen Argentinier Juan Cruz Meza. Dieser steht bei River Plate unter Vertrag, absolvierte für die erste Mannschaft aber noch kein Spiel. Bei den Spielen der zweiten Mannschaft wurde der Offensivmann schon mehrfach von BVB-Scouts gesichtet. Doch die Dortmunder sind nicht alleine. Am Argentinier sind mehrere Top-Klubs aus Europa interessiert. Der Vertrag des 17-Jährigen bei River Plate läuft bis Ende 2026.
Kaua Prates (EC Cruzeiro) Der 17-jährige Defensivmann Kaua Prates ist laut "Sky" ein weiterer BVB-Kandidat aus Südamerika. Auch der junge Brasilianer wurde vor Ort mehrmals von Scouts der Dortmunder beobachtet. Der Linksverteidiger ist seit dieser Saison ein wichtiger Teil des Erstligisten Cruzeiro. Der BVB hat angeblich bereits konkrete Gespräche mit Cruzeiro geführt, von einem Deal ist man aber noch entfernt. Der 17-Jährige besitzt eine Ausstiegsklausel von über 30 Millionen Euro. Neben den Borussen gibt es aber wohl noch weitere Interessenten aus Europa.
Ayodele Thomas (PSV Eindhoven) Laut "Sky" beschäftigt sich Eintracht Frankfurt mit PSV-Talent Ayodele Thomas. Der 18-jährige Rechtsaußen soll demnach bereits in Kontakt mit den Verantwortlichen der SGE stehen. Thomas' Vertrag endet im kommenden Sommer, er wäre also ablösefrei. Eine Verlängerung in Eindhoven steht aktuell wohl nicht zur Debatte.
Said El Mala (1. FC Köln) Der FC Bayern München und Borussia Dortmund sollen schon länger an Said El Mala Interesse zeigen. Offenbar hat der Offensivspieler des 1. FC Köln auch internationale Spitzenklubs auf den Plan gerufen. Wie die "Bild" berichtet, sollen Inter Mailand und Paris Saint-Germain El Mala beobachten. Für den 19-Jährigen würde ein Wechsel im Winter unwahrscheinlich sein, realistischer sei der kommende Sommer.
Fisnik Asllani (1899 Hoffenheim) Die rasante Entwicklung von Hoffenheims Fisnik Asllani hat laut "Sky" wohl den FC Barcelona auf den Plan gerufen. Demnach sollen die Katalanen den 23-Jährigen, der in der vergangenen Saison noch für die SV Elversberg in der 2. Bundesliga spielte, als möglichen Neuzugang für den Sommer 2026 im Blick haben. Dann könnten Interessenten von einer angeblichen Ausstiegsklausel im Kontrakt des Deutsch-Kosovaren profitieren. Zuletzt benannte Asllani Barca in der "Sportbild" bereits als seinen Traumklub.
Noah Atubolu (SC Freiburg) Keeper Noah Atubolu steht bis 2027 beim SC Freiburg unter Vertrag. Nun berichtet "Sky", dass Inter Mailand an dem 23-Jährigen Interesse zeigt und über eine Verpflichtung im kommenden Sommer nachdenkt. Dementsprechende Gespräche sind wohl bereits geplant. Atubolu wurde jüngst von Bundestrainer Julian Nagelsmann für die WM-Qualifikationsspiele der Nationalmannschaft nachnominiert.
Jurrien Timber (FC Arsenal) Die Bayern mischen laut "CaughtOffside" wohl im Poker um Arsenal-Star Jurrien Timber mit. Dem Bericht nach sollen die Münchner schon Kontakt zum 24 Jahre alten Rechtsverteidiger aufgenommen haben. Allerdings dürfte sich auch Arsenal um einen Verbleib des Niederländers bemühen und an einer Vertragsverlängerung über den Sommer 2028 hinaus arbeiten. Im Sommer 2023 zahlten die "Gunners" kolportierte 40 Millionen Euro Ablöse für Timber an dessen Ex-Klub Ajax Amsterdam.
Gilberto Mora (Club Tijuana) Der BVB soll wohl mal wieder die Fühler nach einem internationalen Toptalent ausgestreckt haben. Laut dem Portal "TBR Football" dürfte die Borussia am erst 16-jährigen Mexikaner Gilberto Mora interessiert sein. Das Teenie-Juwel spielt in seiner Heimat für den Club Tijuana bereits regelmäßig in der ersten Liga des Landes, hat beim Gold Cup bereits drei A-Länderspiele bestritten und ist nun bei der U20-WM im Einsatz. Sollte der ...
Gilberto Mora (Club Tijuana) ... Bundesligist den Zuschlag erhalten, dürfte Mora allerdings erst mit Erreichen der Volljährigkeit tatsächlich nach Dortmund wechseln. Allerdings ist die Konkurrenz dem Bericht nach wohl enorm, auch die Bayern sowie Chelsea und auch Inter Miami werden als weitere Interessenten für den offensiven Mittelfeldspieler genannt.
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SV Elversberg will in die Bundesliga: Stadion soll auf 15.500 Plätze erweitert werden
Was die herausragende Stellung der SVE nur noch mehr unterstreicht. An deren Erfolgsgeschichte haben neben den Holzers in letzter Zeit vor allem Horst Steffen und Nils-Ole Book mitgeschrieben. Trainer und Vorstand Sport. Book begann 2017 als Scout, als er ein Jahr später zum Sportdirektor aufstieg, holte er den Erfolgscoach dazu.
Steffen sagte noch Anfang des Jahres in der "Saarbrücker Zeitung" (SZ): "Wir wollen in der Liga bleiben, und das haben wir aktuell noch nicht geschafft." Damals lag die SVE in der Tabelle der 2. Liga auf Platz vier – punktgleich mit dem Hamburger SV auf Rang drei. Einen Spieltag zuvor war die "Elv" – so der Spitzname der Mannschaft – sogar Tabellenführer.
Angesichts der zweitstärksten Rückrunde aller Teams geht es nun in mindestens 180 Minuten darum, nicht in der Liga zu bleiben. Während sich Steffen und seine Spieler um die beiden Hoffenheimer Leihgaben Fisnik Asllani und Muhammed Damar also mit dem 1. FC Heidenheim auseinandersetzen müssen, warten auf die Verantwortlichen von Verein und Stadt ganz andere Herausforderungen.
Aktuell fasst das Stadion nur 10.000 Zuschauer, bis Ende 2026 soll es auf 15.500 Plätze erweitert werden. Bereits fertiggestellt wurde die neue Westtribüne, die auch mehrere hundert VIP-Plätze im Oberrang beherbergt. Besonderes Schmankerl: Der Steh-VIP-Bereich bietet auch Lounges mit Themenwelten wie "Brauhaus" und "Italien".
SV Elversberg gegen 1. FC Heidenheim: Kein Rathausbalkon - kein Problem
Ganz in der Nähe des Stadions befinden sich auch zwei Tankstellen und zwei Supermärkte – praktisch für die Fans. Weniger praktisch ist die direkt an der Arena vorbeiführende Landstraße. Wird sie bei höherem Fanankommen zum echten Sorgenkind? Laut "SZ" will die Kommune gemeinsam mit dem Land ein neues Verkehrskonzept erarbeiten.
Ein sorgenvoller Blick könnte auch in Richtung Rathaus gehen. Wegen des nicht vorhandenen Balkons. Beim Zweitliga-Aufstieg vor zwei Jahren wussten sich Spiesen-Elversberg und die SVE zu helfen: Da wurde einfach auf dem Vordach des Rathauses gefeiert.
Wiederholung alles andere als ausgeschlossen. Und falls es tatsächlich klappen sollte mit dem Sprung ins Oberhaus, weiß die SVE auch schon, wie Bundesligisten in die Knie gezwungen werden können. Zuletzt bekam das Bayer Leverkusen im Spätsommer 2022 zu spüren. In der ersten Pokal-Runde schickte das Steffen-Team den großen Favoriten mit 4:3 nach Hause.
Für die Werkself hieß es danach: Ab auf die A8 und bloß weg aus der 13.000-Einwohner-Gemeinde nahe Neunkirchen. Dem Ort der Schmach. Der also womöglich bald zum regelmäßigen Ziel der deutschen Topklubs wird.