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Formel 1

Formel 1 - Ralf Schumacher kritisiert Lewis Hamilton: "Er ist nicht mehr bereit, sich zu öffnen"

  • Veröffentlicht: 01.01.2026
  • 15:22 Uhr
  • ran.de
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© ZUMA Press Wire

Lewis Hamilton hat eine desaströse erste Saison bei Ferrari erlebt. Ralf Schumacher zeigt Verständnis, kritisiert den siebenmaligen Weltmeister aber auch.

Für Lewis Hamilton war die Saison 2025 in der Formel 1 eine einzige Qual. Rund zehn Monate lang hat er versucht, sich im Ferrari zurechtzufinden, in einen Rhythmus zu kommen, in einen Flow. Oder zumindest in einen ähnlichen Status, um gute Ergebnisse einzufahren.

Davon war Hamilton weit entfernt.

Teilweise wurde es desaströser, je länger die Saison dauerte. 156 Punkte hatte er auf dem Konto und wurde damit WM-Sechster, er blieb dabei aber 86 Zähler hinter Charles Leclerc, der als Teamkollege der direkte Maßstab ist.

Keine Frage: Ferrari hatte Probleme, konnte im Normalfall nicht um Siege mitfahren. Doch was Hamilton in seiner ersten Saison für die Scuderia zeigte, war eines siebenmaligen Champions oft nicht würdig. Auf der Zielgeraden der Saison schied er zum Beispiel im Qualifying reihenweise in Q1 aus, in den Grand Prix blieb er komplett ohne Podiumsplatz.

Womit er auffiel: mit vielen negativen Kommentaren, mit wenig bis gar keinen Optimismus. "Sky"-Experte Ralf Schumacher hat genau das "enttäuscht" – "der Umgang mit seinen Problemen. Dieses Hin-und-Her, dieses Resignieren. Von jemandem mit seinem Status erwarte ich mehr", sagte Schumacher bei "Sport1" und riet ihm zu "ein bisschen mehr Selbstreflexion".

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Schumacher: "Früher hätten Wintertests geholfen"

Schumacher zeigt zum Teil Verständnis für die Probleme. "Es gibt keine Tests mehr. Früher hätten Wintertests geholfen", betonte er.

Gleichzeitig verrät er, dass man hinter den Kulissen höre, Hamilton möge keine Simulatoren. "Und er sucht immer noch das Fahrgefühl von früher. Das zeigt mir: Es ist nicht nur das Alter, sondern auch der Kopf. Er ist nicht mehr bereit, sich zu öffnen." Schumacher kennt das selbst, wie er einräumt, allerdings "auf anderem Niveau".

Die Chance, dass sich Hamilton 2026 mehr auf das neue Auto und das neue Paket einlässt, hält Schumacher "für gering. Das Auto wird nervöser, Leclerc kann damit umgehen, Hamilton braucht Sicherheit im Heck." Dass Hamilton nie der große Setup-Arbeiter war, "kann man nicht von heute auf morgen ändern. Das ist eine Schwäche".

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Lewis Hamilton: Probleme mit Renningenieur?

Was man hingegen ändern kann, ist das Verhältnis zum eignen Ingenieur. "Grundsätzlich finde ich: Er und sein Ingenieur sollten mal gemeinsam Urlaub machen. Die Chemie passt nicht. Das ist ein riesiger Nachteil." Die Gerüchte, dass es zwischen Hamilton und seinem Renningenieur Riccardo Adami nicht passt, zogen sich durch die gesamte Saison.

Zuletzt gab es sogar Spekulationen, dass Adami seinen Posten räumen muss. Dazu soll es aber nicht kommen, beide wollen nach einem klärenden Gespräch wohl auch 2026 zusammenarbeiten.

Auf die Frage, ob Hamilton immer noch auf einer Stufe mit (Michael) Schumacher, Senna, Verstappen stehe, betonte Schumacher, die Erfolge sprächen grundsätzlich für ihn. "Aber ja: Er hatte ein dominantes Auto, war aber seinen Teamkollegen gegenüber nicht so überlegen. Trotzdem: Ich wäre mit seiner Bilanz mehr als zufrieden."

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