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Hilfreich für Mick Schumacher?

Formel 1 - Marc Surer: "Briatore verdankt Michael Schumacher sehr viel"

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Flavio Briatore ist zurück in der Formel 1. Kann dessen frühere Verbundenheit mit Michael Schumacher dessen Sohn Mick helfen?

Mick Schumacher, das ist bekannt, wittert seine besten Chancen auf ein Formel-1-Comeback 2025 bei Alpine. Also bei jenem Team, bei dem jetzt Flavio Briatore als Berater engagiert wurde. Briatore, Benetton (Alpine) und Schumacher, da klingelt bei vielen was. Und viele deutsche Fans fragen sich jetzt: Kommt es, 30 Jahre nach Michaels erstem Titel, mit Mick zur Neuauflage der alten Allianz?

Briatore mache "die Chancen für Mick sicher nicht schlechter", denn: "Er verdankt einem Michael Schumacher ja sehr viel", sagt Formel-1-Experte Marc Surer in einem Interview auf dem YouTube-Kanal von "Formel1.de", das am Samstag nach dem Qualifying zum Grand Prix von Spanien 2024 aufgezeichnet wurde.

Zur Erinnerung: Nach Michael Schumachers Blitzdebüt in Spa 1991 wechselte er schon für das nächste Rennen in Monza zu Benetton, dem Vorläufer des heutigen Alpine-Teams. Teamchef dort: Flavio Briatore. Schumacher gewann 1992 seinen ersten Grand Prix und wurde 1994 und 1995 auf Benetton Weltmeister.

Schumacher habe das Team "damals nach oben gebracht. Deswegen wird Briatore der Name Schumacher sicherlich positiv in Erinnerung geblieben sein", meint Surer. "Ob es dann wirklich hilft, ist schwer abzuschätzen. Ein Briatore, der jetzt so lang weg ist von der ganzen Geschichte, wie der jetzt entscheidet? Ich weiß es nicht. Aber ein Nachteil ist es für Mick sicher nicht."

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  • Warum das F1-Comeback von Briatore so kontrovers ist

Briatore hat bei Amtsantritt schon signalisiert, dass er Pierre Gasly gern behalten würde. Dem Franzosen liegt angeblich ein Angebot auf Vertragsverlängerung vor. Für das zweite Cockpit gibt es mehrere Kandidaten. Darunter auch Alpine-Testfahrer Jack Doohan und eben Mick Schumacher, der für Alpine gerade die 24 Stunden von Le Mans bestritten hat.

Es sei früher "immer die Stärke von Briatore" gewesen, die richtigen Leute an die richtigen Schalthebel zu setzen. Er selbst war bekanntlich nie ein großer Formel-1-Fachmann. "Aber ob er das nach 15 Jahren Ruhestand noch kann, möchte ich anzweifeln", sagt Surer. "Er war 15 Jahre weg. Wenn er 15 Jahre nicht mehr im Business drin ist, kennt er die richtigen Leute dann noch?"

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