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Rugby-WM: Vor Viertelfinals - Das ist Jan Lüdekes Dream Team der Gruppenphase

  • Aktualisiert: 15.10.2023
  • 11:46 Uhr
  • Jan Lüdeke
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Die Gruppenphase der Rugby-WM ist durch. Die Viertelfinals stehen an. Doch wer hat bisher so richtig geliefert? ran formt das Dream Team der Gruppenphase.

Von Jan Lüdeke

Das hat es noch nie gegeben: Alle vier Gruppensieger der WM-Vorrunde kommen aus Europa.

Wie sieht es nach den fünf Spieltagen mit den besten Spielern aus? Dominiert hier auch die Nordhemisphäre?

Alle Viertelfinals der Rugby-WM live auf ProSieben MAXX, Joyn, ran.de und in der ran-App

Die Antwort heißt ganz klar: Ja! 14 der 23 Akteure, die den besten Eindruck auf ihren Positionen hinterlassen haben, spielen für europäische Nationen.

Das ist das Dream Team von Jan Lüdeke.

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Erste Reihe

Andrew Porter hat mit Irland beeindruckt, er hat im Spitzenspiel gegen Südafrika 75 Minuten gespielt – und das auf einer so kraftraubenden Position. Unglaublich! Auf die andere Seite würde ich 150-Kilo-Koloss Ben Tameifuna aus Tonga stellen. Früher wegen seines Gewichts oft in der Kritik hat er sich diesmal in Höchstform gezeigt und war ein phänomenaler Kapitän für Tonga.

Ersatz für die beiden auf der Bank sind die beiden Fidschianer Eroni Mawi und Mesake Doge, die gezeigt haben: Fidschi kann mittlerweile auch Weltklasse-Spieler auf der Ersten Reihe. Die beiden besten Hakler waren für mich der australische Kapitän Dave Porecki trotz des historischen Scheiterns seines Teams und der Franzose Peato Mauvaka, der den Ausfall von Julien Marchand mehr als nur kompensiert hat.

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Zweite Reihe

Wales hat seine alte Tugend wiedergefunden. Nur wenige Mannschaften verteidigen so hart, konsequent und leidenschaftlich. Daran hat der 2,03-Meter-Hüne Will Rowlands entscheidenden Anteil. Kaum jemand weint bei seinen Leistungen noch Rekordnationalspieler Alun Wyn Jones nach.

Wirklich überraschend waren die Aktionen von Theo McFarland. Der Typ hat vor vier Jahren noch fürs samoanische Basketball-Nationalteam gespielt und ist ein echter Spätzünder. Mit 27 hat er aber noch ein paar Jährchen Rugby vor sich. Und das ist gut so. Auf der Bank: Tadgh Beirne, der Zweite wie Dritte Reihe spielen kann und als Balldieb im irischen Team zu den Stützen gehört.

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Rugby-WM: Das sind die bisherigen Sieger
Seit dem 8. September läuft die Rugby-WM 2023 (live auf ProSieben MAXX und ran.de). ran zeigt die bisherigen Titelträger der Rugby-WM-Geschichte, die 1987 mit der ersten Endrunde begann.
© 2019 Getty Images
<strong>Neuseeland 1987</strong><br>
                Gastgeber: Australien/Neuseeland; Finale: Neuseeland - Frankreich 29:9
Neuseeland 1987
Gastgeber: Australien/Neuseeland; Finale: Neuseeland - Frankreich 29:9
© imago/Colorsport
<strong>Australien 1991</strong><br>
                Gastgeber: England; Finale: Australien - England 12:6
Australien 1991
Gastgeber: England; Finale: Australien - England 12:6
© 2007 Getty Images
<strong>Südafrika 1995</strong><br>
                Gastgeber: Südafrika; Finale: Südafrika - Neuseeland 15:12 n.V.&nbsp;
Südafrika 1995
Gastgeber: Südafrika; Finale: Südafrika - Neuseeland 15:12 n.V. 
© 2018 Getty Images
<strong>Australien 1999</strong><br>
                Gastgeber: Wales; Finale: Australien - Frankreich 35:12
Australien 1999
Gastgeber: Wales; Finale: Australien - Frankreich 35:12
© 1999 Getty Images
<strong>England 2003</strong><br>
                Gastgeber: Australien; Finale: England - Australien 20:17 n.V.
England 2003
Gastgeber: Australien; Finale: England - Australien 20:17 n.V.
© 2003 Getty Images
<strong>Südafrika 2007</strong><br>
                Gastgeber: Frankreich; Finale: Südafrika - England 15:6
Südafrika 2007
Gastgeber: Frankreich; Finale: Südafrika - England 15:6
© 2007 Getty Images
<strong>Neuseeland 2011</strong><br>
                Gastgeber: Neuseeland; Finale: Neuseeland - Frankreich 8:7
Neuseeland 2011
Gastgeber: Neuseeland; Finale: Neuseeland - Frankreich 8:7
© 2011 Getty Images
<strong>Neuseeland 2015</strong><br>
                Gastgeber: England; Finale: Neuseeland - Australien 34:17
Neuseeland 2015
Gastgeber: England; Finale: Neuseeland - Australien 34:17
© 2015 Getty Images
<strong>Südafrika 2019</strong><br>Gastgeber: Japan; Finale: Südafrika - England 32:12
Südafrika 2019
Gastgeber: Japan; Finale: Südafrika - England 32:12
© 2019 Getty Images
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<strong>Neuseeland 1987</strong><br>
                Gastgeber: Australien/Neuseeland; Finale: Neuseeland - Frankreich 29:9
<strong>Australien 1991</strong><br>
                Gastgeber: England; Finale: Australien - England 12:6
<strong>Südafrika 1995</strong><br>
                Gastgeber: Südafrika; Finale: Südafrika - Neuseeland 15:12 n.V.&nbsp;
<strong>Australien 1999</strong><br>
                Gastgeber: Wales; Finale: Australien - Frankreich 35:12
<strong>England 2003</strong><br>
                Gastgeber: Australien; Finale: England - Australien 20:17 n.V.
<strong>Südafrika 2007</strong><br>
                Gastgeber: Frankreich; Finale: Südafrika - England 15:6
<strong>Neuseeland 2011</strong><br>
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<strong>Neuseeland 2015</strong><br>
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<strong>Südafrika 2019</strong><br>Gastgeber: Japan; Finale: Südafrika - England 32:12
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Dritte Reihe

Müssten hier nicht eigentlich Namen wie Caelan Doris (Irland) oder Greg Aldritt (Frankreich) stehen? Beide haben sensationelle Gruppenspiele geliefert, aber andere Spieler, die weniger Experten auf dem Schirm hatten, haben ebenfalls geliefert.

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Jac Morgan hat sich als neuer Kapitän von Wales in Windeseile zum Kopf der Mannschaft aufgeschwungen und ist zu einem Weltklasse-Spieler geworden. Gefühlt kann er alles – sogar kicken.

Beeindruckend war vor allem Nicolas Martins, der mit Portugal ein überraschendes Unentschieden gegen Georgien und einen nicht für möglich gehaltenen Sieg gegen Fidschi geholt hat. Hier dürften die Topklubs aus Frankreich Schlange stehen. Sione Havili Talitui hat die meisten Tackles aller Spieler in der Gruppenphase gemacht und war für Tonga unentbehrlich.

Alle drei Auserwählten spielen für ihre Länder auf der 7, im Dream Team bilden sie gemeinsam die Dritte Reihe. Auf der Bank nimmt Michael Leitch Platz, der als Kapitän Japans wieder unglaublich war.

Gedrängehalb

Führt irgendein Weg an Jamison Gibson-Park vorbei? Nein. Der gebürtige Neuseeländer im irischen Team ist das perfekte Match für die Geschwindigkeit seiner Mannschaft und kann, wie gegen Schottland bewiesen, sogar auf ungewohnter Position auf Außen überzeugen.

Stark war auch Cobus Reinach, der sein Näschen für Versuche wieder unter Beweis gestellt hat. Treffen sich die beiden im Finale wieder? Gut möglich.

Verbinder

Auch hier hätten viele Spieler eine Nominierung verdient gehabt. Johnny Sexton vor allem. Er ist seit dieser Gruppenphase neuer Rekordscorer der irischen Rugby-Geschichte. Aber was Matthieu Jalibert gezeigt hat, nachdem sich die eigentliche Nummer eins auf dieser Position, Romain Ntamack, vor der WM verletzt hatte, kann man nicht hoch genug hängen.

Er dirigiert das französische Angriffsspiel, als hätte er noch nie etwas anderes getan. Als Ersatz habe ich George Ford gewählt, der im Auftaktspiel der Engländer gegen Argentinien eine absurde Leistung gezeigt und drei Dropgoals innerhalb von zehn Minuten verwandelt hat.

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Center

Auch wenn die Franzosen mit Jonathan Danty und Gael Fickou nah dran sind – was Bundee Aki und Garry Ringrose für Irland geleistet haben, ist fast übermenschlich.

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Back Three

Hier war die Wahl überraschend leicht. Damien Penaud hat die meisten Versuche aller Spieler gelegt (sechs). Und das, obwohl er im Spiel gegen Uruguay gar nicht dabei war. Mit Charles Piutau hat es ein dritter Tongaer ins Team geschafft. Seine Spielfreude, Offloads, Läufe waren phänomenal. Er ist zurecht einer der bestbezahlten Spieler der Welt.

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Die größte Überraschung war Raffaele Storti, der die Rugby-Welt mit Portugal verzaubert hat. Er war es auch, der mit seinem Durchbruch und Assist für Rodrigo Marta den Weg für den Sieg bringenden Versuch gegen Fidschi geebnet hat. Deshalb muss sich der für Wales bockstarke Louis Rees-Zammit mit einem Platz auf der Bank begnügen.

Das Dream Team in der Übersicht

1 Andrew Porter (IRL)
2 Dave Porecki (AUS)
3 Ben Tameifuna (TON)
4 Will Rowlands (WAL)
5 Theo McFarland (SAM)
6 Jac Morgan (WAL)
7 Nicolas Martins (POR)
8 Sione Havili Talitui (TON)
9 Jamison Gibson-Park (IRL)
10 Matthieu Jalibert (FRA)
11 Damien Penaud (FRA)
12 Bundee Aki (IRL)
13 Garry Ringrose (IRL)
14 Raffaele Storti (POR)
15 Charles Piutau (TON)

16 Peato Mauvaka (FRA)
17 Eroni Mawi (FIJ)
18 Mesake Doge (FIJ)
19 Tadgh Beirne (IRL)
20 Michael Leitch (JAP)
21 Cobus Reinach (SAF)
22 George Ford (ENG)
23 Louis Rees-Zammit (WAL)

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