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Sieg-Fluch gebrochen: Und jetzt?

Formel 1: Lando Norris und sein steiler Aufstieg

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Mit dem Sieg beim Miami-Grand-Prix erlebt McLaren-Pilot Lando Norris den vorläufigen Höhepunkt seines Aufstiegs in der Königsklasse.

Lando Norris hat sich mit einem überraschenden Sieg in Miami in die Siegerliste der Formel 1 eingetragen und damit den Durchbruch in seiner Karriere geschafft. Seit 2019 gehört der heute 24-Jährige zum Fahrerlager der Formel 1. Sechs Saisons brauchte er, um seinen ersten Sieg einzufahren. Wir blicken zurück auf die Karriere des McLaren-Wunderkindes aus dem britischen Bristol.

Nach einer Safety-Car-Phase, von der Norris in Miami profitierte, übernahm der McLaren-Pilot die Führung. Er baute seinen Vorsprung auf Max Verstappen, der sich beim Überfahren eines Pöllers das Auto beschädigte, am Ende auf 7,6 Sekunden aus und gewann das Rennen in den USA.

Damit trug sich Norris nach vielen Versuchen in die Siegerliste der Formel 1 ein. Bereits 2021 war er in Russland einem Sieg nahe, drehte sich aber im Regen von Sotschi auf Slicks und fiel auf Rang acht zurück. Drei Jahre später brach er den Fluch und fuhr auf den ersten Platz.

Aufgrund dieses Meilensteins in seiner Karriere lohnt sich ein Blick auf den Werdegang des Youngsters, der bereits mit 19 Jahren ein Vollzeit-Cockpit bei McLaren in der Königsklasse ergatterte. "Ich hatte immer Respekt vor jedem, gegen den ich gefahren bin, egal in welcher Kategorie seit dem Kartsport", so Norris.

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"Ich hatte immer Respekt vor meinen Gegnern und habe das auch immer gesagt. Wenn du den Helm aufsetzt, hasst du sie und willst sie schlagen. Es ist dir egal, wer wer ist. Aber ich habe sie immer respektiert. Deshalb bedeutet es mir sehr viel, wenn Fahrer, gerade die, die viel erreicht haben, zu mir kommen. Ob Lewis [Hamilton], Fernando [Alonso], Max [Verstappen], Charles [Leclerc] oder Carlos [Sainz] - sie haben lobende Worte für mich, und das weiß ich zu schätzen."

Doch woher kommt das Megatalent aus Bristol eigentlich? Seine Heimat liegt zwischen den Flüssen Avon und Severn und er fährt 2024 bereits seine sechste Saison für McLaren. Mit dem Team von Zak Brown, das in der Formel 1 mittlerweile von Andrea Stella geleitet wird, verbindet ihn eine lange Geschichte. McLaren hatte Norris bereits 2017 auf dem Radar und nahm ihn als Nachwuchsfahrer unter Vertrag.

Norris' Eltern geben ihm die Unterstützung

Damals machte Norris den Schritt in die heutige Formel-3-Meisterschaft. Der Rennfahrer stellt klar, dass er nicht nach der Star-Wars-Figur Lando Calrissian benannt wurde. Der Halb-Belgier, dank seiner Mutter Cisca, fährt unter britischer Flagge und wuchs in der Stadt Glastonbury auf. Seine Heimat ist bekannt für ein Musikfestival, das in der Nähe in Pilton stattfindet.

Das ermöglichte ihm den Besuch eines Tagesinternats in Millfield, einer Privatschule, die für ihr Engagement im Sport bekannt ist - und in der auch sein Rennfahrerkollege Sam Bird zur Schule ging. Zunächst hatte Norris keinen Bezug zum Motorsport, doch mit seinem Vater Adam, einem Geschäftsmann aus Bristol, schaute er sich Formel-1-Rennen an.

So entdeckte Norris seine Leidenschaft und würdigte nach seinem Sieg in Miami seine Familie, die ihn auf seinem Weg immer unterstützt habe. Auch seine Großmutter erwähnte er nach der Zieldurchfahrt im Funk. "Ich habe schon mit meiner Mutter und meinem Vater gesprochen, das ist immer schön", sagt er. "Normalerweise kommt mein Vater zu den Rennen, aber heute war das nicht der Fall. Ich bin mir sicher, dass er das jetzt ein bisschen bedauert."

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So dankbar ist der Youngster

"Meine Eltern haben mich immer unterstützt, sie waren von Anfang an dabei. Sie haben das alles möglich gemacht. Sie haben mich zum Motorsport gebracht, mich unterstützt und mir den Weg in die Formel 1 geebnet. Sie haben es mir ermöglicht, meinen Traum zu verwirklichen und das zu tun, was ich seit meiner Kindheit liebe."

"Ich bin dankbar für all das und nur deshalb bin ich dort, wo ich jetzt bin", so der Brite weiter. "Ich wollte sofort mit meiner Mutter und meinem Vater sprechen, weil ich all diese Momente mit ihnen geteilt habe. Ich wollte ihnen einfach danken. Ich denke auch an meine Großmutter, der es in letzter Zeit nicht so gut geht. Ich habe sie in den letzten Wochen noch gesehen und ihr gesagt, dass ich ein Rennen gewinnen werde."

<strong>Formel 1: Gewinner und Verlierer des Miami-GP</strong><br>Bei Lando Norris ist der Bann endlich gebrochen, Nico Hülkenberg ist in Topform und Daniel Ricciardo ist eines der Sorgenkinder: <strong><em>ran</em></strong> zeigt die Gewinner und Verlierer des sechsten Rennwochenendes der Formel-1-Saison in Miami.
Formel 1: Gewinner und Verlierer des Miami-GP
Bei Lando Norris ist der Bann endlich gebrochen, Nico Hülkenberg ist in Topform und Daniel Ricciardo ist eines der Sorgenkinder: ran zeigt die Gewinner und Verlierer des sechsten Rennwochenendes der Formel-1-Saison in Miami.
© Imago Images
<strong>Gewinner: Lando Norris<br></strong>Erlösung für den McLaren-Piloten! Insgesamt 15 Rennen hatte der Brite bisher auf dem Podium beendet, in Miami stand er endlich zum ersten Mal ganz oben und bescherte sich und der Formel 1 eine schöne Überraschung. Durch seinen Sieg und die nachträgliche Strafe für Carlos Sainz eroberte Norris zudem Platz vier in der Fahrerwertung. Der Bann ist gebrochen.
Gewinner: Lando Norris
Erlösung für den McLaren-Piloten! Insgesamt 15 Rennen hatte der Brite bisher auf dem Podium beendet, in Miami stand er endlich zum ersten Mal ganz oben und bescherte sich und der Formel 1 eine schöne Überraschung. Durch seinen Sieg und die nachträgliche Strafe für Carlos Sainz eroberte Norris zudem Platz vier in der Fahrerwertung. Der Bann ist gebrochen.
© PanoramiC
<strong>Gewinner: Nico Hülkenberg<br></strong>Es sind Tage, die Nico Hülkenberg gefallen dürften. Erst wurde sein Wechsel zu Audi offiziell bestätigt, dann fuhr der 36-Jährige in Miami mit seinem Haas auf Platz neun. Einen Tag zuvor hatte Hülkenberg bereits mit Platz sieben im Sprint für Furore gesorgt! Der Deutsche ist in Topform und unterstreicht, warum Audi ihn für den F1-Einstieg möchte.
Gewinner: Nico Hülkenberg
Es sind Tage, die Nico Hülkenberg gefallen dürften. Erst wurde sein Wechsel zu Audi offiziell bestätigt, dann fuhr der 36-Jährige in Miami mit seinem Haas auf Platz neun. Einen Tag zuvor hatte Hülkenberg bereits mit Platz sieben im Sprint für Furore gesorgt! Der Deutsche ist in Topform und unterstreicht, warum Audi ihn für den F1-Einstieg möchte.
© Nordphoto
<strong>Gewinner: Alpine</strong><br>Was soll an einem Punkt schon besonders sein? Nun, es ist die Tatsache, dass es der erste ist, den Esteban Ocon einfahren konnte. Es wirkt vor allem so, als sei man nach einem grauenhaften Saisonstart endlich halbwegs konkurrenzfähig. Für die Franzosen könnte Miami so etwas wie ein Befreiungsschlag sein. Ein kleiner, aber immerhin einer.
Gewinner: Alpine
Was soll an einem Punkt schon besonders sein? Nun, es ist die Tatsache, dass es der erste ist, den Esteban Ocon einfahren konnte. Es wirkt vor allem so, als sei man nach einem grauenhaften Saisonstart endlich halbwegs konkurrenzfähig. Für die Franzosen könnte Miami so etwas wie ein Befreiungsschlag sein. Ein kleiner, aber immerhin einer.
© Nordphoto
<strong>Gewinner: Ferrari</strong><br>Die Roten waren in Miami sehr ordentlich unterwegs. Die beiden Fahrer fuhren solide, Charles Leclerc landete als Dritter sogar auf dem Podium. Zudem festigen die Italiener Platz zwei in der Konstrukteurswertung. Stabilität ist wichtig, Konstanz auch. Der nächste Schritt wäre ein dauerhafter Angriff auf die Spitze, also auf Primus Red Bull. Konkurrent McLaren dient als Mutmacher.
Gewinner: Ferrari
Die Roten waren in Miami sehr ordentlich unterwegs. Die beiden Fahrer fuhren solide, Charles Leclerc landete als Dritter sogar auf dem Podium. Zudem festigen die Italiener Platz zwei in der Konstrukteurswertung. Stabilität ist wichtig, Konstanz auch. Der nächste Schritt wäre ein dauerhafter Angriff auf die Spitze, also auf Primus Red Bull. Konkurrent McLaren dient als Mutmacher.
© PanoramiC
<strong>Gewinner: Yuki Tsunoda</strong><br>Der Japaner macht aktuell den von den Red-Bull-Verantwortlichern geforderten nächsten Schritt. Platz sieben im Rennen, Platz acht im Sprint: Er nimmt in beiden Rennen Punkte mit und sammelt weiter Argumente für einen möglichen Wechsel zu Red Bull. Er ist dabei deutlich konstanter als Teamkollege Daniel Riccardo, den er im Moment (14:5 Punkte) hinter sich lässt.
Gewinner: Yuki Tsunoda
Der Japaner macht aktuell den von den Red-Bull-Verantwortlichern geforderten nächsten Schritt. Platz sieben im Rennen, Platz acht im Sprint: Er nimmt in beiden Rennen Punkte mit und sammelt weiter Argumente für einen möglichen Wechsel zu Red Bull. Er ist dabei deutlich konstanter als Teamkollege Daniel Riccardo, den er im Moment (14:5 Punkte) hinter sich lässt.
© Beautiful Sports
<strong>Verlierer: Daniel Ricciardo</strong><br>Deshalb gehört der Australier auch zu den Verlierern. Im Sprint überraschte er noch positiv mit Platz vier, im Rennen konnte er die gute Leistung nicht bestätigen. Es kristallisiert sich mehr und mehr heraus, dass er 2024 nicht um einen möglichen Platz bei Red Bull fährt, sondern um seine Zukunft. Er muss endlich konstant liefern.
Verlierer: Daniel Ricciardo
Deshalb gehört der Australier auch zu den Verlierern. Im Sprint überraschte er noch positiv mit Platz vier, im Rennen konnte er die gute Leistung nicht bestätigen. Es kristallisiert sich mehr und mehr heraus, dass er 2024 nicht um einen möglichen Platz bei Red Bull fährt, sondern um seine Zukunft. Er muss endlich konstant liefern.
© 2024 Getty Images
<strong>Verlierer: Fernando Alonso</strong><br> Es gibt so Wochenenden, auch bei einem zweimaligen Weltmeister. Zwei Pünktchen ergatterte er, der Rest war Enttäuschung. "Ich habe mich nicht sehr gut gefühlt. Mir ist weder im Sprint-Qualifying noch im Qualifying eine gute Runde gelungen, und dann war da auch noch der Sprint-Start mit einer Berührung. Das hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack bei mir“, sagte Alonso. Dank "Glück mit dem Safety-Car" gab es dennoch Trostpunkte.
Verlierer: Fernando Alonso
Es gibt so Wochenenden, auch bei einem zweimaligen Weltmeister. Zwei Pünktchen ergatterte er, der Rest war Enttäuschung. "Ich habe mich nicht sehr gut gefühlt. Mir ist weder im Sprint-Qualifying noch im Qualifying eine gute Runde gelungen, und dann war da auch noch der Sprint-Start mit einer Berührung. Das hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack bei mir“, sagte Alonso. Dank "Glück mit dem Safety-Car" gab es dennoch Trostpunkte.
© Jan Huebner
<strong>Verlierer: Kevin Magnussen</strong><br>Der Däne ist im Moment von der Rolle. Im Duell mit Nico Hülkenberg ist er in dieser Saison chancenlos. Hinzu kommt, dass er mit nunmehr zehn Strafpunkten, unter anderem für einen Crash mit Logan Sargeant in Miami, unmittelbar vor einer Rennsperre steht. Die gibt es ab zwölf Punkten. Und dafür, dass er in Miami mal wieder als eine Art Schutzschild für seinen Teamkollegen fungierte, hagelte es Kritik. Er durchlebt keine gute Zeit.
Verlierer: Kevin Magnussen
Der Däne ist im Moment von der Rolle. Im Duell mit Nico Hülkenberg ist er in dieser Saison chancenlos. Hinzu kommt, dass er mit nunmehr zehn Strafpunkten, unter anderem für einen Crash mit Logan Sargeant in Miami, unmittelbar vor einer Rennsperre steht. Die gibt es ab zwölf Punkten. Und dafür, dass er in Miami mal wieder als eine Art Schutzschild für seinen Teamkollegen fungierte, hagelte es Kritik. Er durchlebt keine gute Zeit.
© 2024 Getty Images
<strong>Verlierer: Sauber</strong><br>Der Traditionsrennstall kommt nicht in Fahrt in dieser Saison. Inzwischen hat man das schwächste Auto im Feld, in Miami waren Guanyu Zhou und Valtteri Bottas ohne Chance. Besserung ist weiterhin nicht in Sicht. Es bleibt eine zähe Angelegenheit.
Verlierer: Sauber
Der Traditionsrennstall kommt nicht in Fahrt in dieser Saison. Inzwischen hat man das schwächste Auto im Feld, in Miami waren Guanyu Zhou und Valtteri Bottas ohne Chance. Besserung ist weiterhin nicht in Sicht. Es bleibt eine zähe Angelegenheit.
© Jan Huebner
<strong>Verlierer: Mercedes</strong><br>Es bleibt in dieser Saison schwere Kost für die Silberpfeile, die weiterhin nur vierte Kraft hinter Red Bull, Ferrari und McLaren sind. Letztgenannte dienen aber als Vorbild, dass man sich mit den richtigen Updates und Entscheidungen nach vorne arbeiten kann.
Verlierer: Mercedes
Es bleibt in dieser Saison schwere Kost für die Silberpfeile, die weiterhin nur vierte Kraft hinter Red Bull, Ferrari und McLaren sind. Letztgenannte dienen aber als Vorbild, dass man sich mit den richtigen Updates und Entscheidungen nach vorne arbeiten kann.
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<strong>Verlierer: Mercedes</strong><br>"McLaren befindet sich seit dem letzten Jahr auf einem steilen Aufwärtstrend, und das ist gut für uns zu sehen, denn es zeigt, was möglich ist", sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Ein Selbstläufer ist das freilich nicht. Solange bleibt es bei den Silberpfeilen sportlich graues Mittelmaß.
Verlierer: Mercedes
"McLaren befindet sich seit dem letzten Jahr auf einem steilen Aufwärtstrend, und das ist gut für uns zu sehen, denn es zeigt, was möglich ist", sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Ein Selbstläufer ist das freilich nicht. Solange bleibt es bei den Silberpfeilen sportlich graues Mittelmaß.
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<strong>Formel 1: Gewinner und Verlierer des Miami-GP</strong><br>Bei Lando Norris ist der Bann endlich gebrochen, Nico Hülkenberg ist in Topform und Daniel Ricciardo ist eines der Sorgenkinder: <strong><em>ran</em></strong> zeigt die Gewinner und Verlierer des sechsten Rennwochenendes der Formel-1-Saison in Miami.
<strong>Gewinner: Lando Norris<br></strong>Erlösung für den McLaren-Piloten! Insgesamt 15 Rennen hatte der Brite bisher auf dem Podium beendet, in Miami stand er endlich zum ersten Mal ganz oben und bescherte sich und der Formel 1 eine schöne Überraschung. Durch seinen Sieg und die nachträgliche Strafe für Carlos Sainz eroberte Norris zudem Platz vier in der Fahrerwertung. Der Bann ist gebrochen.
<strong>Gewinner: Nico Hülkenberg<br></strong>Es sind Tage, die Nico Hülkenberg gefallen dürften. Erst wurde sein Wechsel zu Audi offiziell bestätigt, dann fuhr der 36-Jährige in Miami mit seinem Haas auf Platz neun. Einen Tag zuvor hatte Hülkenberg bereits mit Platz sieben im Sprint für Furore gesorgt! Der Deutsche ist in Topform und unterstreicht, warum Audi ihn für den F1-Einstieg möchte.
<strong>Gewinner: Alpine</strong><br>Was soll an einem Punkt schon besonders sein? Nun, es ist die Tatsache, dass es der erste ist, den Esteban Ocon einfahren konnte. Es wirkt vor allem so, als sei man nach einem grauenhaften Saisonstart endlich halbwegs konkurrenzfähig. Für die Franzosen könnte Miami so etwas wie ein Befreiungsschlag sein. Ein kleiner, aber immerhin einer.
<strong>Gewinner: Ferrari</strong><br>Die Roten waren in Miami sehr ordentlich unterwegs. Die beiden Fahrer fuhren solide, Charles Leclerc landete als Dritter sogar auf dem Podium. Zudem festigen die Italiener Platz zwei in der Konstrukteurswertung. Stabilität ist wichtig, Konstanz auch. Der nächste Schritt wäre ein dauerhafter Angriff auf die Spitze, also auf Primus Red Bull. Konkurrent McLaren dient als Mutmacher.
<strong>Gewinner: Yuki Tsunoda</strong><br>Der Japaner macht aktuell den von den Red-Bull-Verantwortlichern geforderten nächsten Schritt. Platz sieben im Rennen, Platz acht im Sprint: Er nimmt in beiden Rennen Punkte mit und sammelt weiter Argumente für einen möglichen Wechsel zu Red Bull. Er ist dabei deutlich konstanter als Teamkollege Daniel Riccardo, den er im Moment (14:5 Punkte) hinter sich lässt.
<strong>Verlierer: Daniel Ricciardo</strong><br>Deshalb gehört der Australier auch zu den Verlierern. Im Sprint überraschte er noch positiv mit Platz vier, im Rennen konnte er die gute Leistung nicht bestätigen. Es kristallisiert sich mehr und mehr heraus, dass er 2024 nicht um einen möglichen Platz bei Red Bull fährt, sondern um seine Zukunft. Er muss endlich konstant liefern.
<strong>Verlierer: Fernando Alonso</strong><br> Es gibt so Wochenenden, auch bei einem zweimaligen Weltmeister. Zwei Pünktchen ergatterte er, der Rest war Enttäuschung. "Ich habe mich nicht sehr gut gefühlt. Mir ist weder im Sprint-Qualifying noch im Qualifying eine gute Runde gelungen, und dann war da auch noch der Sprint-Start mit einer Berührung. Das hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack bei mir“, sagte Alonso. Dank "Glück mit dem Safety-Car" gab es dennoch Trostpunkte.
<strong>Verlierer: Kevin Magnussen</strong><br>Der Däne ist im Moment von der Rolle. Im Duell mit Nico Hülkenberg ist er in dieser Saison chancenlos. Hinzu kommt, dass er mit nunmehr zehn Strafpunkten, unter anderem für einen Crash mit Logan Sargeant in Miami, unmittelbar vor einer Rennsperre steht. Die gibt es ab zwölf Punkten. Und dafür, dass er in Miami mal wieder als eine Art Schutzschild für seinen Teamkollegen fungierte, hagelte es Kritik. Er durchlebt keine gute Zeit.
<strong>Verlierer: Sauber</strong><br>Der Traditionsrennstall kommt nicht in Fahrt in dieser Saison. Inzwischen hat man das schwächste Auto im Feld, in Miami waren Guanyu Zhou und Valtteri Bottas ohne Chance. Besserung ist weiterhin nicht in Sicht. Es bleibt eine zähe Angelegenheit.
<strong>Verlierer: Mercedes</strong><br>Es bleibt in dieser Saison schwere Kost für die Silberpfeile, die weiterhin nur vierte Kraft hinter Red Bull, Ferrari und McLaren sind. Letztgenannte dienen aber als Vorbild, dass man sich mit den richtigen Updates und Entscheidungen nach vorne arbeiten kann.
<strong>Verlierer: Mercedes</strong><br>"McLaren befindet sich seit dem letzten Jahr auf einem steilen Aufwärtstrend, und das ist gut für uns zu sehen, denn es zeigt, was möglich ist", sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Ein Selbstläufer ist das freilich nicht. Solange bleibt es bei den Silberpfeilen sportlich graues Mittelmaß.

"Ich habe nicht gesagt wann", stellt Norris klar. "Ich habe nur gesagt, dass ich eines Tages ein Rennen gewinnen werde. Ich habe nicht erwartet, dass es so schnell passieren würde. Ich bin einfach glücklich, dass es so schnell geklappt hat."

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Erste Schritte im Motorsport

Angefangen hat Norris an der Konsole mit dem Spiel Gran Turismo. Dann fuhr er mit seinem Bruder Ollie zur Britischen Kartmeisterschaft nach Clay Pigeon, wo er als Zuschauer vor Ort war. Auf der Rennstrecke in der Nähe von Dorchester startete Jenson Button seine erfolgreiche Motorsportkarriere. "Ich bin, wer ich bin, und wollte es sofort ausprobieren", sagt Norris 2018 auf der offiziellen Website der Formel 2.

Er bekam schnell ein Bambino-Kart und fuhr damit zu Hause herum. Dann ging es auf die Rennstrecke, auf der alles begann. 2013 fuhr Norris bereits Kartrennen auf der Weltbühne und gewann die Juniorenmeisterschaft der CIK-FIA-Europa-Seriee. Im selben Jahr siegte Verstappen in der höheren KF2-Klasse, ein Jahr später wurde der Niederländer CIK-FIA-Weltmeister.

Doch wie ging es für Norris weiter? Er fuhr ebenfalls in der Weltmeisterschaft, startete aber bereits mit 14 Jahren parallel in der Ginetta-Junior-Meisterschaft. Diese Serie fuhr im Rahmenprogramm der Britischen Tourenwagen-Meisterschaft (BTCC). So wurde er durch das britische Fernsehen auch den Fans bekannt.

Der schnelle Aufstieg

Eigentlich sollte der Youngster damals nur die zweite Saisonhälfte im Ginetta bestreiten, doch am Ende fuhr er die komplette Meisterschaft. Er wurde Dritter hinter den späteren GT-Piloten Jack Mitchell und James Kellett.

2015 fuhr er erneut im Rahmenprogramm der BTCC, diesmal in der MSA-Formel-Serie. Sie war der Nachfolger der abgeschafften Britischen Formel-Ford-Meisterschaft, die der FIA-Formel-4 zum Opfer fiel, die weltweit in regionalen Meisterschaften ausgetragen wurde. Norris fuhr für Carlin und gewann den Titel vor Ricky Collard und Colton Herta - bekannt aus der IndyCar-Serie. Danach wechselte er in die Formel Renault 2.0.

Außerdem ging Norris nach Neuseeland, um in der Toyota-Racing-Serie zu starten. Dort gewann er im Frühjahr 2016 den Titel gegen seinen ehemaligen Kart-Rivalen Jehan Daruvala. Es folgten Titel im Formel Renault Eurocup und in NEC-Meisterschaften, wo er für das Team von Josef Kaufmann startete. 2017 kehrte er zu Carlin in die Formel 3 zurück.

McLaren nimmt Norris unter Vertrag

Norris war zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Radar vieler großer Teams, doch schließlich nahm ihn McLaren für sein Nachwuchsprogramm unter Vertrag. Es war eine der ersten Amtshandlungen von Zak Brown, der damals als Geschäftsführer die Zügel bei McLaren in die Hand nahm. In seiner ersten Saison holte er neun Siege und schlug im Titelkampf erfahrene Piloten wie Joel Eriksson und Maximilian Günther. Zudem sicherte er sich den Rookie-Titel.

Der nächste Schritt war klar: die Formel 2, die 2018 mit neuen Chassis im Rahmenprogramm der Formel 1 startete. Carlin verließ Ende 2016 die damalige GP2-Serie, kehrte aber nur ein Jahr nach der Pause wieder zurück. Norris wurde an die Seite von Sergio Sette Camara gestellt, womit das britische Team über eine schlagkräftige Truppe verfügte.

So fuhr Norris 2018 wieder für Carlin und avancierte auf Anhieb zum Titelanwärter in der Formel 2. Auch die 24 Stunden von Daytona bestritt der Brite zusammen mit Fernando Alonso und Philip Hanson für das Langstreckenteam United Autosports von Brown. Norris sammelte fleißig Kilometer und war vor allem erfolgreich.

<strong>Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor</strong><br>
                Vor 30 Jahren, stirbt in Ayrton Senna eine Formel-1-Legende, ein Mythos. Am Todestag des Brasilianers wirft ran einen besonderen Blick auf einen besonderen Rennfahrer.
Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor
Vor 30 Jahren, stirbt in Ayrton Senna eine Formel-1-Legende, ein Mythos. Am Todestag des Brasilianers wirft ran einen besonderen Blick auf einen besonderen Rennfahrer.
© imago sportfotodienst
<strong>Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor</strong><br>
                Am 1. Mai 1994 verliert die Formel 1 ihre Inspiration, als Ayrton Senna stirbt. Ihre Seele. Ihr Leben. Das Rennwochenende in Imola verändert Vieles, aber auch Einiges zum Guten. Die Katastrophe baut sich damals über Tage auf.
Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor
Am 1. Mai 1994 verliert die Formel 1 ihre Inspiration, als Ayrton Senna stirbt. Ihre Seele. Ihr Leben. Das Rennwochenende in Imola verändert Vieles, aber auch Einiges zum Guten. Die Katastrophe baut sich damals über Tage auf.
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                <strong>Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor</strong><br>
                Am Freitag, dem 29. April 1994, zunächst der Horrorcrash von Rubens Barrichello im Training, den er fast verletzungsfrei überlebt. Damon Hill meint später: "Wir alle machten weiter mit dem Qualifying, denn wir hatten ja gesehen, dass unsere Autos stark wie Panzer sind. Man konnte vielleicht durchgeschüttelt werden, sich aber nicht verletzen."
Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor
Am Freitag, dem 29. April 1994, zunächst der Horrorcrash von Rubens Barrichello im Training, den er fast verletzungsfrei überlebt. Damon Hill meint später: "Wir alle machten weiter mit dem Qualifying, denn wir hatten ja gesehen, dass unsere Autos stark wie Panzer sind. Man konnte vielleicht durchgeschüttelt werden, sich aber nicht verletzen."
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<strong>Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor</strong><br>
                Nur einen Tag später, am 30. April, stirbt Roland Ratzenberger. Der Österreicher rast mit 314 km/h in eine Betonbegrenzung der Tosa-Kurve und erliegt seinen schweren Kopfverletzungen.&nbsp;Er, der Rookie, damals 58 Tage in der Formel 1, hat keine Chance.
Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor
Nur einen Tag später, am 30. April, stirbt Roland Ratzenberger. Der Österreicher rast mit 314 km/h in eine Betonbegrenzung der Tosa-Kurve und erliegt seinen schweren Kopfverletzungen. Er, der Rookie, damals 58 Tage in der Formel 1, hat keine Chance.
© imago sportfotodienst

                <strong>Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor</strong><br>
                Bei Senna sitzt der Schock tief, er weint. Formel-1-Chefarzt Sid Watkins fragt ihn: "Was willst du noch beweisen? Hör auf und lass uns angeln gehen." Senna wäre am liebsten gegangen, doch er bleibt. Wirklich fahren will er aber auch nicht.
Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor
Bei Senna sitzt der Schock tief, er weint. Formel-1-Chefarzt Sid Watkins fragt ihn: "Was willst du noch beweisen? Hör auf und lass uns angeln gehen." Senna wäre am liebsten gegangen, doch er bleibt. Wirklich fahren will er aber auch nicht.
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<strong>Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor</strong><br>
                Als ob es noch einen Warnschuss braucht, rast der Portugiese Pedro Lamy beim Start des Rennens im Lotus in den stehengebliebenen Benetton des Finnen J.J. Lehto. Umherfliegende Fahrzeugteile verletzen Zuschauer.
Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor
Als ob es noch einen Warnschuss braucht, rast der Portugiese Pedro Lamy beim Start des Rennens im Lotus in den stehengebliebenen Benetton des Finnen J.J. Lehto. Umherfliegende Fahrzeugteile verletzen Zuschauer.
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<strong>Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor</strong><br>
                Um 14.17 Uhr rast Senna nach sieben Runden in der berüchtigten Tamburello-Kurve in die Betonmauer. Die genaue Ursache ist bis heute unklar. Klar ist dafür: Die Formel 1 verliert einen ihrer Größten, wenn nicht den Größten. Mit nur 34 Jahren. Gerhard Berger fasst das damals in einem Satz zusammen, der die ganze Wucht beschreibt: "Es war, als wäre die Sonne vom Himmel gefallen." Im Unfall-Boliden findet man später eine Flagge Österreichs - diese wollte Senna nach der Ziellinie zu Ehren des tags zuvor verstorbenen Ratzenberger schwenken.
Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor
Um 14.17 Uhr rast Senna nach sieben Runden in der berüchtigten Tamburello-Kurve in die Betonmauer. Die genaue Ursache ist bis heute unklar. Klar ist dafür: Die Formel 1 verliert einen ihrer Größten, wenn nicht den Größten. Mit nur 34 Jahren. Gerhard Berger fasst das damals in einem Satz zusammen, der die ganze Wucht beschreibt: "Es war, als wäre die Sonne vom Himmel gefallen." Im Unfall-Boliden findet man später eine Flagge Österreichs - diese wollte Senna nach der Ziellinie zu Ehren des tags zuvor verstorbenen Ratzenberger schwenken.
© imago images / Motorsport Images

                <strong>Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor</strong><br>
                Doch was ist das Faszinierende an Ayrton Senna? Was begründet den Mythos, die Legende? Warum wird nach seinem Tod eine dreitägige Staatstrauer angeordnet? Warum säumen Millionen die Straßen Sao Paulos, als er seine letzte Reise antritt? Warum trifft sein Tod Fans und Formel 1 bis ins Mark, und das bis heute?
Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor
Doch was ist das Faszinierende an Ayrton Senna? Was begründet den Mythos, die Legende? Warum wird nach seinem Tod eine dreitägige Staatstrauer angeordnet? Warum säumen Millionen die Straßen Sao Paulos, als er seine letzte Reise antritt? Warum trifft sein Tod Fans und Formel 1 bis ins Mark, und das bis heute?
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                <strong>Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor</strong><br>
                Ayrton Senna ist anders. Klar, ein Ausnahmetalent, gesegnet mit einem unbeschreiblichen Können. Das zeigt er von Anfang an. Berührungsängste? Kennt der Brasilianer nicht. Stattdessen ist er mit einem unbändigen Ehrgeiz ausgestattet.
Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor
Ayrton Senna ist anders. Klar, ein Ausnahmetalent, gesegnet mit einem unbeschreiblichen Können. Das zeigt er von Anfang an. Berührungsängste? Kennt der Brasilianer nicht. Stattdessen ist er mit einem unbändigen Ehrgeiz ausgestattet.
© imago/Sven Simon

                <strong>Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor</strong><br>
                Doch das sind viele. Bei Senna ist es mehr, viel mehr. Sein Charisma, ob nun auf der Strecke, oder abseits, mit dem er die Menschen in seinen Bann zieht und um den Finger wickeln kann.
Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor
Doch das sind viele. Bei Senna ist es mehr, viel mehr. Sein Charisma, ob nun auf der Strecke, oder abseits, mit dem er die Menschen in seinen Bann zieht und um den Finger wickeln kann.
© imago images / WEREK

                <strong>Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor</strong><br>
                Diese Aura, die man hat oder eben nicht. Energie, ein kindlicher Enthusiasmus. Der Physiotherapeut Josef Leberer sagt über seinen Freund Senna, er sei ein "herausragender Sportler" und ein "einfühlsamer Mensch" gewesen.
Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor
Diese Aura, die man hat oder eben nicht. Energie, ein kindlicher Enthusiasmus. Der Physiotherapeut Josef Leberer sagt über seinen Freund Senna, er sei ein "herausragender Sportler" und ein "einfühlsamer Mensch" gewesen.
© imago sportfotodienst

                <strong>Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor</strong><br>
                Dazu kommt sein Temperament, diese Rücksichtslosigkeit auf der Strecke, zum Beispiel bei der legendären Rivalität mit dem Franzosen Alain Prost. Es ist die bis heute wohl größte Rivalität zweier Formel-1-Fahrer.
Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor
Dazu kommt sein Temperament, diese Rücksichtslosigkeit auf der Strecke, zum Beispiel bei der legendären Rivalität mit dem Franzosen Alain Prost. Es ist die bis heute wohl größte Rivalität zweier Formel-1-Fahrer.
© imago/Crash Media Group

                <strong>Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor</strong><br>
                Bei der Fußball-WM 1994 in den USA kurz nach nach dessen Tod erweist die brasilianische Nationalmannschaft Senna auf ihre Weise die letzte Ehre, mit dem Plakat: "Senna ... wir haben gemeinsam beschleunigt. Das Tetra (Vier; damit ist der vierte WM-Titel Brasiliens gemeint, Anm. d. Red.) ist unser!"
Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor
Bei der Fußball-WM 1994 in den USA kurz nach nach dessen Tod erweist die brasilianische Nationalmannschaft Senna auf ihre Weise die letzte Ehre, mit dem Plakat: "Senna ... wir haben gemeinsam beschleunigt. Das Tetra (Vier; damit ist der vierte WM-Titel Brasiliens gemeint, Anm. d. Red.) ist unser!"
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                <strong>Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor</strong><br>
                Was ihn ebenfalls auszeichnet: Ein fanatischer Gerechtigkeitssinn. Ein geradliniger Mensch, der dazu auch sensibel ist, tiefgläubig. Viele Freunde hat er durch seine Charaktereigenschaften - vor allem wegen seines fast schon krankhaften Ehrgeizes - im Fahrerlager aber nicht. Mit Michael Schumacher, der sich damals anschickt, sein Thronfolger zu werden, legt er sich offen an.
Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor
Was ihn ebenfalls auszeichnet: Ein fanatischer Gerechtigkeitssinn. Ein geradliniger Mensch, der dazu auch sensibel ist, tiefgläubig. Viele Freunde hat er durch seine Charaktereigenschaften - vor allem wegen seines fast schon krankhaften Ehrgeizes - im Fahrerlager aber nicht. Mit Michael Schumacher, der sich damals anschickt, sein Thronfolger zu werden, legt er sich offen an.
© imago images / Motorsport Images
<strong>Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor</strong><br>
                Leberer: "Ayrton war ein intensiver, ein charismatischer Mensch. Er hielt sich für den besten Fahrer, wollte maximalen Erfolg. Manchen erschien er arrogant und unbelehrbar, auch weil er auf der Strecke, wenn es die Situation erforderte, riskante Manöver durchführte." Für diese ausgeprägte Risikobereitschaft hätten ihn aber viele bewundert. "Auch die Frauen", so Leberer.
Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor
Leberer: "Ayrton war ein intensiver, ein charismatischer Mensch. Er hielt sich für den besten Fahrer, wollte maximalen Erfolg. Manchen erschien er arrogant und unbelehrbar, auch weil er auf der Strecke, wenn es die Situation erforderte, riskante Manöver durchführte." Für diese ausgeprägte Risikobereitschaft hätten ihn aber viele bewundert. "Auch die Frauen", so Leberer.
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                <strong>Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor</strong><br>
                In seiner Heimat ist er immer noch der ewige Held, wird wie damals verehrt. Er war einer, der immer für sein Brasilien gekämpft hat. Für Kinder und Jugendliche aus ärmsten Verhältnissen. Seine Schwester Viviane führt mit seiner Stiftung sein Erbe fort. Die heutigen Sicherheitsstandards sind eine Folge seines Unfalls, die Formel 1 hat sich in dieser Hinsicht stark verbessert.
Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor
In seiner Heimat ist er immer noch der ewige Held, wird wie damals verehrt. Er war einer, der immer für sein Brasilien gekämpft hat. Für Kinder und Jugendliche aus ärmsten Verhältnissen. Seine Schwester Viviane führt mit seiner Stiftung sein Erbe fort. Die heutigen Sicherheitsstandards sind eine Folge seines Unfalls, die Formel 1 hat sich in dieser Hinsicht stark verbessert.
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                <strong>Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor</strong><br>
                Ayrton Senna wird dreimal Weltmeister (1988, 1990 und 1991), er fährt 161 Rennen in der Königsklasse, von denen er 41 gewinnt. Unvergessen ist er bis heute.
Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor
Ayrton Senna wird dreimal Weltmeister (1988, 1990 und 1991), er fährt 161 Rennen in der Königsklasse, von denen er 41 gewinnt. Unvergessen ist er bis heute.
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<strong>Ayrton Senna: Als die Formel 1 ihre Seele verlor</strong><br>
                Vor 30 Jahren, stirbt in Ayrton Senna eine Formel-1-Legende, ein Mythos. Am Todestag des Brasilianers wirft ran einen besonderen Blick auf einen besonderen Rennfahrer.
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                Am 1. Mai 1994 verliert die Formel 1 ihre Inspiration, als Ayrton Senna stirbt. Ihre Seele. Ihr Leben. Das Rennwochenende in Imola verändert Vieles, aber auch Einiges zum Guten. Die Katastrophe baut sich damals über Tage auf.

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                Am Freitag, dem 29. April 1994, zunächst der Horrorcrash von Rubens Barrichello im Training, den er fast verletzungsfrei überlebt. Damon Hill meint später: "Wir alle machten weiter mit dem Qualifying, denn wir hatten ja gesehen, dass unsere Autos stark wie Panzer sind. Man konnte vielleicht durchgeschüttelt werden, sich aber nicht verletzen."
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                Nur einen Tag später, am 30. April, stirbt Roland Ratzenberger. Der Österreicher rast mit 314 km/h in eine Betonbegrenzung der Tosa-Kurve und erliegt seinen schweren Kopfverletzungen.&nbsp;Er, der Rookie, damals 58 Tage in der Formel 1, hat keine Chance.

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                Bei Senna sitzt der Schock tief, er weint. Formel-1-Chefarzt Sid Watkins fragt ihn: "Was willst du noch beweisen? Hör auf und lass uns angeln gehen." Senna wäre am liebsten gegangen, doch er bleibt. Wirklich fahren will er aber auch nicht.
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                Als ob es noch einen Warnschuss braucht, rast der Portugiese Pedro Lamy beim Start des Rennens im Lotus in den stehengebliebenen Benetton des Finnen J.J. Lehto. Umherfliegende Fahrzeugteile verletzen Zuschauer.
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                Um 14.17 Uhr rast Senna nach sieben Runden in der berüchtigten Tamburello-Kurve in die Betonmauer. Die genaue Ursache ist bis heute unklar. Klar ist dafür: Die Formel 1 verliert einen ihrer Größten, wenn nicht den Größten. Mit nur 34 Jahren. Gerhard Berger fasst das damals in einem Satz zusammen, der die ganze Wucht beschreibt: "Es war, als wäre die Sonne vom Himmel gefallen." Im Unfall-Boliden findet man später eine Flagge Österreichs - diese wollte Senna nach der Ziellinie zu Ehren des tags zuvor verstorbenen Ratzenberger schwenken.

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                Doch was ist das Faszinierende an Ayrton Senna? Was begründet den Mythos, die Legende? Warum wird nach seinem Tod eine dreitägige Staatstrauer angeordnet? Warum säumen Millionen die Straßen Sao Paulos, als er seine letzte Reise antritt? Warum trifft sein Tod Fans und Formel 1 bis ins Mark, und das bis heute?

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                Ayrton Senna ist anders. Klar, ein Ausnahmetalent, gesegnet mit einem unbeschreiblichen Können. Das zeigt er von Anfang an. Berührungsängste? Kennt der Brasilianer nicht. Stattdessen ist er mit einem unbändigen Ehrgeiz ausgestattet.

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                Doch das sind viele. Bei Senna ist es mehr, viel mehr. Sein Charisma, ob nun auf der Strecke, oder abseits, mit dem er die Menschen in seinen Bann zieht und um den Finger wickeln kann.

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                Diese Aura, die man hat oder eben nicht. Energie, ein kindlicher Enthusiasmus. Der Physiotherapeut Josef Leberer sagt über seinen Freund Senna, er sei ein "herausragender Sportler" und ein "einfühlsamer Mensch" gewesen.

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                Dazu kommt sein Temperament, diese Rücksichtslosigkeit auf der Strecke, zum Beispiel bei der legendären Rivalität mit dem Franzosen Alain Prost. Es ist die bis heute wohl größte Rivalität zweier Formel-1-Fahrer.

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                Bei der Fußball-WM 1994 in den USA kurz nach nach dessen Tod erweist die brasilianische Nationalmannschaft Senna auf ihre Weise die letzte Ehre, mit dem Plakat: "Senna ... wir haben gemeinsam beschleunigt. Das Tetra (Vier; damit ist der vierte WM-Titel Brasiliens gemeint, Anm. d. Red.) ist unser!"

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                Was ihn ebenfalls auszeichnet: Ein fanatischer Gerechtigkeitssinn. Ein geradliniger Mensch, der dazu auch sensibel ist, tiefgläubig. Viele Freunde hat er durch seine Charaktereigenschaften - vor allem wegen seines fast schon krankhaften Ehrgeizes - im Fahrerlager aber nicht. Mit Michael Schumacher, der sich damals anschickt, sein Thronfolger zu werden, legt er sich offen an.
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                Leberer: "Ayrton war ein intensiver, ein charismatischer Mensch. Er hielt sich für den besten Fahrer, wollte maximalen Erfolg. Manchen erschien er arrogant und unbelehrbar, auch weil er auf der Strecke, wenn es die Situation erforderte, riskante Manöver durchführte." Für diese ausgeprägte Risikobereitschaft hätten ihn aber viele bewundert. "Auch die Frauen", so Leberer.

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                In seiner Heimat ist er immer noch der ewige Held, wird wie damals verehrt. Er war einer, der immer für sein Brasilien gekämpft hat. Für Kinder und Jugendliche aus ärmsten Verhältnissen. Seine Schwester Viviane führt mit seiner Stiftung sein Erbe fort. Die heutigen Sicherheitsstandards sind eine Folge seines Unfalls, die Formel 1 hat sich in dieser Hinsicht stark verbessert.

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                Ayrton Senna wird dreimal Weltmeister (1988, 1990 und 1991), er fährt 161 Rennen in der Königsklasse, von denen er 41 gewinnt. Unvergessen ist er bis heute.

2018 war eine großartige Formel-2-Saison mit spannenden Kämpfen und einer hohen Leistungsdichte aufgrund der vielen Talente im Feld. Norris siegte beim Auftakt in Bahrain. Aber auch ART-Pilot George Russell und Alex Albon, der für DAMS an den Start ging und sich mit guten Leistungen das Cockpit für die gesamte Saison sicherte, waren dabei.

Der Sieg in Bahrain in der Formel 2 sollte bis Miami der letzte bleiben. Dennoch überzeugte Norris durch Konstanz und blieb ein Titelkandidat. Beim Finale in Yas Marina war er jedoch chancenlos, da ihm ein Reifenschaden im Regenrennen von Sotschi zuvor einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte.

Champion wurde der heute für Mercedes fahrende Russell, Albon schied nach einem Startunfall mit abgewürgten Auto aus. Die Formel-2-Autos hatten 2018 Probleme mit der Kupplung, weshalb es immer wieder zu solchen Zwischenfällen kam. Norris überzeugte dennoch in der Formel 2 und bekam deshalb von McLaren die Chance, 2018 erste Freie Trainings in der Formel 1 zu fahren.

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Mit 19 Jahren in die Formel 1

2019 dann der große Aufstieg: Mit gerade einmal 19 Jahren bekam er ein Cockpit in der Königsklasse und ersetzte Stoffel Vandoorne. Seither ist Norris aus der Formel 1 nicht mehr wegzudenken. 2019 fuhr er an der Seite von Sainz, der wiederum Nachfolger von Fernando Alonso war. Die beiden wurden schnell gute Freunde und sorgten für legendäre und unterhaltsame Momente in den sozialen Medien.

Sein erstes Formel-1-Rennen bestritt Norris im australischen Albert Park. In Melbourne qualifizierte er sich als Achter und wurde im Rennen Zwölfter. Seine ersten WM-Punkte holte er als Sechster in Bahrain. In seiner ersten Saison sammelte er insgesamt 49 Punkte, profitierte dabei aber auch von den Fortschritten, die McLaren am Auto gemacht hatte. Sainz sammelte etwa doppelt so viele Punkte wie Norris.

Dann kam die Coronavirus-Pandemie, doch Norris konnte diese schwierige Situation gut meistern. Auf dem Red Bull Ring in Österreich holte er seinen ersten Podestplatz, doch im direkten Duell musste er sich erneut Sainz geschlagen geben, der acht Punkte mehr auf dem Konto hatte als der Brite. Sainz wechselte für die Saison 2021 zu Ferrari.

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McLaren-Durststrecke

Norris' neuer Teamkollege wurde Daniel Ricciardo, der 2021 zu den Topiloten der Formel 1 zählte. Doch Norris schlug den ehemaligen Red-Bull-Piloten und holte vier der fünf Podestplätze für McLaren in dieser Saison. Eines davon tat richtig weh: In Italien gerieten Max Verstappen und Lewis Hamilton aneinander, wodurch Ricciardo die Führung übernahm. Dahinter musste Norris den Prellbock spielen, um McLarens ersten Doppelsieg seit 2010 einzufahren.

Doch die nächste Siegchance ließ nicht lange auf sich warten. In Sotschi holte Norris seine erste Poleposition, doch Sainz übernahm beim Start die Führung. Norris übernahm in Runde 13 wieder Platz eins und führte das Rennen an. Er hielt Hamilton hinter sich, bis es zu regnen begann.

Hamilton kam an die Box und wechselte auf Intermediates, während Norris, der mit einem kurzen Regenschauer rechnete, auf Slicks draußen blieb. Die falsche Entscheidung, denn Hamilton war auf seinen Reifen deutlich schneller. Schließlich geriet Norris auf seinen Slicks in Aquaplaning und drehte sich. Der Traum vom ersten Formel-1-Sieg in Russland war damit geplatzt.

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Langfristig an McLaren gebunden

Norris unterschrieb einen langfristigen Vertrag bei McLaren, doch das Team hatte in der Saison 2022 massive Probleme mit der Einführung der Ground-Effect-Autos. Nur einmal, in Imola, fuhr er in die Top 3. Die Saison 2023 verlief noch bescheidener: Norris sammelte in den ersten acht Rennen nur zwölf Punkte. Doch dann wurde das Auto verbessert und er fuhr insgesamt sieben Mal auf das Podium. Allerdings musste er mit ansehen, wie sein neuer Teamkollege Oscar Piastri den Sprint in Katar gewann.

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Damit sind wir bei der Saison 2024 angelangt, in der Norris den besten Saisonstart seiner Karriere hinlegte. Drei Podestplätze und der Sieg in Miami machen ihn zum Top-Fahrer der Formel 1. In China wurde er Zweiter, womit er vor Miami den Rekord für die meisten Podestplätze ohne Rennsieg ausbaute. Dieser Rekord geht nun wieder an Nick Heidfeld, der 13 Mal auf dem Podium stand, ohne ein Formel-1-Rennen gewonnen zu haben.

Doch wer verbirgt sich hinter dem Namen Norris? Er selbst ist bescheiden und spielt auch gute Leistungen immer herunter. So wirkt er wie ein Pessimist, der auf die eigenen Schwächen hinweist, statt sich selbst zu beweihräuchern. Daraus zieht Norris seine Motivation und seinen Willen, sich ständig zu verbessern.

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Pessimist oder nur bescheiden?

"Ich habe meine Momente, in denen ich glücklich bin mit dem, was ich tue", sagt er. "Ich bin einfach nicht zufrieden, wenn ich mein Potenzial nicht ausschöpfe. "Dieser Sieg zeigt, wozu ich fähig bin. Ich denke, ich habe das ganze Jahr über einen guten Job gemacht. Ich habe hart gearbeitet und viele meiner Schwächen ausgemerzt."

"Ich werde dieser Typ bleiben, das wird sich nicht ändern", stellt er klar. "Das funktioniert für mich und das ist meine Einstellung. Jeder hat seine eigene Art, wie er mit sich selbst umgeht und wie er einen Tag angeht. Ich mache mich selbst runter, weil es für mich funktioniert und ich damit klarkomme."

"Niemand muss damit glücklich sein und niemand muss damit einverstanden sein. Es ist das Beste für mich und das, was am besten funktioniert. Es ist das, was mich ausmacht und was mich am besten weiterbringt. Es gibt Tage, da ist das Glas halb voll und ich kann glücklich und stolz auf mich sein. Solche Tage hat jeder und sollte sie auch haben. Aber anstatt mich zum besten Fahrer zu erklären, bleibe ich bei meinem Ansatz."

Norris auch abseits der F1 umtriebig

Auch abseits der Formel 1 ist Norris aktiv. Er gründete Quadrant, ein Unternehmen, das sich auf Racing, Gaming, Bekleidung und Content konzentriert. Verschiedene Streamer sind involviert und auch der Youtuber Will Lenney hat in das Unternehmen investiert. Das Unternehmen ist im Bereich E-Sports aktiv und verkauft Kleidung. Es soll aber auch ein Sponsorenprogramm für Sportler aufgebaut werden.

Als Streamer kommt Norris seinen Fans sehr nahe. Er ist auf Twitch aktiv und steht dort in direktem Kontakt mit seinen Zuschauern. Darüber hinaus engagiert sich Norris sozial und spendet sein Geld an die Organisation Minds, die sich mit der Zeit nach COVID beschäftigt und sich für psychische Gesundheit einsetzt.

Er spielt auch Golf und hat bereits an Pro-Am-Turnieren teilgenommen. Eines davon war der Netflix-Cup, der 2023 im Vorfeld des Grand Prix von Las Vegas ausgetragen wurde. In der Formel 1 ist der Brite an McLaren gebunden, sein Vertrag läuft noch bis 2027. Red Bull hat immer wieder die Fühler nach Norris ausgestreckt, doch bisher blieb er seinem Team treu. McLaren wird noch bis 2030 mit Mercedes-Power fahren - und damit ab 2026 auch mit der neuen Motorengeneration.

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