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DTM - 1. Rennen am Norisring: Rene Rast siegt dank Slick-Poker bei Regenchaos

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Dank erhöhter Risikobereitschaft triumphiert Rene Rast bei einem verrückten ersten Rennen auf dem Norisring in Nürnberg.

Verrücktes DTM-Rennen auf dem Stadtkurs in Nürnberg! Rene Rast gewinnt das erste Rennen auf dem Norisring dank erhöhter Risikobereitschaft: Weil der Schubert-BMW-Pilot trotz einsetzendem Regen auf den Slick-Reifen blieb, fuhr der dreimalige DTM-Champion seinen 27. DTM-Sieg nach Hause.

"Ich habe schon in der Startaufstellung gesagt, dass mich die Jungs einfach fahren lassen sollen, wenn es regnet und genau das haben wir gemacht", grinst Rast gegenüber ran: "Ich habe es im Urin gehabt, dass wir heute gewinnen. Anfangs war es ein bisschen schwierig, ich war auf dem fünften Platz und konnte nicht überholen, aber am Ende hat es geklappt."

Das Sonntags-Rennen gibt es ab 13 Uhr LIVE auf ProSieben, bei JOYN und im Stream auf ran.de und in der ran-App zu sehen.

Auch das Grasser-Team hatte allen Grund zur Freude: DTM-Rückkehrer Franck Perera und Teamkollege Luca Engstler blieben ebenfalls auf den Trockenreifen und machten das Doppelpodium für die Lamborghini-Mannschaft somit komplett. Engstler kam vom 15. Startplatz und wurde zum Nutznießer des Regenschauers, der kurz nach dem Schließen des Boxenstoppfensters einsetzte.

Auch dahinter landeten mit Nicki Thiim und Mirko Bortolotti (beide SSR-Lamborghini) auf den Plätzen vier und fünf zwei Lamborghini-Piloten. Kelvin van der Linde (Abt-Audi) wurde Sechster, gefolgt von Sheldon van der Linde (Schubert-BMW) und Maro Engel (Winward-Mercedes). Polesetter Jack Aitken (Emil-Frey-Ferrari) und Maximilian Paul (Paul-Lamborghini) komplettierten die Top 10.

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Polesetter Aitken beim Start ohne Fehler

Der Rennstart verlief nicht ohne den typischen Norisring-Stau in der ersten Kurve. Aitken verteidigte seine Führung dennoch vor Sheldon van der Linde und Bortolotti, während Perera seinem Markenkollegen ins Heck fuhr und auf die siebte Position durchgereicht wurde.

Engel, Rast und Kelvin van der Linde lieferten sich in der Anfangsphase einen Dreikampf um die vierte Position. Der Abt-Audi-Pilot klagte allerdings über das Fahrverhalten seines Audis. "Ich habe in jeder Kurve so viel Übersteuern", beschwerte sich der Südafrikaner über den Funk.

Tatsächlich konnte er den Anschluss an fünftplatzierten Schubert-BMW-Pilot Rast in der Folge nicht halten, während sein Bruder Sheldon van der Linde an der Spitze seine Chance gegen Aitken witterte. Der Schubert-BMW-Pilot hing dem Spitzenreiter dicht an der Stoßstange, konnte allerdings keinen ernsthaften Angriff starten.

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Erwarteter Regen zögert Boxenstopps hinaus

Weil sich ein Regenschauer der Strecke näherte, entschieden sich die meisten Piloten für einen späten Boxenstopp. Die Rennleitung reagierte zu diesem Zeitpunkt bereits und erklärte das Rennen bereits zum 'Wet Race", sodass die Piloten die Möglichkeit hatten, auf die profilierten Regenreifen wechseln zu dürfen.

DTM-Champion Thomas Preining war wenig später der erste Pilot, der sich für den Boxenstopp und einen Wechsel auf die Slick-Reifen entschied. Allerdings lief es bei der Manthey-EMA-Mannschaft nicht perfekt: Erst ging die Radmutter verloren, dann musste Preining eine Penalty-Lap absolvieren, weil der Mechaniker das Rad nicht rechtzeitig mit Muskelkraft hochgehalten hatte.

Weil sich andeutete, dass der Regen die Strecke nicht vor dem Schließen des Boxenstoppfensters erreichen würde, zogen später auch die anderen Piloten mit ihrem Boxenstopp nach - erst Thiim, gefolgt von Engstler und Ricardo Feller (Abt-Audi).

DTM 2024: Sommerpause! Das Power Ranking nach dem Norisring-Wochenende

<strong>DTM 2024: Das Power Ranking zur Sommerpause</strong><br>Die DTM geht nach dem vierten Rennwochenende am Norisring in ihre Sommerpause, ehe es im August am Nürburgring weiter geht&nbsp;<a href="https://www.ran.de/sports/motorsport/dtm/news/dtm2024-live-das-zandvoort-rennen-im-free-tv-und-livestream-ran-84361">(alle freien Trainings, Qualifyings und Rennen am Wochenende live auf ProSieben, Joyn, ran.de und in der ran-App)</a>. Wer ist gut drauf, wer hat bislang geliefert? <strong><em>ran</em></strong> mit dem großen Power Ranking zur Saison-Halbzeit.
DTM 2024: Das Power Ranking zur Sommerpause
Die DTM geht nach dem vierten Rennwochenende am Norisring in ihre Sommerpause, ehe es im August am Nürburgring weiter geht (alle freien Trainings, Qualifyings und Rennen am Wochenende live auf ProSieben, Joyn, ran.de und in der ran-App). Wer ist gut drauf, wer hat bislang geliefert? ran mit dem großen Power Ranking zur Saison-Halbzeit.
© Imago
<strong>Platz 21: Christian Engelhart (GRT Gasser Racing Team)</strong><br>Wegen einer Knie-Operation fiel Engelhart für das Lamborghini-Team am Norisring aus. Bereits zuvor konnte er in Zandvoort keine Punkte einfahren und steht mit 15 Zählern auf Platz 20 der Fahrerwertung. Momentum sieht anders aus.
Platz 21: Christian Engelhart (GRT Gasser Racing Team)
Wegen einer Knie-Operation fiel Engelhart für das Lamborghini-Team am Norisring aus. Bereits zuvor konnte er in Zandvoort keine Punkte einfahren und steht mit 15 Zählern auf Platz 20 der Fahrerwertung. Momentum sieht anders aus.
© IMAGO/foto2press
<strong>Platz 20: </strong><strong>Ben Dörr (Dörr Motorsport)</strong><br>Der Rookie tut sich wie zu erwarten schwer. Ab und zu hat er kurze Lichtmomente. Am Norisring fehlten dem Team zudem Daten zur Strecke, was die Abstimmung des Setups deutlich erschwerte. Dörrs drei Buchstaben an diesem Wochenende: DNF. In der Fahrerwertung ist er Letzter mit nur zwei Punkten. Viel Luft nach oben!
Platz 20: Ben Dörr (Dörr Motorsport)
Der Rookie tut sich wie zu erwarten schwer. Ab und zu hat er kurze Lichtmomente. Am Norisring fehlten dem Team zudem Daten zur Strecke, was die Abstimmung des Setups deutlich erschwerte. Dörrs drei Buchstaben an diesem Wochenende: DNF. In der Fahrerwertung ist er Letzter mit nur zwei Punkten. Viel Luft nach oben!
© IMAGO/Pakusch
<strong>Platz 19: </strong><strong>Clemens Schmid (Dörr Motorsport)</strong><br>Beide McLaren konnten durch die fehlenden Daten nicht überzeugen. Schmid monierte zudem, dass durch die Bodenwellen das Bouncing im Wagen viel extremer als bei den anderen sei, sodass Anbremsen und Rausbeschleunigen erschwert wurden. Zur Sommerpause bleibt der Österreicher mit 20 Punkten in der Fahrerwertung auf Rang 17.
Platz 19: Clemens Schmid (Dörr Motorsport)
Beide McLaren konnten durch die fehlenden Daten nicht überzeugen. Schmid monierte zudem, dass durch die Bodenwellen das Bouncing im Wagen viel extremer als bei den anderen sei, sodass Anbremsen und Rausbeschleunigen erschwert wurden. Zur Sommerpause bleibt der Österreicher mit 20 Punkten in der Fahrerwertung auf Rang 17.
© IMAGO/Pakusch
<strong>Platz 18: Thierry Vermeulen</strong><strong>&nbsp;(Emil Frey Racing)</strong><br>Nur einen Punkt. Mehr konnte der Niederländer aus dem Nürnberger Stadtkurs nicht entführen und das, obwohl der Teamkollege am Samstag sogar auf der Pole stand.
Platz 18: Thierry Vermeulen (Emil Frey Racing)
Nur einen Punkt. Mehr konnte der Niederländer aus dem Nürnberger Stadtkurs nicht entführen und das, obwohl der Teamkollege am Samstag sogar auf der Pole stand.
© IMAGO/Pakusch
<strong>Platz 17: Ayhancan Güven (Manthey EMA)</strong><br>Mit acht Punkten feierte Güven sein bestes Wochenende. Das sagt alles. Teamkollege Preining fährt auf einem anderen Level, dahinter fällt der Türke deutlich ab. Platz 19 in der Fahrerwertung ist erschreckend. Jedoch ist der Porsche in den meisten Rennen auch deutlich unterlegen und tut sich verdammt schwer. Güven hat in der zweiten Saisonhälfte einiges zu beweisen.
Platz 17: Ayhancan Güven (Manthey EMA)
Mit acht Punkten feierte Güven sein bestes Wochenende. Das sagt alles. Teamkollege Preining fährt auf einem anderen Level, dahinter fällt der Türke deutlich ab. Platz 19 in der Fahrerwertung ist erschreckend. Jedoch ist der Porsche in den meisten Rennen auch deutlich unterlegen und tut sich verdammt schwer. Güven hat in der zweiten Saisonhälfte einiges zu beweisen.
© IMAGO/Pakusch
<strong>Platz 16: Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Mann-Filter)</strong><br>Das Rennen am Samstag war nach einem frühen Kontakt schnell vorbei. Auch am Sonntag tat sich Auer schwer, der aktuell etwas vom Pech verfolgt ist. Mit 51 Punkten ist er noch nicht aus dem Rennen um die vorderen Plätze ausgeschieden, da ein bis zwei gute Rennwochenenden reichen, um wieder vorne mitzumischen, wie die Leistungen von Wittmann oder Thiim zeigen. Dennoch dürfte er mit der aktuellen Lage unzufrieden sein.
Platz 16: Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Mann-Filter)
Das Rennen am Samstag war nach einem frühen Kontakt schnell vorbei. Auch am Sonntag tat sich Auer schwer, der aktuell etwas vom Pech verfolgt ist. Mit 51 Punkten ist er noch nicht aus dem Rennen um die vorderen Plätze ausgeschieden, da ein bis zwei gute Rennwochenenden reichen, um wieder vorne mitzumischen, wie die Leistungen von Wittmann oder Thiim zeigen. Dennoch dürfte er mit der aktuellen Lage unzufrieden sein.
© Imago
<strong>Platz 15: Maximilian Paul (Paul Motorsport)</strong><br>Es fehlt etwas die Glück und die Konstanz. Aber ohne die Daten eines Teamkollegen, schlägt sich der Einzelkämpfer der DTM solide. Paul ist phasenweise immer wieder dran, eine sehr starke Platzierung herauszufahren, ehe ihn wieder etwas stoppt. 20 Punkte nach vier Wochenenden bedeuten Platz 17 in der Fahrerwertung - punktgleich mit Schmid.
Platz 15: Maximilian Paul (Paul Motorsport)
Es fehlt etwas die Glück und die Konstanz. Aber ohne die Daten eines Teamkollegen, schlägt sich der Einzelkämpfer der DTM solide. Paul ist phasenweise immer wieder dran, eine sehr starke Platzierung herauszufahren, ehe ihn wieder etwas stoppt. 20 Punkte nach vier Wochenenden bedeuten Platz 17 in der Fahrerwertung - punktgleich mit Schmid.
© IMAGO/Pakusch
<strong>Platz 14: Ricardo Feller (Abt Sportsline)</strong><br>Das schwächste Wochenende der Saison für den Schweizer, es ging nahezu nichts. Und das soll was heißen, immerhin ist Feller für seine risikofreudige und mutige Fahrweise bekannt. In jeder Session war er Teamkollegen Kelvin van der Linde unterlegen und fuhr meist nur hinterher. Mit 73 Punkten und Platz 7 in der Fahrerwertung ist jedoch alles noch drin. Der Norisring war - hoffentlich - nur ein Ausrutscher.
Platz 14: Ricardo Feller (Abt Sportsline)
Das schwächste Wochenende der Saison für den Schweizer, es ging nahezu nichts. Und das soll was heißen, immerhin ist Feller für seine risikofreudige und mutige Fahrweise bekannt. In jeder Session war er Teamkollegen Kelvin van der Linde unterlegen und fuhr meist nur hinterher. Mit 73 Punkten und Platz 7 in der Fahrerwertung ist jedoch alles noch drin. Der Norisring war - hoffentlich - nur ein Ausrutscher.
© Pakusch
<strong>Platz 13: Luca Stolz</strong><strong>&nbsp;(Mercedes-AMG Team HRT)</strong><br>66 Punkte zur Halbzeit. Das bedeutet Stolz löst das letzte Ticket für die Top 10 in der Fahrerwertung. Der Mercedes-Pilot wartet noch auf seinen einen Moment. Bisher punktet er zwar konstant, aber nicht herausragend. Im Rennen schleichen sich immer wieder verzwickte Situationen und Berührungen ein. Überraschenderweise schlägt ihn aktuell auch Teamkollege Arjun Maini, der mit starken 76 Punkten auf Platz 5 der Fahrerwertung liegt.
Platz 13: Luca Stolz (Mercedes-AMG Team HRT)
66 Punkte zur Halbzeit. Das bedeutet Stolz löst das letzte Ticket für die Top 10 in der Fahrerwertung. Der Mercedes-Pilot wartet noch auf seinen einen Moment. Bisher punktet er zwar konstant, aber nicht herausragend. Im Rennen schleichen sich immer wieder verzwickte Situationen und Berührungen ein. Überraschenderweise schlägt ihn aktuell auch Teamkollege Arjun Maini, der mit starken 76 Punkten auf Platz 5 der Fahrerwertung liegt.
© IMAGO/Eibner
<strong>Platz 12: Jack Aitken</strong><strong> (Emil Frey Racing)</strong><br>Aitken ist der einzige Fahrer mit zwei Rennsiegen - und trotzdem nur auf Rang 9 in der Fahrerwertung. Klar, es ist eng, wenn zwischen Platz 1 und 14 nur 53 Punkte liegen und Aitken nur 7 Punkte hinter Platz 5 steckt. Aber trotzdem ist ja viel mehr möglich, wenn du der einzige Fahrer mit zwei Siegen bist. Auch am Norisring konnte er die Pole am Samstag - durch ein chaotisches Wetterchaos - nicht weiter umsetzen. Es fehlt die Konstanz. Aber das Potenzial ist da.
Platz 12: Jack Aitken (Emil Frey Racing)
Aitken ist der einzige Fahrer mit zwei Rennsiegen - und trotzdem nur auf Rang 9 in der Fahrerwertung. Klar, es ist eng, wenn zwischen Platz 1 und 14 nur 53 Punkte liegen und Aitken nur 7 Punkte hinter Platz 5 steckt. Aber trotzdem ist ja viel mehr möglich, wenn du der einzige Fahrer mit zwei Siegen bist. Auch am Norisring konnte er die Pole am Samstag - durch ein chaotisches Wetterchaos - nicht weiter umsetzen. Es fehlt die Konstanz. Aber das Potenzial ist da.
© IMAGO/Pakusch
<strong>Platz 11: Marco Wittmann</strong><strong> (Schubert Motorsport)</strong><br>Es ist lange her, dass Wittmann seinen grünen Boliden ohne fehlende Teile zurück in der Box abstellen konnte. Wie gewohnt fährt der Franke am Limit und wollte natürlich als Lokalmatador überzeugen, doch irgendwie fehlte das Quäntchen Glück. Immer wieder war er in Duellen verstrickt und kam nicht richtig in Fahrt. Im Schubert-Dreikampf ist er damit das Schlusslicht, doch absolut in Schlagweite. Wer ihn abschreibt, begeht einen Fehler.
Platz 11: Marco Wittmann (Schubert Motorsport)
Es ist lange her, dass Wittmann seinen grünen Boliden ohne fehlende Teile zurück in der Box abstellen konnte. Wie gewohnt fährt der Franke am Limit und wollte natürlich als Lokalmatador überzeugen, doch irgendwie fehlte das Quäntchen Glück. Immer wieder war er in Duellen verstrickt und kam nicht richtig in Fahrt. Im Schubert-Dreikampf ist er damit das Schlusslicht, doch absolut in Schlagweite. Wer ihn abschreibt, begeht einen Fehler.
© IMAGO/Pakusch
<strong>Platz 10: Franck Perera (GRT Gasser Racing Team)</strong><br>Rein in den Wagen und ab dafür! Perera ersetzte Engelhart beim Team Grasser und setzte direkt ein Statement. Ein Podium und insgesamt 23 Punkte sackte er für das Team ein. Damit hat er jetzt schon mehr Punkte als Engelhart in allen Rennen zuvor. Starker Einstand des Franzosen.
Platz 10: Franck Perera (GRT Gasser Racing Team)
Rein in den Wagen und ab dafür! Perera ersetzte Engelhart beim Team Grasser und setzte direkt ein Statement. Ein Podium und insgesamt 23 Punkte sackte er für das Team ein. Damit hat er jetzt schon mehr Punkte als Engelhart in allen Rennen zuvor. Starker Einstand des Franzosen.
© IMAGO/Eibner
<strong>Platz 9: Luca Engstler (GRT Gasser Racing Team)</strong><br>Nach einem Achterbahn-Wochenende in den Niederlanden der Aufschwung in Nürnberg. Engstler feierte mit Perera ein Doppelpodium für Team Grasser und blieb wie der Franzose am Samstag auf Slicks, während der Rest sich Regenreifen abholte. Goldrichtige Entscheidung.&nbsp;
Platz 9: Luca Engstler (GRT Gasser Racing Team)
Nach einem Achterbahn-Wochenende in den Niederlanden der Aufschwung in Nürnberg. Engstler feierte mit Perera ein Doppelpodium für Team Grasser und blieb wie der Franzose am Samstag auf Slicks, während der Rest sich Regenreifen abholte. Goldrichtige Entscheidung. 
© foto2press
<strong>Platz 8: Sheldon Van Der Linde (Schubert Motorsport)</strong><br>Vielleicht der Pechvogel des Wochenendes - mit seinem Bruder. Am Samstag kostete der plötzliche Regen und die falsche Strategie einen möglichen Sieg, am Sonntag warf er Preining eine unfaire Fahrweise vor, nachdem dieser ihn überholte. Wegen eines illegalen Reifenwechsels wurde SVDL nach dem Rennen nochmal bestraft und verlor weitere Plätze. Bittere Nummer, aber die Meisterschaft ist lange noch nicht vorbei.
Platz 8: Sheldon Van Der Linde (Schubert Motorsport)
Vielleicht der Pechvogel des Wochenendes - mit seinem Bruder. Am Samstag kostete der plötzliche Regen und die falsche Strategie einen möglichen Sieg, am Sonntag warf er Preining eine unfaire Fahrweise vor, nachdem dieser ihn überholte. Wegen eines illegalen Reifenwechsels wurde SVDL nach dem Rennen nochmal bestraft und verlor weitere Plätze. Bittere Nummer, aber die Meisterschaft ist lange noch nicht vorbei.
© Eibner
<strong>Platz 7: Arjun Maini (Mercedes-AMG Team HRT)</strong> <br>Mit 14 Punkten war der Norisring sogar eines der schwächeren Wochenende für den Inder. In 2023 wäre es eines der stärksten gewesen. Demnach wird sich Maini nicht unterkriegen lassen und die positive erste DTM-Halbzeit freudig beenden. Er ist nur 13 Punkte hinter dem besten Mercedes-Fahrer der bisherigen Saison: Maro Engel.
Platz 7: Arjun Maini (Mercedes-AMG Team HRT)
Mit 14 Punkten war der Norisring sogar eines der schwächeren Wochenende für den Inder. In 2023 wäre es eines der stärksten gewesen. Demnach wird sich Maini nicht unterkriegen lassen und die positive erste DTM-Halbzeit freudig beenden. Er ist nur 13 Punkte hinter dem besten Mercedes-Fahrer der bisherigen Saison: Maro Engel.
© Pakusch
<strong>Platz 6: Thomas Preining (Manthey EMA)</strong><br>Für viele vielleicht zu hoch bewertet, da der Porsche wirklich Probleme hat und weit vom Podium entfernt ist, ABER: Preining holt 100 Prozent aus seiner Situation heraus. Das muss honoriert werden. Irgendwie sammelte der Österreich mit diesem Paket 75 Punkte und ist mitten im Verfolgerfeld in der Meisterschaft. Sollte Porsche über die Pause sich massiv steigern, ist Preining sofort wieder im Rennen, um seinen Titel zu verteidigen.
Platz 6: Thomas Preining (Manthey EMA)
Für viele vielleicht zu hoch bewertet, da der Porsche wirklich Probleme hat und weit vom Podium entfernt ist, ABER: Preining holt 100 Prozent aus seiner Situation heraus. Das muss honoriert werden. Irgendwie sammelte der Österreich mit diesem Paket 75 Punkte und ist mitten im Verfolgerfeld in der Meisterschaft. Sollte Porsche über die Pause sich massiv steigern, ist Preining sofort wieder im Rennen, um seinen Titel zu verteidigen.
© Imago
<strong>Platz 5: Nicki Thiim (SSR Performance)</strong><br>Historisch! Durch den Sonntagssieg bilden Nicki Thiim und sein Papa Kurt das erste Vater-Sohn-Duo der Geschichte, welches einen DTM-Sieg einfahren konnte. Die Emotionen kannten beim Dänen keinen Halt, er umarmte gefühlt jeden im Paddock und teilte jeden Beitrag in den sozialen Medien. In beiden Rennen ließ er sogar Teamkollegen Mirko Bortolotti hinter sich - eine herausragende Leistung.
Platz 5: Nicki Thiim (SSR Performance)
Historisch! Durch den Sonntagssieg bilden Nicki Thiim und sein Papa Kurt das erste Vater-Sohn-Duo der Geschichte, welches einen DTM-Sieg einfahren konnte. Die Emotionen kannten beim Dänen keinen Halt, er umarmte gefühlt jeden im Paddock und teilte jeden Beitrag in den sozialen Medien. In beiden Rennen ließ er sogar Teamkollegen Mirko Bortolotti hinter sich - eine herausragende Leistung.
© IMAGO/Pakusch
<strong>Platz 4: Kelvin van der Linde (Abt Sportsline)</strong><br>Am Samstag war er wie alle anderen auch im Wetterchaos gefangen, am Sonntag wurde ihm ein besseres Rennergebnis durch einen Fehler von Aitken zerstört. KVDL schlug in der Bande ein, rettete den Wagen aber noch ins Ziel. Mit 99 Punkten ist er jetzt "nur noch" auf Platz 2 in der Fahrerwertung. Es fehlen 5 Punkte auf den Führenden Bortolotti. Das ist nicht viel, aber kleine Fehler sollten fortan vermieden werden. Jeder Punkt zählt.
Platz 4: Kelvin van der Linde (Abt Sportsline)
Am Samstag war er wie alle anderen auch im Wetterchaos gefangen, am Sonntag wurde ihm ein besseres Rennergebnis durch einen Fehler von Aitken zerstört. KVDL schlug in der Bande ein, rettete den Wagen aber noch ins Ziel. Mit 99 Punkten ist er jetzt "nur noch" auf Platz 2 in der Fahrerwertung. Es fehlen 5 Punkte auf den Führenden Bortolotti. Das ist nicht viel, aber kleine Fehler sollten fortan vermieden werden. Jeder Punkt zählt.
© Imago
<strong>Platz 3: Maro Engel (Mercedes-AMG Team Winward)</strong><br>Wie auf Gleisen bretterte Engel durch die vier Kurven am Norisring. Am Sonntag feierte er sogar sein 100. DTM-Rennen und wurde dabei sogar Zweiter und sicherte sich neben dem Platz auf dem Podium auch Platz 4 in der Fahrerwertung über den Sommer. Er ist der beste Mercedes-Fahrer und nicht weit davon entfernt, einen Sieg in dieser Saison zu feiern.
Platz 3: Maro Engel (Mercedes-AMG Team Winward)
Wie auf Gleisen bretterte Engel durch die vier Kurven am Norisring. Am Sonntag feierte er sogar sein 100. DTM-Rennen und wurde dabei sogar Zweiter und sicherte sich neben dem Platz auf dem Podium auch Platz 4 in der Fahrerwertung über den Sommer. Er ist der beste Mercedes-Fahrer und nicht weit davon entfernt, einen Sieg in dieser Saison zu feiern.
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<strong>Platz 2: Mirko Bortolotti (SSR Performance)</strong><br>26, 19, 29, 30. Die Punkte-Ausbeute von Bortolotti in diesem Jahr. Brutal konstant, immer clever und am Limit. Seine Leistung kann man gar nicht genug hervorheben. Dennoch und das schon überraschend: er ist noch ohne Sieg in dieser Saison. Das gelang jetzt sogar dem Teamkollegen Thiim. Trotzdem hat er die Meisterschaft als langfristiges Ziel und weiß, wie lange eine Saison gehen kann. Mit 104 Punkten führ er das Tableau an.
Platz 2: Mirko Bortolotti (SSR Performance)
26, 19, 29, 30. Die Punkte-Ausbeute von Bortolotti in diesem Jahr. Brutal konstant, immer clever und am Limit. Seine Leistung kann man gar nicht genug hervorheben. Dennoch und das schon überraschend: er ist noch ohne Sieg in dieser Saison. Das gelang jetzt sogar dem Teamkollegen Thiim. Trotzdem hat er die Meisterschaft als langfristiges Ziel und weiß, wie lange eine Saison gehen kann. Mit 104 Punkten führ er das Tableau an.
© Pakusch
<strong>Platz 1: </strong><strong>Rene Rast (Schubert Motorsport)</strong><br>Wir haben uns für Rast auf Platz 1 entschieden, da er das größte Momentum hat! Am Samstag ist er mit dem Zusatzgewicht aus Zandvoort und der genialen Strategie auf dem ersten Platz gelandet. Trotz des Regens, der fast alle dazu verleitete auf Regenreifen zu wechseln, setzte sich Rast lautstark am Funk gegen seine eigene Box durch und blieb draußen, fuhr überragend und siegte. Am Sonntag wurde er der Comeback King. Von der letzten Startreihe aus gestartet wurde er Fünfter.&nbsp; In der Meisterschaft auf Platz 3. Rast ist on fire!
Platz 1: Rene Rast (Schubert Motorsport)
Wir haben uns für Rast auf Platz 1 entschieden, da er das größte Momentum hat! Am Samstag ist er mit dem Zusatzgewicht aus Zandvoort und der genialen Strategie auf dem ersten Platz gelandet. Trotz des Regens, der fast alle dazu verleitete auf Regenreifen zu wechseln, setzte sich Rast lautstark am Funk gegen seine eigene Box durch und blieb draußen, fuhr überragend und siegte. Am Sonntag wurde er der Comeback King. Von der letzten Startreihe aus gestartet wurde er Fünfter.  In der Meisterschaft auf Platz 3. Rast ist on fire!
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<strong>DTM 2024: Das Power Ranking zur Sommerpause</strong><br>Die DTM geht nach dem vierten Rennwochenende am Norisring in ihre Sommerpause, ehe es im August am Nürburgring weiter geht&nbsp;<a href="https://www.ran.de/sports/motorsport/dtm/news/dtm2024-live-das-zandvoort-rennen-im-free-tv-und-livestream-ran-84361">(alle freien Trainings, Qualifyings und Rennen am Wochenende live auf ProSieben, Joyn, ran.de und in der ran-App)</a>. Wer ist gut drauf, wer hat bislang geliefert? <strong><em>ran</em></strong> mit dem großen Power Ranking zur Saison-Halbzeit.
<strong>Platz 21: Christian Engelhart (GRT Gasser Racing Team)</strong><br>Wegen einer Knie-Operation fiel Engelhart für das Lamborghini-Team am Norisring aus. Bereits zuvor konnte er in Zandvoort keine Punkte einfahren und steht mit 15 Zählern auf Platz 20 der Fahrerwertung. Momentum sieht anders aus.
<strong>Platz 20: </strong><strong>Ben Dörr (Dörr Motorsport)</strong><br>Der Rookie tut sich wie zu erwarten schwer. Ab und zu hat er kurze Lichtmomente. Am Norisring fehlten dem Team zudem Daten zur Strecke, was die Abstimmung des Setups deutlich erschwerte. Dörrs drei Buchstaben an diesem Wochenende: DNF. In der Fahrerwertung ist er Letzter mit nur zwei Punkten. Viel Luft nach oben!
<strong>Platz 19: </strong><strong>Clemens Schmid (Dörr Motorsport)</strong><br>Beide McLaren konnten durch die fehlenden Daten nicht überzeugen. Schmid monierte zudem, dass durch die Bodenwellen das Bouncing im Wagen viel extremer als bei den anderen sei, sodass Anbremsen und Rausbeschleunigen erschwert wurden. Zur Sommerpause bleibt der Österreicher mit 20 Punkten in der Fahrerwertung auf Rang 17.
<strong>Platz 18: Thierry Vermeulen</strong><strong>&nbsp;(Emil Frey Racing)</strong><br>Nur einen Punkt. Mehr konnte der Niederländer aus dem Nürnberger Stadtkurs nicht entführen und das, obwohl der Teamkollege am Samstag sogar auf der Pole stand.
<strong>Platz 17: Ayhancan Güven (Manthey EMA)</strong><br>Mit acht Punkten feierte Güven sein bestes Wochenende. Das sagt alles. Teamkollege Preining fährt auf einem anderen Level, dahinter fällt der Türke deutlich ab. Platz 19 in der Fahrerwertung ist erschreckend. Jedoch ist der Porsche in den meisten Rennen auch deutlich unterlegen und tut sich verdammt schwer. Güven hat in der zweiten Saisonhälfte einiges zu beweisen.
<strong>Platz 16: Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Mann-Filter)</strong><br>Das Rennen am Samstag war nach einem frühen Kontakt schnell vorbei. Auch am Sonntag tat sich Auer schwer, der aktuell etwas vom Pech verfolgt ist. Mit 51 Punkten ist er noch nicht aus dem Rennen um die vorderen Plätze ausgeschieden, da ein bis zwei gute Rennwochenenden reichen, um wieder vorne mitzumischen, wie die Leistungen von Wittmann oder Thiim zeigen. Dennoch dürfte er mit der aktuellen Lage unzufrieden sein.
<strong>Platz 15: Maximilian Paul (Paul Motorsport)</strong><br>Es fehlt etwas die Glück und die Konstanz. Aber ohne die Daten eines Teamkollegen, schlägt sich der Einzelkämpfer der DTM solide. Paul ist phasenweise immer wieder dran, eine sehr starke Platzierung herauszufahren, ehe ihn wieder etwas stoppt. 20 Punkte nach vier Wochenenden bedeuten Platz 17 in der Fahrerwertung - punktgleich mit Schmid.
<strong>Platz 14: Ricardo Feller (Abt Sportsline)</strong><br>Das schwächste Wochenende der Saison für den Schweizer, es ging nahezu nichts. Und das soll was heißen, immerhin ist Feller für seine risikofreudige und mutige Fahrweise bekannt. In jeder Session war er Teamkollegen Kelvin van der Linde unterlegen und fuhr meist nur hinterher. Mit 73 Punkten und Platz 7 in der Fahrerwertung ist jedoch alles noch drin. Der Norisring war - hoffentlich - nur ein Ausrutscher.
<strong>Platz 13: Luca Stolz</strong><strong>&nbsp;(Mercedes-AMG Team HRT)</strong><br>66 Punkte zur Halbzeit. Das bedeutet Stolz löst das letzte Ticket für die Top 10 in der Fahrerwertung. Der Mercedes-Pilot wartet noch auf seinen einen Moment. Bisher punktet er zwar konstant, aber nicht herausragend. Im Rennen schleichen sich immer wieder verzwickte Situationen und Berührungen ein. Überraschenderweise schlägt ihn aktuell auch Teamkollege Arjun Maini, der mit starken 76 Punkten auf Platz 5 der Fahrerwertung liegt.
<strong>Platz 12: Jack Aitken</strong><strong> (Emil Frey Racing)</strong><br>Aitken ist der einzige Fahrer mit zwei Rennsiegen - und trotzdem nur auf Rang 9 in der Fahrerwertung. Klar, es ist eng, wenn zwischen Platz 1 und 14 nur 53 Punkte liegen und Aitken nur 7 Punkte hinter Platz 5 steckt. Aber trotzdem ist ja viel mehr möglich, wenn du der einzige Fahrer mit zwei Siegen bist. Auch am Norisring konnte er die Pole am Samstag - durch ein chaotisches Wetterchaos - nicht weiter umsetzen. Es fehlt die Konstanz. Aber das Potenzial ist da.
<strong>Platz 11: Marco Wittmann</strong><strong> (Schubert Motorsport)</strong><br>Es ist lange her, dass Wittmann seinen grünen Boliden ohne fehlende Teile zurück in der Box abstellen konnte. Wie gewohnt fährt der Franke am Limit und wollte natürlich als Lokalmatador überzeugen, doch irgendwie fehlte das Quäntchen Glück. Immer wieder war er in Duellen verstrickt und kam nicht richtig in Fahrt. Im Schubert-Dreikampf ist er damit das Schlusslicht, doch absolut in Schlagweite. Wer ihn abschreibt, begeht einen Fehler.
<strong>Platz 10: Franck Perera (GRT Gasser Racing Team)</strong><br>Rein in den Wagen und ab dafür! Perera ersetzte Engelhart beim Team Grasser und setzte direkt ein Statement. Ein Podium und insgesamt 23 Punkte sackte er für das Team ein. Damit hat er jetzt schon mehr Punkte als Engelhart in allen Rennen zuvor. Starker Einstand des Franzosen.
<strong>Platz 9: Luca Engstler (GRT Gasser Racing Team)</strong><br>Nach einem Achterbahn-Wochenende in den Niederlanden der Aufschwung in Nürnberg. Engstler feierte mit Perera ein Doppelpodium für Team Grasser und blieb wie der Franzose am Samstag auf Slicks, während der Rest sich Regenreifen abholte. Goldrichtige Entscheidung.&nbsp;
<strong>Platz 8: Sheldon Van Der Linde (Schubert Motorsport)</strong><br>Vielleicht der Pechvogel des Wochenendes - mit seinem Bruder. Am Samstag kostete der plötzliche Regen und die falsche Strategie einen möglichen Sieg, am Sonntag warf er Preining eine unfaire Fahrweise vor, nachdem dieser ihn überholte. Wegen eines illegalen Reifenwechsels wurde SVDL nach dem Rennen nochmal bestraft und verlor weitere Plätze. Bittere Nummer, aber die Meisterschaft ist lange noch nicht vorbei.
<strong>Platz 7: Arjun Maini (Mercedes-AMG Team HRT)</strong> <br>Mit 14 Punkten war der Norisring sogar eines der schwächeren Wochenende für den Inder. In 2023 wäre es eines der stärksten gewesen. Demnach wird sich Maini nicht unterkriegen lassen und die positive erste DTM-Halbzeit freudig beenden. Er ist nur 13 Punkte hinter dem besten Mercedes-Fahrer der bisherigen Saison: Maro Engel.
<strong>Platz 6: Thomas Preining (Manthey EMA)</strong><br>Für viele vielleicht zu hoch bewertet, da der Porsche wirklich Probleme hat und weit vom Podium entfernt ist, ABER: Preining holt 100 Prozent aus seiner Situation heraus. Das muss honoriert werden. Irgendwie sammelte der Österreich mit diesem Paket 75 Punkte und ist mitten im Verfolgerfeld in der Meisterschaft. Sollte Porsche über die Pause sich massiv steigern, ist Preining sofort wieder im Rennen, um seinen Titel zu verteidigen.
<strong>Platz 5: Nicki Thiim (SSR Performance)</strong><br>Historisch! Durch den Sonntagssieg bilden Nicki Thiim und sein Papa Kurt das erste Vater-Sohn-Duo der Geschichte, welches einen DTM-Sieg einfahren konnte. Die Emotionen kannten beim Dänen keinen Halt, er umarmte gefühlt jeden im Paddock und teilte jeden Beitrag in den sozialen Medien. In beiden Rennen ließ er sogar Teamkollegen Mirko Bortolotti hinter sich - eine herausragende Leistung.
<strong>Platz 4: Kelvin van der Linde (Abt Sportsline)</strong><br>Am Samstag war er wie alle anderen auch im Wetterchaos gefangen, am Sonntag wurde ihm ein besseres Rennergebnis durch einen Fehler von Aitken zerstört. KVDL schlug in der Bande ein, rettete den Wagen aber noch ins Ziel. Mit 99 Punkten ist er jetzt "nur noch" auf Platz 2 in der Fahrerwertung. Es fehlen 5 Punkte auf den Führenden Bortolotti. Das ist nicht viel, aber kleine Fehler sollten fortan vermieden werden. Jeder Punkt zählt.
<strong>Platz 3: Maro Engel (Mercedes-AMG Team Winward)</strong><br>Wie auf Gleisen bretterte Engel durch die vier Kurven am Norisring. Am Sonntag feierte er sogar sein 100. DTM-Rennen und wurde dabei sogar Zweiter und sicherte sich neben dem Platz auf dem Podium auch Platz 4 in der Fahrerwertung über den Sommer. Er ist der beste Mercedes-Fahrer und nicht weit davon entfernt, einen Sieg in dieser Saison zu feiern.
<strong>Platz 2: Mirko Bortolotti (SSR Performance)</strong><br>26, 19, 29, 30. Die Punkte-Ausbeute von Bortolotti in diesem Jahr. Brutal konstant, immer clever und am Limit. Seine Leistung kann man gar nicht genug hervorheben. Dennoch und das schon überraschend: er ist noch ohne Sieg in dieser Saison. Das gelang jetzt sogar dem Teamkollegen Thiim. Trotzdem hat er die Meisterschaft als langfristiges Ziel und weiß, wie lange eine Saison gehen kann. Mit 104 Punkten führ er das Tableau an.
<strong>Platz 1: </strong><strong>Rene Rast (Schubert Motorsport)</strong><br>Wir haben uns für Rast auf Platz 1 entschieden, da er das größte Momentum hat! Am Samstag ist er mit dem Zusatzgewicht aus Zandvoort und der genialen Strategie auf dem ersten Platz gelandet. Trotz des Regens, der fast alle dazu verleitete auf Regenreifen zu wechseln, setzte sich Rast lautstark am Funk gegen seine eigene Box durch und blieb draußen, fuhr überragend und siegte. Am Sonntag wurde er der Comeback King. Von der letzten Startreihe aus gestartet wurde er Fünfter.&nbsp; In der Meisterschaft auf Platz 3. Rast ist on fire!
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Rast bleibt trotz Regen auf Slicks

Weil kurz vor dem Schließen des Boxenstopps bereits die ersten Tropfen vom Himmel fielen, gingen Clemens Schmid (Dörr-McLaren) und Paul das Risiko ein, vorsorglich auf die Regenreifen zu wechseln. Bei Aitken, der zu den letzten Piloten beim Pflichtstopp gehörte und damit bereits hinter Sheldon van der Linde zurückfiel, entschied man sich allerdings für Slick-Reifen.

Denn pünktlich mit dem letzten Boxenstopp wurde der Regen deutlich stärker. Nachdem sich die Piloten zunächst noch mit Slicks über die Strecke gekämpft hatten, fiel die Entscheidung bei den meisten Teams wenig später zugunsten der Regenreifen.

Rast und Perera gingen das Risiko ein, vorerst auf den Trockenreifen zu bleiben. Während in der Grundigkehre teils heftige Regenschauer vom Himmel fielen, war es in der Dutzendteich-Kehre überwiegend trocken, sodass sich die Zeiten zwischen Slick- und Regenreifen auf einem Niveau hielten.

Damit gelang es Rast, seinen Vorsprung ins Ziel zu bringen und den Sieg im ersten Norisring-Rennen zu feiern. In der Gesamtwertung schob sich der Schubert-BMW-Pilot auf den dritten Platz nach vorne, hinter Kelvin van der Linde, der seine Gesamtführung verteidigte, und Bortolotti.

Auer und Dörr am Samstag ohne Glück

Für Lucas Auer war das Rennen schon in der ersten Runde gelaufen: Der Winward-Mercedes-Pilot zog sich im Getümmel der ersten Kurve einen Reifenschaden zu und musste deshalb frühzeitig zum Boxenstopp abbiegen. In der Folge wurde der Österreicher überrundet, bevor sich das Team zur vorzeitigen Aufgabe entschied.

Auch für DTM-Neuling Ben Dörr setzt sich das enttäuschende Wochenende auf dem Norisring fort. Nachdem bereits am Freitag das Getriebe am Dörr-McLaren gewechselt werden musste, war auch das erste Rennen wegen technischer Schwierigkeiten bereits nach wenigen Runden beendet.

Am Sonntag hat der 19-Jährige noch die Chance, mit dem Stadtkurs in Nürnberg Frieden zu schließen: Um 9:20 Uhr findet ein weiteres Qualifying statt, bevor um 13:30 Uhr das zweite Rennen auf dem Norisring bevorsteht.

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