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College Football

College Football - Deion Sanders mit schwacher Colorado-Saison: Deshalb wird alles besser

  • Aktualisiert: 30.11.2025
  • 11:03 Uhr
  • ran.de

Während sein Sohn in der NFL erste Einsätze sammelt, hat Deion Sanders auf dem College große Probleme. Die Colorado Buffaloes beenden die Saison mit einer weiteren Niederlage.

Deion Sanders zeigt Kampfgeist. Den wird er auch nötig haben.

Denn die Saison mit den Colorado Buffaloes endete desaströs. Genauer gesagt mit der schlechtesten Bilanz, seit "Primetime" dort Head Coach ist.

Nach einer 4-8-Ausbeute 2023 und 9-4 im vergangenen Jahr inklusive Alamo Bowl langte es 2025 lediglich zu drei Siegen, bei neun Niederlagen.

Es überrascht nicht, dass es sich als schwierig erwies, die NFL-Abgänge von Shedeur Sanders und Travis Hunter aufzufangen, doch die extrem schwache Ausbeute ist dann doch ein Rückschlag.

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Deion Sanders: "Ich habe viel mehr erwartet"

"Diese Fanbase, diese Universität und wirklich alle hier haben etwas deutlich Besseres verdient als das, was wir aktuell liefern. Sie haben viel mehr erwartet. Ich habe viel mehr erwartet. Und wir werden ihnen auch mehr geben – und zwar ab morgen", sagte er nach der fünften Pleite in Folge zum unrühmlichen Ende einer enttäuschenden Spielzeit. Es war ein 14:24 bei Kansas State.

Auf Sanders wartet viel Arbeit, denn Colorado hatte auf beiden Seiten des Balles erhebliche Probleme. 328,9 Yards pro Spiel bedeuteten offensiv den vorletzten Platz in der Big 12, 435,2 zugelassene Yards wiederum defensiv den letzten Rang.

"Wenn ich gewinne, habe ich nichts dagegen, wenn man klatscht", sagte Sanders und holte zu einer wortreichen Erklärung aus. "Wenn ich verliere, habe ich auch nichts dagegen, ausgebuht zu werden. Ich habe dieses Spiel gespielt. Ich kenne dieses Spiel wie meine Westentasche. Und ich liebe dieses Spiel mit all seinen Höhen und Tiefen, mit allem, was dazugehört. Und ich bin für jeden einzelnen Teil davon gemacht."

Deshalb sieht er sich als den Richtigen an, um die Buffaloes wieder in die Erfolgsspur zu bringen. "Wenn jemand dafür gemacht ist, das wieder geradezubiegen und zurück auf Kurs zu bringen, dann bin ich das. Und ich werde es tun, wenn es das Letzte ist, was ich auf dieser Erde mache. Glaubt mir. Das hier war das letzte Abendmahl. Gott segne euch."

Offiziell hat er reichlich Zeit. Sein Vertrag läuft noch bis 2029. Ob er sich noch einmal so eine erfolglose Spielzeit leisten kann, ist aber fraglich. Kleiner Trost: Immerhin sammelt sein Sohn in der NFL seine ersten Einsätze.

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