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Motorsport Formel 1

Formel-1-Comeback von Sebastian Vettel? "Kann es nicht ausschließen"

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"Ich glaube, für ihn ist die Fahrersituation noch nicht abgeschlossen", sagte Helmut Marko erst kürzlich bei "ServusTV" über Sebastian Vettel. Und nun macht auch der Deutsche selbst seinen Fans Hoffnung, ihn irgendwann doch noch einmal in der Formel 1 zu sehen.

Auf die konkrete Frage, ob er noch einmal zurückkehren werde, antwortet der viermalige Weltmeister im Gespräch mit Sky: "Ich kann nicht nein sagen, weil man es nicht weiß. Ich kann es nicht ausschließen, aber es würde natürlich stark vom Zeitpunkt abhängen."

Vettel erinnert daran, dass er inzwischen bereits 36 sei und daher "nicht endlos" Zeit für ein Comeback habe. In zehn Jahren müsse er es auch nicht mehr versuchen.

"Es würde auf die Herausforderung, die Situation und was auch immer ankommen", erklärt Vettel.

"Aber aktuell ist es nicht in meinem Kopf", stellt der Deutsche in diesem Zusammenhang auch klar. Heißt: Ein Comeback ist in Zukunft zwar möglich, momentan verfolgt Vettel, der erst Ende 2022 zurückgetreten ist, aber keine konkreten Pläne in dieser Hinsicht.

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Vettel: Situation für Mick Schumacher "schwer"

Damit wird Nico Hülkenberg vorläufig der einzige deutsche Fahrer in der Königsklasse bleiben. Denn zwar hofft Vettel, dass Mick Schumacher den Weg zurück in die Formel 1 noch einmal schafft. "Die Situation ist schwer im Moment", weiß allerdings auch er.

"Es gibt vielleicht noch ein einziges Cockpit und im Moment ist es nicht so einfach oder eher schwierig, da noch reinzukommen und reinzurutschen", so Vettel. Denn realistischerweise wäre für Schumacher nur noch das zweite Williams-Cockpit neben Alexander Albon frei.

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Zwar hat auch AlphaTauri noch keine Piloten für 2024 bestätigt, doch es ist kein Geheimnis, dass Red Bull kein Interesse an Schumacher hat. "Ich glaube, es ist wichtig, dass es nächstes Jahr in gewisser Weise für ihn weitergeht, und dass er weiter an der zweiten Chance arbeitet", so Vettel.

"Irgendeine Möglichkeit gibt es immer", hofft er für seinen Freund und erklärt, es sei "aus deutscher Sicht [...] unabdingbar", dass Schumacher noch eine Chance bekomme, denn: "Er ist nicht nur das größte junge Talent, sondern im Moment sogar vielleicht das einzige."

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Formel-1-Rennen "zu teuer" für Deutschland

Einen Grand Prix gibt es in Deutschland derweil schon seit 2020 nicht mehr. Damals fuhr die Königsklasse auf dem Nürburgring zum bis heute letzten Mal auf deutschem Boden. Vettel erklärt, die Formel 1 sei einfach "zu teuer" für die Rennstrecken in Deutschland geworden.

Weltweit sei die Königsklasse in den vergangenen Jahren "populärer geworden", so Vettel. Doch das führte eben auch dazu, dass die Gebühren für einen Grand Prix immer höher wurden. "Vielleicht ist Deutschland in der Hinsicht ein bisschen zu realistisch", so Vettel.

"Deutschland braucht einen Formel-1-Grand-Prix", findet Ex-Formel-1-Pilot Gerhard Berger in diesem Zusammenhang. Der Österreicher erinnert daran, dass Deutschland historisch immer "eine große Rolle im Motorsport gespielt" habe.

Eine Veranstaltung wie das jüngste Red-Bull-Event auf der Nürburgring-Nordschleife, bei dem auch Vettel auf die Strecke ging, zeige, "dass die Leute in ihrer Freizeit Motorsport wollen", so Berger. Dafür brauche es allerdings auch Unterstützung von oben.

"Diese Unterstützung muss schon ganz unten an der Basis im Kartsport beginnen. Und da ist ein bisschen Aufholbedarf in Deutschland", so der Österreicher. Ein Zugpferd wie Sebastian Vettel würde da zumindest nicht schaden ...

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